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Das Evangelium des Matthäus

 

Einleitung

Das Matthäusevangelium will eine Antwort auf die Frage geben: Wo ist Gottes Volk, Gottes Gemeinde? Die grundsätzliche Antwort lautet: Gottes Volk ist da, wo Gottes Wille getan wird. Worin der Wille Gottes besteht, das sagt die Bergpredigt Matth 5 bis 7.[01] Da legt Jesus die Gebote Gottes aus, aber anders als die Rabbinen. Die führten Disputationen, um gemeinsam heraus zu finden, wie die Gebote Gottes im Alltag genau zu erfüllen seien. In dem großen Sammelwerk der Mischna, die später zum Talmud erweitert wurde, haben wir die Protokolle dieser Debatten. Das Ergebnis sind dann die „Ausführungsbestimmungen” zum Gesetz Gottes, hebräisch die Halacha (hklh), zu Deutsch „Wandel”. Was Matthäus aber in der Bergpredigt bietet, ist kein Beitrag in einer Debatte, sondern Jesus erscheint hier als der von Gott Autorisierte, Gottes Gesetz so auszulegen, wie Gott selbst es ausgelegt und befolgt wissen will. Schon 5,1 zeigt Jesus als den bevollmächtigten Lehrer; und der Schluss 7,29 bekräftigt das noch: er lehrt nicht wie die Rabbinen, sondern mit Vollmacht, nämlich mit der Vollmacht Gottes. Die Heilungsgeschichten in den Kapiteln 8 und 9 sollen diese Vollmacht Jesu bestätigen, d.h. Gott bestätigt mit diesen Heilungen die Vollmacht mit der Jesus Gottes Gesetz auslegt. In diesem Sinne sind die Antithesen (5,21 – 22. 27 – 28. 31 – 32. 33 – 34. 38 – 39. 43 – 44) zu verstehen. So ist auch das Gebet, das Jesus die Seinen 6,9 – 13 lehrt, eine Antithese zum langen jüdischen Achtzehnbitten- Gebet.

Das zentrale Anliegen dieser christlichen Halacha ist die Vergebung, also der Rechtsverzicht. Insofern kann die Bergpredigt nicht die Grundlage für eine Gesellschaftsordnung sein, denn in einer solchen werden die Rechte der Einzelnen gegeneinander und gegenüber der Gesellschaft festgelegt und geschützt. Vielmehr ist die Bergpredigt die Grundlage der Ordnung in der Gemeinde. Man verzichtet auf sein Recht der Vergeltung, aber auch auf andere Rechte zugunsten seiner Nächsten, besonders, aber nicht nur hier deutlich in 5,38 – 42. Denn Vergebung Gottes setzt voraus, dass man selbst vergeben hat (6,12; 18,23 – 35). Die Behandlung eines Mitchristen, der sich vergangen hat (18,15 –18) dient der Versöhnung, nicht etwa dem Zweck, den Sünder loszuwerden. Rechtsverzicht übt Jesus selbst bei seinem Leiden und Sterben (26 –27). Vergebung, welche Christen üben, ist ein so hohes Gut, dass diese Vergebung zugleich Gottes Vergebung ist, die im jüngsten Gericht gilt.

Gottes Volk, Gottes Gemeinde ist da, wo diese von Jesus verkündete Halacha befolgt wird. Diese Halacha ist aber nicht von dem ablösbar, der sie mit Gottes Vollmacht verkündet und gelebt hat. Deshalb bilden Aussagen über die Person Jesu den Anfang des Evangeliums (Kapitel 1 und 2). Das Bekenntnis zum Menschensohn Jesus wird im Gericht darüber entscheiden, 0b sich der Menschensohn dann zu einem bekennt oder nicht. Das Gleichnis von den bösen Weingärtnern (21,33 – 41) sagt aber auch, dass der Herr diejenigen verwirft, die den Verkünder seines Willens und damit seinen Willen nicht annehmen. Gott gibt den Weinberg denen, die seinen Willen tun (Vers 41). Das ist nicht nur eine Drohung gegen diejenigen Juden, die gegen Jesus sind, sondern ebenso auch gegen Christengemeinden, die ihn nicht hören. Hier zeigt sich die Dynamik des Kirchenbegriffs im ersten Evangelium. Die institutionelle Kirche gibt nicht die Garantie, dass sie Gottes Volk ist.

Wo aber der von Jesus gelehrte Wille Gottes getan wird, da befindet man sich unter der Herrschaft Gottes. Matthäus nimmt hier den alttestamentlichen Begriff der Herrschaft Gottes auf: Gott ist der König seines Volkes (I.Sam 8). Für Matthäus ist also die Gottesherrschaft, das „Reich Gottes” nichts Zukünftiges, sonder die Gegenwart der wahren Gemeinde. Jesus kündigt aber auch die zukünftige heile Welt Gottes an und spricht sie denen zu, die jetzt unter Gottes Herrschaft leben. Diese künftige Welt heißt bei Matthäus „Herrschaft der Himmel” („Himmelreich”), ein Ausdruck, den es nur im Matthäus-Evangelium gibt. Über die Herrschaft der Himmel geben zahlreiche Gleichnisse Auskunft. Es gilt, die Herrschaft der Himmel stets zu erwarten und dabei nicht zu ermüden, auch angesichts der Drangsale, die über die Weltkommen werden und unter denen gerade diejenigen zu leiden haben werden, die sich zu Jesus bekennen (Kapitel 24). Man kann die Herrschaft der Himmel verspielen, wenn man sie zu kurzfristig erwartet (25,1 – 13).

Mit der Botschaft von der kommenden Herrschaft der Himmel sendet Jesus seine Leute aus (Kapitel 10), mittellos, barfuss, und zwar nicht nur zu seinen Erdenzeiten, sondern auch danach[02] . Diese Barfuss-Missionare sind die „geringsten Brüder” von Jesus (10,42; 18,6; 25,31 – 46). Bei denen, die dazu berufen werden, spielt deren Vergangenheit, auch wenn es sich um eine sehr sündige Vergangenheit handelt, keine Rolle, Entscheidend ist vielmehr der Ruf Jesu und das Befolgen dieses Rufe (9,9 – 13). Matthäus setzt aber auch in den Gemeinden einen „Stand” von Schriftgelehrten voraus (13,52). Die Scheltrede gegen diejenigen Schriftgelehrten, welche Jesus und seine Botschaft ablehnen (Kapitel 23) ist zugleich eine Warnung an die Schriftgelehrten, die für die Gottessherrschaft gelehrt sind, nicht hochmütig, habgierig und ehrsüchtig zu sein. Für diese Schriftgelehrsamkeit ist die Überlieferung von Jesus wesentlich. Als deren Bewahrer sieht der Evangelist den Apostel Petrus an(16,18 – 19), denn das Binden und Lösen bedeutet eigentlich, so im Judentum, dass ein Rabbi ein bestimmtes Verhalten für erlaubt oder unerlaubt erklärt. Das ist der ursprüngliche Sinn dieser beiden Verse, aber es ist unklar, ob der Evangelist es auch so meint oder ob er sie im Sinne der Sündenvergebung umgedeutet hat, so jedenfalls 18,18.

Die Schüler Jesu, also die Christen überhaupt, werden ausgesandt zu allen Völkern, um denen die Lehre Jesu zu bringen. Sie sollen die Völker lehren, die Lehre Jesu zu halten. Durch das Halten dieser Lehre ist man ein Schüler Jesu. Diese Lehre ist die Bergpredigt. Das besagen die letzten beiden Verse des Evangeliums. Sie sind die abschließende Zusammenfassung des Ganzen[03].

Der Evangelist hat den Stoff seiner Erzählungen und Aussprüche Jesu Quellen entnommen. Über diese Quellen gab und gibt es verschiedene Theorien. Am meisten durchgesetzt und am einleuchtendsten ist die Zwei-Quellen-Theorie, mit der die Ausleger auch am besten arbeiten können. Sie besagt, dass eine Quelle für das Matthäus-Evangelium das Markus-Evangelium ist, wobei die Frage offen ist, ob es sich genau um dasjenige Markus- Evangelium handelt, das wir kennen oder eine frühere Form desselben. Auch Lukas hat das Markusevangelium gemäß dieser Theorie als Vorlage benutzt. Daneben wird für Lukas und Matthäus eine weitere Quelle vorausgesetzt, die uns zwar nicht mehr vorliegt, die man weitgehend rekonstruieren kann aus denjenigen Stücken, die Matthäus und Lukas gemeinsam sind, die aber Markus nicht bietet. Diese Vorlage nennt man Spruchsammlung, Redenquelle oder Logienquelle und bezeichnet sie mit dem Sigel Q. Sie besteht nämlich fast nur aus Spruchgut; die einzige Erzählung, die man in ihr nachweisen kann, ist die vom Hauptmann von Kapernaum (Matth 8,5 – 13 = Luc 7,1 –10). Die Bergpredigt Matth 5 – 7 entstammt der Logienquelle, wie die Lukas-Parallelen zeigen Sie zeigen aber auch, dass jeder der beiden Evangelisten den Stoff aus Q anders geordnet hat. Die gleichen Sprüche, die Matthäus in Kapitel 5 bis 7 zusammengestellt hat, findet man bei Lukas in den Kapiteln 8, 6, 11, 12, 14, 16. Darüber hinaus bietet Matthäus, wie auch Lukas, Sondergut, also Stoffe. welche man nur bei dem einen jeweiligen Evangelisten findet und das er aus anderen Quellen haben muss. Das gilt beispielsweise für Matth 1 – 2.

Der Verfasser dieses Evangeliums bleibt – wie auch die Verfasser der anderen Evangelien – im Dunkeln. Denn die Überschriften der Evangelien stammen erst aus dem zweiten Jahrhundert, und so hat man dieses Evangelium dem Matth 9,9 erwähnten Zöllner Matthäus zugeschrieben. Diese Zuschreibung hat dazu geführt, dass anderthalb Jahrtausende lang das Matthäus-Evangelium als das älteste der vier Evangelien gegolten hat, weil man es für das einzige Werk eines Augenzeugen Jesu hielt. Vereinzelt kann einem diese Bewertung noch heute begegnen, aber sie ist für die exegetische Arbeit nicht hilfreich. Abgefasst worden sein dürfte das Matthäus-Evangelium etwa in der Mitte der 80er Jahre des ersten Jahrhunderts, vielleicht in Syrien, aber diese Lokalisierung ist recht unsicher. Sie beruht darauf, dass die Wandermissionare, die geringsten Brüder, welche bei Matthäus eine besondere Rolle spielen, vor allem im syrischen Raum tätig gewesen sein dürften. Doch dabei bewegen wir uns im Bereich von Vermutungen.

Übersetzung

Ausgangstext der Übersetzung ist Nestle-Aland, Novum Testamentum Graece, 27.Auflage, Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

1. Kapitel

(1) Buch der Herkunft des Jesus Christus, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams[04]. [05](2) Abraham zeugte den Isaak[06], Isaak aber zeugte den Jakob[07], Jakob aber zeugte den Judas und dessen Brüder[08], (3) Judas aber zeugte den Fares und den Zara mit der Thamar[09], Fares aber zeugte den Esrom[10], Esrom aber zeugte den Aram[11], (4) Aram aber zeugte den Abinadab[12], Abinadab aber zeugte den Naasson[13],, Naasson aber zeugte den Salmon[14], (5) Salmon aber zeugte den Boes[15] mit der Rachab[16], Boes aber zeugte den Jobed[17] mit der Ruth,, Jobed aber zeugte den Jessai[18], (6) Jessai aber zeugte den David[19], den König.

David aber zeugte den Solomon[20] mit der [21](Frau) des Urias, (7)[22] Solomon aber zeugte den Roboam[23], Roboam aber zeugte den Abia[24], Abia aber zeugte den Asaf[25], (8) Asaf aber zeugte den Josafat[26], Josafat aber zeugte den Joram[27], Joram aber zeugte den [28] Osias[29], (9) Osias aber zeugte den Joatham[30], Joatham aber zeugte den Achas[31], Achas aber zeugte den Hesekias[32], (10) Hesekias aber zeugte den Manasse[33], Manasse aber zeugte den Amos[34], Amos aber zeugte den Josias[35], (11) Josias aber zeugte den Jechonias und seine Brüder[36] zur Zeit der Umsiedlung nach Babylon.

(12) Nach der Umsiedlung nach Babylonien zeugte Jechonias den Salathiel[37], Salathiel aber zeugte den Sorobabel[38], (13) Sorobabel aber zeugte den Abiud, Abiud aber zeugte den Eljakim, Eljakim aber zeugte den Asor, (14) Asor aber zeugte den Sadok,, Sadok aber zeugte den Achim, Achim aber zeugte den Eliud, (15) Eliud aber zeugte den Eleasar, Eleasar aber zeugte den Matthan, Matthan aber zeugte den Jakob, (16) Jakob aber zeugte den Josef, (den Mann Marias[39], von der Jesus geboren wurde, welcher „Gesalbter” genannt wird)[40].

(17) Alle Generationen von Abraham bis David sind vierzehn Generationen, und von David bis zur Übersiedlung nach Babylon sind vierzehn Generationen, und von der Übersiedlung nach Babylon bis zu dem Gesalbten sind vierzehn Generationen.

[41](18) Die Geburt von Jesus Christus war aber so. Nachdem seine Mutter mit Josef verlobt war, wurde sie schwanger vom heiligen Geist[42], ehe sie zusammengekommen waren. (19) Da aber ihr Mann Josef ein Gerechter war und sie nicht bloßstellen wollte, hatte er vor, sie heimlich zu verlassen. (20) Während er das erwog, sieh, ein Engel des Herrn erschien ihm im Traum[43] und sagte: „ Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria zu deiner Frau zu nehmen; das, was in ihr gezeugt ist, ist nämlich vom heiligen Geist[44]. (21) Sie wird aber einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen ‘Jesus’ nennen[45]; Denn er wird sein Volk aus ihren Sünden retten[46]. (22) Dies alles aber ist geschehen, damit erfüllt werde, was vom Herrn durch den Gottessprecher gesagt wurde, welcher spricht[47]:

(23) „Sieh, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären,
und man wird seinen Namen ‘Emmanuel’ nennen,”

was übersetzt heißt ‘mit uns ist Gott’.[48] (24)Nachdem aber Josef vom Schlaf aufgestanden war, tat er, was der Engel des Herrn ihm geboten hatte und nahm seine Frau. (25) Und er erkannte sie nicht, ehe sie einen Sohn geboren hatte; und er nannte seinen Namen ‘Jesus’.

2. Kapitel

(1) Nachdem Jesus in Bethlehem[49] in Judäa geboren war, siehe, da kamen Magier aus dem Osten nach Jerusalem (2) und sagten: „Wo ist der König der Juden, der geboren wurde? Wir haben seinen Stern[50] im Osten[51] gesehen und sind gekommen, um ihn anzubeten.” (3) Als es der König Herodes hörte, erschrak er und ganz Hierosolyma mit ihm, (4) und er versammelte alle die Oberpriester und Schriftgelehrten und erfragte von ihnen, wo der Gesalbte geboren würde, (5) Sie aber sagten ihm: „ In Bethlehem[52] in Judäa; so ist es nämlich durch den Gottessprecher geschrieben:[53]

(6) Und du Bethlehem, im Lande Juda,
bist keineswegs die Kleinste unter den Fürsten Judas;
denn aus dir wird der Anführer kommen,
der mein Volk Israel weiden[54] wird.

(7) Nachdem dann Herodes die Magier heimlich eingeladen hatte, erforschte er von ihnen genau die Zeit, zu welcher der Stern erschienen war[55]. (8) Und er schickte sie nach Bethlehem mit den Worten: „Stellt hinsichtlich des Kindes gründliche Nachforschungen an; Wenn ihr es findet, dann berichtet mit, damit ich auch gehe und es anbete!” (9) Nachdem sie aber den König angehört hatten, gingen sie los, und siehe, der Stern, den sie im Osten gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis er hinkam und darüber stehen blieb, wo das Kind war. (10) Als sie aber den Stern sahen, freuten sie sich mit sehr großer Freude[56]. (11) Und als sie in das Haus gekommen waren, sahen sie das Kind mit seiner Mutter Maria und fielen nieder und beteten es an, dann öffneten sie ihre Schätze und gaben ihm Geschenke[57]: Gold[58], Weihrauch[59] und Myrrhe. (12) Und da sie im Traum angewiesen[60] worden waren, nicht zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem andern Wege in ihr Land[61].

(13) Nachdem sie aber weggezogen waren, siehe, ein Engel des Herrn erschien Josef im Traum[62] und sprach: „ Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter, und flieh nach Ägypten, und bleib dort, bis ich es dir sage; Herodes trachtet nämlich danach, das Kind[63] zu suchen, um es umzubringen[64].” (14) Er aber stand auf, nahm das Kind und seine Mutter[65] bei Nacht und entwich nach Ägypten, (15) und er war dort bis zum Ende des Herodes, damit erfüllt werde, was vom Herrn durch den Gottessprecher gesagt wurde[66]:

Aus Ägypten[67] habe ich meinen Sohn gerufen.

(16) Als Herodes dann sah, dass er von den Magiern hereingelegt worden war, wurde er sehr zornig und schickte aus, um alle Kinder in Bethlehem und der ganzen Umgebung von zwei Jahren an abwärts töten zu lassen, gemäß der Zeit, die er von den Magiern erfragt hatte. (17) Da wurde erfüllt was durch den Gottessprecher Jesaja gesagt worden ist, welcher spricht[68]:

(18) Eine Stimme wird in Rama gehört
Weinen und viel Wehklagen;
Rachel[69] beweint ihre Kinder
Und will sich nicht trösten lassen,
denn sie sind nicht mehr.

(19) Als aber Herodes gestorben war, siehe, siehe ein Engel des Herrn erscheint dem Josef im Traum[70] in Ägypten, (20) der spricht: „ Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter[71], und geh in das Land Israel; denn die nach der Seele[72] des Kindes trachten, sind gestorben[73].”(21) Er aber nahm das Kind und seine Mutter[74], und er kam in das Land Israel.

(22) Nachdem er aber gehört hatte, dass Archelaos König von Judäa anstelle seines Vater Herodes geworden war, fürchtete er sich, dorthin zu gehen; er wurde aber im Traum[75] angewiesen[76], in das Gebiet von Galiläa zu gehen, (23) und er kam und wohnte in der Stadt, die Nazareth[77] genannt wird; damit erfüllt werde, was durch den Gottessprecher gesagt ist: „Nasoräer[78] wird er genannt werden,”

3. Kapitel

[79](1) In jenen Tagen trat Johannes der Täufer auf, der in der Wüste[80] von Judäa predigte (2) und sprach: „ Kehrt um, denn die Herrschaft der Himmel ist nahe gekommen[81].” Denn der ist es, der durch den Gottessprecher Jesaja genannt wird, der sagt[82]:

(3) Stimme eines Rufenden in der Wüste:
Bereitet den Weg des Herrn,
macht seine Steige recht[83].

(4) Die Kleidung des Johannes selbst bestand aus Kamelhaaren und einem ledernen Gürtel um seine Hüfte[84], seine Nahrung aber war Heuschrecken[85] und wilder Honig. (5) Damals kam ganz Hierosolyma zu ihm und ganz Judäa und die ganze Umgebung des Jordans[86], und sie wurden von ihm in den Jordanfluss getaucht, wobei sie ihre Sünden bekannten.

[87](7) Als er aber viele der Pharisäer und der Sadduzäer zu seinem Tauchbad kommen sah, sprach er zu ihnen: „ Schlangenbrut[88], wer hat euch gelehrt, dem kommenden Zorn[89] zu entgehen[90]? (8) Schafft also angemessene Frucht der Umkehr (9) Röm 2,17 – 29 dem Abraham[91] aus diesen Steinen Kinder erwecken kann[92]. (10) Schon ist die Axt an die Wurzel der Bäume[93] gelegt; also wird jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, abgehauen und ins Feuer geworfen.

[94](11) Ich tauche euch in Wasser zur Umkehr, aber der nach mir kommt[95], ist stärker als ich, dem ich nicht wert bin, die Sandalen nachzutragen; der wird euch in heiligen Geist und Feuer tauchen[96]; (12) die Wurfschaufel ist in seiner hand, und er wird seine Tenne reinigen und sein Getreide in die Scheuen sammeln, die Spreu aber in einem unauslöschlichen Feuer[97] verbrennen.

[98](13)Dann trat Jesus aus Galiläa bei Johannes am Jordan auf, um von ihm eingetaucht zu werden. (14) Doch Johannes hinderte ihn mit den Worten: „Ich habe es nötig, von dir getauft zu werden, und du kommst zu mir?” (15) Jesus antwortete ihm aber und sagte zu ihm: „ Lass nur, denn so gehört es sich für uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen.” [99]Darauf ließ er ihn. (16) Als aber Jesus getauft worden war, stieg er sogleich aus dem Wasser; und sieh, die Himmel wurden geöffnet[100], und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabkommen und auf ihn[101] kommen; (17) und sieh, eine Stimme vom Himmel[102], die sprach: „ Dieser ist mein geliebter [103]Sohn[104], an dem ich Gefallen habe[105].”

4. Kapitel

[106](1) Danach entwich Jesus in die Wüste, um vom Teufel auf die Probe gestellt zu werden[107]. (2) Und nachdem er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte[108], hungerte ihn. (3) Und der Versucher[109] kam herzu und sprach zu ihm: „Wenn du Gottes Sohn bist[110], dann sprich, dass diese Steine Brot werden!” (4) Jesus aber antwortete und sprach: „ Es ist geschrieben:[111] ‘Nicht nur vom Brot wird der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das aus dem Munde Gottes kommt.’..

(5) Darauf nahm ihn der Teufel in die heilige Stadt[112] und stellte ihn auf die Spitze des Tempels (6) und sprach zu ihm: „Wenn du Gottes Sohn bist[113], dann spring hinab; denn es ist geschrieben[114]:

‚Seinen Engeln wird er über dich befehlen
und auf Händen werden sie dich tragen,
damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt.’

(7) Jesus sprach zu ihm:” Wiederum ist geschrieben[115]: ‘Du sollst den Herrn, deinen Gott nicht auf die Probe stellen.(8) Wiederum nahm ihn der Teufel auf einen sehr hohen Berg[116] und zeigte ihm alle Königreiche der Welt und ihre Herrlichkeit (9) und sprach zu ihm: „ Dieses alles werde ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest.” Darauf sagt ihm Jesus: „Hinweg, Satan![117] Denn es ist geschrieben[118]: ‘den Herrn deinen Gott sollst du anbeten und nur ihm dienen!’

(11) Da verließ ihn der Teufel, und sieh, Engel kamen herbei und dienten ihm[119].

[120](12) Nachdem er aber gehört hatte, dass Johannes verhaftet war[121], entwich er nach Galiläa. (13) Und er verließ Nazara[122], ging nach Kafarnaum[123] am Meer und wohnte dort in den Bergen von Zabulon und Neftalim; (14) damit erfüllt werde was durch den Gottessprecher Jesaja gesagt wurde, welcher spricht[124]:

(15) „ Land Zabulon und Land Neftalim,
Straße des Sees, jenseits des Jordan,
Galiläa[125] der Völker[126],
(16) das Volk, welches im Dunkel[127] sitzt
sah ein großes Licht[128],
und für die, welche im Lande und Schatten des Todes sitzen,
für die steigt ein Licht auf[129].”

(17) Von da an begann Jesus zu verkündigen und zu sagen: „Kehrt um, denn die Herrschaft der Himmel ist nahe gekommen![130]” [131](18) Als er am See von Galiläa entlang ging, sah er zwei Brüder, Simon[132], der Petrus genannt wird, und seinen Bruder Andreas, Netze in den See werfen; sie waren nämlich Fischer. (19) Und er sagt zu ihnen: „ Geht hinter mir her[133], und ich werde euch zu Fischern von Menschen[134] machen!” (20) Sie aber verließen sofort die Netze und folgten ihm[135]. [136](21) Und nachdem er von dort aus weiter gegangen war, sah er zwei andere Brüder. Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes[137], im Boot mit ihrem Vater Zebedäus, die ihre Netze flickten, und er rief sie. (22) Sie aber verließen sofort das Boot und ihren Vater und folgten ihm.

(23) Und er zog in ganz Galiläa umher, lehrte in ihren Synagogen und verkündete das Evangelium von der Herrschaft[138] und heilte jede Krankheit und jedes Gebrechen im Volk[139].[140](24) Und sein Ruf erging nach ganz Syrien[141]; und man brachte ihm alle, die unter verschiedenen Krankheiten litten[142] und von Qualen bedrängt waren [143](und Besessene und Mondsüchtige[144] und Gelähmte,) und er heilte sie. (25) Und es folgten ihm große Volksmassen[145] aus Galiläa und der Dekapolis[146] und Hierosolyma und Judäa und jenseits des Jordans.

5. Kapitel

[147](1) Als er die Volksmassen sah, stieg er auf einen Berg [148] und setzte sich, und seine Schüler traten zu ihm; (2) Und er öffnete seinen Mund und lehrte sie mit den Worten:

(3)„Glückselig die im Geist[149] arm[150] sind,
denn ihrer ist die Herrschaft der Himmel
[151](4) Glückselig die Trauernden,
denn sie werden getröstet werden[152]
(5) Glückselig die Sanften,
denn sie werden die Erde[153] erben.[154]
(6) Glückselig die hungert und dürstet[155] nach der Gerechtigkeit,
denn sie werden gesättigt werden[156].
(7) Glückselig die Barmherzigen[157],
denn sie werden Barmherzigkeit erfahren[158]
(8) Glückselig die rein im Herzen sind[159],
denn sie werden Gott schauen[160].
(9) Glückselig die Friedensstifter[161],
denn sie werden Söhne Gottes[162] genannt werden.
(10) Glückselig die wegen der Gerechtigkeit verfolgt werden[163],
denn ihrer ist die Herrschaft der Himmel.

(11) Glückselig seid ihr, wenn [164]sie euch meinetwegen schmähen und verfolgen werden[165] und alles Schlimme gegen euch sagen, (womit sie lügen)[166]. (12) Freut euch und jubelt[167], denn euer Lohn ist groß[168] in den Himmeln; so hat man nämlich die Gottessprecher verfolgt[169], die vor euch waren. (13) Ihr seid das Salz der Erde; wenn aber das Salz dumm wird, womit wird dann gesalzen werden? Es ist zu nichts mehr nütze, als hinausgeworfen[170] und von den Menschen zertreten zu werden. (14) Ihr seid das Licht[171] der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berge liegt, kann nicht verborgen sein; (15) man zündet auch nicht ein Licht an und stellt ihn unter ein Messgefäß[172][173], sondern auf den Leuchter, und es leuchtet allen, die im Hause sind. (16) So soll euer Licht leuchten vor den Menschen[174], damit sie eure guten Taten sehen und euren Vater in den Himmeln preisen[175].

