Dr. Hans Jochen Genthe
* 27.7.1927 + 5.8.2020

Dieses ist ein öffentliches Kondolenz-Buch, zu dem alle eingeladen sind, Person und Werk des am 5.8.2020 Verstorbenen zu würdigen und ein paar persönliche Worte zu hinterlassen.
36 Einträge
das Deuteronomium -
bei dieser Internet-Seite hier gefunden
https://bibelbuch.de/altes-testament/deuteronomium/
Jemand hat es hier ermöglicht dass man das
(5.Buch Mose)
hier online lesen kann , wunderbar ,
haette nur gerne noch gewusst
welche Uebersetzung das ist.
*****************************************
Und er (Jesus) sprach zu seinen Jünger'n
Eu'er Herz er'schrecke nicht,
Glaubet an GOTT , und glaubet an mich
In meines Vater's Haus sind viele Wohnungen..
siehe Bibel / NT / Joh.14,1+2a
Bibel'Radio'Tel: 0345 4834 111 60
*****************************************
Lb. Gruesse
W.
bei dieser Internet-Seite hier gefunden
https://bibelbuch.de/altes-testament/deuteronomium/
Jemand hat es hier ermöglicht dass man das
(5.Buch Mose)
hier online lesen kann , wunderbar ,
haette nur gerne noch gewusst
welche Uebersetzung das ist.
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Und er (Jesus) sprach zu seinen Jünger'n
Eu'er Herz er'schrecke nicht,
Glaubet an GOTT , und glaubet an mich
In meines Vater's Haus sind viele Wohnungen..
siehe Bibel / NT / Joh.14,1+2a
Bibel'Radio'Tel: 0345 4834 111 60
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Lb. Gruesse
W.
das Deuteronomium -
bei dieser Internet-Seite hier gefunden
https://bibelbuch.de/altes-testament/deuteronomium/
Jemand hat es hier ermöglicht dass man das
(5.Buch Mose)
hier online lesen kann , wunderbar ,
haette nur gerne noch gewusst
welche Uebersetzung das ist.
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Und er (Jesus) sprach zu seinen Jünger'n
Eu'er Herz er'schrecke nicht,
Glaubet an GOTT , und glaubet an mich
In meines Vater's Haus sind viele Wohnungen..
siehe Bibel / NT / Joh.14,1+2a
Bibel'Radio'Tel: 0345 4834 111 60
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Lb. Gruesse
W.
bei dieser Internet-Seite hier gefunden
https://bibelbuch.de/altes-testament/deuteronomium/
Jemand hat es hier ermöglicht dass man das
(5.Buch Mose)
hier online lesen kann , wunderbar ,
haette nur gerne noch gewusst
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Und er (Jesus) sprach zu seinen Jünger'n
Eu'er Herz er'schrecke nicht,
Glaubet an GOTT , und glaubet an mich
In meines Vater's Haus sind viele Wohnungen..
siehe Bibel / NT / Joh.14,1+2a
Bibel'Radio'Tel: 0345 4834 111 60
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Lb. Gruesse
W.
Zwei Wochen durfte ich gemeinsam mit einem Kommilitonen Anfang der 80er Jahre Gast im Hause Genthe sein. Es gibt ein schönes Foto: H J. Genthe öffnet uns eine Kirchentür. So habe ich ihn erlebt: Er konnte wunderbar erzählen, war zugewandt und hat Türen geöffnet. Ich bin sehr dankbar, ihn erlebt haben zu dürfen. Möge er Frieden gefunden haben.
Alswir damals, es muss ca 1979 gewesen sein, von der Kirchlichen Hochschule in Wuppertal zu Besuch waren, lernten wir den wunderbaren Humor von ihm kennen. Einer, der in der Schlage anstand, wenn es Bananen gab, um dann laut nach einen Pfund Zwiebeln zu verlangen. Und unvergessen der Witz zur Altherren Fußballmannschaft, die wissen möchte, ob im Himmel auch gespielt wird und deshalb den Engel losschickte, der mit zwei Antworten zurück kam, einer guten und einer weniger guten: "Natürlich wird im Himmel Fußball gespielt. Und Ihr habt morgen Spiel!" Man konnte mit diesem Herrn Professor so wunderbar unprofessoral sein und so brachte er uns Wessis entspannten Humor und biblischen Ernst bei - eine Mischund, die ich später nicht mehr wieder finden sollte. Das alles beeindruckte mich ebensosehr wie das Gebäude Rabotajet, dass sich letztlich von alleine vollenden würde - oder eben auch nicht. Es waren alle Wunder möglich ... ach, er war einfach ein wunderbarer Mensch und natürlich auch ein gelehrter Professor sicherlich auch.
Solche Zeiten gehen nicht spurlos an einem vrobei und mir selber tat es gut, mich im Internet auf Spurensuche wieder zu machen - allein ihn hier wieder gefunden zu haben, erfüllt eine gute biblische Kategorie, wenngleich er sich - absehbar in diesem Alter - heimlich von Bord gemacht hat. Aber - Spuren finden sich noch immer und sie glitzern in der Erinnerung.
Allen beste Grüsse, selbst wenn ich inzwischen der Kirche fern stehe. Als entlaufene Pastorin hätte ich bei ihm allerlei gut protestantisches Lob bekommen, war doch sein geliebter Martinus aus ebensolcher Kategorie: Die Entlaufenen müssen nicht immer die schlechtesten sein und mag sein, auch jetzt ist er einfach mal wieder - ein paar Schritte voraus gegangen.