(17) Meint nicht, dass ich gekommen sei, um das Gesetz und die Gottessprecher aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen[176]. (18) Amen, ich sag euch nämlich: so lange nicht der Himmel und die Erde vergehen, wird kein Jota und kein Pünktchen vom Gesetz vergehen[177], bis alles geschehen ist[178]. (19) Wer also eins der geringsten Gebote des Gesetzes auflöst[179] und die Menschen so lehrt, wird in der Herrschaft der Himmel der Geringste[180] genannt werden; [181](Wer aber tut und lehrt, der wird in der Herrschaft der Himmel groß[182] genannt werden). (20) [183](Ich sage euch nämlich, dass, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten[184] und Pharisäer nicht übertrifft, ihr nicht in die Herrschaft der Himmel eingeht[185].)

(21) Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt wurde: „du sollst nicht morden![186] Wer aber mordet, der wird des Gerichts schuldig sein.” (22) Ich aber sage euch, dass jeder, der seinem Bruder zürnt[187] des Gerichts schuldig ist; wer aber zu seinem Bruder sagt: ‘Leichtfertiger’, der ist es [188]hohen Rates[189] schuldig; wer aber zu seinem Bruder sagt: ‘Törichter[190]‘, der ist der Feuerhölle schuldig. (23) Wenn du deine Gabe zum Altar bringst und dich dort erinnerst, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, (24)dann lass dort deine Gabe vor dem Altar und geh hin und versöhne[191] dich zuerst mit deinem Bruder, und dann geh und opfere deine Gabe[192]! [193](25) Sei deinem Widersacher[194] schnell wohlgesinnt[195], so lang du noch mit ihm unterwegs bist, damit dich der Widersacher nicht dem Richter überantworte und der Richter dem Gerichtsdiener und du ins Gefängnis geworfen wirst; (26) Amen, ich sage dir,du wirst nicht von dort herauskommen, ehe du nicht den letzten Quadranten[196] bezahlt hast[197].

(27) Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt wurde: ‘Du sollst nicht ehebrechen!’[198] (28) Ich aber sage euch, dass jeder, der eine Frau ansieht, um sie zu begehren[199], schon die Ehe mit ihr in seinem Herzen gebrochen hat. (29) Wenn aber dir dein rechtes Auge ein Anstoss ist, dann reiß es aus und wirf es von dir! Es ist nämlich besser für dich, dass eins deiner Glieder verloren geht, als dass der ganze Leib in die Hölle geworfen wird[200]. (30) [201](Und wenn dir deine rechte hand ein Anstoss ist, dann haue sie ab und wirf sie von dir! Es ist nämlich besser für dich, dass eins deiner Glieder verloren geht und nicht der ganze Leib in die Hölle kommt[202].)

(31) Es wurde aber gesagt: ‘Wer seine Frau entlässt, soll ihr eine Scheidungsurkunde geben![203] (32) Ich aber sage euch, dass jeder der seine Frau entlässt, ausgenommen wegen Unzucht, macht, dass sie die Ehe bricht, und wer eine geschiedene heiratet, bricht die Ehe[204].

(33) Wiederum habt ihr gehört, dass zu den Alten gesagt wurde: ‘Du sollst keinen Meineid schwören[205], vielmehr sollst du dem Herrn deine Eide halten![206]‘ (34) Ich aber sage euch, überhaupt nicht zu schwören; weder beim Himmel, denn er ist Gottes Thron[207], (35) noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel seiner Füße[208], noch bei Hierosolyma, denn sie ist die Stadt des großen Königs[209], (36) noch bei deinem Haupt sollst du schwören, denn du kannst nicht ein einziges weißes oder schwarzes Haar machen. (37) Eure Rede sei ‘ja ja’, ‘nein nein’,[210] was aber mehr als das ist, das ist vom Bösen[211].

(38) Ihr habt gehört, dass gesagt wurde: ‘ Ein Auge für ein Auge’ und ‘ ein Zahn für einen Zahn’.[212] [213](39) Ich aber sage euch, dem Bösen nicht zu widerstehen[214]; sondern wer dich auf deine rechte Wange schlägt, dem halte auch die andere hin[215]; (40) Und dem, der mit dir rechten[216] und deinen Mantel nehmen will, dem lass auch das Gewand! (41) Und wer dich zwingt, ihn eine Meile[217] zu begleiten, mit dem gehe zwei.(42) Gib dem, der dich bittet, und den, der von dir leihen will, sollst du dich nicht abwenden[218].

(43) Ihr habt gehört, dass gesagt wurde: ‘ Du sollst deinen Nächsten lieben[219] und deinen Feind hassen![220]‘ (44) Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und segnet die, welche euch verfolgen[221], (45) damit ihr Söhne eures Vaters in den Himmeln werdet, denn seine Sonne geht auf über Böse und Gute[222], und es regnet über Gerechte und Ungerechte. (46) Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, was für einen Lohn habt ihr dann? Tun nicht die Zöllner auch dasselbe?[223] (47) (Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr Besonderes? Tun nicht die aus den Völkern auch dasselbe?)[224] (48) Ihr sollt also vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist[225].

6. Kapitel

(1) Hütet euch davor, dass ihr eure [226]Gerechtigkeit vor den Menschen[227] vollzieht, damit sie von ihnen gesehen wird[228]; wenn aber doch, dann habt ihr keinen Lohn bei eurem Vater[229] in den Himmeln[230]. (2) Wenn du also Almosen gibst, sollst du nicht vor dir posaunen lassen, wie es die Heuchler in den Synagogen und auf den Straßen tun, damit sie von den Menschen gelobt werden; amen, ich sage euch, sie haben ihren Lohn verloren[231]. (3) Wenn du aber Almosen gibst, dann lass deine Linke nicht wissen, was die Rechte tut[232], (4) sodass dein Almosen im Verborgenen sei; und dein Vater[233], der ins Verborgene blickt[234], wird dir vergelten[235][236].

[237](5) Und wenn ihr betet, dann seid nicht wie die Heuchler, denn die lieben es, in den Synagogen und an den Straßenecken stehend zu beten, damit sie von den Menschen[238] gesehen werden[239]; amen, ich sage euch, sie haben ihren Lohn verloren[240]. (6) Wenn du aber betetest, dann geh in deine Kammer[241], verschließ die Tür und bete[242] zu deinem Vater[243] im Verborgenen; und dein Vater[244], der ins Verborgene blickt[245], wird dir vergelten[246][247].

(7) Wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern, wie die aus den Völkern[248][249], denn sie meinen, dass sie durch ihre vielen Wörter[250] erhört werden. (8) Macht euch ihnen also nicht gleich; euer Vater[251] weiß nämlich, was ihr nötig habt, ehe ihr ihn bittet[252]

[253](9) Ihr sollt also so beten:

Unser Vater[254] in den Himmeln[255];
Geheiligt werde dein [256]Name[257];
(10)Deine Herrschaft[258] soll kommen;[259]
dein Wille soll geschehen[260],
wie im Himmel auch auf der Erde;
(11) unser [261]tägliches[262] Brot gib uns heute[263];
(12) und vergib uns unsere Verschuldungen,
wie auch wir unsern Schuldigern vergeben haben[264];
(13) und stelle uns nicht auf die Probe[265],
sondern erlöse uns von dem [266]Bösen[267].[268]

(14) Wenn ihr nämlich den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, wird euer himmlischer Vater[269] euch auch vergeben[270] . (15) Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, wird auch euer Vater[271] eure Verfehlungen nicht vergeben.

(16) Wenn ihr aber fastet, dann seid nicht wir die finster blickenden[272] Heuchler[273], denn siemachen ihre Gesichter unansehnlich, damit sie den Menschen[274] als Fastende erscheinen. Amen, ich sage euch: sie haben ihren Lohn verloren[275]. (17) Wenn du aber fastest, öle dein Haupt[276] und wasche dein Gesicht[277], (18) so dass du als Fastender nicht den Menschen erscheinst, sondern deinem Vater[278] im Verborgenen; und dein Vater, der ins Verborgene Blickt, wird dir vergelten[279].

[280](19) Sammelt euch keine Schätze auf Erden[281], wo sie Motte und Fraß[282] zum Verschwinden bringt und wo Diebe einbrechen und stehlen[283]. (20) Sammelt euch vielmehr Schätze im Himmel[284], wo weder Motte noch Fraß zum Verschwinden bringt und wo Diebe weder einbrechen noch stehlen; (21) Wo nämlich dein Schatz ist, dort wird auch dein Herz sein.

[285](22) Des Leibes Leuchte ist das Auge. Wenn also dein Auge lauter ist, wird auch dein ganzer Leib hell sein[286]. (23) Wenn aber dein Auge böse[287] ist, wird dein ganzer Leib finster sei. Wenn folglich das Licht in dir finster ist, wie groß ist dann die Finsternis!

(24) Niemand kann zwei Herren dienen; entweder wird er nämlich den einen hassen[288] und den andern lieben oder sich an den einen halten und den andern verachten.. Ihr könnt nicht Gott und dem Mamon dienen[289].

[290](25) Darum sage ich euch: Sorgt nicht[291] für eure Seele[292], was ihr essen oder was ihr trinken werdet, auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht die Seele[293] mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung? (26) Seht auf die Vögel[294] des Himmels, dass sie weder säen noch ernten, auch nicht in Scheunen sammeln, und unser himmlischer Vater[295] ernährt sie; seid ihr nicht viel mehr als sie? (27) Wer von euch vermag sorgend seiner Länge eine Elle hinzuzufügen? (28) Und was sorgt ihr euch um Kleidung? Lernt von den Lilien des Feldes[296], wie sie wachsen; sie arbeiten nicht noch spinnen sie; (29) ich sage euch, dass auch Solomon in seiner ganzen Herrlichkeit[297] nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen. (30) Wenn aber Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird[298], so kleidet, nicht auch euch, Kleingläubige[299]? (31) Sorgt also nicht, indem ihr sagt: Was sollen wir essen, oder: was sollen wir trinken, oder: was sollen wir anziehen? (32) alles dies erstreben nämlich die Völker; denn euer himmlischer Vater[300] weiß, dass ihr dies alles braucht[301]. (33) Strebt zuerst nach der (Herrschaft Gottes[302] und seiner Gerechtigkeit)[303], und dies alles wird euch beigelegt werden[304]. (34) Sorgt also nicht für den morgigen Tag[305], denn der morgige Tag wird für das Seinige sorgen; jedem Tag genügt sein eigenes Übel.

7. Kapitel

[306](1) Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet; (2) denn mit dem Urteil, mit dem ihr richtet[307], werdet ihr gerichtet werden[308], und mit dem Maß, mit dem ihr messt, werdet ihr gemessen werden. (3) Was siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge übersiehst du? (4) Oder wieso sagst du zu deinem Bruder: ‘ Lass, ich hole den Splitter aus deinem Auge’, und sieh, der Balken ist in deinem Auge; (5) Heuchler, hol erst den Balken aus deinem Auge, und dann sieh zu, den Splitter aus dem Auge deines Bruders zu holen!

(6) Gebt das Heilige nicht den Hunden, und werft die Perlen nicht vor die Schweine[309], damit sie diese nicht mit ihren Füßen zertreten[310] und sich umwenden und euch zerreißen.

[311](7) Bittet, und es wird euch gegeben werden[312], sucht, und ihr werdet finden[313], klopft an, und es wird euch geöffnet werden; (8) denn jeder, der bittet empfängt, und wer sucht findet, und dem Anklopfenden wird geöffnet. (9) Oder ist ein Mensch unter euch, den sein Sohn um Brot bittet, der ihm einen Stein gibt? (10) Oder er erbittet auch einen Fisch, und er gibt ihm etwa eine Schlange? (11) Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, um wie viel mehr wird euer Vater[314] in den Himmeln[315] denen Gutes[316] geben, die ihn bitten.

(12) Also alles, was ihr wollt, das euch die Menschen tun sollen, das tut ihr ihnen auch![317] Das nämlich ist das Gesetz und die Gottessprecher.

(13) Tretet ein[318] durch die enge Pforte; denn weit (ist die Pforte)[319] und breit ist der Weg, der ins Verderben führt, und es gibt viele, die durch ihn eintreten[320]; (14) Wie eng ist die Pforte und schmal der Weg, der ins Leben führt, und es gibt wenige[321], die ihn finden.

(15) Hütet euch vor den falschen Gottessprechern[322], die in Schafskleidern zu euch kommen, aber innerlich sind sie reißende Wölfe[323]. (16) An ihren Früchten[324] werdet ihr sie erkennen. Liest man etwa Trauben von Dornen oder Trauben von Disteln[325]? (17) So bringt jeder gute Baum gute Früchte, aber jeder morsche Baum bringt schlechte Früchte. (18) Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte bringen, und ein morscher Baum kann keine guten Früchte bringen[326].(19) Jeder Baum, der keine gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen[327]. (20) Also werdet ihr sie wenigstens an ihren Früchten erkennen.

(21) Nicht jeder, der ‘ Herr, Herr’[328] zu mir sagt, wird in die Herrschaft der Himmeleintreten, sondern wer den Willen meines Vaters[329] in den Himmeln[330] tut[331]. (22) Viele werden an jenem Tage sagen: ‘ Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen verkündet und in deinem Namen Dämonen vertrieben[332] und in deinem Namen viele Machttaten vollbracht?’ (23) Dann werde ich ihnen bekennen: ‘ Ich habe euch niemals gekannt[333]; weicht von mir, ihr Täter der [334]Gesetzlosigkeit![335]

[336](24)Jeder, der diese meine Worte hört und sie tut[337], der ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf den Felsen baut; (25) und der Regen fällt, und die Ströme kommen, und die Winde wehen, und sie stürzen auf jenes Haus, und es fällt nicht ein, denn es ist auf den Felsen gebaut. (26) Und jeder, der diese meine Worte hört und sie nicht tut, der ist wie ein törichter Mann, der sein Haus auf den Sand baut; (27) und der Regen fällt, und die Ströme kommen, und die Winde wehen, und sie stürzen auf jenes Haus, und es fällt ein[338], und es gibt einen mächtigen Sturz.”

(28) Und es geschah, als Jesus diese Worte beendet hatte[339], entsetzten sich[340] die Massen über seine lehre; er lehrte sie nämlich als einer der Vollmacht[341] hat und nicht wie ihre Schriftgelehrten[342].

8. Kapitel

(1) Als er aber vom Berg[343] hinabstieg, folgten ihm viele Volksmassen. [344](2) Und sieh, ein Aussätziger[345] trat herzu und fiel vor ihm nieder mit den Worten: „ Herr, wenn du willst, kannst du mich reinigen.” (3) Und er streckte seine Hand aus und berührte ihn mit den Worten: „ Ich will, sei rein!” Und sogleich wurde er von seinem Aussatz gereinigt. (4) Und Jesus sprach zu ihm: „ Sieh zu, sag es keinem[346], sondern mach dich auf zeige dich dem Priester und opfere die Gabe, die Mose angeordnet[347] hat zum Zeugnis für sie[348]!”

[349](5) Als er aber nach Kafarnaum[350] kam, trat ein Hauptmann[351][352] an ihn heran und bat ihn (6) mit den Worten: „Herr, mein Bursche liegt gelähmt im Hause, er leidet furchtbare Schmerzen.” (7) Und er sprach zu ihm: „Ich komme und werde ihn heilen.” (8) Und der Hauptmann antwortete ihm mit den Worten: „ Herr, ich bin nicht würdig[353], dass du unter mein Dach eintrittst, aber sag nur ein Wort und mein Bursche wird geheilt[354] (9) Denn auch ich bin ein Mensch, welcher unter der Obrigkeit ist, der unter sich Soldaten hat, und sage ich zu dem einen:’ Geh!’ und er geht, und zu einem andern: ‘ Komm!’ und er kommt, und zu meinem Sklaven: ‘Tu dies!’ und er tut es.” (10) Als Jesus das gehört hatte, staunte er[355] und sprach zu denen, die ihm folgten: „Amen, ich sage euch: Bei keinem habe ich solch einen Glauben[356] in Israel gefunden. [357](11) Ich sage euch aber, dass viele von Ost und West[358] kommen und mit Abraham[359] und Isaak und Jakob[360] in der Herrschaft der Himmel zu Tische liegen werden. (12) Aber die Söhne der Herrschaft werden hinausgeworfen in die äußerste Finsternis; dort wird Heulen und Zähneklappern sein[361].”(13) Und zu dem Hauptmann sprach Jesus: „ Geh, dir geschehe, wie du geglaubt[362] hast!” Und sein Bursche wurde in jener Stunde gesund[363].

[364](14) Und Jesus kam in das Haus des Petrus und sah dessen Schwiegermutter[365] mit Fieber liegen; (15) und er berührte ihre Hand[366], und das Fieber verließ sie[367], und sie stand auf und diente ihm.

(16) Am Abend brachte man ihm viele Besessene; und er trieb die Geister mit einem Wort aus, und viele Kranke heilte er, (17) so dass erfüllt wurde, was durch den Gottessprecher Esaia gesagt ist, welcher spricht[368]:

„ Er nahm unsere Schwachheiten an,
und unsere Krankheiten ertrug er”

(18) Als aber Jesus die Menge um sich herum sah, befahl er, an das andere Ufer zu gehen.[369] . [370](19)Und es trat ein Schriftgelehrter zu ihm und sprach: „ Lehrer, ich werde dir folgen, wohin du gehst.” (20) Und Jesus sagt ihm: „ Die Füchse haben Gruben und die Vögel des Himmels Nester[371], aber der Sohn des Menschen hat nichts, wohin er sein Haupt legt[372].”(21) Ein anderer seiner Schüler sagte zu ihm: „Herr, erlaube mir, zuerst hinzugehen und meinen Vater zu begraben[373].” (22) Aber Jesus spricht zu ihm:” Folge mir[374], und lass die Toten ihre eigenen Toten begraben!”

[375](23) [376]Und als er in das Boot stieg, folgten ihm seine Schüler. (24) Und sieh, ein großes Beben geschah im See, so dass das Boot von den Wogen bedeckt wurde, er selbst aber schlief. (25) Und sie gingen hin und weckten ihn mit den Worten: „Herr, hilf, wir gehen zugrunde! (26) Und er sprach zu ihnen: „Was seid ihr furchtsam, Kleingläubige[377]?” Dann stand er auf, bedrohte die Winde und den See, und es wurde eine große Windstille[378]. (27) Die Menschen aber staunten[379] und sagten: „Was ist das für einer, dass ihm auch die Winde und der See gehorchen?

[380](28) Und als sie hinüber in das Land der Gadarener kamen, begegneten ihm zwei Besessene, die aus den Gräbern[381] kamen, sehr gefährliche, so dass sie auf jenem Weg nicht entlang gehen konnten. (29) Und sieh, sie schrieen folgendes: „ Was haben wir mit dir zu tun[382], Sohn Gottes[383]? Bist du vor der Zeit hierher gekommen, um uns zu foltern[384]?” (30) Fern[385] von ihnen weidete aber eine Herde vieler Schweine. (31) Aber die Dämonen baten ihn mit den Worten: „ Wenn du uns austreibst, dann schick uns in die Herde der Schweine!” (32) Und er sprach zu ihnen: „Geht weg!” Sie aber fuhren aus und gingen in die Schweine; und sieh, die ganze Herde rannte zum Abhang am See, und sie starben in den Wassern. (33) Die Hirten aber flohen, und sie kamen in die Stadt und erzählten alles, auch das mit den Besessenen. (34) Und sieh, die ganze Stadt ging hinaus zur Begegnung[386] mit Jesus, und als sie ihn sahen, baten sie ihn, dass er aus ihrer Gegend weggehen möge.

9. Kapitel

[387](1) Und er betrat ein Boot[388], fuhr hinüber und kam in seine eigene Stadt.[389]

(2) Und sieh, sie brachten ihm einen Gelähmten, auf einer Trage liegend. Und als Jesus ihren Glauben sah[390], sprach er zu dem Gelähmten: „Getrost, Kind, deine Sünden sind vergeben[391]. (3) Und sieh, einige der Schriftgelehrten sagten zu einander: „ Der lästert[392]!” (4) Und als Jesus ihre Gedanken [393]sah[394] , sprach er: „Was denkt ihr Böses in euren Herzen[395]? (5) Was ist denn leichter, zu sagen: Deine Sünden sind vergeben, oder zu sagen: Steh auf und geh umher? (6) Damit ihr aber erkennt, dass der Sohn des Menschen Vollmacht[396] hat, auf Erden Sünden zu vergeben” – sprach er zu dem Gelähmten: „Steh auf, nimm deine Trage und geh in dein Haus![397]” (7) Und er stand auf und ging in sein Haus. (8) Als das die Massen sahen, fürchteten sie sich und priesen Gott, der solche Vollmacht den Menschen gibt.

[398](9) Und als Jesus von dort vorbei ging, sah er einen Menschen am Zoll sitzen, Matthäus[399] genannt, und er sprach zu ihm:” Folge mir![400]” Und er stand auf und folgte ihm.

(10) Und es geschah, als er in dem Hause zu Tische lag, und siehe, viele Zöllner und Sünder kamen, und sie lagen mit Jesus und seinen Schülern zu Tische. (11) Und als es die Pharisäer sahen, sagten sie zu seinen Schülern: „ Weshalb isst euer Lehrer mit den Zöllnern und Sündern?[401]” (12) Da er es aber hörte, sprach er: „ Die Gesunden brauchen keinen Arzt, sondern die Kranken. (13) Geht aber und lernt, was das ist:[402] ‘ Barmherzigkeit will ich und kein Opfer;’ Ich bin nämlich nicht gekommen, um Gerechte zu rufen, sondern Sünder[403].”

[404](14) Damals kamen die Schüler des Johannes zu ihm und sagten: „ Warum fasten wir[405] und die Pharisäer[406], aber deine Schüler fasten nicht?” (15) Und Jesus sprach zu ihnen: „ Können die Freunde[407] des Bräutigams etwa trauern, solange der Bräutigam bei ihnen ist[408]? Es werden aber Tage kommen, an denen ihnen der Bräutigam entrissen wird[409], und dann werden sie fasten. (16) Keiner legt einen Flicken von ungewalktem Stoff auf ein altes Gewand; Denn sein Ersatz reißt von dem Gewand ab, und der Riss wird schlimmer. (17)Auch füllt man nicht jungen Wein in alte Schläuche; wenn aber doch, dann werden die Schläuche zerrissen[410], und der Wein wird ausgegossen, und die Schläuche werden zerstört; sondern man füllt jungen Wein in neue Schläuche, und beide werden bewahrt.”

[411](18) Während er das sagte, siehe, es kam ein Vornehmer, fiel vor ihm nieder mit den Worten: „ Meine Tochter ist gerade gestorben; aber wenn du kommst, legst du deine Hand auf sie[412], und sie wird lebendig.” (19) Und Jesus stand auf und folgte ihm und seine Schüler. (20) Und sieh, eine Frau, die zwölf Jahre blutflüssig[413] war, trat von hinten heran und berührte[414] die [415]Quaste[416] seines Gewandes; (21) Sie sagte sich nämlich: wenn ich nur sein Gewand berühre, werde ich geheilt. (22) Jesus aber wandte sich um, sah sie und sprach: „Getrost, Tochter, dein Glaube hat dich gerettet[417].” Und von jener Stunde an war die Frau geheilt[418]. (23) Uns als Jesus in das Haus des Vornehmen kam und die Flötenspieler und die aufgeregte Menge sah, (24) sprach er: „Geht weg, denn das Mädchen ist nicht gestorben, sondern es schläft[419]. Und sie lachten ihn aus. (25) Als er aber die menge hinausgeworfen hatte, ging er hinein, ergriff ihre Hände und weckte das Mädchen auf. (26) Und sein Ruf erging in jenes ganze Land[420].

[421](27) Und als Jesus von dort wegging, folgten ihm zwei Blinde, die folgendes schrieen: „ Erbarme dich unser[422], Sohn Davids[423]!” (28) Als er aber in das Haus ging, traten die Blinden zu ihm, und Jesus spricht zu ihnen: „ Glaubt ihr, das ich das tun kann?” Sie sagen zu ihm: „ Ja, Herr,” (29) Darauf berührte er ihre Augen mit den Worten: „Euch geschehe nach eurem Glauben.[424]” (30) Und ihre Augen wurden geöffnet. Und Jesus ergrimmte[425] über sie und sprach: „ Seht zu, dass es keiner erfährt![426]” (31) Sie aber gingen weg und machten ihn in jener ganzen Gegend bekannt[427].

[428](32) Als sie aber weggingen, siehe, da brachte man ihm einen stummen besessenen Menschen. (33) Und nachdem er das Dämonion ausgetrieben hatte, redete der Stumme[429]. Und die Massen staunten[430] und sagten: „Sowas ist noch niemals[431] in Israel vorgekommen. (34)[432] Die Pharisäer aber sagten: „Mit dem Obersten der Dämonen treibt er die Dämonen aus[433].

(35) Und Jesus durchzog alle Städte und die Dörfer, lehrte in ihren Synagogen und verkündete das Evangelium des Reiches[434] und heilte alle Krankheiten und Gebrechen[435].

(36) Als er aber die Massen sah, erbarmte er sich über sie[436], denn sie waren ermattet und hingesunken wie Schafe[437], die keinen Hirten haben.[438] (37) Da sprach er zu seinen Schülern: „ Die Ernte ist groß[439], aber es sind wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte schicke[440]!

10. Kapitel

[441](1) Und er rief seine zwölf Schüler herbei und gab ihnen Vollmacht über unreine Geister, so dass sie sie austrieben und heilten alle Krankheiten und Gebrechen[442].

[443](2) Die Namen aber der zwölf Gesandten sind diese: zuerst Simon, der Petrus genannt wird und sein Bruder Andreas,[444] und Jakobos, der Sohn des Zebedäos und sein Bruder Johannes[445], (3) Philippos und Bartholomäos, Thomas und Matthäos, der Zöllner[446], Jakobos, der Sohn des Alphäos und Thaddäos; (4) Simon, der Kananäer und Judas, der Iskariote, der ihn auslieferte.

(5) Diese zwölf sandte Jesus aus und befahl ihnen folgendes[447]: „Geht nicht auf den Weg der Völker[448], und betretet nicht die Stadt Samariter[449]; (6) Geht vielmehr zu den verlorenen Schafen[450] des Hauses Israel! (7) Geht und verkündet, dass die Herrschaft der Himmel nahe gekommen ist[451]. (8) Heilt Kranke[452], erweckt Tote[453], reinigt Aussätzige[454], treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr es empfangen, umsonst sollt ihr es geben[455]! (9) Ihr sollt weder Gold noch Silber erwerben[456], auch kein Kleingeld in euren Gürteln haben, (10) keinen Beutel unterwegs, weder zwei Gewänder noch Sandalen noch einen Stock[457], denn der Arbeiter ist seine Nahrung[458] wert[459]. (11) Wenn ihr in eine Stadt oder ein Dorf kommt, dann erforscht, ob es einer darin wert ist; und bleibt dort, bis ihr weggeht. [460](12) Kommt ihr aber in ein Haus[461], dann grüßt es[462]; (13) Und wenn es dieses Haus wert ist, dann komme der Friede auf es; wenn es aber nicht wert ist, dann wende sich euer Friede zu euch. (14) Und wenn euch einer nicht aufnimmt, auch nicht eure Worte anhört, dann geht aus diesem Hause oder dieser Stadt[463] und schüttelt den Staub[464] von euren Füßen. (15) Amen, ich sage euch: dem Lande der Sodomer und Gomorrher[465] wird es am Tage des Gerichts erträglicher gehen als jener Stadt[466].

(16) Sieh, ich sende euch wie Schafe mitten unter Wölfe[467]; Seid also klug wie die Schlangen und rein wie die Tauben[468]!

[469](17) Hütet euch vor den Leuten; sie werden euch nämlich den Gerichten ausliefern[470] und euch in ihren Synagogen auspeitschen[471]. (18) Und ihr werdet meinetwegen vor Statthalter[472] und Könige[473] geführt werden zum Zeugnis für sie[474] und die Völker. (19) Wenn sie euch ausliefern, dann sorgt nicht, was ihr sagen werdet; [475](denn es wird euch in jener Stunde gegeben werden, was ihr sagen sollt)[476]. (20) denn nicht ihr seid es, die reden, sondern der Geist des Vaters redet durch euch[477].

(21) Es wird aber ein Bruder den Bruder, ein Vater ein Kind ausliefern, und Kinder werden sich gegen Eltern erheben[478] und sie umbringen. (22) Und ihr werdet von allen um meines Namens willen[479] gehasst werden[480]; wer aber standhält bis zum Ende[481], der wird gerettet werden[482].

(23) Wenn sie euch in der einen Stadt verfolgen, flieht in die andere[483]; amen, ich sage euch, dass ihr die Städte Israels nicht vollenden werdet, bis der Sohn des Menschen[484] kommt[485].

(24) Ein Schüler ist nicht über dem Lehrer[486], auch nicht ein Sklave über seinem Herrn. (25) Für einen Schüler genügt es, dass er wie sein Lehrer wird und der Sklave wie sein Herr. Wenn sie den Herrn Beelzebul genannt haben[487], umso mehr seine Hausgenossen.

[488](26) Fürchtet sie also nicht! Nichts ist nämlich versteckt, was nicht offenbart werden wird und verborgen, was nicht bekannt werden wird. (27) Was ich euch im Dunkeln sage, das werdet ihr im Licht aussprechen, und was ihr in die Ohren hört, werdet ihr auf den Dächern verkünden.

(28) Fürchtet nicht diejenigen, die den Leib vernichten, aber die Seele[489] nicht töten können[490]; fürchtet vielmehr den, welcher Seele und Leib in der Hölle vernichtet[491]!

(29) Werden nicht zwei Sperlinge für ein As[492] verkauft? Und einer von ihnen fällt ohne euren Vater[493] nicht zur Erde. (30) Aber alle Haare eures Hauptes[494] sind gezählt. (31) Fürchtet euch alsonicht! Ihr seid viel mehr als Sperlinge[495].

(32) jeder also, der sich vor den Menschen zu mir bekannt, zu dem werde ich mich vor meinem Vater[496] in den Himmeln[497] bekennen; (33) jeder aber, der mich vor den Menschen verleugnet, den werde ich auch vor meinem Vater[498] in den Himmeln[499] verleugnen[500].

[501](34)Meint nicht, dass ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu werfen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu werfen, sondern das Schwert[502]. (35) Denn ich bin gekommen, einen Menschen von seinem Vater zu entzweien und eine Tochter von ihrer Mutter und eine Schwiegertochter von ihrer Schwiegermutter, (36) und Feinde des Menschen sind seine Hausgenossen[503].

[504](37) Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist mein nicht wert, [505](und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist mein nicht wert). (38) Und wer nicht sein Kreuz nimmt und mir folgt[506], ist mein nicht wert.[507](39) [508](Wer seine Seele[509] findet, wird sie verlieren, und) wer seine Seele um meinetwillen verliert, wird sie finden[510].

(40) Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat.[511] (41) Wer einen Gottessprecher im Namen[512] eines Gottessprechers aufnimmt[513], der wird den Lohn eines Gottessprechers erhalten, [514](und wer einen Gerechten im Namen eines Gerechten aufnimmt, der wird den Lohn eines Gerechten erhalten[515]). (42) Und wer einen dieser [516]Kleinen[517] im Namen eines Schülers[518] nur mit einem Becher kalten Wassers tränkt, wahrlich ich sage euch: sein Lohn wird nicht verloren gehen.”

11. Kapitel

(1)Und es geschah, als Jesus aufgehört hatte, seine zwölf Schüler anzuweisen[519], ging er von dort weg, um in ihren Städten zu lehren und zu verkünden.

[520](2) Als Johannes im Gefängnis[521] die taten von Christus hörte, schickte er durch zwei seiner Schüler (3) und sprach zu ihm: „ Bist du der Kommende[522] oder sollen wir auf einen andern warte?” (4) Und Jesus antwortete ihnen mit den Worten: „Geht, und berichtet Johannes, was ihr hört und seht: (5) Blinde sehen wieder und Lahme gehen umher, Aussätzige werden gereinigt[523] und Taube hören[524], und Tote stehen auf[525], und Armen wird das Evangelium verkündet[526]; (6) und glückselig[527] ist der, welcher an mir keinen Anstoß[528] nimmt.”

[529](7) Als sie gegangen waren, begann Jesus zu den Massen von Johannes zu reden: „Um was zu sehen seid ihr in die Wüste hinausgegangen[530]? Ein vom Winde bewegtes Rohr? (8) Sondern was zu sehen seid ihr hinausgegangen? Einen mit weichen Gewändern bekleideten Menschen[531]; sieh, die das Weicht tragen sind in der Häusern der Könige. (9) Sonder was zu sehen seid ihr hinausgegangen? Einen Gottessprecher[532]? Ja, ich sage euch, auch mehr als einen Gottessprecher[533]. (10) Er ist es, von dem geschrieben ist[534]:

Sieh, ich sende meinen Boten vor dir her,
der wird deinen Weg vor dir bereiten.

(11) Amen, ich sage euch: unter denen, die von einer Frau geboren[535] wurden wurde kein Größerer erweckt als Johannes der Täufer; doch der Geringste in der Herrschaft der Himmel ist größer[536] als er.(12) Seit den Tagen Johannes des Täufers bis zur Herrschaft der Himmel wird ihr Gewalt angetan, und Gewalttäter rauben sie.(13) Alle Gottessprecher und das Gesetz haben nämlich bis zu Johannes vorausgesagt[537]. (14) Und wenn ihr es annehmen wollt: er ist Elias, der kommen soll. (15) Wer Ohren hat, soll hören[538]!

(16) Womit soll ich dieses Geschlecht[539] vergleichen? Es gleicht Kindern, die auf dem Marktplatz sitzen, die den anderen zurufen (17) und sagen:

„Wir haben für euch geflötet, und ihr habt nicht getanzt,
Wir haben geklagt, und ihr habt nicht getrauert.”[540]

(18) Denn Johannes der Täufer ist gekommen, hat weder gegessen noch getrunken[541], und man sagt: „Er hat ein Dämonion[542]” (19) Der Sohn des Menschen ist gekommen, aß[543] und trank, und man sagt: „Sieh, der Mensch ist ein Fresser und Weinsäufer[544], der Zöllner Freund und der Sünder[545]. Und die Weisheit[546] wird aus ihren Taten gerechtfertigt.”

[547](20) darauf begann er die Städte zu schelten, in denen die meisten seiner Machttaten geschehen waren, weil sie nicht umkehrten[548]: (21) „Weh dir, Chorazin! Weh dir, Bethsaida[549]! Denn wenn in Tyros[550] und Sidon die Machttaten geschehen wären, die bei euch geschehen sind, wären sie einst in Sack und Asche[551] umgekehrt. (22) Übrigens sage ich euch: Tyros und Sidon wird es am Tage des Gerichts[552] erträglicher gehen als euch[553]. (23) Und du, Kafarnaum[554], bist du nicht bis zum Himmel erhoben[555]? Bis zur Unterwelt wirst du hinabsteigen[556]. Denn wenn bei den Sodomern die Machttaten geschehen wären, die bei dir geschehen sind. bestünde es bis heute. (24) Übrigens sage ich euch, dass es dem Lande der Sodomer am Tage des Gerichts erträglicher gehen wird als dir[557].”

[558](25) Zu jener Zeit antwortete Jesus und sprach: „Ich preise dich[559], Vater[560], Herr des Himmels und der Erde[561], dass du dies vor den Weisen und Klugen verborgen hast[562], und den Unmündigen hast du es offenbart[563]. (26) Ja, Vater[564], so ist es ein Wohlgefallen vor dir gewesen[565]. (27) Alles wurde mir von meinem Vater übergeben[566], und keiner kennt[567] den Sohn außer dem Vater[568], auch kennt keiner den Vater außer dem Sohn und wem es der Sohn offenbaren will[569].

(28) Kommt zu mir, alle Geplagten und Beladenen,[570] und ich werde euch ausruhen lassen[571]. (29) Nehmt mein Joch auf euch[572] und lernt [573]von mir, denn ich bin sanft[574] und demütig im Herzen, und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen[575]; (30) mein Joch ist nämlich mild und meine Last leicht[576].”

12. Kapitel

[577](1) Zu jener Zeit ging Jesus am Sabbat[578] durch die Saaten; seine Schüler aber hatten Hunger und fingen an, Ähren abzureißen[579] und zu essen. (2) Als es die Pharisäer sahen, sagten sie zu ihm: „ Sieh, deine Schüler tun, was am Sabbat[580] zu tun nicht erlaubt ist[581].” (3) Er aber sprach zu ihnen: „Habt ihr nicht gelesen, was David[582] getan hat, als ihn und die bei ihm waren, hungerte,(4) wie er in das Haus Gottes ging und die Schaubrote[583] aß, was weder ihm noch denen, die bei ihm waren zu essen erlaubt war außer den Priestern allein? (5) Oder habt ihr nicht im Gesetz gelesen, dass die Priester im Tempel den Sabbat entweihen[584] und schuldlos sind? (6) Ich aber sage euch, dass hier mehr als der Tempel ist[585]. (7) Wenn ihr verstehen würdet, was das ist: ‘Barmherzigkeit will ich und keine Opfer’[586], dann würdet ihr die Schuldlosen nicht verurteilen. (8) Herr des Sabbats ist nämlich der Sohn des Menschen.”

[587](9) Und nachdem er von dort weggegangen war, kam er in ihre Synagoge; (10) und sieh, ein Mensch mit einer ausgezehrten Hand. Und sie fragten ihn mit den Worten: „Ob es erlabt ist [588](, am Sabbat zu heilen)?[589]” Damit sie ich anklagen könnten. (11)Er aber sprach zu ihnen: „ Wird es einen Menschen unter euch geben, der ein einziges Schaf hat, und wenn es am Sabbat in eine Grube fällt, würde er es nicht greifen und hoch holen? (12) Um wie viel also unterscheidet sich ein Mensch von einem Schaf.[590][591] So dass es erlaubt ist, am Sabbat Gutes zu tun.” (13) Darauf sprach er zu dem Menschen: „Streck deine Hand aus!” Und er wurde wieder gesund wie die andere. (14) Die Pharisäer aber gingen weg und fassten einen Plan gegen ihn[592], wie sie ihn umbrächten.

[593](15) Da Jesus es merkte[594], ging er von dort weg. Und es folgten ihm viele[595] und er heilte alle.(16) Und drohte ihnen, dass sie ihn nicht bekannt machen sollten[596], (17) so dass erfüllt wurde, was durch den Gottessprecher Jesaja gesagt ist, welcher spricht:[597]

(18) Sieh, mein Knecht[598], den ich erwählt habe,
mein Geliebter[599], an dem ich Wohlgefallen habe;
Ich werde meinen Geist auf ihn legen[600],
und er wird den Völkern das Gericht verkünden.
(19) Er wird weder streiten noch rufen,
auch wird niemand seine Stimme auf den Straßen hören.
(20) Ein zerknicktes Rohr wird er nicht zerbrechen
und einen glimmenden Doch wird er nicht auslöschen,
bis er das Gericht zum Siege hinausgeführt hat.
(21) Und die Völker werden auf seinen Namen hoffen[601].

[602](22) Damals brachte man ihm einen blinden und stummen Besessenen, und er heilte ihn, so dass der Stumme redete und sah. (23) Und alle die Volksmassen gerieten außer sich[603] und sagten: „ Ist er nicht der Sohn Davids[604]?” (24) Als es aber die Pharisäer hörten, sagten sie: „ Er treibt die Dämonien nur mit Beelzebul, dem Obersten der Dämonien, aus”[605]. (25) Da Jesus aber ihr Gedanken erkannte[606], sprach er zu ihnen: „Jede Herrschaft, die unter sich zerteilt ist: wird verwüstet, und jede Stadt oder jedes Haus[607], die unter sich zerteilt sind, werden nicht bestehen. (26) Und wenn der Satan den Satan austreibt, unter sich zerteilt ist, wie wird seine Herrschaft bestehen? (27) Und wenn ich mit Beelzebul die Dämonien austreibe, mit wem treiben sie eure Söhne aus[608]? Deshalb werden sie eure Richter sein[609]. (28) Wenn ich aber mit Gottes Geist die Dämonien austreibe, dann kommt doch die Herrschaft Gottes zu euch[610]. (29) Oder wie kann jemand in das Haus eines Starken eindringen und seine Rüstung rauben, wenn er nicht zuerst den Starken gebunden hat und dann sein Haus ausraubt?[611] (30) Wer nicht mit mir ist, ist gegen mich[612], und wer nicht mit mir sammelt, zerstreut.

[613](31) Deshalb sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden, aber die Lästerung[614] des Geistes wird nicht vergeben werden[615]. (32) Und wer ei Wort gegen den Sohn des Menschen sagt, es wird ihm vergeben werden; wer aber gegen den heiligen Geist spricht, es wird ihm vergeben werden, weder in diesem Weltalter noch in dem kommenden.

[616](33) Entweder ihr setzt den guten Baum und seine gute Frucht voraus oder ihr setzt den morschen Baum und seine morsche Frucht voraus[617]; an der Frucht wird nämlich der Baum erkennt. (34) Schlangebrut[618], wie könnt ihr Gutes reden, da ihr böse seid?[619] Denn aus dem Überfluss des Herzens redet der Mund[620]. (35) Der gute mensch bringt aus seinem guten Schatz Gutes hervor[621], und der böse Mensch[622] bringt aus seinem bösen Schatz Böses hervor. (36) Ich sage euch aber, dass die Menschen für jedes üble Wort, das sie reden, am Tage des Gerichts[623] Rechenschaft ablegen[624] werden[625]; (37) Denn aus deinen Worten wirst du gerechtfertigt werden, und aus deinen Worten wirst du verurteilt werden.”

[626](38) Damals antworteten ihm einige der Schriftgelehrten und der Pharisäer mit den Worten: „Lehrer, wir wollen von dir ein Zeichen sehen.[627]” (39) Doch er antwortete und sprach zu ihnen: „ Ein böses und ehebrecherisches Geschlecht[628] sucht ein Zeichen, und es wird ihm kein anderes Zeichen gegeben werden als das Zeichen des Gottessprechers Jona. (40) Denn wie Jonas drei Tage und drei Nächte im Leibe des Seeungeheuers war[629], so wird der Sohn des Menschen drei Tage und drei Nächte im Herzen der Erde[630] sein[631].(41) Ninivitische Männer werden im Gericht aufstehen mit diesem Geschlecht und werden es verurteilen[632], denn sie kehrten[633] um auf die Verkündigung Jonas, und sieh, hier ist mehr als Jona[634]. (42) Eine Königin des Südens[635] wird im Gericht erweckt werden mit diesem Geschlecht und wird es verurteilen,[636] denn sie kam von den Enden der Erde, um Solomos Weisheit zu hören, und sieh, hier ist mehr als Solomon[637].

[638](43) Wenn aber der unreine Geist aus dem Menschen ausgefahren ist, läuft er, Ruhe suchend, wasserlose Stätten[639] und findet sie nicht. (44) Dann sagt er: ‘Ich will zurückkehren in das Haus, von dem ich ausgefahren bin;’ und er kommt und findet es unbenutzt, gekehrt und geschmückt. (45) Dann geht er und nimmt sieben Geister[640] mit sich, die schlimmer sind als er selbst, und nachdem er hineingegangen ist, wohnt er dort; und es wird am Ende mit jenem Menschen schlimmer als zuerst[641]. So wird es mit diesem bösen Geschlecht[642] werden.

[643](46) Als er noch zu den Massen sprach, sieh, da standen seine Mutter[644] und seine Brüder[645] draußen und versuchten mit ihm zu reden. [646](47) Jemand sagte aber zu ihm: „ Sieh, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und versuchen, mit dir zu reden.”(48) Doch er antwortete und sprach zu dem, der mit ihm geredet hatte: „ Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder?” (49) Und er streckte seine Hand zu seinen Schülern aus und sprach: „ Sieh, meine Mutter und meine Brüder! (50) Wer nämlich den Willen meines Vaters[647] in den Himmeln [648]tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.”

13. Kapitel

[649](1) An jenem Tage verließ Jesus das Haus und setzt sich an den See; (2) Und es kamen bei ihm viele Volksmassen zusammen[650], so dass er ein Boot bestieg[651] und sich setzte, und die ganze Volksmasse stand am Ufer[652].

(3) Und er sagte ihnen vieles in Gleichnissen[653], nämlich: „ Sieh, ein Sämann ging aus, um zu säen[654]. (4) Und als er säte, fiel einiges auf den Weg, und die Vögel kamen und fraßen es. (5) Anderes aber fiel auf Felsiges[655], wo es nicht viel Erde gab, und es ging sogleich auf, denn es gab keine Tiefe an Erde; (6) Als aber die Sonne aufging, wurde es versengt, und weil es keine Wurzel hatte, verdorrte es[656]. (7) Anderes aber fiel unter die Dornen, und die Dornen gingen auf[657] und erstickten es. (8) Anderes aber fiel auf guten Boden und es gab Frucht[658], teils hundertfach, teils sechzigfach, teils dreißigfach. (9) Wer Ohren hat soll hören[659].!”

[660](10) Und als sie weitergingen sagten seine Schüler zu ihm: „Weshalb redest du in Gleichnissen[661] zu ihnen?” (11) Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: „ Euch ist es gegeben, die Geheimnisse[662] der Herrschaft der Himmel zu kennen, jenen aber ist es nicht gegeben.(12) Wer nämlich hat, dem wird gegeben werden[663], und er wird Überfluss haben. (13) Deswegen rede ich zu ihnen in Gleichnissen,[664] denn als Sehende sehen sie nicht, und als Hörende hören sie nicht[665] und verstehen auch nicht, (14) und an ihnen wird die Verkündigung Esaias erfüllt, welche lautet[666]:

Ihr werdet die Kunde hören und nicht verstehen,
und als Sehende werdet ihr sehen und nicht erblicken.
(15) Denn das Herz dieses Volkes ist abgestumpft,
und mit den Ohren hören sie schwer,
und ihre Augen haben sie geschlossen,
dass sie mit den Augen nicht sehen
und mit den Ohren nicht hören werden
und mit dem Herzen nicht verstehen
und sie sich bekehren werden und ich ihnen helfen werde.

(16) Aber eure Augen sind glückselig[667], denn sie sehen, und eure Ohren, denn sie hören. (17) Amen, ich sage euch nämlich, dass viele Gottessprecher[668] und Gerechte das zu sehen begehrten, was ihr seht und es nicht sahen, und zu hören, was ihr hört und es nicht hörten[669].

[670](18) Ihr habt also das Gleichnis des Sämanns gehört. (19) Zu jedem, der das Wort von der Herrschaft gehört hat und nicht versteht, kommt der Böse und raubt das in seinem Herzen Gesäte; das ist der, welcher auf den Weg gesät ist. (20) Der aber auf das Felsige Gesäte, das ist der, welcher das Wort hört und es sogleich mit Freude annimmt, (21) aber er hat keine Wurzel in sich, sondern ist unbeständig, wenn aber Drangsal oder Verfolgung wegen des Wortes kommt, nimmt er sofort Anstoß. (22) Der aber unter die Dornen Gesäte, das ist der, welcher das Wort hört, und die Sorge[671] dieses Weltalters und die Verführung des Reichtums[672] ersticken das Wort und es wird fruchtlos. (23) Der aber auf das gute Land Gesäte, das ist der, welcher das Wort hört und versteht, der fürwahr Frucht trägt und bringt sie teils hundertfach, teils sechzigfach, teils dreißigfach.”

(24) Ein anderes Gleichnis legte[673] er ihnen vor mit den Worten: „Die Herrschaft der Himmel gleicht einem menschen, der guten Samen auf seinen Acker sät. (25) Während aber die Leute schliefen[674], kam sein Feind und säte Unkraut zwischen den Weizen und ging weg. (26) Und die Saat ging auf und brachte Frucht, da erschien auch das Unkraut. (27) Als aber die Knechte der Hausherrn herbeikamen, sagten sie zu ihm: „ Herr, hast du nicht guten Samen auf den Acker gesät? Woher hat er dann Unkraut?” (28) Er aber sprach zu ihnen: „Das hat ein feindlicher Mensch getan.” Die Knechte aber sagten zu ihm: „Willst du, dass wir hingehen und es einsammeln?” (29) Er aber sprach: „Nein, damit ihr nicht, wenn ihr das Unkraut einsammelt, zugleich mit ihm den Weizen ausreißt! (30) Lasst beide bis zur Ernte[675] zusammen aufwachsen, und bei der Ernte werde ich den Schnittern sagen: ‘ Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen, aber den Weizen sammelt in meine Scheune[676]!”

[677](31) Ein anderes Gleichnis legt er ihnen vor: „Die Herrschaft der Himmel gleicht einem Senfkorn[678], das ein Mensch nahm und auf seinen Acker säte; (32) Es ist zwar das kleinste aller Samenkörner, aber wenn es wächst, ist es größer als alle Gemüse und wird ein Baum[679], so dass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten[680].”

[681](33) Er sagte ihnen ein anderes Gleichnis: „ Die Herrschaft der Himmel gleicht einem Sauerteig[682], den eine Frau nahm und mengte ihn in drei Sat[683] Weizenmehl bis es ganz durchsäuert war.” [684](34) Dieses alle sagte Jesus den Massen in Gleichnisse, und außer in Gleichnissen[685] sagte er ihnen nichts, (35) so dass erfüllt wurde, was durch den Gottessprecher gesagt wurde[686]:

Ich will meinen Mund öffnen in Gleichnisse,
ich will das seit Grundlegung der Welt[687] Verborgene aussprechen[688] .

(36) Dann verließ er die Massen und ging in das Haus[689]. Und seine Schüler traten zu ihm mit den Worte: „ Erkläre uns das Gleichnis vom Unkraut des Ackers[690]!” (37) Er aber antwortete ihnen und sprach: „ Der den guten Samen[691] sät, ist der Sohn des Menschen, (38) aber der Acker ist die Welt[692], aber der gute Same, das sind die Söhne der Herrschaft; aber das Unkraut sind die Söhne des Bösen[693]. (39) Der Feind aber, der es ausgesät hat, ist der Teufel, die Ernte aber ist die Vollendung[694] des Weltalters, aber die Schnitter sind die Engel.(40) Wie also das Unkraut eingesammelt und im Feuer verbrannt wird[695], so wird es sein bei der Vollendung des Weltalters.(41) Der Sohn des Menschen wird seine Engel[696] senden, und sie werden aus seiner Herrschaft[697] alle Bösen[698] und die Täter der Gesetzlosigkeit[699] einsammeln, (42) und sie werden sie in den Ofen des Feuers werfen[700], und dort wird Heulen und Zähneklappern sein[701]. (43) Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne[702] in der Herrschaft ihres Vaters[703]. Wer Ohren hat höre[704]!

(44) Die Herrschaft der Himmel gleicht einem im Acker verborgenen Schatz[705], den ein Mensch fand, ausgrub und vor Freuden hinging, alles was er hatte, verkaufte [706]und jenen Acker kaufte.

(45) Wiederum gleicht die Herrschaft der Himmel einem Kaufmann, der edle Perlen suchte; (46) Als er aber eine sehr wertvolle Perle fand, ging er hin, verkaufte alles, was er hatte und kaufte sie.

(47) Wiederum gleicht die Herrschaft der Himmel einem Schleppnetz, das in den See geworfen wurde, und von jeder Art wird sammelt es ein; (48) Wenn es voll geworden war, zog man es hinauf, und man sammelte die Guten in Gefäße, die schlechten aber warf man hinaus. (49) So wird es sein[707], bei der Vollendung des Weltalters[708]: die Engel gehen aus und sondern[709] die Bösen aus der Mitte der Gerechten[710], (50) und sie werfen sie in den Ofen des Feuers[711]. Dort wird Heulen und Zähneklappen sein[712].

(51)Habt ihr das alles verstanden?” Sie sagen zu ihm: „Ja.” (52) Er aber sprach zu ihnen: „ Deshalb ist jeder Schriftgelehrte[713], der für die Herrschaft der Himmel gelehrt ist gleich einem Hausherrn[714], der aus seinem Schatz [715]Neues[716] und Altes herausholt.”

[717](53) Und es geschah, als Jesus diese Gleichnisse beendet hatte[718], entfernte er sich von dort. (54) Und als er in seine Vaterstadt kam, lehrte er sie in ihrer Synagoge, so dass sich alle entsetzten[719] und sagten: „ Woher hat er die Weisheit und die Kräfte[720]? (55) Ist er nicht der Sohn des Maurers; heißt nicht seine Mutter[721] Maria, und seine Brüder Jakobos[722] und Josef und Simon und Judas[723]? (56) Und sind seine Schwestern nicht alle bei uns? Woher hat er denn das alles?[724]” (57) Und sie ärgerten sich über ihn[725]. Jesus aber sprach zu ihnen: „ Ein Gottessprecher wird nirgends so wenig geehrt wie in seiner Vaterstadt und in seinem Hause[726].” (58) Und wegen ihres Unglaubens vollbracht er dort nicht viele Machttaten.

14. Kapitel

[727](1) Zu jener Zeit vernahm der [728]Vierfürst [729]Herodes[730] das Gerücht über Jesus,(2) und er sprach zu seinen Leuten: „Dieser ist Johannes der Täufer[731]; er ist von den Toten auferweckt worden, und deshalb wirken die Kräfte[732] in ihm.

[733](3) Herodes hatte nämlich Johannes verhaftet und ihn gefesselt und ins Gefängnis geworfen[734]wegen Herodias, der Frau seines Bruder Philippos; (4) Denn Johannes hatte ihm gesagt: „ Es ist dir nicht erlaubt, sie zu haben.[735]” (5) Und obwohl er ihn umbringen wollte, fürchtete er das Volk, denn sie hielten ihn für einen Gottessprecher[736].