Beste Grüsse aus jetzt Krefeld
Karin Kammann
Solche Zeiten gehen nicht spurlos an einem vrobei und mir selber tat es gut, mich im Internet auf Spurensuche wieder zu machen - allein ihn hier wieder gefunden zu haben, erfüllt eine gute biblische Kategorie, wenngleich er sich - absehbar in diesem Alter - heimlich von Bord gemacht hat. Aber - Spuren finden sich noch immer und sie glitzern in der Erinnerung.
Allen beste Grüsse, selbst wenn ich inzwischen der Kirche fern stehe. Als entlaufene Pastorin hätte ich bei ihm allerlei gut protestantisches Lob bekommen, war doch sein geliebter Martinus aus ebensolcher Kategorie: Die Entlaufenen müssen nicht immer die schlechtesten sein und mag sein, auch jetzt ist er einfach mal wieder - ein paar Schritte voraus gegangen.
Beste Grüsse aus jetzt Krefeld
Karin Kammann
Lieber Hans-Albert,
aus der Kirchenzeitung habe ich am Wochenende erfahren, dass dein Vater bereits am 5. August gestorben ist und der Trauergottesdienst am 13. August in der Predigerkirche stattfand. Mein herzliches Beileid zum Ableben deines Vaters. Sicher, er ist alt geworden, aber beim eigenen Vater spielt das Alter keine Rolle, traurig bleibt ein solcher Verlust trotzdem.
Zumal er ja eine prägende Persönlichkeit war, mit viel Verständnis für die Andersartigkeit unserer Generation. Ich habe jedenfalls nicht gehört, dass er sich jemals über deine langen Haare beschwert hätte, wie ich das von meinen Eltern kannte.
Vor allem war er aber der Institution Kirche gegenüber konsequent in seinen Überzeugungen und niemals ein Pfarrer, der sich im Erledigen des Pfarramtsalltages genügt hätte. Genauso konsequent und darüber hinaus mutig war er ebenso den Institutionen und Vertretern des „real existierenden Sozialismus“ gegenüber und hat uns bei manchem konspirativen und ggf. staatsfeindlichen Handeln unterstützt. So hat er z. B. unsere Samisdat-Unterlagen zur Biermann-Ausweisung aufbewahrt, um diese im Falle unserer Verhaftung gen Westen zu schmuggeln. Ende der 80er Jahre hatte ich das beinahe vergessen, bis ich Anfang 1990 einen Brief von ihm erhielt, ich könne nun getrost meine schwarze Umhängetasche wieder abholen, die bis dahin in einem Versteck auf dem Boden seines Pfarrhauses gelegen hatte. Es wäre ja nun nicht mehr davon auszugehen, dass vom Besitz solcher bis vor kurzem noch brisanten Unterlagen für die Verfasser irgendeine Gefahr ausgehen würde.
Solche Leute wie deinen Vater hätten wir in der DDR mehr gebrauchen können und brauchen sie heute noch. Ich bin jedenfalls froh, dass ich ihn kennenlernen durfte und freue mich immer noch, dass ich vor 10 Jahren in sein gemeinsam mit dir herausgegebenes Lutherweg-Büchlein ein Nachwort schreiben durfte.
Dir und deiner Familie alle guten Wünsche von deinem (alten Studienfreund)
Lothar
aus der Kirchenzeitung habe ich am Wochenende erfahren, dass dein Vater bereits am 5. August gestorben ist und der Trauergottesdienst am 13. August in der Predigerkirche stattfand. Mein herzliches Beileid zum Ableben deines Vaters. Sicher, er ist alt geworden, aber beim eigenen Vater spielt das Alter keine Rolle, traurig bleibt ein solcher Verlust trotzdem.
Zumal er ja eine prägende Persönlichkeit war, mit viel Verständnis für die Andersartigkeit unserer Generation. Ich habe jedenfalls nicht gehört, dass er sich jemals über deine langen Haare beschwert hätte, wie ich das von meinen Eltern kannte.
Vor allem war er aber der Institution Kirche gegenüber konsequent in seinen Überzeugungen und niemals ein Pfarrer, der sich im Erledigen des Pfarramtsalltages genügt hätte. Genauso konsequent und darüber hinaus mutig war er ebenso den Institutionen und Vertretern des „real existierenden Sozialismus“ gegenüber und hat uns bei manchem konspirativen und ggf. staatsfeindlichen Handeln unterstützt. So hat er z. B. unsere Samisdat-Unterlagen zur Biermann-Ausweisung aufbewahrt, um diese im Falle unserer Verhaftung gen Westen zu schmuggeln. Ende der 80er Jahre hatte ich das beinahe vergessen, bis ich Anfang 1990 einen Brief von ihm erhielt, ich könne nun getrost meine schwarze Umhängetasche wieder abholen, die bis dahin in einem Versteck auf dem Boden seines Pfarrhauses gelegen hatte. Es wäre ja nun nicht mehr davon auszugehen, dass vom Besitz solcher bis vor kurzem noch brisanten Unterlagen für die Verfasser irgendeine Gefahr ausgehen würde.
Solche Leute wie deinen Vater hätten wir in der DDR mehr gebrauchen können und brauchen sie heute noch. Ich bin jedenfalls froh, dass ich ihn kennenlernen durfte und freue mich immer noch, dass ich vor 10 Jahren in sein gemeinsam mit dir herausgegebenes Lutherweg-Büchlein ein Nachwort schreiben durfte.
Dir und deiner Familie alle guten Wünsche von deinem (alten Studienfreund)
Lothar