(6) Beim Geburtstagsfest des Herodes tanzte die Tochter der Herodias in der Mitte, und es gefiel dem Herodes, (7) weshalb er ihr schwor, dass er ihr geben wolle, was sie erbitten würde. (8) Sie aber wurde von ihrer Mutter vorgeschickt: „ Gib mir”, sagte sie, „auf einer Schüssel[737] das Haupt Johannes des Täufers!” (9) Und der König wurde traurig wegen seines Eides, und er befahl denen, die mit zu Tisch lagen, zu Bringen, (10) und er schickte hin und ließ Johannes im Gefängnis enthaupten. (11) Und sein Haupt wurde auf einer Schüssel gebracht und dem Mädchen gegeben, und sie brachte es ihrer Mutter. (12) Und seine Schüler kamen und trugen den Leichnam weg und begruben ihn, und sie gingen und berichteten es Jesus.

[738](13) Nachdem es Jesus gehört hatte, entwich er[739] allein mit einem Schiff an einen einsamen Ort; und als es die Massen gehört hatten, folgten sie ihm zu Fuß aus den Städten. (14) Und als er hinkam, sah er viel Volk und hatte Mitleid mit ihnen[740] und heilte ihre Kranken.

(15) Am Abend traten seine Schüler zu ihm mit den Worten: „ Der Ort ist öde, und die Zeit ist voran geschritten; schick die Massen weg, damit sie in die Dörfer gehen und sich Essen kaufen.” [741](16) Jesus aber sprach zu ihnen: „ Sie brauchen nicht weg zu gehen, gebt ihr ihnen zu essen!” (17) Sie sagten ihm: „Wir haben hier nur fünf Brote und zwei Fische[742].” (18) Er aber sprach: „Bringt sie mir!” (19) Und nachdem er den Massen befohlen hatte, sich auf das Gras zu setzen, nahm er die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel[743], lobte, brach und gab die Brote den Schülern[744], die Schüler aber den Massen.(20) Und sie aßen alle und wurden satt, und man trug das Übrige der Brocken in zwölf vollen Körben weg. (21) Die aber gegessen hatten waren etwa fünftausend Männer, abgesehen von Frauen und Kindern.

[745](22) Und sogleich nötigte er die Schüler, in das Boot zu steigen und ihn an das andere Ufer voraus zu fahren, während er die Massen entließe. (23) Und nachdem er die Massen entlassen hatte[746], stieg er allein auf den Berg[747], um zu beten. Es war aber am Abend, als er allein dort war. (24)Das Boot aber war schon viele Stadien[748] vom Land entfernt, von den Wogen bedrängt[749], denn der Wind war widrig. (25) In der vierten Nachwache[750] kam er[751], auf dem See wandelnd[752], zu ihnen. (26) Als die Schüler ihn auf dem See wandeln sahen, erschraken sie und sagten: „Es ist ein Gespenst[753],” und sie schrieen vor Furcht. (27) Sogleich aber sprach Jesus sie mit den Worten an: „ Seid getrost, ich bin es, fürchtet euch nicht!” (28) Petrus aber antwortete ihm und sprach: „ Herr, wenn du es bist, dann befiehl, dass ich auf dem Wasser zu dir komme!” (29) Er aber sprach: „Komm!” Und Petrus stieg aus dem Boot, ging auf dem Wasser und kam zu Jesus. (30) Als er aber den starken Wind sah, fürchtete er sich und begann einzusinken und schrie: „ Herr, rette mich!” (31) Sogleich streckte Jesus die Hand aus, ergriff ihn und spricht zu ihm: „ Kleingläubiger[754], warum hast du gezweifelt[755]?” (32) Und als sie in das Boot stiegen, legte sich der Wind. (33) Die aber im Boot waren, fielen nieder mit den Worten: „ Du bist wahrhaftig Gottes Sohn[756].”

[757](34) Und als sie hinübergefahren waren, kamen sie an Land nach Gennesaret. (35) Und als die Männer jenes Ortes ihn erkannten, schickten sie aus in jene ganze Umgebung, und man brachte ihm alle Kranken[758]. (36) Und sie baten ihn, dass sie nur die [759]Quaste[760] seines Gewandes anfassen dürften; und die sie anfassten, wurden geheilt[761].

15. Kapitel

[762](1) Damals kamen Pharisäer und Schriftgelehrte aus Hierosolymon zu Jesus und sagten: (2) „Weshalb übertreten deine Schüler die Überlieferung der Alten[763]? Denn sie waschen ihre Hände[764] nicht, wenn sie Brot essen.” (3) Jesus aber entgegnete und sprach zu ihnen: „ Weshalb übertretet ihr das Gebot Gottes wegen eurer Überlieferung? (4) Gott hat nämlich gesagt: ‘ Ehre den Vater und die Mutter’[765] und wer Vater oder Mutter schmäht, soll den Tod sterben.’[766] (5) Ihr aber sagt: ‘ Wenn jemand dem Vater oder der Mutter sagt:[767] Es ist eine Opfergabe, was du von mir verlangst[768], (6) der soll seinen Vater nicht ehren, und ihr setzt das Wort Gottes außer Geltung durch eure Überlieferung. (7) Heuchler[769], gut hat Esaias über euch verkündet, als er sprach[770]:

(8) Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen,
aber ihr Herz ist fern von mir;
(9) vergeblich verehren sie mich,
die Lehren, die sie lehren sind Gebote der Menschen[771].”

(10) Und er rief das Volk herbei und sprach zu ihnen: „Hört und versteht: (11) Nicht was in den Mund hineingeht, verunreinigt den Menschen[772], sondern was aus dem Mund herauskommt, das verunreinigt den Menschen[773].”

(12) Da traten die Schüler zu ihm und sagten: „weißt du, dass die Pharisäer, als sie die Rede hörten, Anstoß genommen haben?”(13) Er aber antwortete ihnen und sprach: „ jede Pflanze, die mein himmlischer Vater[774] nicht gepflanzt hat, wird ausgerissen werden. (14) Lasst sie; sie sind blinde Blindenführer[775]; wenn ein Blinder einen Blinden führt, werden beide in eine Grube fallen.”

(15)Petrus aber antwortete und sprach zu ihm: „Deute uns dieses Gleichnis!” (16) Er sagte aber: „Seid auch ihr noch unverständig? (17) Wisst ihr nicht, dass alles, was in den Mund kommt, abgeht und in den Abort abgeworfen wird? (18) Doch was aus dem Munde herauskommt, kommt aus dem Herzen, und das verunreinigt den Menschen[776]. (19) Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Morde, Ehebrüche, Unzucht, Diebstähle, falsche Zeugnisse, Lästerungen[777]. (20) Die sind es, die den Menschen verunreinigen, aber das Essen mit ungewaschenen Händen verunreinigt den Menschen nicht.

[778](21) Und als sie von dort weggingen, begab sich Jesus in die Gegend von Tyros und Sidon[779]. (22) Und sieh, eine kananäische Frau aus dieser Gegend kam heraus und schrie mit den Worten: „Erbarme dich[780] meiner, Herr, Sohn Davids[781]! Meine Tochter wird übel von Dämonen geplagt.” (23) Er aber antwortete ihr kein Wort, und die Schüler traten zu ihm mit den Worten: „Schick sie fort, denn sie schreit hinter uns her”[782]. (24) Doch er erwiderte:” Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel[783]gesandt.” (25) Sie aber kam, kniete vor ihm nieder und sprach: „Herr, hilf mir!” (26) Doch er entgegnete ihr mit den Worten: „Es ist nicht gut, den Kindern das Brot wegzunehmen und es vor die Hündchen zu werfen.” (27) Sie aber sagte: „Ja, Herr, denn auch die Hündchen essen von den Brocken, die von den Tischen ihrer Herren fallen[784].” (28) Da erwiderte Jesus und sprach zu ihr: „O Frau, groß ist dein Glaube; die geschehe wie du willst.” Und ihre Tochter war von jener Stunde an geheilt[785].

[786](29) Und nachdem Jesus von dort weggegangen war, kam er an den See von Galiläa, und er stieg auf den Berg[787] und setzte sich dort. (30) Und zu ihm kamen viele Volksmassen, bei denen waren Lahme, Blinde, Verstümmelte, Stumme und viele andere, und sielegten sie zu seinen Füßen nieder, und er heilte sie[788]; (31) sso dass das Volk staunte, als es die Stumme reden, Verstümmelte gesund und Lahme gehen und Blinde sehen sah; und sie priesen den Gott Israels.

[789](32) Jesus aber rief seine Schüler herbei und sprach: „ Ich habe Mitleid[790] mit dem Volk, denn sie harren schon drei Tage bei mir aus und haben nichts zu essen; und ich will sie nicht hungrig wegschicken, damit sie nicht unterwegs ermatten.” (33) Und seine Schüler sagen zu ihm: „Woher haben wir in der Wüste so viele Brote, dass so viel Volk satt wird?” (34) Und Jesus spricht zu ihnen: „ Wie viele Brote habt ihr?” Sie aber sagten: „ Sieben und wenige kleine Fische.” (35) Und nachdem dem Volk, befohlen hatte, sich auf die Erde zu setzen,, (36) nahm er die sieben Brote und die Fische, und nachdem er gelobt hatte, zerbrach er und gab den Schülern[791], die Schüler aber den Massen.(37) Und sie aßen alle und wurden satt. Und man trug das Übrige der Brocken in sieben vollen Körben fort. (38) Und die gegessen hatten waren viertausend Männer, abgesehen von Frauen und Kindern[792].

(39) Und er entließ die Massen[793], stieg in das Boot und kam in das Gebiet von Magadan

16. Kapitel

[794](1) Und die Pharisäer und Sadduzäer kamen zu ihm und stellten ihn auf die Probe, indem sie ihn aufforderten, ihnen ein Zeichen[795] vom Himmel zu zeigen. (2) Er aber entgegnete ihnen mit den Worten:[796] „ Am Abend sagt ihr: ‘Schönes Wetter, denn der Himmel ist rot;’ (3) und am Morgen: ‘ Heute ist schlechtes Wetter, denn der Himmel ist trübe.’ Das Aussehen des Himmels wisst ihr zu unterscheiden, nicht aber die Zeichen der Zeitpunkte?[797] (4) Ein böses und ehebrecherisches Geschlecht[798] sucht nach Zeichen, und es wird ihm keins gegeben werden außer dem Zeichen des Jona[799].” Und er verließ sie und ging weg.

[800](5) Und als die Schüler ans andere Ufer kamen, hatten sie vergessen, Brote zu holen. (6) Jesus aber sprach zu ihnen: „Seht euch vor, und hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer![801]” (7) Sie aber überlegten[802] und sagten: „Wir haben keine Brote geholt” (8) Da es Jesus merkte[803], sprach er: „ Was erwägt ihr untereinander, Kleingläubige[804], dass ihr keine Brote habt? (9) Wisst ihr noch nicht und erinnert euch auch nicht an die fünf Brote der Fünftausend und wie viele Körbe ihr genommen habt[805]? (10) Auch nicht an die sieben Brote der Viertausend und wie viel Körbe ihr genommen habt?[806] (11) Ihr wisst wohl, dass ich nicht über die Brote mit euch gesprochen habe? Hütet euch aber vor dem Sauerteig[807] der Pharisäer und Sadduzäer! (12) Da verstanden sie, dass er nicht gesagt hatte, sich vor dem Sauerteig der Brote in Acht zu nehmen, sondern vor der Lehre der Pharisäer und Sadduzäer.

[808](13)Als Jesus in die Gegen von Kaisareia des Philippos[809] kam, fragte er seine Schüler folgendes: „Wer sagen die Leute, dass der Sohn des Menschen sei?” (14) Sie aber sagten: „Die einen Johannes der Täufer[810], andere aber Elias[811], wieder andere Jeremias oder einer der Gottessprecher[812].” (15) Er sagt zu ihnen: „ Wer aber sagt ihr, dass ich sei?” (16) Simon Petros aber antwortete und sprach: „Du bist der Gesalbte[813], der Sohn des lebendigen Gottes[814].”(17) Jesus aber antwortete ihm mit den Worten: „ Glückselig bis du, Simon Barjona[815], denn Fleisch und Blut haben es dir nicht offenbart[816], sondern mein Vater[817] in den Himmeln[818]. (18) Und auch ich sage: du bist Petros[819], und auf diesen Felsen werde ich meine Gemeinde bauen[820], und Pforten der Unterwelt[821] werden sie nicht überwältigen. (19) Ich werde dir die Schlüssel[822] der Herrschaft der Himmel geben, und was du auf Erden binden wirst, wird auch in den Himmeln gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, wird auch in den Himmeln los sein[823].” (20) Dann befahl er den Schülern, dass sie niemandem sagen sollten, dass er der Gesalbte ist[824].

[825](21) Von da an begann Jesus, seinen Schülern zu zeigen, dass er nach Hierosolyma gehen und von den Ältesten und Oberpriestern und Schriftgelehrten viel leiden und getötet werden und am dritten Tage [826]auferweckt werden müsse.[827] (22) Und Petros nahm ihn beiseite, fing an, ihm zu drohen und sagte: „ Gott sei dir gnädig,[828], Herr; das widerfahre dir keinesfalls! (23) Er aber wandte sich um und sprach zu Petros: „Geh hinter mich[829], [830]Satan![831] Du bist mir ein Ärgernis[832], denn du denkst nicht das, was Gottes ist, sondern das, was der Menschen ist[833].”

[834](24) Damals sagte Jesus zu seinen Schülern: „Wenn mir jemand folgen will, verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz und folge mir! (25) Wer nämlich seine Seele[835] retten will, der wird sie verlieren; wer aber seine Seele um meinetwillen verliert, der wird sie finden[836]. (26) Was würde es denn einem Menschenhelfen, wenn er die ganze Welt gewinnen würde[837], seine Seele aber Schaden nehmen würde? Oder was kann ein Mensch als Gegenwert[838] für seine Seele geben? (27) Denn der Sohn des Menschen wird in der Herrlichkeit seines Vaters[839] mit seinen Engeln kommen[840] und jedem gemäß seinem Tun vergelten[841]. (28) Amen, ich sage euch, dass einige von denen, die hier stehen, den Tod nicht schmecken[842] werden, ehe der Sohn des Menschen in seiner Herrschaft[843] kommt[844].

17. Kapitel

[845](1) Und nach sechs Tagen nimmt Jesus den Petros und Jakobos und seinen Bruder Johannes[846] und führt sie allein auf einen sehr hohen Berg[847] hinauf. (2) Und er wurde vor ihnen verwandelt, und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne[848], seine Kleider aber wurden weiß wie [849]das Licht. (3) Und sieh, es erschienen ihnen Moses und Elias[850] und redeten mit ihm. (4) Petros aber antwortete und sprach zu Jesus: „Herr, hier ist es schön für uns; wenn du willst, werde ich hier drei Hütten[851] bauen, für dich eine und für Moses eine und für Elias eine. (5) Als er noch redete, sieh, da beschattete sie eine leuchtende Wolke, und sieh, eine Stimme aus der Wolke sprach: „ Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen habe.[852] Hört auf ihn!”[853]

(6) Und als die Schüler das hörten, fielen sie auf ihr Angesicht[854] und fürchteten sich sehr[855]. (7) Und Jesus trat hinzu, fasste sie an und sprach: „Steht auf, und fürchtet euch nicht![856]” (8) Sie aber hoben ihre Augen auf und sahen nichts außer Jesus allein.

(9) Und als sie vom Berge[857] herabstiegen, befahl ihnen Jesus folgendes: „Sagt keinem diese Erscheinung[858] bis der Sohn des Menschen von den Toten auferweckt sein wird![859][860](10) Und seine Schüler fragten ihn mit den Worten: „Warum sagen dann die Schriftgelehrten, dass zuerst Elias kommen muss[861]?” (11) Er aber erwiderte, indem er sagte: „Elias kommt und (stellt alles wieder her[862])[863] (12) Ich aber sage euch, dass Elias schon gekommen ist, und sie haben ihn nicht erkannt und ihm angetan, was sie wollten[864]; so muss auch der Sohn des Menschen unter ihnen leiden[865].” (13) Da begriffen die Schüler, dass er zu ihnen von Johannes dem Täufer[866] geredet hatte.

[867](14) Und als sie zum Volk kamen, trat ein Mensch auf ihn zu und fiel auf die Knie (15)und sprach: „ Herr, erbarme dich[868] meines Sohnes, denn er ist mondsüchtig[869] und leidet sehr; oft fällt er ins Feuer und oft ins Wasser.(16) Und ich habe ihn zu deinen Schülern gebracht, und sie konnten ihn nicht heilen[870]. (17) Jesus aber antwortete und sprach: „O, ein ungläubiges und verwirrtes Geschlecht[871], wie lange werde ich bei euch sein? Wie lange werde ich euch ertragen?[872] Bringt ihn mir her!” (18) Und Jesus bedrohte ihn, und das Dämonion fuhr aus ihm, und der Knabe war von dieser Stunde an geheilt[873]. (21) [874]

(19) da traten die Schüler allein zu Jesus heran und sprachen: „Weshalb konnten wir ihn nicht austreiben?[875]” (20) Er aber sprach zu ihnen: „Wegen eures Kleinglaubens[876]; Amen, ich sage euch nämlich: wenn ihr Glauben[877] wie ein Senfkorn[878] hättet, dann würdet ihr zu dem Berg sagen: ‘Begib dich von hier nach dort!’ Und er wird sich hin begeben; und nichts wird euch unmöglich sein. (21) Diese Art fährt nur durch Fasten und Gebet aus.”[879]

[880](22) Als sie aber in Galiläa zusammen waren, sprach Jesus zu ihnen: „Der Sohn des Menschen wird in die Hände der Menschen ausgeliefert werden, (23) und sie werden ihn töten. und am dritten Tage wird er auferweckt[881] werden.[882]” (Und sie wurden sehr traurig[883]).

(24) Als sie aber nach Kafarnaum[884] kamen, traten die, welche die Doppeldrachmen[885][886] einzogen, zu Petros und sprachen: „ Zahlt euer Lehrer nicht die Doppeldrachmen[887]?” (25) Er sagte: „Ja.” Und als sie in das Haus kamen, kam ihm Jesus zuvor, indem er sagte: „ Was meinst du, Simon, nehmen die Könige der Erde von einigen Zoll und Steuer? Von ihren Söhnen oder von den Fremden?” (26) Als er aber sagte : „Von den Fremden,” sprach Jesus zu ihm: „ Also sind die Söhne doch frei[888]? (27) Damit man aber keinen Anstoß[889] nimmt, geh an den See, wirf eine Angel aus, und bringe den ersten Fisch, und öffne sein Maul, und du wirst einen Stater[890] finden[891]; den nimm und gib ihnen für mich und dich!”

18. Kapitel

[892](1) Zu jener Stunde traten die Schüler zu Jesus mit den Worten: „ Wer ist denn der Größte[893] in der Herrschaft der Himmel?”(2) Und er rief ein Kind und stellte es in ihre Mitte (3) und sprach: „ Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder[894], werdet ihr nicht in die Herrschaft der Himmel eingehen[895].(4) Wer sich also selbst erniedrigt wie dieses Kind, der ist der Größte in der Herrschaft der Himmel. (5) Und wer ein Kind in meinem Namen aufnimmt, der nimmt mich auf[896].

[897](6) Wer einem von diesen Kleinen[898], die an mich glauben, ein Ärgernis bereitet, für den ist es angemessen, dass ihm ein Mühlstein um den Hals gelegt wird und er auf hoher See versenkt wird[899]. (7)Wehe der Welt wegen der Ärgernisse! Es ist nämlich unvermeidlich, dass Ärgernisse kommen, doch wehe dem Menschen, durch den das Ärgernis kommt[900]. (8) Wenn aber deine Hand oder dein Fuß dir ein Ärgernis bereitet, dann haue ihn ab, und wirf ihn von dir! Denn es ist besser für dich, als Krüppel oder Lahm ins Leben einzugehen, als mit zwei Händen oder zwei Füßen ins ewige Feuer geworfen zu werden[901]. (9) Und wenn dein Auge dir Ärgernis bereitet, dann reiß es aus und wirf es von dir! Es ist besser für dich, als Einäugiger ins Leben einzugehen, als mit zwei Augen in die Hölle des Feuers geworfen zu werden.[902]

(10) Seht euch vor, und verachtet nicht einen von diesen Kleinen[903]! ich sage euch nämlich, dass ihre Engel im Himmel[904] ständig das Angesicht meines Vaters[905] in den Himmeln[906] schauen[907] .(11) Der Menschensohn ist nämlich gekommen, um das Verlorene zu retten.[908]

[909](12) Was meint ihr? Wenn ein mensch hundert Schafe[910] hat uns eins verirrt[911] sich, wird er die neunundneunzig nicht auf dem Gebirge[912] lassen und das Verirrte suchen? (13) Und wenn es geschieht, dass er es gefunden hat, amen, ich sage euch, er freut sich über es mehr als über die neunundneunzig, die nicht verirrt waren. (14) So ist nicht der Wille vor eurem Vater[913] in den Himmeln,[914] dass eins dieser Kleinen verloren gehe.

(15) Wenn sich dein Bruder an dir[915] versündigt, geh’ hin, überführe ihn[916] zwischen dir und ihm allein. Wenn er auf dich hört, hast du deinen Bruder gewonnen; (16) Wenn er aber nicht hört, nimm einen oder zwei mit dir, damit jede Sache auf dem Mund von zwei oder drei Zeugen steht[917]; (17) Wenn er aber auf sie nicht hört, sage es der Gemeinde; wenn er aber nicht auf die Gemeinde[918] hört[919], dann sei er für dich wie der aus den Völkern[920] oder der Zöllner[921].

(18) Amen, ich sage euch: Was ihr auf Erden binden werdet,[922]( das wird im Himmel gebunden sein, und was ihr auf Erden lösen werdet,) das wird im Himmel los sein[923].

(19) Wiederum aber sage ich euch, dass, wenn zwei von eins werden auf Erden wegen irgend einer Sache, um die sie bitten[924], dann wird es ihnen von meinem Vater[925] in den Himmeln[926] geschehen. (20) Wo nämlich zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte[927].

(21) Da trat Petrus heran und sagte zu ihm: „ Wie oft soll ich meinem Bruder vergeben[928], der an mir sündigen wird? Bis zu sieben Mal[929]?” (22) Jesus sagt zu ihm:” Ich sage dir: nicht sieben Mal, sondern siebenundsiebzig Mal.

(23) Deshalb gleicht die Herrschaft der Himmel einem königlichen Menschen[930], der mit seinen Knechten abrechnen[931] wollte. (24) Als er aber anfing, abzurechnen, kam ihm einer vor, der ein Schuldner von zehntausend Talenten[932] war. (25) Da er es nicht bezahlen konnte, befahl der Herr, ihn und die Frau und die Kinder und alles, was er hatte, zu verkaufen und zu bezahlen. (26) daraufhin fiel der Knecht nieder und flehte ihn an mit den Worten: ‘ Habe Geduld mit mir, und ich werde dir alles bezahlen.’ (27) Der Herr aber erbarmte sich jenes Knechtes[933], gab ihn frei und erließ ihm die Schuld[934]. (28) Als aber jener Knecht hinaus ging, fand er einen seiner Mitknechte, der ihm hundert Denar[935] schuldete, und er griff ihn und würgte ihn[936] mit den Worten:’ Bezahle was du schuldest!’ (29) Daraufhin fiel sein Mitknecht nieder und bat ihn mit den Worten: ‘Habe Geduld mit mir, und ich werde es dir bezahlen.’ (30) Doch er wollte nicht, sondern ging weg und warf ihn ins Gefängnis, bis er die Schuld bezahlt hätte. (31) Als das dann seine Mitknechte sahen, wurden sie sehr traurig, gingen hin und erzählten ihrem Herrn alles, was geschehen war. (32) Da rief ihn sein Herr und sprach zu ihm: ‚Übler Knecht, alle jene Schuld[937] habe ich dir erlassen, weil du mich gebeten hattest; (33) Hättest du dich nicht auch deines Mitknechtes erbarmen müssen, wie ich mich deiner erbarmt habe[938]?’ (34) Und sein Herr wurde zornig und übergab ihn den Folterern[939], bis er die ganze Schuld bezahlt habe[940]. (35) So wird auch mein himmlischer Vater[941] mit euch verfahren, wenn ihr nicht jeder seinem Bruder von Herzen vergebt[942].”

19. Kapitel

[943](1) Und als Jesus diese Worte vollendet hatte[944], begab er sich weg aus Galiläa und kam in das Gebirge von Judäa [945]jenseits des Jordan. (2) Und viele Massen folgten ihm ,und er heilte sie dort.

[946](3) Und Pharisäer traten an ihn heran, stellten ihn auf die Probe und sprachen: „Ist es einem Menschen erlaubt, seine Frau wegen jeder Ursache zu entlassen?”[947] (4) Er aber antwortete ihnen mit den Worten: „Habt ihr nicht gelesen, dass sie der Schöpfer am Anfang als Mann und Frau geschaffen hat?”[948] (5) Und er sprach: „ Deshalb wird ein Mensch den Vater und die Mutter verlassen und an seiner Frau hängen, und die beiden werden ein Fleisch sein,[949] (6) so dass sie nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch sind[950]. Was also Gott zusammengefügt hat, soll ein Mensch nicht trennen[951].” (7) Sie sagen zu ihm: „ Wozu hat dann Mose geboten, eine Scheidungsurkunde[952] auszustellen und sie zu entlassen?” (8) Er sagt zu ihnen: „ Weil Mose wegen eurer Herzenshärtigkeit euch zugestanden hat, eure Frauen zu entlassen, ab er von Anfang an ist es nicht so gewesen. (9) Ich sage euch aber: wer seine Frau entläßt ( – außer wegen Unzucht – und eine andere heiratet, bricht die Ehe)[953][954].”

(10) Seine Schüler sagen zu ihm: „ Wenn sich die Angelegenheit des Menschen mit der Frau so verhält, dann ist es nicht angebracht zu heiraten[955].” (11) Er aber sprach zu ihnen: „ Nicht alle fassen dieses Wort, sondern diejenigen, denen es gegeben ist. (12) Denn es gibt Eunuchen, die es vom Mutterleib her geworden sind, und es gibt Eunuchen, die von Menschen zu Eunuchen gemacht worden sind, und es gibt Eunuchen, die sich selbst zu Eunuchen gemacht haben wegen der Herrschaft der Himmel. Wer es fassen kann, der mag es fassen!”

[956](13) Dann brachte man ihm Kinder, damit er ihnen die Hände auflege[957] und bete; doch die Schüler drohten[958] ihnen. (14) Jesus aber sprach: „Lasst die Kinder, und hindert sie nicht[959], zu mir zu kommen, denen ist nämlich die Herrschaft der Himmel[960].” (15) Und nachdem er die Hände auf sie gelegt hatte, ging er von dort weg.

[961](16) Und sieh, einer kam zu ihm und sagte: Lehrer, was soll ich Gutes tun, damit ich ewiges Leben erlange?” (17) Er aber sprach zu ihm: „ Was fragst du mich nach dem Guten? Einer ist der Gute; wenn du aber in das Leben eingehen willst, dann halte die gebote!” (18) Er sagt zu ihm: „ Welche?” Jesus aber sprach: „Du sollst nicht morden, nicht ehebrechen, nicht stehlen, nicht falsches Zeugnis ablegen, (19) ehre den Vater und die Mutter[962], und du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst[963].” (20) Der junge Mann sagt zu ihm: „ Das alles habe ich gehalten; was fehlt mir noch?” (21) Jesus sprach zu ihm: „ Wenn du vollkommen[964] sein willst, dann geh hin, verkaufe deinen Besitz[965] und gib ihn den Armen, und du wirst einen Schatz[966] im Himmel[967] haben, und folge mir[968] hierher!” (22) Als aber der junge Mann das Wort gehört hatte, ging er traurig weg; er hatte nämlich viele Besitztümer.

[969](23)Jesus aber sprach zu seinen Schülern: „ Amen, ich sage euch, dass ein Reicher[970] scher in die Herrschaft der Himmel eingehen wird. (24) Wiederum aber sage ich euch: es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr geht, als dass ein Reicher in die Herrschaft Gottes eingeht.” (25) Als es aber die Schüler hörten, entsetzten[971] sie sich sehr und sprachen: „ Wer kann denn dann gerettet werden?” (26) Jesus blickte sie an und sprach zu ihnen: „ Bei den Menschen ist das unmöglich, aber bei Gott ist alles möglich.”

(27) Da antwortete Petros und sprach zu ihm: „ Sieh, wir haben alles verlassen und sind dir gefolgt[972]; was wird uns denn sei?” (28) Jesus aber sprach zu ihnen: „ Amen, ich sage euch, in der Wiedergeburt[973], wenn der Sohn des Menschen auf dem Thron seiner Herrlichkeit[974] sitzen wird, werdet auch ihr auf zwölf Thronen sitzen[975] und die zwölf Stämme Israels richten[976]. (29) Und jeder, der Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter[977] oder Kinder oder Äcker wegen meines Namens verlassen hat, wird es hundertfältig empfangen und ewiges Leben erben. (30) Viele Erste werden Letzte und Letzte Erste sein[978].

20. Kapitel

(1) Die Herrschaft der Himmel gleicht nämlich einem Hausherrn[979], der am Morgen hinausging, um Arbeiter für seinen Weinberg anzuwerben.[980] (2) Und nachdem er mit den Arbeitern einig geworden war um einen Denar[981] am Tag, schickte er sie in seinen Weinberg. (3) Und er ging zur dritten Stunde[982] hinaus und sah andere auf dem Marktplatz müßig herumstehen. (4) Und er sagte zu jenen: Geht auch ihr in den Weinberg, und was gerecht[983] ist, werde ich euch geben. (5) Sie aber gingen. Als er wiederum um die sechste[984] und neunte[985] Stunde hinausging, machte er es ebenso. (6) Um die elfte Stunde ging er hinaus herumstehen, und er sagt zu ihnen: ‚Was steht ihr hier den ganzen Tag müßig herum?’ (7) Sie sagen ihm: ‚Niemand hat uns eingestellt’. Er sagt zu ihnen: ‚Gehr auch ihr in den Weinberg[986]! (8) Am Abend sagt der Herr des Weinbergs zu seinem Verwalter: ‚ Ruf die Arbeiter und zahle ihnen den Lohn[987], angefangen bei den Letzten bis zu den Ersten! (9) Und als die von der elften Stunde kamen, erhielten sie einen Denar. (10) Und als die Ersten kamen, meinten sie, dass sie mehr bekommen würden; und auch sie erhielten einen Denar. (11) Als sie ihn empfingen, murrten sie gegen den Hausherrn (12) und sagten: ‚Diese Letzten haben eine Stunde gearbeitet, und du hast sie uns gleich gemacht, die wir die Last des Tages und die Hitze ertragen haben.’ (13) Doch er entgegnete einem von ihnen und sprach: ‚Freund[988], ich habe dir nicht Unrecht getan; bist du nicht um einen Denar mit mir einig geworden[989]? (14) Nimm was dein ist und geh. Ich will aber dem Letzten geben wie auch dir; (15) Ist es mir nicht erlaubt, mit dem Meinen zu tun, was ich will? Oder ist dein [990]Auge böse[991], weil ich gut bin?’ (16) So werden die Letzten Erste und die Ersten Letzte sein[992].”

[993](17) Und als Jesus nach Hierosolyma[994] hinaufzog, nahm er die zwölf Schüler allein, und unterwegs sagte er zu ihnen: [995](18) „ Sieh .wir ziehen hinauf nach Hierosolyma, und der Sohn des Menschen wir den Oberpriestern und Schriftgelehrten ausgeliefert[996] werden, und sie werden ihn zum Tode verurteilen, (19) und sie werden ihn der Völkern[997] ausliefern, um verspottet und gegeißelt[998] und gekreuzigt[999] zu werden und am dritten Tage auferweckt zu werden[1000].

[1001](20) Da trat die Mutter der Söhne des Zebedäus[1002] zu ihm, fiel nieder und erbat von ihm etwas. (21)Er aber sprach zu ihr: „Was willst du?” Sie sagte ihm: „Sag, dass diese meine beiden Söhne in deiner Herrschaft[1003] zu deiner Rechten und zu deiner Linken sitzen werden”[1004].(22) Jesus aber erwiderte und sprach: „ Ihr wisst nicht, was ihr erbittet. Könnt ihr den Becher[1005] trinken, den ich trinken werde?” Sie sagen ihm: „Wir können.” (23) Er sagt ihnen: „Meinen Kelch werdet ihr zwar trinken[1006], aber das Sitzen zu meiner rechten und Linken ist nicht meine Sache zu vergeben, sondern denen es von meinem Vater[1007] bereitet ist.”

[1008](24) Als es die Zehn hörten, wurden sie unwillig wegen der beiden Brüder. (25)Jesus aber rief sie herbei und sprach zu ihnen: „ Ihr wisst, dass die Obersten der Völker sie beherrschen[1009] und die Großen ihre Macht gegen sie gebrauchen. (26) So wird[1010] es bei euch nicht sein[1011], sondern wer bei euch groß sein will, der wird euer Diener sein[1012]. (27) Und wer unter euch der Erste sein will, der wird[1013] der Sklave aller sein[1014]. (28) Wie der Sohn des Menschen nicht gekommen ist[1015], um bedient zu werden, sondern um zu dienen und seine Seele[1016] als Lösegeld[1017] für viele zu geben.”

[1018](29) Und als sie aus Jericho herausgingen, folgte ihnen eine große Menge. (30) Und sieh, zwei Blinde saßen am Wege, und als die hörten, dass Jesus vorbei ging, schrieen sie mit den Worten: „ Erbarme dich über uns[1019], Sohn Davids[1020]!” (31) Die Menge aber drohte[1021] ihnen, damit sie schwiegen; sie aber schrieen noch mehr mit den Worten: „ Erbarme dich über uns[1022], Herr, Sohn Davids[1023]!” (32) Und Jesus blieb stehen, rief sie und sprach: „Was wollt ihr, dass ich euch tun soll?” (33) Sie sagen zu ihm: „Herr, dass unsere Augen geöffnet werden.” Da Jesus aber Mitleid hatte[1024], berührte er ihre Augen, und sogleich sahen sie wieder, und sie folgten ihm.

21. Kapitel

[1025](1) Und als sie sich Hierosolyma näherten und nach Bethpage am Ölberg kamen, da sandte Jesus zwei Schüler aus[1026] (2) und sagte ihnen: „Geht in das Dorf vor euch, und sogleich werdet ihr einen angebundene Eselin und ihr Fohlen bei ihr finden; bindet sie los und bringt sie mir! (3) Und wenn euch jemand etwas sagen sollte, dann sagt, dass der Herr sie braucht; sogleich wird er sie loslassen. (4) Das aber ist geschehen, damit erfüllt würde, was durch den Gottessprecher gesagt wurde, der spricht[1027]:

(5) Sagt der Tochter Sion:
sieh, die König kommt zu dir
sanft[1028] und auf einer Eselin sitzend
und auf dem Fohlen, dem Jungen des Lasttieres.

(6) Die Schüler aber gingen los und taten, wie ihnen Jesus befohlen hatte, (7) brachten die Eselin und das Fohlen und legten ihre Kleider darauf, und er setzte sich darauf.. (8) Die sehr große Menge aber breitete ihre Kleider auf den Weg[1029], andere hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg. (9) Die Massen aber, die vor ihm her gingen und nachfolgten, schrieen mit den Worten[1030]:

„Hosanna[1031] dem Sohn Davids[1032];
Gepriesen der im Namen des Herrn kommt[1033];
Hosanna in den Höhen!”

(10) Und als er nach Hierosolyma kam, wurde die ganze Stadt[1034] erschüttert und sprach: „Wer ist der?” (11) Die Massen aber sagten: „ Dies ist der Gottessprecher[1035] Jesus aus Nazareth in Galiläa.”

[1036](12) Und Jesus ging in den Tempel und vertrieb alle die Verkäufer[1037] und Käufer im Tempel, und die Tische der Geldwechsler stieß er um und die Tische der [1038]Taubenverkäufer[1039], (13) und er sprach zu ihnen: „ Es ist geschrieben[1040]:

Mein Haus wird ein Haus des Gebetes genannt werden,
[1041]ihr aber habt es zu einer Höhle von Räubern gemacht.

(14) Und Blinde und Lahme kamen im Tempel zu ihm, und er heilte sie[1042]. (15) Als aber die Oberpriester und die Schriftgelehrten die Wunder sahen, die er vollbrachte, und die Knaben, welche im Tempel schrieen und sagten: „ Hosanna dem Sohn Davids![1043]” wurden sie aufgebracht (16) und sagten zu ihm: „ Hörst du, was sie sagen?” Jesus aber sprach zu ihnen: „[1044]Habt ihr nie gelesen[1045]:

Aus dem Mund von Unmündigen und Säuglingen werde ich Lobpreis bereiten[1046].

(17) Und nachdem er sie verlassen hatte, ging er aus der Stadt hinaus nach Bethanien und übernachtete dort[1047].

[1048](18) Als er am Morgen in die Stadt zurückkehrte, hatte er Hunger. (19) Und als er am Weg einen Feigenbaum[1049] sah, ging er zu ihm und fand an ihm nichts als Blätter, und er sprach zu ihm: „Aus dir soll in Ewigkeit keine Frucht mehr werden.” Und der Feigenbaum verdorrte sofort[1050].

[1051](20) Und als es die Schüler sahen, wunderten[1052] sie sich und sagten: „Wieso verdorrt der Feigenbaumplötzlich?” (21) Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: „Amen, ich sage euch, wenn ihr Glauben habt und nicht zweifelt, werdet ihr nicht nur das mit dem Feigenbaum vollbringen, sondern auch wenn ihr zu diesem Berg sagt: ‘Erheb dich und wirf dich in den See!’ wird es geschehen[1053]; (22) Und alles, was ihr erbittet im Gebet werdet ihr empfangen, wenn ihr glaubt.”

[1054](23) Und nachdem er in den Tempel gekommen war, traten zu ihm, als er lehrte, die Oberpriester und die Ältesten des Volkes[1055] mit den Worten zu ihm: „ Mit welcher Vollmacht tust du das? Und wer hat dir diese Vollmacht gegeben?[1056]”(24) Jesus aber erwiderte und sprach zu ihnen: „ Ich werde euch eine Sache fragen, wenn ihr mir es sagt, werde ich euch sagen, mit welcher Vollmacht ich dies tue; (25) Woher war die Taufe des Johannes? Vom Himmel oder von Menschen?” Sie aber überlegten bei sich, indem sie sagten: „ Wenn wir sagen: Vom Himmel, dann wird er und sagen: Weshalb habt ihr ihm dann nicht geglaubt[1057]? (26) Wenn wir aber sagen: Von Menschen, fürchten wir die Volksmenge[1058], denn alle halten den Johannes für einen Gottessprecher[1059]. (27) Sie antworteten Jesus mit den Worten: „Wir wissen es nicht. Er sprach zu ihnen: „Ich sage euch auch nicht, mit welcher Vollmacht ich dies tue.

(28) Was meint ihr: Ein Mensch hatte zwei Söhne[1060]. Und er ging zu dem einen und sagte: Kind, geh heute hin, arbeite im Weinberg! (29) aber antwortete und sprach: Ich will nicht, später aber besann er sich und ging hin. (30) Er ging aber zu dem andern und redete ebenso. Der aber antwortete: Ja, Herr[1061], und er ging nicht hin. (31) Welcher von den beiden hat den Willen des Vaters getan?” Sie sagen: „ Der Erste.” Jesus sagt zu ihnen: „ Amen ich sage euch; dass die Zöllner und die Huren vor euch in die Herrschaft Gottes gehen.[1062] (32) Johannes kam nämlich zu euch auf dem Weg der Gerechtigkeit[1063], und ihr habt ihm nicht geglaubt[1064], aber die Zöllner[1065] und die Huren[1066] haben ihm geglaubt; ihr aber habt gesehen, euch aber später nicht besonnen, ihm zu glauben.

[1067](33) Hört ein anderes Gleichnis! Ein Mensch war ein Hausherr[1068], der einen Weinberg[1069] anpflanzte und ihn mit einem Zaun umgab, und er grub in ihm eine Kelter und baute einen Turm, und er vergab ihn an Bauern und verreiste. (34) Als aber die Zeit der Ernte naht, schickte er[1070] seine Sklaven[1071] zu den Bauern, um seine Früchte in Empfang zu nehmen. (35) Und die Bauern nahmen die Sklaven, den einen schindeten sie, den andern brachten sie um, wieder einen andern steinigten sie[1072]. (36) Wiederum schickte er andere Sklaven[1073], mehr als die ersten, und sie verfuhren mit ihnen ebenso. (37) danach aber schickte er seinen Sohn[1074] zu ihnen und sagte: ‚Vor meinem Sohn werden sie sich scheuen.’ (38) Doch als die Bauern den Sohn sahen, sagten sie zu einander: ‚Das ist der Erbe; los, wir wollen ihn töten, und wir haben sein Erbe.’ (39) Und sie griffen ihn, warfen ihn aus dem Weinberg hinaus[1075] und brachten ihn um. (40) Wenn also der Herr des Weinbergs kommt, was wird er mit jenen Bauern machen?” (41) Sie sagen zu ihm: „ Die Bösen wird er übel vernichten und den Weinberg andere Bauern geben, die ihm die Früchte zu ihrer Zeit liefern.”

(42) Jesus spricht zu ihnen: „ Habt ihr niemals in den Schriften gelesen[1076].
Ein Stein[1077], den die Bauleute verworfen[1078] haben,
der ist zum Schlussstein[1079] geworden;
vom Herrn ist das Geschehen,
und es ist wunderbar in unseren Augen?

(43) Deshalb sage ich euch, dass die Herrschaft Gottes von euch weggenommen werden und einem Volk gegeben wird, das seine Frucht bringt. (44)[1080] Und wer auf diesen Stein fällt, wird zerschmettert werden, und auf wen er fällt, den wird er zermalmen[1081].

(45) Als die Oberpriester und die Pharisäer[1082] seine Gleichnisse gehört hatten, merkten sie, dass er von ihnen redet; (46) und während sie ihn zu greifen suchten, fürchteten sie die Massen[1083], da die ihn für einen Gottessprecher hielten.

22. Kapitel

[1084](1) Und jesus antwortete wieder, indem er in Gleichnissen zu ihnen redete und sprach: (2) „ Die Herrschaft der Himmel gleicht einem königlichen Menschen[1085], der für seinen Sohn die Hochzeit[1086] ausrichtete.(3) Und er schickte seine Sklaven[1087], um die Geladenen zur Hochzeit zu rufen, und die wollten nicht kommen[1088]. (4) Wiederum schickte er andere Sklaven[1089] mit den Worten: ‘Sagt den Geladenen: Sieh, (das Mahl ist bereitet,, die Ochsen und das Mastvieh sind geschlachtet, und)[1090] alles ist bereit[1091]; kommt zur Hochzeit!’ (5) Sie aber versäumten[1092] es, loszugehen, der eine wegen seines eigenen Ackers, der andere wegen seines Geschäftes; (6) Die Übrigen griffen seine Sklaven, misshandelten und töteten sie[1093]. (7) Aber der König wurde zornig[1094],und nachdem er seine Heere geschickt hatte, vernichtete er jene Mörder und brannte ihr Stadt nieder. (8) Dann sprach er zu seinen Sklaven: ‘ Die Hochzeit ist zwar bereit, aber die geladenen waren es nicht wert[1095]; (9) Geht also an die Ausgänge der Straßen, und ladet wen ihr findet zur Hochzeit!’ (10) Und jene Sklaven gingen auf die Straßen und versammelten alle, die sie fanden, Böse und Gute[1096]; und die Hochzeit war voll von denen, die bei Tisch lagen. (11) Als der König hereinkam, um die bei Tisch Liegenden anzusehen, erblickte er dort einen Menschen, der nicht mit einem hochzeitlichen Gewand[1097] bekleidet war, (12) und er spricht zu ihm: ‘ Freund[1098], wie bist du hier hereingekommen, ohne ein hochzeitliches Gewand zu haben?’ (13) darauf sprach der König zu den Dienern:’ Bindet seine Füße und Hände, und werft ihn in die äußerste Finsternis[1099]; dort wird Heulen und Zähneklappern sein[1100]. (14) Viele sind nämlich berufen, aber wenige erwählt[1101].”

[1102](15)Da kamen die Pharisäer und hielten eine Beratung ab[1103], wie sie ihn mit einem Wort fangen könnten. (16) Und sie schickten ihm ihre Schüler mit den [1104]Herodianern[1105], die sagten: „ Lehrer, wir wissen, dass du wahrhaftig bist und den Weg Gottes[1106] in Wahrheit lehrst[1107] und dich um niemanden scherst, denn du siehst nicht auf das Ansehen der Menschen[1108], (17) sage uns also, was du meinst: ist es erlaubt dem Caesar Steuern zu zahlen oder nicht?” (18) Da Jesus ihre Bosheit erkannte[1109], sprach er: „Was stellt ihr mich auf die Probe, Heuchler[1110]? (19) Zeigt mir die Steuermünze!” Sie aber gaben ihm einen Denar[1111]. (20) Und er spricht zu ihnen: „ Wessen Bild ist dies und die Aufschrift?” (21) Sie sagen zu ihm: „Caesars.” Darauf sagt er zu ihnen: „Also gebt Caesar, was Caesar gehört[1112] und Gott, was Gott gehört!” (22) Und als sie es hörten, staunten sie, und sie verließen ihn und gingen weg[1113].

[1114](23) An jenem Tag kamen die Saddukäer zu ihm, welche sagen, es gebe keine Auferstehung[1115], und sie befragten ihn, (24) indem sie sagten: „ Lehrer, Moyses hat gesagt[1116]: ‘ Wenn jemand ohne Kinder stirbt, dann soll sein Bruder seine Frau heiraten und für seinen Bruder Samen[1117] erwecken. (25) Es gab aber bei uns sieben Brüder; und der erste heiratete und starb, und da er keinen Samen[1118] hatte, hinterließ er seine Frau seinem Bruder; (26) ebenso der zweite und der dritte bis zum siebenten. (27) Zuletzt von allen starb die Frau. (28) Wessen wird also die Frau bei der Auferstehung sein? denn alle haben sie gehabt; (29) Jesus aber erwiderte und sprach zu ihnen: „ Ihr irrt, weil ihr weder die Schriften kennt noch die Kraft Gottes; (30) Bei der Auferstehung wird man weder heiraten noch geheiratet werden, sondern man wird sein wie die Engel im Himmel. (31) Habt ihr hinsichtlich der Auferstehung der Toten nicht gelesen[1119], was euch von Gott gesagt wurde, der spricht: (32) ’Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs[1120]‘? Es gibt nicht den Gott der Toten, sondern der Lebenden.” (33) Und als es die Massen hörten, entsetzten sie sich[1121] über seine Lehre.

[1122](34)Als die Pharisäer hörten, dass er die Saddukäer zum Schweigen gebracht hatte, kamen sie zusammen , (35) und einer von ihnen fragte ihn, wobei er ihn auf die Probe stellte: (36) „Lehrer, welches ist das größte Gebot im Gesetz?” (37) Er aber sprach zu ihm: „Du sollst den Herrn, deinen Gott mit deinem ganze Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand lieben[1123]; (38) Dies ist das größte und erste Gebot. (39) Das andere aber ist im gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst[1124]. (40)An diesen beiden Geboten hängen das ganze Gesetz und die Gottessprecher.”

[1125](41) Als die Pharisäer zusammen kamen, fragte sie Jesus (42) mit den Worten: „Was meint ihr über den Gesalbten? Wessen Sohn ist er?” Sie sagen ihm: „Davids[1126].” (43) Er sagt zu ihnen: „ Wie kann dann David ihn im Geist[1127] einen Herrn nennen, wenn er spricht[1128]:

(44)Der Herr sprach zu meinem Herrn:
Setze dich zu meiner Rechten[1129],
bis ich deine Feinde lege
unter deine Füße[1130]?

(45) Wenn also David ihn einen Herrn nennt, wieso ist er sein Sohn?” [1131](46) Und keiner vermochte ihm ein Wort zu antworten, auch wagte keiner von jenen an dem Tage ihn noch zu fragen.

23. Kapitel

[1132](1) damals redete Jesus zu den Massen und zu seinen Schülern folgende (2) „ Auf dem Stuhle des Moyses sitzen die Schriftgelehrten und die Pharisäer. (3) Deshalb tut und haltet alles, was sie euch sagen[1133], aber handelt nicht nach ihren Taten; sie sagen es nämlich und tun es nicht[1134]. (4) Sie binden aber schwere und schwer zu ertragende Lasten zusammen und legen sie auf die Schultern der Menschen[1135], selbst aber wollen sie nicht einen Finger bewegen. (5) Alle ihre Taten vollbringen sie, um von den Menschen gesehen zu werden[1136]; ihre Gebetsriemen[1137] machen sie breit und ihre Quasten[1138] groß, (6) sie lieben den ersten Platz bei den Mahlzeiten[1139] und den Vorsitz in den Synagogen[1140] (7) und die Grüße auf den Marktplätzen[1141] sowie von den Menschen „Rabbi” genannt zu werden.

(8) Ihr sollt nicht „Rabbi” genannt werden; denn einer ist euer Lehrer, ihr aber seid alle Brüder. (9) Und einen Vater[1142] auf erden sollt ihr nicht nennen, denn einer ist euer Vater[1143] der himmlische[1144]. (10) Werdet nicht „Meister[1145]” genannt, denn euer Meister ist einer, der Gesalbte.(11) Der Größte unter euch sei euer Diener[1146]. (12) Wer sich aber selbst erhöht, der wird erniedrigt werden, und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.[1147]

(13) Weh[1148] euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr verschließt die Herrschaft der Himmel vor den Menschen; ihr kommt nämlich nicht hinein, und die hineingehen (wollen) lasst ihr nicht eintreten[1149]. (14)( Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, denn ihr fresst die Häuser der Witwen, und das, indem ihr zum Schein lange betet; deshalb werdet ihr ein größeres Strafurteil empfangen.)[1150]

(15) Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, denn ihr durchzieht das Meer und das Land, um einen Proselyten[1151] zu machen, und wenn es geschieht, dann macht ihr ihn zu einem Sohn der Hölle, doppelt [1152](so schlimm) wie ihr.

(16) Weh euch, blinde Führer[1153], die sagen:’ Wenn jemand beidem Tempel schwört, ist es nichtig; wenn aber jemand bei dem Gold im Tempel schwört, gilt es. (17) Toren und Blinde, was ist denn mehr, das Gold oder der Tempel, welcher das Gold heiligt? (18) Und: wenn jemand bei dem Altar schört, ist es nichtig; wenn aber jemand bei der Gabe[1154], die auf ihm ist, schwört, gilt es. (19) Blinde, was ist denn mehr, die Gabe oder der Altar, welcher die Gabe heiligt[1155]? (20) Wer also bei dem Altar schwört, der schwört auf ihn und auf alles, was darauf ist; (21) Und wer bei dem Tempel schwört, der schwört bei ihm und bei dem, der darin wohnt (22) Und wer bei dem Himmel schwört, der schwört bei dem Thron Gottes und beidem, der auf ihm sitzt[1156].

(23) Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, denn ihr verzehntet[1157] die Gartenminze und den Dill und den Kümmel, und ihr unterlasst das Gewichtigere im Gesetz, nämlich das Gericht und die Barmherzigkeit[1158] und den Glauben; dies aber muss getan werden, jenes aber nicht unterlassen. (24) Blinde Führer[1159], die Mücke durchseihen, aber ein Kamel[1160] verschlucken.

(25) Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, denn ihr reinigt das Äußere des Bechers und der Schüssel[1161], inwendig aber sind sie voll Raub und Gier. (26) Blinder[1162] Pharisäer, reinige zuerst das Innere des Bechers, damit auch sein Äußeres rein sei.

(27) Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, ihr gleicht bemalten Gräbern[1163] , die äußerlich zwar schön erscheinen, inwendig aber sind sie voll Tortengebein und aller Unreinheit. (28) So erscheint ihr auch zwar äußerlich den Menschen als Gerechte[1164], inwendig aber seid ihr voll Heuchelei und Gesetzlosigkeit.

(29) Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, denn ihr baut die Gräber der Gottessprecher und schmückt die Denkmäler der Gerechten[1165], (30) und ihr sprecht:’ Wenn wir in den Tagen der Väter gewesen wären, dann wären wir nicht mitschuldig geworden am Blut der Gottessprecher’[1166]. (31)So dass ihr selbst bezeugt, dass ihr die Söhne derer seid,welche die Gottessprecher gemordet haben. (32) Auch ihr erfüllt das Maß eurer Väter[1167]. (33) Mörder, Schlangenbrut[1168], wie wollt ihr dem Gericht der Hölle entkommen?

(34) Deshalb, siehe, sende ich zu euch Gottessprecher[1169], Weise und Schriftgelehrte; von ihnen werdet ihr welche töten[1170] und kreuzigen, und welche von ihnen werdet ihr geißeln in euren Synagogen[1171] und werdet sie verfolgen von Stadt zu Stadt[1172]; (35) so dass über euch das ganze vergossene Blut[1173] der Gerechten[1174] kommt, das auf Erden vergossen wurde vom Blut des gerechten Abel[1175] bis zum Blut von Zacharias, dem Sohne des Barachias[1176], der zwischen Tempel und Altar gemordet wurde[1177]. (36) Amen, ich sage euch, dies alles wird über dieses Geschlecht kommen.

[1178](37) Hierusalem, Hierusalem, welche die Gottessprecher umbringt[1179] und die zu ihr Gesandten steinigt[1180], wie oft wollte ich deine Kinder sammeln, wie eine Henne ihre Küken unter ihr Flügel sammelt, und ihr habt nicht gewollt.[1181] (38) Sieh, euer Haus soll euch wüst gelassen werden[1182]. (39) Ich sage euch nämlich, dass ihr mich von jetzt an nicht sehen werdet, bis ihr sprecht:

Gelobt sei der kommt[1183] im Namen des Herrn.”

24. Kapitel

[1184](1) Jesus ging weg und verließ den Tempel, und seine Schüler kamen, um ihm die Bauwerke des Tempels zu zeigen. (2) Er aber antwortete und sprach zu ihnen: „ Seht ihr nicht dieses alles? Amen, ich sage euch, kein Stein wird auf dem andern gelassen, der nicht zerstört würde[1185].”

(3) sie auf dem Ölberg[1186] saßen, kamen die Schüler allein zu ihm und sagten: „Sag uns, wann das sein wird und welches das Zeichen deiner Ankunft[1187] und der Vollendung des Weltalters[1188] ist[1189]!”

(4) Und jesus antwortete und sprach zu ihnen: „ Seht euch vor, dass euch nicht jemand verführe[1190];(5) Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: ‘ich bin der Gesalbte’, und sie werden viele verführen. (6) Ihr werdet von Kriegen und Kriegsgeschrei[1191] hören; erschreckt nicht[1192]; es muss nämlich geschehen[1193], aber das ist noch nicht das Ende[1194]. (7) Es wird sich nämlich Volk gegen Volk und Herrschaft gegen Herrschaft erweckt werden, und Hunger und Erdbeben werden an manchen Orten sein; (8) Alles das ist der Anfang der Wehen.

[1195](9) Dann wird man euch der Drangsalausliefern und euch töten, und ich werdet von allen Völkern um meinetwillen gehasst werden. (10) Und dann werden viele ein Ärgernis nehmen und einander ausliefern und einander hassen. (11) Und viele falsche Gottessprecher werden sich erheben und viele verführen[1196]. (12) Und weil sich die Gesetzlosigkeit vermehrt, wird die Liebe der Vielen erkalten[1197].(13) Wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet werden[1198]. (14) Und dieses Evangelium der Herrschaft[1199] wird in der ganzen Welt zum Zeugnis[1200] für alle Völker[1201] verkündet werden, und dann wird das Ende kommen.

(15) Wenn ihr aber den Gräuel der Verwüstung , von dem durch den Gottessprecher Daniel[1202] geredet worden ist, an heiliger Stätte[1203] stehen seht – der Leser passe auf! – , (16) dann sollen die in Judäa ins Gebirge fliehen,[1204], (17) und der auf dem Dach steige nicht hinunter, um das, was in seinem Hause ist, zu holen[1205], (18) und der auf dem Felde, kehre nicht um, um seine Kleidung zu holen. (19) Weh aber den Schwangeren und den Stillenden in jenen Tagen[1206].

(20) Betet aber , dass eure Flucht weder im Winter noch am Sabbat geschieht. (21) Dann wird nämlich eine große Bedrängnis sein, wie sie seit dem Anfang der Welt bis heute nicht gewesen ist[1207] und auch nicht sein wird. (22) Und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, würde alles Fleisch nicht gerettet werden; aber wegen der Erwählten[1208] wurden jene Tage verkürzt.

(23) Wenn dann jemand zu euch sagen sollte:’ Sieh, hier ist der Gesalbte’ oder ‘ dort[1209]‘, sollt ihr nicht glauben; (24) Es werden nämlich falsche Gesalbte[1210] und falsche Gottessprecher[1211] erweckt werden und große Zeichen und Wunder[1212] verrichten, so dass, wenn es möglich wäre, auch die Erwählten verführt würden. (25) Sieh, ich habe es euch vorher gesagt. (26) Wenn sie euch also sagen: ‘Sieh, er ist in der Wüste’ ,dann geht nicht hinaus! ‘Sieh, er ist in der Kammer’, dann glaubt nicht![1213] (27) Denn wie der Blitz vom Osten kommt und bis zum Westen leuchtet, so wird die Ankunft[1214] des Sohnes des Menschen sein; (28) Wo der Kadaver ist, dort sammeln sich die Adler[1215].

(29)[1216] Sogleich nach der Bedrängnis jener Tage
wird die Sonne verfinstert werden[1217],
und der Mond wird sein Licht nicht geben[1218],
und die Sterne werden vom Himmel fallen[1219]
und die Kräfte der Himmelwerden bewegt werden[1220].

(30) Und dann wird das Zeichen des Sohnes des Menschen im Himmelerscheinen, und dann werden alle Stämme der Erde klagen[1221], und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit Kraft und viel Herrlichkeit[1222]; (31) und er wird seine Engel mit großen [1223]Posaunen[1224] aussenden, und sie werden seine Erwählten von den vier Windrichtungen[1225] sammeln[1226] von einem Ende der Himmel bis zu ihrem andern Ende[1227].

(32) Vom Feigenbaum lernt das Gleichnis: Wenn ihr Zweig schon frisch geworden ist und die Blätter treibt, merkt ihr, dass der Sommer nah ist; (33) So auch ihr, wenn ihr dieses alles seht, merkt ihr, dass es nahe an den Türen[1228] ist. (34) Amen, ich sage euch, dass dieses Geschlecht nicht vergeht, bis dies alles geschieht[1229]. [1230](35) Der Himmel und die Erde werden vergehen, aber meine Worte sollen keinesfalls vergehen[1231] .

(36) Aber jenen Tag und die Stunde kennt keiner, auch nicht die Engel der Himmel. noch der Sohn, sondern allein der [1232]Vater[1233].

[1234](37) Wie in den Tagen Noes[1235], so wird die Ankunft[1236] des Sohnes des Menschen sein. (38) Wie sie nämlich in jenen Tagen vor der Flut[1237] aßen und tranken, heirateten und geheiratet wurden, bis zu dem Tag, als Noe in die Arche ging,(39) und sie wussten es nicht, bis die Flut kam[1238] und alles wegnahm, so wird die Ankunft[1239] des Sohnes des Menschen sein. [1240](40) Dann werden zwei auf dem Feld sein, einer wird angenommen, und einer wird zurückgelassen; (41) zwei werden auf der Mühle mahlen, eine wird angenommen, und eine wird zurückgelassen[1241].

(42) Wacht[1242] also, denn ihr wisst nicht, zu welcher Stunde euer Herr kommt! (43) Das aber wisset, dass, wenn der Hausherr wüsste, in welcher Nachwache der Dieb kommt[1243], er gewacht und er nicht in sein Haus hätte einbrechen lassen.(44) Deshalb seid auch ihr bereit, denn zu einer Stunde, da ihr es nicht meint, kommt der Sohn des Menschen.

[1244](45) Wer ist denn der Treue und besonnene Sklave[1245], den der Herr über sein Hauspersonal eingesetzt hat[1246], damit er ihnen zur rechten Zeit das essen gebe[1247]? (46) Glückselig ist jener Sklave, den sein Herr, wenn er kommt, so tätig findet. (47) Amen, ich sage euch, dass er ihn über seinen ganzen Besitz einsetzen wird[1248]. (48) Wenn aber jener Sklave in seinem Herzen sagt:’ Mein Herr zögert seine Ankunft hinaus[1249],’(49) und anfängt, seine Mitsklaven [1250]zu schlagen, isst aber und trinkt mit den Betrunkenen[1251], (50) da wird der Herr jenes Sklaven an einem Tage kommen, da er ihn nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt[1252], (51) und er wird ihn vierteilen und seinen Anteil bei den Heuchlern zuweisen; dort wird Heulen und Zähneklappern sein[1253].

25. Kapitel

(1) Dann wird die Herrschaft der Himmel zehn Jungfrauen gleichen, die ihre Lampen[1254] nahmen und hinaus gingen zur Begegnung[1255] mit dem Bräutigam. (2) Fünf von ihnen waren töricht[1256] und fünf besonnen[1257] (3).Nachdem nämlich die Törichten ihre Lampen genommen hatten, nahmen sie kein Öl mit sich[1258] . (4) Die Besonnenen nahmen Öl in den Gefäßen mit ihren Lampen. (5) Als sich aber der Bräutigam verzögerte[1259], wurden sie müde und schliefen ein.[1260] (6) Aber zur Mitternacht gab es ein Geschrei: ‚Sieh, der Bräutigam, kommt heraus zur seiner Begegnung!’(7) Da erhoben sich alle jene Jungfrauen und richteten ihre Lampen her. (8) Die Törichten aber sprachen zu den Besonnenen: Gebt uns von eurem Öl, denn unsere Lampen verlöschen[1261]. (9) Aber die Besonnenen antworteten und sprachen: Keinesfalls wird es uns und euch genügen; geht lieben zu den Händlern und kauft für euch ein! (10) Als sie aber weg gingen, um zu kaufen, kam der Bräutigam, und die bereit waren, gingen mit ihm zur Hochzeit[1262] hinein, und die Tür wurde verschlossen. (11) Später kamen die übrigen Jungfrauen und sagten: Herr, Herr, öffne uns! (12) Doch der antwortete und sprach: Amen, ich sage euch, ich kenne euch nicht[1263]. (13) Darum wacht, denn ihr kennt weder den Tag noch die Stunde![1264]

[1265](14) Denn wie ein Mensch, der bei der Abreise seine eigenen Sklaven rief und ihnen seine Besitztümer anvertraute. (15) Und er gab dem einen fünf Talente[1266], einem andern zwei. einem andern eins, dem nach seinen eigenen Möglichkeiten[1267], und er reiste ab. Sofort (16) nachdem er abgereist war, arbeitete der, welcher die fünf Talente hatte, und arbeitete mit ihnen und erwarb weitere fünf. (17) Ebenso erwarb der mit zweien weitere zwei. (18) Der aber mit dem einen grub die Erde auf und verbarg das Geld[1268] seines Herrn.

(19) Nach langer zeit kommt der Herr jener Sklaven und hält Abrechnung[1269] mit ihnen. (20) Und als der her mit den fünf Talenten vortrat, brachte er weitere Fünf Talente mit den Worten: Herr, fünf Talente hast du mir übergeben; sieh, ich habe weitere fünf Talente erworben. (21) Der Herr sprach zu ihm: Gut ,du guter und zuverlässiger Sklave, du bist über wenigem zuverlässig gewesen, ich werde dich über vieles einsetzen; geh hinein zur Freude[1270] deines Herrn![1271] (22) Der mit den zwei Talenten trat vor und sagte: Herr, zwei Talente hast du mir anvertraut ;sieh, ich habe weitere zwei Talente erworben. (23) Der Herr sprach zu ihm: Gut, du guter und zuverlässiger Sklave, du bist über wenigem zuverlässig gewesen, ich werde dich über vieles einsetzen; geh hinein zur Freude deines Herrn![1272] (24) Als der vortrat, der das eine Talent bekommen hatte, sagte er: Herr, ich weiß, dass du ein harter Mensch bist, der erntet, wo er nicht gesät und der einnimmt, wo er nicht ausgeteilt hat, (25) und da ich mich fürchtete, ging ich hin und vergrub dein Talent in der Erde; sieh, du hast das Deine. (26) Sein herr entgegnete und sprach zu ihm: Übler und fauler Sklave, weißt du .dass ich ernte, wo ich nicht gesät und einnehme, wo ich nicht ausgeteilt habe ? (27) Du hättest ja mein Geld den Wechslern geben können, und wenn ich gekommen wäre, hätte ich es mit Zins eingenommen. (28) Nehmt ihm deshalb das Talent weg, und gebt es dem, der .zehn Talente hat.(29) Dem nämlich, der alles[1273] hat, wird gegeben werden und im Überfluss gegeben werden, dem aber, der nicht hat, wird auch das, was er hat, weggenommen werden[1274]. (30) Und den unnützen Sklaven werft in die äußerste Finsternis; dort wird Heulen und Zähneklappern sein[1275].

(31) Wenn aber der Sohn des Menschen in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel[1276] mit ihm[1277], dann wird er auf dem Thron seiner Herrlichkeit[1278] sitzen; (32) und vor ihm werden alle Völker versammelt werden[1279], und er wird sie von einander scheiden, wie ein Hirte die Schafe von den Böcken scheidet[1280]. (33) Und die Schafe werden zu seiner Rechten stehen, die Böcke aber zur Linken. (34) Dann wird der König zu denen zu seiner Rechten[1281] sagen: Kommt, Gesegnete meines Vaters, erbt die Herrschaft, die euch seit der Gründung der Welt bereitet worden ist! (35) Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben[1282], ich bin durstig gewesen, und ihr habt mich getränkt[1283], ich bin ein Fremder gewesen, und ihr habt mich aufgenommen,[1284](36) nackt, und ihr habt mich bekleidet, krank war ich, und ihr habt mich besucht[1285], ich bin im Gefängnis gewesen, und ihr seid zu mir gekommen[1286].(37) Dann werden ihm die Gerechten antworten und sprechen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und ernährt, oder durstig und getränkt? (38) Wann haben wir dich als Fremdling gesehen und aufgenommen, oder nackt und bekleidet? (39) Wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen? (40) Und der König wird antworten und ihnen sagen: Amen, ich sage euch, was ihr für einen dieser meiner geringsten[1287] Brüder[1288] getan habt, das habt ihr für mich getan.[1289]. (41) Dann wird er zu denen zur Linken sagen: geht von mir[1290], Verfluchte, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel[1291] bereitet ist[1292]! (42) Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mir nichts zu essen gegeben, ich bin durstig gewesen und ihr habt mich nicht getränkt[1293], (43) Ein Fremdling bin ich gewesen, und ihr habt mich nicht aufgenommen, nackt, und ihr habt mich nicht bekleidet krank und im Gefängnis, und ihr habt mich nicht besucht. (44) Dann werden auch sie antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder als Fremdling oder nackt oder krank oder im Gefängnis gesehen, und haben dir nicht gedient; (45) Dann wird ihnen mit den Worten geantwortet werden: Amen, ich sage euch, was ihr einem dieser Geringsten[1294] nicht getan habt, das habt ihr mir auch nicht getan. (46) Und diese werden in die ewige Strafe kommen, die Gerechten aber ins ewige Leben[1295].”

26. Kapitel

(1) Und es geschah, als Jesus alle diese Worte vollendet hatte[1296], sagte er zu seinen Schülern: [1297](2) „ Ihr wisst, dass nach zwei Tagen das Pascha stattfindet und der Sohn des Menschen ausgeliefert wird, um gekreuzigt zu werden.[1298]

(3 )damals versammelten sich die Oberpriester und die Ältesten des Volkes[1299] im Hof des obersten Priesters, der Kaiafa[1300] hieß, (4) und sie beschlossen, dass sie den Jesus mit List verhaften und töten wollten.[1301] (5) Sie sagten aber: „Nicht auf das Fest, damit keine Unruhe im Volk entsteht.

[1302](6) Als Jesus aber in Bethanien im Haus Simons des Aussätzigen, war (7) trat eine Frau mit einem Alabastergefäß wertvollen Salböls zu ihm und goss es auf sein Haupt, als er zu Tisch lag. (8) Als das die Schüler sahen, wurden sie unwillig und sagten: „Wozu diese Verschwendung? (9) Denn es war möglich dies um viel zu verkaufen und den Armen gegeben zu werden.” (10) Da es Jesus merkte[1303], sprach er zu ihnen: „ Was macht ihr der Frau Mühe[1304]? Denn sie hat an mir eine gute Tat vollbracht; (11) Arme habt ihr nämlich immer bei euch[1305], mich aber habt ihr nicht immer[1306]; (12) Als sie nämlich die Salbe auf meinen Leib goss, hat sie es für mein Begräbnis getan. (13) Amen, ich sage euch, wo immer dieses Evangelium in der ganzen Welt verkündet wird[1307], wird auch zu ihrer Erinnerung[1308] gesagt werden, was sie getan hat.

[1309](14) da ging einer der Zwölf, der Judas der Iskariote[1310] heißt, zu den Oberpriestern (15) und sagte: „ Was wollt ihr mir geben, und ich werde ihn euch ausliefern?” Sie aber versprachen ihm dreißig Silberstücke[1311] (16) Und von da an suchte er einen Zeitpunkt, dass er ihn ausliefere.

[1312](17) Am ersten Tage der ungesäuerten Brote[1313] kamen die Schüler zu Jesus und sagten: „Wo willst du, dass wir für dich das Essen des Pascha vorbereiten?” (18) Er aber sprach:[1314] „ geht in die Stadt zu dem und dem[1315] und sagt ihm:[1316]( Der Lehrer sagt) Meine Zeit ist nahe, ich feiere das Pascha mit meinen Schülern bei dir.” (19) Und die Schüler taten, wie ihnen Jesus aufgetragen hatte und bereiteten das Pascha.

(20) Am Abend legte er sich mit den Zwölfen zu Tisch. [1317](21)Und als sie aßen, sprach er: „Amen, ich sage euch, dass mich einer von euch ausliefern wird.” (22) Und da sie sehr traurig wurden, begann ein jeder zu ihm zu sagen: „ Bin ich es etwa, Herr?” (23) Er aber antwortete und sprach: „Der mit mir die Hand in die Schüssel taucht, der wird mich ausliefern. (24) Denn der Sohn des Menschen geht zwar dahin, wie von ihm geschrieben ist. wehe aber jenem Menschen, durch den der Sohn des Menschen ausgeliefert wird[1318]; es wäre gut für ihn, wenn jener Mensch nicht geboren wäre[1319]. (25) Es antwortete aber Judas, der ihn auslieferte, und sprach: „ Rabbi, bin ich es etwa?” Er sagt zu ihm: „ Du hast es gesagt.”

[1320](26) [1321]Als sie aber aßen, [1322]nahm Jesus Brot und lobte, brach und gab den Schülern und sprach: „ Nehmt, esst, dies ist mein Leib[1323]. (27) Und er nahm den Becher und lobte und gab ihnen mit den Worten: „Trinkt alle aus ihm, (28) denn dies ist mein Blut[1324] der Stiftung[1325], das für viele zur Vergebung der Sünden vergossen wird. (29) Ich sage euch aber: ich werde nicht mehr von diesem Gewächs des Weinstocks trinken bis zu jenem Tage, an dem ich es mit euch aufs neue trinke in der Herrschaft meines Vaters.” (30)Und nachdem sie gesungen hatten[1326] , gingen sie hinaus zum Ölberg[1327].

[1328](31) Da sagte Jesus zu ihnen: „In dieser Nacht werdet ihr alle an mir Anstoß nehmen[1329], es ist nämlich geschrieben[1330]:

Ich werde den Hirten schlagen,
und die Schafe der Herde werden zerstreut werden[1331].

(32) Wenn ich aber auferweckt worden bin, werde ich nach Galiläa[1332] vor euch hergehen.” (33) Aber Petros erwiderte und sagte zu ihm: „ Wenn alle an dir Anstoßnehmen, so werde ich niemals Anstoßnehmen.”[1333] (34) Jesus sprach zu ihm: „Amen, ich sage dir, dass du mich in dieser Nacht dreimal verleugnen wirst, ehe der Hahn kräht.[1334]” (35) Petrus sagt zu ihm: „Auch wenn ich mit dir sterben müsste, würde ich dich nie verleugnen.” Ebenso redeten auch alle Schüler.

[1335](36) Dann kommt Jesus mit ihnen auf ein Grundstück, das Gethsemani heißt, und er sagt den Schülern: „ Setzt euch hier her, während ich weggehe und beten werde!” (37) Und er nahm den Petros und die beiden Söhne des Zebedäus[1336] und begann zu trauern und zu zagen[1337]. (38) Dann sagte er zu ihnen: „ Meine Seele ist zu Tode betrübt[1338] ;bleibt hier, und wacht mit mir!” (39) Und er ging ein Stück weiter und fiel auf sein Angesicht, betete und sprach: „ Mein Vater[1339], wenn es möglich ist, soll dieser Becher[1340] an mir vorübergehen; doch nicht wie ich will, sondern wie du”[1341]. (40) Und er kommt zu den Schülern und findet sie schlafend[1342], und er sagt zu Petros: „So konntet ihr nicht eine Stunde mit mir wachen? (41) Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung[1343] fallt![1344] Der Geist ist zwar willig, aber das Fleisch ist schwach. (42) Wiederum ging er zum zweiten Mal und betete mit den Worten: „Mein Vater[1345], wenn es nicht möglich ist, dass dies vorübergehe, ohne dass ich es trinke, so geschehe dein Wille[1346]. (43) Und wieder kam er und fand sie schlafend[1347], denn ihre Augen waren schwer.(44) Und er verließ sie wieder, ging weg und betete zum dritten Mal[1348] dasselbe Wort, das er wiederum sprach. (45): „Ihr schlaft weiter und ruht; siehe, die Stunde ist gekommen, und der Sohn des Menschen wird in die Hände[1349] der Sünder ausgeliefert. (46) Stehr auf, wir wollen gehen![1350] Sieh, es naht der, welcher mich ausliefert.

[1351](47) Und während sie noch redeten, sieh, da kam Judas, einer der Zwölfe, und mit ihm eine große Menge mit Schwertern und Stangen von den Oberpriestern und Ältesten des Volkes[1352]. (48) Der ihn aber auslieferte hatte ihnen ein Zeichen gegeben und gesagt: „Der, der ich küssen werde[1353], der ist es, greift ihn!” (49) Und sogleich trat er zu Jesus und sagte: „Gegrüßt seist du, Rabbi,” und küsste ihn[1354]. (50) Jesus aber sprach zu ihm: „Freund,[1355] dazu bist du gekommen[1356].” Da traten sie hinzu, legten die Hände auf Jesus griffen ihn[1357]. (51) Und sieh, einer von denen, die bei Jesus waren, streckte die Hand aus, zog sein Schwert, schlug auf den Knecht des Hohenpriesters ein und hieb ihm ein Ohr ab[1358]. (52) da sagte Jesus zu ihm: „Steck dein Schwert an seinen Platz[1359]; alle nämlich, die ein Schwert nehmen, kommen durch ein Schwert um[1360]. (53) Oder meinst du, dass ich nicht meinen Vater[1361] bitten kann, und er stellt für mich mehr als zwölf Legionen Engel[1362] bereit? (54) Wie sollen dann die Schriften erfüllt werden, dass es so geschehen muss[1363]? (55) In jener Stunde sprach Jesus zu den Massen: „ Wie zu einem Verbrecher seid ihr hinausgezogen mit Schwertern und Stangen, um mich zu fassen? Täglich habe ich lehrend im Tempel gesessen, und ihr habt mich nicht gegriffen[1364]. (56) Dies alles ist geschehen, damit die Schriften der Gottessprecher erfüllt werden.” Da verließen ihn alle Schüler und flohen[1365].

[1366](57) Die Jesus festgenommen hatten führten ihn zum Erzpriester Kaiafa, wo die Schriftgelehrten und die Ältesten versammelt waren[1367]. (58) Petros aber folgte ihm von ferne bis zum Hof des Erzpriesters, und ging hinein und setzte sich zu den Dienern[1368], um das Ende zu sehen.

(59) Aber die Oberpriester und der ganze Hohe Rat suchten nach falschem Zeugnis gegen Jesus, so dass sie töten könnten, (60) und obwohl viele falsche Zeugen[1369] hinzutraten, fanden sie es nicht. Zuletzt traten zwei[1370] vor (61) und sagten: „ Der hat gesagt: Ich kann den Tempel Gottes abbrechen und in drei Tagen aufbauen”[1371]. (62) Und der Erzpriester stand auf und sprach zu ihm: „ Antwortest du nichts auf das, was diese gegen dich bezeugen;” (63) Jesus aber schwieg[1372]. Und der Erzpriester sprach zu ihm: „ Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott, dass du uns sagst, ob du der Gesalbte, der Sohn Gottes[1373] bist.” (64) Jesus spricht zu ihm: „Du hast es gesagt. Außerdem sage ich euch: von jetzt an werdet ihr den Sohn des Menschen[1374] zur Rechten der Kraft sitzen[1375] und auf den Wolken des Himmels kommen sehen.[1376] (65) Da zerriss der Erzpriester seine Gewänder mit den Worten: „ Er hat gelästert[1377]; wozu brauchen wir noch Zeugen? Sieh, jetzt habt ihr die Lästerung gehört; (66) Was meint ihr?” Sie aber antworteten und sprachen: „ Er ist des Todes schuldig[1378].”

(67) Darauf spieen sie in sein Gesicht, verprügelten ihn[1379], andere aber ohrfeigten ihn (68) und sprachen: „Weissage uns, Gesalbter, wer ist es, der dich schlug?”

[1380](69) Petros aber saß draußen im Hof[1381]; und eine Magd trat zu ihm mit den Worten: „Und du warst auch bei dem Galiläer Jesus[1382].” (70) Er aber leugnete vor allen, indem er sagte: „Ich weiß nicht, was du redest.” (71) Als er aber zum Tor hinausging, sah ihn eine andere und sagt zu denen dort: „Der war bei dem Nasoräer Jesus.” (72) Und wiederumleugnete er mit einem Eid: „Ich kenne den Menschen nicht.” (73) Wenig später kamen die Herumstehenden herbei und sagten zu Petros: „ Wahrhaftig, auch du bist einer von denen, denn auch deine Sprache macht dich offenbar.” (74) darauf fing er an, sich zu verfluchen und zu schwören: „ Ich kenne den Menschen nicht.” Und sogleich krähte der Hahn.

(75) Und Petros erinnerte sich der Rede von Jesus, der gesagt hatte: „ Ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnet haben;” und er ging hinaus und weinte bitterlich.

27. Kapitel

[1383](1) Am Morgen fassten alle Oberpriester und die Ältesten des Volkes[1384] den Beschluss, dass er sterben solle; (2) und sie fesselten ihn, führten ihn weg[1385] und übergaben ihn dem Statthalter Pilatos.

[1386](3) Als dann Judas, der ihn ausgeliefert hatte, sah, dass er verurteilt wurde, brachte er die dreißig Silberstücke[1387] zurück zu den Oberpriestern und Ältesten, (4) wobei er sagte: „ Ich habe gesündigt, indem ich unschuldiges Blut[1388] ausgeliefert habe.” Sie aber sprachen: „Was geht es uns an? Sieh du zu!” (5) Und er entfernte sich, nachdem er die Silberstücke in den Tempel geworfen hatte, und er ging hin und erhängte sich[1389]. (6) Aber die Oberpriester nahmen die Silberstücke und sagten: „ Es ist nicht erlaubt, sie in den Opferkasten zuwerfen, da es ein Blutpreis ist[1390]. (7) Sie fassten aber einen Beschluss, davon den Töpferacker zu kaufen als d Begräbnisplatz für Fremde. (8) Deshalb wird das Feld bis heute „Blutacker” genannt. (9) Da wurde erfüllt, was durch den Gottessprecher Jeremia gesagt wurde, der spricht[1391]: „ Und ich nahm die dreißig Silberstücke[1392], den Preis des geschätzten[1393],” von den Söhnen Israels, (10) und sie gaben[1394] ihn für den Töpferacker[1395], wie mir der Herr geboten hatte[1396].

[1397](11) Jesus aber stand vor dem Statthalter[1398]; und der Statthalter befragte ihn indem er sagte: „Bist du der König der Judäer?” Jesus aber sprach: „ Du sagst es[1399].” (12) Und als er von den Oberpriestern und Ältesten[1400] angeklagt wurde[1401], antwortete er nichts[1402]. (13) Darauf sagte Pilatos zu ihm: „Hörst du nicht, was sie gegen dich als Zeugnis vorbringen?” (14) Und er antwortete ihm auch nicht ein Wort, so dass sich der Statthalter sehr wunderte[1403].

[1404](15) Zum Fest pflegte der Statthalter dem Volk einen Gefangenen freizugeben, den sie wollten. (16) Er hatte aber damals einen besonderen Gefangenen, der [1405] Barabbas hieß[1406]. Als sie sich also versammelt hatten, sagte Pilatus zu ihnen: (17) „Wen wollt ihr, den ich euch freilassen soll: [1407]Barabbas oder Jesus, den sogenannten Gesalbten[1408]?” (18) Er wusste nämlich, dass sie ihn aus Neid überantwortet hatten.

(19) Als der Statthalter auf dem Richtstuhl[1409] saß, schickte seine Frau zu ihm und sagte: „Gib dich nicht mit diesem Gerechten[1410] ab, denn ich habe heute seinetwegen im Traum viel gelitten!”

(20) Aber die Oberpriester und die Ältesten[1411] hatten die Massen überredet, dass sie den Barabbas erbitten, Jesus aber ablehnen sollten. (21) Der Statthalteraber antwortete und sprach zu ihnen: „ Wen von den beiden wollte ihr, dass ich ihn freilasse?” Sie aber sprachen: „Barabbas.” (22) Pilatus sagt zu ihnen: „Was soll ich also mit Jesus, dem sogenannten Gesalbten tun?” Sie alle sagen: „Kreuzige!” (23) Er aber sprach: „Was hat er denn Böses getan?” Sie aber schrieen noch mehr und sagten: „Kreuzige!”

[1412](24) Als aber Pilatus sah, dass er nichts ausrichten konnte, sondern der Lärm mehr wurde, nahm sr Wasser und wusch die Hände angesichts der Masse mit den Worten: „ Ich bin unschuldig am Blut von diesem[1413]; seht ihr zu![1414]” (25) Und das ganze Volk antwortete und sprach: „ Sein Blut sei über uns und unsern Kindern.”[1415] (26) darauf ließ er ihnen den Barabbas frei, Jesus aber ließ er auspeitschen und übergab ihn, damit er gekreuzigt würde.

[1416](27)Nachdem dann die Soldaten des Statthalters Jesus in das Praetorium gebracht hatten, versammelten sie bei ihm die ganze Kohorte[1417] . (28) Und nachdem sie ihn entkleidet hatten, zogen sie ihm einen roten Mantel[1418] über, (29) und sie flochten einen Dornenkranz und setzten ihn auf sein Haupt und ein Rohr in seine Rechte, und sie fielen kniefällig vor ihm nieder und verspotteten[1419] ihn mit den Worten: „Gegrüßt seist du[1420], König der Judäer!” (30) Und sie spieen ihn an[1421], nahmen das Rohr und schlugen auf seinen Kopf. (31) Und nachdem sie ihn verspottet hatten, zogen sie ihm den Mantel aus und bekleideten ihn mit seinem Gewand und führten ihn weg, damit er gekreuzigt würde.

[1422](32) Als sie heraus kamen, stießen sie auf einen Menschen aus Kyrene mit Namen Simon, den zwangen[1423] sie, dass er den Balken trug

(33) Als sie an den Platz kamen, der Golgotha genannt wird, was „Platz des Schädels” heißt, (34) gaben sie ihm Wein mit Galle vermischt[1424] zu trinken; und als er geschmeckt hatte, wollte er nicht trinken. (35) Die ihn aber gekreuzigt hatten, zerteilten seine Gewänder und warfen das Los[1425], (36) Und sie saßen und bewachten ihn dort. (37) Und über seinem Haupt war seine Schuld angebracht, geschrieben:

Dies ist Jesus der König der Judäer.

[1426](38) Damals kreuzigten sie mit ihm zwei Verbrecher[1427], einen zur Rechten und einen zur Linken[1428]. (39)Die Vorübergehenden aber lästerten ihn, wobei sie ihre Köpfe schüttelten (40) und sagten: „Der den Tempel abbricht und in drei Tagen aufbaut[1429], rette dich, wenn du Gottes Sohn[1430] bist[1431], und steig herab vom Kreuz!” (41) Ebenso verspotteten ihn auch die Oberpriester mit den Schriftgelehrten[1432] und sagten: (42) „Andere hat er gerettet, sich selbst[1433] kann er nicht retten; ist er Israels König[1434], dann steige er jetzt vom Kreuz herab, und wir werden an ihn glauben. (43) Er hat Gott vertraut, der mag ihn befreien, wenn er will[1435];denn er hat gesagt: Ich bin Gottes Sohn[1436].

[1437](44) Genauso schmähten ihn die mit ihm gekreuzigten Verbrecher.

[1438](45) Aber von der sechsten Stunde[1439] bis zur neunten Stunde war eine Finsternis[1440] über dem ganzen Land. (46) Um die neunte Stunde aber rief Jesus mit lauter Stimme und sprach[1441]:

„eli eli, lema sabachthani[1442]?”

Das ist: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?” (47) Einige aber von denen, die dort standen und es hörten, sagten: „ Der ruft den Elia[1443].” (48) Und sogleich lief einer von ihnen, nahm einen Schwamm und tränkte ihn mit Essig und wickelte ihn um ein Rohr und tränkte ihn[1444]. (49) Die Übrigen aber sagten: „ Lass sehen, ob Elia kommt und ihn rettet!” (50) Doch Jesus schrie noch einmal mit lauter Stimme und gab den Geist auf.

(51) Und sieh, der Vorhang des Tempels[1445] zerriss von oben bis unten in zwei Teile, und die Erde bebte[1446], und die Felsen wurden gespaltet. (52) Und die Gräber wurden geöffnet, und viele Leiber der entschlafenen Heiligen wurden erweckt[1447], (53) und nach seiner Auferweckung[1448] kamen sie aus ihren Gräbern und kamen in die heilige Stadt[1449] und erschienen vielen.

(54) Als aber der Centurio aber und die mit ihm Jesus bewachten das Erdbeben und die Ereignisse sahen, fürchteten sie sich sehr und sagten: „Der war wahrhaftig Gottes Sohn[1450].”

[1451](55) Es waren aber dort viele Frauen, um von ferne zuzusehen, die Jesus aus Galiläa gefolgt waren und ihm gedient hatten. (56) Unter ihnen war Maria aus Magdala[1452] und Maria, die Mutter von Jakobos und Josef und die Mutter der Söhne des Zebedäus[1453].

[1454](57) Am Abend kam ein reicher Mann aus Arimathäa, der auch ein Schüler von Jesus gewesen war; (58) Der kam zu Pilatus und erbat den Leib von Jesus[1455]. Darauf befahl Pilatus, ihn herauszugeben. (59) Und Josef nahm den Leib, wickelte ihn in reines Leinen (60) und legte ihn in eine neues Grab, das in den Felsen gehauen war, wälzte einen großen Stein an den Eingang und ging weg,

(61) Dort war auch Maria aus Magdala[1456] und die andere Maria[1457], die gegenüber dem Grab saßen.

(62) Am Morgen, das ist nach dem Rüsttag[1458], versammelten sich die Oberpriester und die Pharisäer[1459] bei Pilatus (63) und sagten: „ Herr, wir erinnern uns, dass jener Verführer[1460], als er noch lebte, gesagt hat: „Nach drei Tagen stehe ich auf[1461]. (64) Befiehl also, das Grab bis zum dritten Tag zu sichern, damit seine Schüler nicht kommen und ihn stehlen[1462] und dem Volk sagen: Er wurde auferweckt, und die Verführung wird schlimmer als die erste.” (65) Pilatus sagte zu ihnen: „ Nehmt eine Wache[1463]; Geht und sichert, wie ihr meint!” (66) Sie gingen, sicherten das Grab, nachdem sie den Stein versiegelt hatten[1464], mit einer Wache[1465].

28. Kapitel

[1466](1) Nach dem Sabbat, am Morgen des Ersten der Woche[1467] kam Maria aus Magdala[1468] und die andere Maria[1469], um nach dem Grab zu sehen. (2) Und sieh, ein großes Erdbeben[1470] geschah; ein Engel des Herrn war nämlich herabgekommen und hatte, nachdem er herzu getreten war, den Stein weggewälzt und sich auf ihn gesetzt. (3) Sein Aussehen aber war wie ein Blitz[1471] und seine Kleidung weiß [1472]wie Schnee. (4) Aber aus Furcht vor ihm wurden die Wächter erschüttert und wurden wie tot[1473]. (5) Der Engel aber antwortete und sprach zu den Frauen: „ Fürchtet euch nicht[1474], denn ich weiß, dass ihr den gekreuzigten Jesus sucht; (6) er ist nicht hier, er ist nämlich auferweckt worden, wie er gesagt hat[1475]; seht hier die Stelle, wo er gelegen hat. (7) Und geht schnell und sagt seinen Schülern, dass er von den Toten auferweckt worden ist, und sieh, er geht euch nach Galiläa[1476] voran, dort werdet ihr ihn sehen; sieh, ich habe es euch gesagt.”

(8) Und mit Furcht und großer Freude gingen sie von dem Grab weg und liefen, um seinen Schülern zu berichten. [1477](9) Und sieh, Jesus begegnete ihnen und sprach: „Seid gegrüßt![1478]” Sie aber liefen hin, fassten seine Füße an[1479] und fielen vor ihm nieder.(10) Da sagte ihnen Jesus: „Fürchtet euch nicht[1480]; geht hin, berichtet meinen Brüdern[1481], damit sie nach Galiläa[1482] aufbrechen, und dort werden sie mich sehen.

(11) Als sie aber gegangen waren, sieh, da kamen einige von der Wache[1483] in die Stadt und berichteten den Oberpriestern alls, was geschehen war. (12) Und sie versammelten sich mit den Ältesten zu einer Sitzung und nahmen eine menge Silber, gaben sie den Soldaten (13) und sagten: „ Sagt, dass seine Schüler in der Nacht gekommen sind und ihn gestohlen haben[1484], während ihr schlieft. (14) Und wenn das beim Statthalter gehört wird, werden wir ihn besänftigen und euch unbesorgt machen. (15) Sie aber nahmen das Silber und taten, wie sie belehrt worden waren. Und sie breiteten diese rede unter den Juden bis heute[1485] aus.

(16) Die elf Schüler aber gingen nach Galiläa auf den Berg[1486], wohin Jesus sie bestellt hatte[1487], (17) und als sie ihn sahen, fielen sie nieder, einige aber zweifelten. (18) Und Jesus kam heran, redete mit ihnen und sprach: „ Mir wurde alle Vollmacht[1488] im Himmel und auf der Erde gegeben. (19) Geht also, macht alle Völker zu [1489]Schülern[1490], indem ihr sie tauft auf[1491] den Namen des Vaters und des Sohnes[1492] und des heiligen Geistes (20) und sie alles halten[1493] lehrt[1494], was ich euch geboten habe; und sieh, ich bin alle Tage mit euch[1495] bis zur Vollendung des Weltalters[1496].

Übersetzung, Einleitung und Anmerkungen: Hans Jochen Genthe 2010
[01] Georg Strecker, Die Bergpredigt, 2. Auflage, Göttingen 1985
[02] Gers Theißen, Studien zur Soziologie des Urchristentums, Tübingen 1983
[03] Wolfgang Trilling, Das wahre Israel, 3. Auflage, Leipzig 1975
[04] V: Gen 5,1; 22,18
[05] V: Zu Vers 2 bis 17: Luc 3,23 – 38
[06] V: Gen 21,1 – 4 = I.Chr 1,34
[07] V: Gen 25,26 =,I.Chr 1,34
[08] V: Gen 29, 31 –35 = I.Chr 2,1 – 2
[09] V: Gen 38,29 = I.Chr 2,4
[10] V: Gen 46,12 = I.Chr 2,5
[11] V: Rut 4,19 = I.Chr 2,9
[12] V: Rut 4,19 = I.Chr 2,10
[13] V: Nu 1,7 = Rut 4,20 = I.Chr 2,10
[14] V: Rut 4,20 = I.Chr 2,11. 51
[15] V: Rut 4,21 = I.Chr 2,11
[16] V: Jos 2,1(?)
[17] V: Rut 4,21 = I.Chr 2,12
[18] V: Rut 4,22 = I.Chr 2,12
[19] V: Rut 4,22 = I.Sam 16,11; 17,14 = I.Chr 2,15
[20] V: II.Sam 12,24 = I.Chr 3,5
[21] Ü: Das in Klammern stehende Wort steht nicht im Text, ist aber sinngemäß ergänzt
[22] E: Matthäus bietet die hebräischen Namen der Könige in gräzisierter Form
[23] V: I.Kön 11,43 = I.Kön 14,1; I. Chr 3,10 = II.Chr 9,31
[24] V: I.Kön 14,31 = I.Chr 3,10 = II.Chr 12,16
[25] V: I.Kön 15,8 = I.Chr 3,10 = II.Chr 13,23
[26] V: I.Kön 15,24 = I.Chr 3,10 = II.Chr 17,1
[27] V: II.Kön 3,1; 8,16 = I.Chr 3,11 = II.Chr 21,1
[28] T: Die syrische Cureton-Handschrift fügt hier ein: „ den Ochosias, Ochosias aber zeugte den Joas, Joas aber zeugte den Amasias, Amasias aber zeugte den“. Diese Interpolation ist die Korrektur eines Abschreibers, der mit Recht eine Lücke von drei Königen von Juda bemerkt hatte und ergänzt hat.
[29] V: II.Kön 8,24 = I.Chr 3,11 = II.Chr 22,1
[30] V: II.Kön 11,2 = I.Chr 3,11 = II.Chr 22,11
[31] V: II.Kön 14,1 = I.Chr 3,12 = II.Chr 25,1
[32] V: II.Kön 16,20 = I.Chr 3,13 = II.Chr 28,27
[33] V: II.Kön 20,21 = I.Chr 3,13 = II.Chr 32,33
[34] V: II.Kön 21,18 = I.Chr 3,14 = II.Chr 33,20
[35] V: II.Kön 21,26 = I.Chr 3,14 = II.Chr 33,25, Esra 1,32 (LXX)
[36] V: II.Kön 23;31 – 36 = I.Chr 3,14 –15 = II.Chr 36, 1 -4
[37] V: I.Chr 3,17
[38] V: I.Chr 3,19 ( im hebräischen Text ist er ein Enkel Salathiels, währen er in LXX sein Sohn ist, so auch im hebräischen Text von Esr 3,2)
[39] V: Luc 1,27
[40] T: Für das eingeklammerte Stück gibt es folgende Textvarianten:
Codex Coridethi(Θ 9.Jahrhundert), eine Gruppe von Minuskeln und die Altlateiner: „dem die Jungfrau Maria verlobt war, zeugte Jesus, welcher Gesalbter genannt wird.“
Syrischer Sinaiticus (Ende des 4.Jahrhunderts): „Josef, mit dem die Jungfrau Maria verlobt war, zeugte Jesus, welcher Gesalbter genannt wird.“
Syrischer Cureton (um 400): „mit dem die Jungfrau Maria verlobt war, die Jesus Christus gebar.“

[41] V: Zu Vers 18 bis 25: Luc 2,1 – 7
[42] V: Luc 1,35
[43] V: 2,13. 19
[44] V: Vers 18; Luc 1,35
[45] V: Gen 17,19; Luc 1,13. 31; 2,21
[46] V: Ps 130,8; Apgesch 4,12
[47] V: Jes 7,14 (LXX)
[48] V: Jes 8,8 (LXX); Röm 8.31
[49] V: Ri 19,1; Rut 1,1.19; I.Sam 16,1; Micha 5,1; Luc 2,1 – 7
[50] V: Nu 24,17; II.Petr 1,19; OffbJoh 22,16
[51] Ü: Oder „im Aufgang“
[52] V: Joh 7,42
[53] V: Micha 5,1. 3
[54] V: II.Sam 5,2; I.Chr 11,2
[55] V: Vers 16
[56] V: Jes 39,1; Jona 4,6; Luc 2,10
[57] V: Ps 72,10 – 11
[58] V: Ps 72,15
[59] V: Jes 60,6
[60] V: Vers 22
[61] V: I.Kön 13,9 – 10
[62] V: Vers 19; 1,20
[63] V: Ex 2,15; OffbJoh 12,4 – 6
[64] V: I.Kön 11,40; Jer 26,21 -23
[65] V: Vers 21
[66] V: Hos 11,1;
[67] V: Nu 23,22; 24,8
[68] V: Jes 31,15
[69] V: Gen 35,19
[70] V: Vers 12. 13; 1,20
[71] V: Vers 13
[72] E: Seele bedeutet „Leben“
[73] V: Ex 4,19
[74] V: Vers 14
[75] V: Vers 12. 13. 19; 1,20
[76] V: Vers 12
[77] V: Luc 1,26; 2,39. 51; 4,16; Joh 1,46; 7,41 – 42
[78] V: Nu 6; Ri 13,5; 16,17; Luc 1,15; 18,37; Apgesch 18,18; 21,23 – 24. 26
[79] V: Zu Vers 1 bis 6: Marc 1,2 – 6; Luc 3, 1 – 6; Joh 1,19 – 23
[80] V: Luc 1,80
[81] V: 4,17 = Marc 1,14; Matth 10,7 = Luc 9,2
[82] V: Jes 40,3(LXX)
[83] T: Die erste und die dritte Zeile des Zitats fehlen im syrischen Sinaiticus
[84] V: II.Kön 1,8
[85] V: Lev 11,21
[86] V: 11,7 – 10
[87] V: Zu Vers 7 bis 10: Luc 3,7 – 9
[88] V: 12,34; 23,33; Gen 3,15
[89] V: Luc 21,23; Röm 1,18; 4,15; 5,9; Eph 5,6; Kol 3,6; I.Thess 1,10; 2,16; Äth.Hen. 91,7
[90] V: Hebr 2,3
[91] V: Röm 4,12
[92] V: Röm 2,17 – 29; Gal 3,7
[93] V: 7,19; 21,19; Luc 13,6 -9
[94] V: Zu Vers 11 bis 12:Marc 1,7 –8 = Luc 3,15 – 18 = Joh 1,24 – 28
[95] V: 11,3 = Luc 7,19; Matth 21,9 = Luc 13,35; Matth 23,39 = Luc 13,35; Joh 1,15. 27. 30; 11,27; Apgesch 19,4; Hebr 10,37; OffbJoh 1,4
[96] V: Apgesch 1,5; 2,3 – 4; 11,16; 13,24; 19,1 – 4
[97] V: 13,30; Am 7,4; Marc 9,43
[98] V: Zu Vers 13 bis 17: Marc 1,9 – 11 = Luc 3,21 – 22 = Joh 1,29 – 34
[99] V: 5,17
[100] V: Hes 1,1; Joh 1,51; Apgesch 7,56; 10,11; 11,5; OffbJoh 19,11
[101] V: Jes 11,2; I.Petr 4,14
[102] V: Joh 12,28
[103] V: 4,3.6; 14,33; 16,16; 17,5; 26,63; 27,40. 43, 54
[104] V: 12,18; 17,5; Gen 22,2; Ps 2,7;
[105] V: Jes 42,1; 62,4; Jer 31,20
[106] V: Zu Vers 1 bis 11: Marc 1,12 – 13 = Luc 4,1 – 13
[107] V: Hebr 4,15; 5,2
[108] V: Ex 34,28; Dt 9,9; I.Kön 19,8
[109] V: Gen 3,1 – 7; I.Thess 3,5
[110] V: Vers 6; 3,17; 14,33; 16,16; 17,5; 26,63 = Marc 14,62; Matth 27,40. 43; 54; Ps 2,7
[111] V: Dt 8,3; Weish 16,26
[112] V: 27,53; Jes 48,2; 52,1; Dan 3,28(LXX); 9,24; OffbJoh 11,2, 21,2. 10; 22,19
[113] V: Vers 3; 3,17; 14,33; 16,16; 17,5; 26,63 = Marc 14,62; Matth 27,40. 43. 54; Ps 2,7
[114] V: Ps 91,11 – 12
[115] V: Dt 6,16(LXX); Jes 7,12; Apgesch 15,10; I.Kor 10,9
[116] V: 5,1. 14; 8,1; 14,23 = Marc 6,46; Matth 15,29; 17,1 = Marc 9,2 = Luc 9,28; Matth 17,9 = Luc 9,37; Matth 28,10 Dt 3,27; 34,1; OffbJoh 21,10
[117] V: 16,23 = Marc 8,33
[118] V: Dt 6,13(LXX); 10,20; 32,43(LXX)
[119] V: 26,53; I.Kön 19,5 – 7; Joh 1,51; Hebr 1,6.14
[120] V: Zu Vers 12 bis 17: Marc 1,14 – 15 = Luc4,14 – 15 = Joh 4,1 – 3; 43 – 46
[121] V: 22,2; 14,3. 13 = Marc 6,32 = Luc 9,10
[122] T: Manche griechischen Handschriften lesen hier „Nazaret“, andere “Nazareth“, andere „Nazara“
[123] V: 8,5 = Marc 2,1 = Luc 7,1; Matth 9,1; 11,23; 11,23; 17,24; Marc 1,21 = Luc 4,31 = Joh 2,12
[124] V: Jes 8,23 –9,1
[125] V: I.Macc 5,15; Joh 7,52
[126] E: „Völker“ im Sinne von nichtjüdischen Völkern
[127] V: Luc 1,79; Röm 2,19
[128] V: Joh 1,9
[129] V: Jes 58,10 Luc 1,78 – 79;
[130] V: 3,2; Marc 1,15;
[131] V: Zu Vers 18 bis 22: Marc 1,16 – 20 = Luc 5, 1 – 11 = Joh 1,40 – 51
[132] V: 8,14 = Marc 1,29 = Luc 4.38; Matth 10,2 = Marc 3,17 = Luc 6,14; Matth 16, 17 – 18 = Marc 8,29 = Luc 9,20; Matth 17,1 = Marc 9,2 = Luc 9,28; Matth 26,37 = Marc 14,33
[133] V: II.Kön 6,19
[134] V: 13,47; Jer 16,16;Hes 47,10
[135] V: 19,27 = Marc 10,28 = Luc 18,28
[136] T: Die Verse 21 und 22 fehlen in einer griechischen Handschrift (W) aus dem fünften Jahrhundert
[137] V: 10,2 = Marc 3,17 = Luc 6.14; Matth 17,1 = Marc 9,2 = Luc 9,28; Matth 20,20 = Marc 10,35; Matth 26,37 = Marc 14,33; Matth 27,56; Marc 1,29; Luc 9,54;Joh 21,2; Apgesch 12,2
[138] V: Luc 4,15. 43; 8,1
[139] V: 9,35; 10,1 Marc 1,39 = Luc 4,44; Luc 5,15; Apgesch 10,37 – 38
[140] V: Zu Vers 24 bis 25: Marc 3,7 – 8 = Luc 6,17
[141] V: 9,26. 31; Marc 1,28 = Luc 4,37; Luc 4,14; 7,17
[142] V: 14,35 = Marc 6,55
[143] T: Das Eingeklammerte fehlt im syrischen Sinaiticus, ist aber als ursprünglich anzusehen
[144] V: 17,15
[145] V: Marc 3,7 – 8 = Luc 6,17
[146] V: Marc 5,20; 7,31
[147] V: Zu Kapitel 5 bis 7: Luc 6,20 – 49
[148] V: 4,8; 8,1; 14,23 = Marc 6,46; Matth 15,29; 17,1 = Marc 9,2 = Luc 9,28; Matth 17,9 = Luc 9,37; Matth 24,3 = Marc 13,3; Luc 6,12; Joh 6,3
[149] V: Jes 57,15; 61,1; 66,2
[150] V: 11,5;Luc 4,18;I.Kor 1,27 – 28; Jac 2,5
[151] T: Zu Vers 4 bis 5: eine Anzahl griechischer Handschriften, die Vulgata, eine syrische sowie eine koptische (bohairische) Handschrift, auch die Kirchenväter Clemens von Alexandrien und Origenes lesen die Verse 4 und 5 in umgekehrter Reihenfolge
[152] V: Jes 61,2 –3; Sir 48,24
[153] Ü: Statt „Erde“ kann auch „Land“ übersetzt werden
[154] V: Dt 4,38; Ps 37,11; Äth. Hen. 5,7; Röm 4,13
[155] V: Ps 107, 5- 9
[156] V: Joh 6,35; OffbJoh 7,16
[157] V: 18,33; Spr 14,21
[158] V: Spr 14,5(LXX); Jac 2,13
[159] V: Gen 20,5 – 6; Ps 24,4; 73,1; I.Tim 1,5; II.Tim 2,22
[160] V: OffbJoh 22,4
[161] V: Spr 10,10(LXX), Ps 34,15; Marc 9,50; Röm 12,14; 14,19; II.Kor 13,11; I.Thess 5,13; II.Tim 2,22; Hebr 12,14; Jac 3,18; I.Petr 3,11
[162] V: Hos 2,1; Röm 9,26
[163] V: I.Petr 3,14
[164] T: Einige Handschriften lesen hier „die Menschen“
[165] V: 10,22; Jes 51,7; Apgesch 5,41; I.Petr 4,14
[166] T: Das Eingeklammerte fehlt im Codex Bezae Cantabrigensis (D), in der altlateinischen Übersetzung, im syrischen Sinaiticus und bei dem Kirchenschriftsteller Tertullian
[167] V: OffbJoh 19,7
[168] V: Gen 15,1
[169] V: 23,31; I.Kön 19,10. 14; Neh 9,26; II.Chr 36,16; Apgesch 7,52
[170] V: Marc 9,50 = Luc 14,34 -35
[171] V: Jes 9,1; 42,6; 49,6; 60,1. 3; Joh 1,4 – 5; 8,12; 9,5; 11,10; 12,35. 46; Phil 2,15; I.Thess 5,5; I.Joh 1,5 -7
[172] V: Marc 4,21 = Luc 8,16; 11,33
[173] E: Hier steht das Wort μοδιοσ (spr. módios), ein Getreide-Raummaß von 8,7Liter. Das Wort wurde, wie hier, auch für ein Gefäß dieses Inhalts gebraucht.
[174] V: Eph 5,8 – 9; Phil 2,15
[175] V: Joh 15,8; I.Kor 10,31; Phil 1,11; I.Petr 2,12
[176] V: 3,15; Joh 10,35 Röm 3,31; 8,4; 13,8; Gal 5,14
[177] V: Bar 4,1; Luc 16,17
[178] V: 24,34 = Marc 13, 30 = Luc 21,32 -33
[179] V: Jac 2,10
[180] V: I.Kor 15,9; Eph 3,8; I.Tim 1,15
[181] T: Das Eingeklammerte fehlt in einigen griechischen Majuskeln und in einer koptischen (bohairischen) Handschrift
[182] V: 20,26 = Marc 10,43
[183] T: Das Eingeklammerte fehlt im Codex Bezae Cantabrigensis (D)
[184] V: 6,1
[185] V: 18,3; 19,14 = Marc 10,14 = Luc 18,16
[186] V: Ex 20,13 = Dt 5,17; Ex 21,12; Lev 24,17
[187] V: Eph 4,26; Jac 1,19 – 20; I.Joh 3,15
[188] V: Dt 17, 8 – 13
[189] E: Gemeint ist der Sanhedrin, das oberste jüdische Gericht in Jerusalem
[190] E: Dieses Wort μορε (spr. moré) hat wie das vorherige „Leichtfertiger“, ρακα (spr. raká) die Konnotation der Gottlosigkeit
[191] V: Marc 11,25
[192] V: Matth 23,18
[193] V: Luc 12, 57 – 59
[194] V: Luc 18,3
[195] V: Luc 12,57 – 59
[196] E: Der Quadrans ist die kleinste Scheidemünze
[197] V: 18,34
[198] V: Ex 20,14 = Dt 5,18
[199] V: Ex 20,17; Ijob 31,1; Sir 9,8; II.Petr 2,14
[200] V: 18,9 – 10 = Marc 9,47
[201] T: Der eingeklammerte Vers fehlt im Codex Bezae Cantabrigensis, in einer Vulgata-Handschrift, im syrischen Cureton und in einer koptischen (bohairischen) Handschrift
[202] V: 18,8 –9 = Marc 9,43
[203] V: Dt 24,1 –4
[204] V: 19,3 –9 = Marc 10,2 – 12 = Luc 16,18; I.Kor 7,10 – 11
[205] V: Lev 19,12; Sach 8,17
[206] V: Nu 30,3; Dt 23,22
[207] V: 23,22; Jes 66,1; Ps 11,4
[208] V: Ps 66,1; Ps 99,5; KL 2,1
[209] V: Ps 48,3
[210] V: II.Kor 1,17; Jac 5,12
[211] V: 6,13; Joh 17,15; II.Thess 3,3; II.Tim 4,18
[212] V: Ex 21,24 – 25, Lev 24,20; Dt 19,21
[213] V: Zu Vers 39 bis 40: Luc 6,29 – 30
[214] V: Jes 50,6; Spr 20,22; 24,29; Kl 3,30; Röm 12, 17.19. 21; I.Thess 5,15
[215] V: Luc 6,29
[216] V: I.Kor 6,7
[217] E: Eine römische Meile war etwas mehr als 1500 Meter lang
[218] V: Dt 15,7 – 8; Sir 29,1 – 2
[219] V: 22,39 = Marc 12,31 = Luc 10,27; Matth 19,19; Lev 19,18. 34; Röm 13,9; Jac 2,8
[220] V: Dt 7,2; 23,4. 7
[221] V: Luc 23,34; Apgesch 7,60; Röm 12,14; I.Kor 4,12; I.Petr 3,9
[222] V: Matth 13,48; 22,10
[223] V: Luc 6,35
[224] T: Der eingeklammerte Vers fehlt in einer altlateinischen Handschrift (k) und im syrischen Sinaiticus
[225] V: 19,21; Lev 19,2; Dt 18,13;I.Kor 14,20; Kol 4,12; Jac 1,4; Eph 5,1
[226] T: Eine größere Anzahl jüngerer griechischer Handschriften, zwei Altlateiner, zwei Syrer und eine koptische (mittelägyptische)Handschrift lesen hier „Almosen“, was zwar zeitlich sekundär ist, aber sachlich zutrifft
[227] V: Vers 5. 16
[228] V: 23,5
[229] V: Vers 4. 6.8. 9. 14 – 15. 18. 26. 32; 7,11. 21; 10,29. 32. 33; 11,25. 26. 27; 12,50; 13,43; 15,13; 16,17. 27; 18,10. 14. 19, 35; 20,23; 23,9; 24,36; 26,39. 42. 53
[230] V: Vers 9
[231] V: Vers 5. 16
[232] V: Röm 12,8
[233] V: Vers 1. 6. 8. 9. 14 – 15. 18. 26. 32; 7,11. 21; 10,29. 32. 33; 11,25. 26; 27. 12,50; 13,43; 15,13; 16,17. 27; 18,10. 14. 19. 35; 20,23; 23,9; 24,36; 26,39. 42. 53
[234] V: Vers 6
[235] V: 6,18
[236] T: Eine Anzahl jüngerer griechischer Handschriften, die altlateinischen und drei syrische Handschriften fügen hier an „öffentlich“.
[237] T: Dieser Vers fehlt im syrischen Cureton
[238] V: Vers 1. 16
[239] V: Vers 1; 16; 23,5
[240] V: Vers 2. 16
[241] E: Damit kann nur die Speisekammer als der einzige verschließbare Raum im Hause gemeint sein
[242] V: II. Kön 4,33; Jes 26,20(LXX)
[243] V: Vers 1. 4. 8. 9. 14 – 15. 18. 26. 32; 7,11. 21; 10,29. 32. 33; 11,25. 26. 27; 12,50; 13,43; 15,13; 16,17. 27; 18,10. 14. 19. 35; 20,23; 23,9; 24,36; 26,39. 42. 53
[244] V: Vers 1. 4. 8. 9. 14 – 15. 18. 26. 32; 7,11. 21; 10,29. 32. 33; 11,25. 26. 27; 12,50; 13,43; 15,13; 16,17. 27; 18,10. 14. 19. 35; 20,23; 23,9; 24,26; 26,39. 42. 53
[245] V: Vers 4
[246] V: Vers 4
[247] T: Einige jüngere griechische Handschriften, die altlateinischen und zwei syrische Handschriften fügen hier an „öffentlich“
[248] T: Der Codex Vaticanus (B), eine griechische Minuskel, der syrische Cureton und eine koptische (mittelägyptische) Handschrift lesen hier „Heuchler“
[249] E: Gemeint sind die Nichtjuden
[250] V: Jes 1,15; Pred 5,1; Sir 7,14
[251] V: Vers 1. 4. 6. 9. 14 – 15. 18. 26. 32; 7,11. 21; 10,29.32. 33; 11,25. 26. 27; 12,50; 13,43; 15,13; 16,17. 27: 18,10. 14.19. 35; 20,23; 23,9; 24,36; 26,39. 42. 53
[252] V: Vers 32 = Luc 12,30
[253] V: Zu Vers 9 bis 13: Luc 11,2 – 4
[254] V: 6,1.4. 6. 8. 14 – 15. 18. 26. 32; 7,11.21; 10, 32. 29.33; 11,25; 13,43; 15,13; 16,17. 27; 18,10.14. 19. 35; 20,23; 23,9; 24,36; 26,39. 42. 53; Jes 63,16; Sir 23,1. 4; Röm 8,15; Gal 4,6; I.Petr 1,17
[255] V: 7,11, 21; 10,32. 33; 12,50; 16,17; 18,10. 14. 19
[256] V: Joh 17,6
[257] V: Jes 29,23; Hes 26,23; Mal 1,6
[258] V: Vers 33
[259] V: Apgesch 1,3. 6
[260] V: 7,21; 26, 39 = Marc 14,36 = Luc 22,42; Matth 26,42; I.Macc 3,60
[261] Ü: Das Wort επιουσιοσ (spr. epiousios), das hier steht, kommt in der gesamten griechischen Literatur nur hier vor. “Täglich“ ist die wahrscheinlichste Wiedergabe
[262] T: Vulgata: „Übernatürliches“; syrischer Cureton: „dauerndes“, Peschittha (syrische Kirchenbibel) „notwendiges“
[263] V: Spr 30,8; Joh 6,32
[264] V: Vers 14 –15; 18,15 – 18. 21 – 35; Sir 28,2; Marc 11,25; Kol 3,13
[265] V: Sir 33,1
[266] V: 5,37; Joh 17,15; II.Thess 3,3
[267] V: Ps 17,30(LXX); II.Petr 2,9; II.Tim 4,18
[268] T: In einer Reihe von Handschriften sind unterschiedliche Schlüsse angefügt:
„Denn dein ist die Herrschaft und die Kraft und die Herrlichkeit in die Ewigkeiten; amen,“ So lesen, teilweise mit kleineren Abweichungen (Varianten) im Einzelnen, eine Anzahl jüngerer griechischer Handschriften, vier Altlateiner, die syrischen und die meisten koptischen Handschriften sowie die Didache.
„ Denn dein ist die Herrschaft, des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes in die Ewigkeiten; amen“ So lesen einige wenige griechische Minuskeln

[269] V: Vers 1. 4. 6. 8. 9. 15. 18. 26. 32; 7,11. 21; 10,29. 32. 33; 11,25. 26. 27; 12,50; 13,43: 15,13; 16,17. 27; 18,10. 14. 19. 35; 20,23; 23,9; 24,36; 26,39. 42. 53
[270] V: Vers 12; 18, 15; 18; 21 – 35; Sir 28,2; Marc 11,25;Kol 3,13
[271] V: Vers 1. 4. 6.8. 9. 14. 18. 26. 32; 7,11. 21; 10, 29. 32. 33; 11,25. 26. 27; 12,50; 13,43: 15,13; 16,17. 27; 18,10. 14. 19. 35; 20,23; 23,9; 24,36; 26,39. 42. 53
[272] V: Luc 24,17
[273] V: Jes 58,5 – 7
[274] V: Vers 1. 5
[275] V: Vers 2. 5
[276] V: Pred 9,8
[277] V: II.Sam 12,20
[278] V: Vers 1. 4.6.8. 9. 14 – 15. 18. 26: 7,11. 21; 10,29. 32. 33; 11,25. 26. 27; 12,50; 13,43; 15,13; 16,17. 27; 18,10. 14. 19. 35; 20,23; 23,9; 24,36; 26,39. 42. 53
[279] V: Vers 4. 6
[280] V: Zu Vers 19 bis 21: Luc 12,33 – 34
[281] V: Luc 12,16 – 21; Jac 5,2 – 3
[282] V: Jes 51.8
[283] V: Ijob 24,16
[284] V: 19,21 = Marc 10,21 = Luc 18,22; Sir 29,10 – 11 II.Tim 6,19
[285] V: Zu Vers 22 bis 23: Luc 11,34 – 36
[286] V: Eph 1,18
[287] V: 20,15; Dt 15,9; Sir 14,10 Marc 7,22
[288] V: Luc 14,26
[289] V: Luc 16,13
[290] V: Zu Vers 25 bis 34: Luc 12,22 – 32
[291] V: Ph 4,6; I.Tim 6,6 – 8; I.Petr 7,7
[292] E: „Seele“ im Sinne von „Leben“
[293] E: „Seele“ im Sinne von „Leben“
[294] V: 10,29 – 31 = Luc 12,6 – 7; Ijob 12,7; 38,41; PsSal 5,9
[295] V: Vers 1. 4. 6. 8. 9. 14 – 15. 18. 32; 7,11. 21; 10,29. 32. 33; 11,25. 26. 27; 12,50; 13,43; 15,13; 16,17. 27; 18,10. 14. 19.35; 20,23; 23,9; 24,36; 26,39. 42. 53
[296] V: Ps 103,15
[297] V: I.Kön 10,4 – 10; II.Chr 9, 13 – 20
[298] V: Ps 90,5 – 6
[299] V: 8,26; 14,31; 16,8; 17,20
[300] V: Vers 1. 4. 6. 8. 9. 14 – 15. 18. 26; 7,11. 21 10,29. 32. 33; 11,25. 26. 27; 12,50; 13,43; 15,13; 16,17. 27; 18,10. 14.19. 35; 20,23; 23,9; 24,36; 26,39. 42. 53
[301] V: Vers 8
[302] V: Vers 10; Röm 14,17
[303] T: Das in Klammern gesetzte Stück liest eine größere Anzahljüngerer griechischer Handschriften, ebenso lesen fast alle Altlateiner, die Syrer und von den Kopten die mittelägyptischen Handschriften. Weitere Lesarten sind:
„Herrschaft und die Gerechtigkeit“ im Codex Sinaiticus (a), zwei Altlateiner, von den Kopten die sahidische und die bohairische Fassung sowie der Kirchengeschichtsschreiber Eusebios. „Gerechtigkeit und die Herrschaft“ im Codex Vaticanus(B)

[304] V: Ps 37,4. 25; Weish 7,11
[305] V: Ex 16,19
[306] V: Zu Vers 1 bis 5: Luc 6,37 – 42
[307] V: Röm 2,1; 14,4; I.Kor 4,5; 5,12; Jac 4,11 – 12
[308] V: Jac 5,12
[309] V: 10,11 – 14; 15,26; Lev 22,10
[310] V: Hebr 10,29
[311] V: Zu Vers 7 – 11: Luc 11,9 – 1
[312] V: 18,19; 21,22; Marc 11,24; Joh 15,7. 16; 16,23 – 24. 26; Jac 1, 5 I.Joh 3,22; 5,14 – 15;
[313] V: Jer 29,13 – 14; Spr 8,17
[314] V: Vers 21; 6,1. 4. 6. 8. 9. 14 –15. 18. 26. 32; 7, 21; 10,29. 32. 33; 11,25. 26. 27; 12,50; 13,43; 15,13; 16,17. 27; 18,10. 14. 19. 35; 20,23; 23,9; 24,36; 26,39. 42, 53
[315] V: Vers 21; 6,9. 21; 10, 32. 33; 12,50; 16,17; 18,10. 14. 19
[316] V: Jac 1,17
[317] V: 22,39 – 40;Luc 6,31; Sir 31,15; Tob 4.15; Röm 13,8 – 10; Gal 5,14
[318] V: Apgesch 14,22
[319] T: Das Eingeklammerte fehlt in einer Reihe altlateinischer Handschriften sowie bei einigen griechischen und lateinischen Kirchenvätern
[320] V: IV.Esr 7,6 – 14
[321] V: 22,14; Luc 13,23
[322] V: Jer 14,14; 27,15
[323] V: Apgesch 20,29; Röm 16,17 – 18; II.Tim 3,5
[324] V: Sir 27,6; Gal 5,19 – 23
[325] V: 12,33; Luc 6,44; Jac 3,12
[326] V: Luc 6,43; I.Joh 3,9
[327] V: 3,10; Luc 13,6 -9
[328] V: I.Kor 12,3
[329] V: Vers 11; 6,3. 4. 6. 9. 14 – 15.18. 26. 32; 10,29. 32. 33; 11,25.26. 27; 12,50; 13,43; 15,13; 16,17. 27; 18,10. 14. 19.35; 20,23; 23,9; 26,29. 42. 53
[330] V: Vers 11; 6,9. 21; 10, 32. 33; 12,50; 16, 17; 18,10. 14. 19
[331] V: 6,10;12,50 = Marc 3,35 = Luc 8,21; Matth 21,29; Luc 6,46; Röm 2,13; Jac 1,22. 25; 2,14; I.Joh 2,17
[332] V: Marc 9,38 = Luc 9,49; Luc 10,20
[333] V: 25,12
[334] V: I.Joh 3,4
[335] V: 13,41; 25,41; Ps 6,9; Luc 13,26 – 27
[336] V: Zu Vers 24 –27: Luc 6,47 – 49
[337] V: Luc 8,21; Jac 1,22. 25
[338] V: Ijob 1,19; Hes 13,10 – 15
[339] V: 11,1; 13,53;19,1; 26,1; Luc 7,1
[340] V: 13,54; 19,25; 22,33; Marc 1,22; 6,2; 7,37; 10,26; 11,18; Luc 2,47 – 48; 4,32; Joh 7,46; Apgesch 13,12
[341] V: Marc 1,27; 11,28; Luc 4,32
[342] V: Marc 1,22
[343] V: 4,8; 5,1; 14,23 = Marc 6,46; Matth 15,29; 17,1 = Marc 9,2 = Luc 9,28; Matth 17,9 = Luc 9,37; Matth 24,3 = Marc 13,3; Matth 28,10; Luc 6,12; Joh 6,3
[344] V: Zu Vers 2 bis 4: Marc 1,40 – 45 = Luc 5,12 – 16
[345] V: 10,8; 11,5 = Luc 7,22; Luc 17,12; Lev 13,49; Nu 12,10 – 13
[346] V: 9,30; 12,16 = Marc 3,12 = Luc 4,41; Marc 5,43 = Luc 8,56; Marc 7,36; Matth 16,20 = Marc 8,30 =Luc9, 21;Matth 17,9 = Marc 9, 9
[347] V: Lev 14,2 – 32; Luc 17,14
[348] V: Matth 10,18 = 13,9 = Luc 21,12; Matth 24,14; Marc 6,11 = Luc 9,6
[349] V: Zu Vers 5 bis 13: Luc 7,1 – 10 = Joh 4,46 – 54
[350] V: 4,13; 9,1; 11,23; 17,24;Marc 1,21; 9,33
[351] T: In einigen syrischen Handschriften, in den Clementinischen Homilien sowie bei dem Kirchengeschichtsschreiber Eusebios ist es kein Hauptmann (Centurio), sondern ein Inhaber des nächst höheren Ranges, ein tribunus militum, was ungefähr einem Majos entspricht
[352] V: 27,54 = Marc 15,39 = Luc 23,47; Apgesch 27,1
[353] V: 3,11 = Marc 1,7 = Luc 3, 16; I.Kor 15,9
[354] T: Eine griechische Minuskel, eine altlateinische Handschrift und eine Reihe koptischer Handschriften lesen : und er wird geheilt
[355] V: Marc 6,6
[356] V: 15,28; Luc 18,8
[357] V: Zu Vers 11 bis 12: Luc 13,28 – 29
[358] V: Jes 53,5; Ps 107,3; Bar 4,37
[359] V: Luc 16,22
[360] V: 22,32; IV.Macc 13,17
[361] V:13,42. 50; 22,13; 24, 51; 25,30; Ps 112,10
[362] V: 9,22.29; 15,28
[363] V: 9,22; 17,18
[364] V: Zu Vers 14 bis 15:Marc 1,29 – 24 = Luc 4,38 – 41
[365] V: I.Kor 9,5
[366] V: 9,25 = Marc 5,41 = Luc 8,53; Marc 9,27; Apgesch 3,7
[367] V: Joh 4,52; Apgesch 28,8
[368] V: Jes 53,4
[369] V: Mark 4,35; Luc 8,22
[370] V: Zu Vers 19 bis 22: Luc 9, 57 -62
[371] V: Ps 84,4
[372] V: I.Kor 4,11
[373] V: I.Kön 19,20; Tob 4,3
[374] V: 9,9; 19,21; Joh 1,43; 21,19.22
[375] V: Zu Vers 23 bis 27:Marc 4, 35 –41 = Luc 8,22 -25
[376] V: Matth 14,22 –23 = Marc 6,45 –52 = Joh 6,16 –21; Jon 1,4
[377] V: 6,30; 14,31; 16,8; 17,20
[378] V: Ps 65,8; 89,10; 107,25 -30
[379] V: 9,33; 15,31; 21,20; Joh 7,15. 21; Apgesch 2,7
[380] V: Zu Vers 28 bis 34:Marc 5,1 – 17 = Luc 8,26 – 37
[381] V: Jes 65,4
[382] V: I.Kön 17,18; Marc 5,7 = Luc 8,28; Joh 2,4
[383] V: Marc 5,7; Luc 4,41
[384] V: 18,34
[385] T: Ein teil der Altlateiner und die Vulgata lesen „Nicht fern“
[386] V: 25,1; Joh 12,13
[387] V: Zu Vers 1 bis 8: Marc 2,1 – 12 = Luc 5,17 – 26
[388] V: Luc 8,37
[389] V: 4,3; 8,5 = Mac 2,1 = Luc 7,1; Matth 11,23; 17,24; Marc 1,21 = Luc 4,31 = Joh 2,12
[390] V: Apgesch 14,9
[391] V: Luc 7,48 – 49
[392] V: 26,65; Lev 24,16; Joh 10,33. 36
[393] V: 12,25; Luc 5,22; 6,8; 9,46 – 47; Joh 2,25
[394] T: Der Codex Vaticanus (B) und der Codex Coridethi (θ), vielen griechischen Minuskeln ,einem Teil der syrischen und der koptischen Handschriften „erkennte“
[395] V: Sach 8,17
[396] V: 7,29; 11,27 = Luc 10,22; Dan 7,14; Joh 3,35; Eph 1,22; OffbJoh 12,10
[397] V: Joh 5,8 – 9
[398] V: Zu Vers 9 bis 13: Marc 2,13 – 17 = Luc 5,27 – 32
[399] V: 10,3 = Marc 3,18 = Luc 6,15; Apgesch 1,13
[400] V: 8,22 = Luc 9,59; Matth 19,21; Joh 1,43; 21,19. 22
[401] V: 11,19 = Luc 7,34; Luc 15,2; 19,7
[402] V: 12,7; Hos 6,6; I.Sam 15,22; Ps 40,7 – 9; Spr 16,7(LXX);Hebr 10,5
[403] V: Luc 19,10; I.Tim 1,15
[404] V: Zu Vers 18 bis 22: Marc 2, 18 – 22 = Luc 5,33 – 38
[405] V: 11,18 – 19 = Luc 7,33
[406] V: Jes 58,3; Luc 18,12
[407] Ü: wörtlich: die Söhne
[408] V: 22,2; Joh 3,29; OffbJoh 19,7. 9
[409] V: 26,11
[410] V: Ijob 32,19
[411] V: Zu Vers 18 bis 26: Marc 5, 21 – 43 = Luc 8,40 -56
[412] V: 19,13; Marc 6,5; 7,32; 8,23. 25; 16,18; Luc 4,40; 13,13; Apgesch 28,8
[413] V: Lev 15,25
[414] V: Marc 3,10 = Luc 6,19; Marc 5,27 = Luc 8,47; Marc 6,56; 7,33; 8,22; 10,13 = Luc 18,15; Luc 6,19
[415] Ü: Das hier stehende Wort κρασπεδον (spr.kraspédon) kann auch „Saum“ heißen
[416] V: 14,36 = Marc 6,56; Matth 23,5; Nu 15,38; Dt 22,12; Sach 8,23
[417] V: Marc 10,52 = Luc 18,42; Luc 7,50; Luc 17,19; Apgesch 16,31; Röm 10,9
[418] V: 8,13; 17,18
[419] V: Joh 11,11 – 14
[420] V: Vers 31; 4,24; Luc 4,14. 37 = Marc 1,28; Luc 5,15 = Marc 1,45;Luc 7,17
[421] V: Zu Vers 27 bis 31: Matth 20,29 –34 = Marc 10,46 – 52 = Luc 18,35 -43
[422] V: 9,27; 15,22; 20,30 = Marc 10,46 = Luc 18,39; Ps 86,3
[423] V: 15,22; 12,23; 21,9
[424] V: 8,13; 15,28
[425] V: Marc 1,43; 14,5; Joh 11,33. 38
[426] V: Matth 8,4; 12,6 = Marc 3,12 = Luc 4,41; Matth 16,20 = Marc 8,30 = Luc 9,21; Matth 17,9 = Marc 9,9 Marc 5,43 = Luc 8,56; Marc 7,36;
[427] V: Vers 26; 4,24; Marc 1,28 = Luc 4,37; Marc 1,45 = Luc 5,15; Luc 4,14; 7,17
[428] V: Zum Vers 32 bis 34: 12,22 –30 = Luc 11,14 -15
[429] V: 15,31
[430] V: 8,27; 15,31; 21,20; Joh 7,15. 21; Apgesch 2,7
[431] V: Marc 2,12
[432] T: Dieser Vers fehlt im Codex Bezae Cantabrigensis (D), in zwei altlateinischen Handschriften und im syrischen Sinaiticus
[433] V: 10,25; 12,24 = Marc 3,22 = Luc 11,15
[434] V: 24,14
[435] V:4,23 = Marc 1,39 = Luc 4,44
[436] V: 14,14 = Marc 6,34; Matth 15,32 = Marc 8,2; 20,34;Marc 1,41
[437] V: 10,6; 15,24; 18,12: Jer 50,6
[438] V: 26,31 = Marc 14,27; Nu 27,17; I.Kön 22,17; Hes 34,5; II.Chr 18,16; Judith 11,19; I.Petr 2,25
[439] V: Joh 4,35; OffbJoh 14,15
[440] V: Luc 10,2
[441] V: Zu Vers 1 bis 15: Marc 6,7 – 13 = Luc 9, 1 – 6; 10,1 -12
[442] V: 4,23; 9,35
[443] V: Zu Vers 2 bis 4: Marc 3,16 – 19 = Luc 6,13 – 16; Joh 1,40 – 49; Apgesch 1,13
[444] V: 4,18 – 20 = Marc 1,16 – 18 = Luc 5,1 –9 = Joh 1,35 – 42; 16,17 –18; Marc 1,29
[445] V: 4,21 – 22 = Marc 1,19 – 20 = Luc5,10 – 11
[446] V: 9,9 = Marc 2,13 = Luc 5,27 -29
[447] V: 28,19; Apgesch 13,43
[448] E: der Nichtjuden
[449] V: Luc 9,52
[450] V: 9,36; 15,24; 18,12; Jer 50,6
[451] V: 3,2; 4,17 = Marc 1,15
[452] V: 11,5 = Luc 7,22; Apgesch 9,34
[453] V: 11,5 = Luc 7,22; Apgesch 9,40;
[454] V: 8,2 – 4 = Marc 1,40 – 45 = Luc 5,12 – 16; Matth 11,5 = Luc 7,22; II.Kön 5,16; Luc 17,12
[455] V: Apgesch 8,20; 20,33
[456] V: II.Kön 5,16; Apgesch 8,20; 20,33
[457] V: Luc 10,4
[458] T: Einige spätere griechische und syrische Handschriften sowie die meisten Altlateiner lesen statt „Nahrung“: „Lohn“
[459] V: Luc 10,7
[460] V: Zu Vers 12 bis 13: Luc 10,5 – 6
[461] E: „Haus“ im Sinne von „Familie“
[462] T: Viele griechische Handschriften, die meisten Altlateiner sowie die ClementinischeVulgata von 1580 fügen hinzu: „Indem ihr sagt: Friede sei diesem Hause“
[463] V: Luc 10,12 – 12; Apgesch 13,51; 18,6; II.Joh 10
[464] T: Einige griechische und Vulgata – Handschriften sowie die koptischen Handschriften lesen hier noch „des Dorfes“
[465] V: Gen 19,24 – 25; Röm 9,29; II.Petr 2,6; Jud 7
[466] V: 11,24
[467] V: 7,15 Luc 10,3; Joh 10,12 Apgesch 20,29
[468] V: Röm 16,19; Phil 2,15
[469] V: Zu Vers 17 bis 22: 24,9 – 14; = Marc 13,9 – 13 = Luc 21, 12 – 19
[470] V: Apgesch 6,12
[471] V: 23,34; Apgesch 5,40; 23,19; I.Kor 11,23 – 27
[472] V: Apgesch 24
[473] V: Apgesch 25,23 – 26,32; 27,24
[474] V: 8,4 = Marc 1, 44 = Luc 5,14;Matth 10,18 = Marc 13,9 = Luc 21,13; Matth 24,14; Marc 6,11 = Luc 9,5
[475] T: Der eingeklammerte Satzteil fehlt im Codex Bezae Cantabrigensis (D, 5.Jahrhundert) und im Codex L (8.Jahrhundert), in einigen Minuskeln und altlateinischen sowie Handschriften.der Vulgata
[476] V: Ex 4,12; Luc 12,11 – 12
[477] V: Joh 14,26; Apgesch 4,8; I.Kor 2,4
[478] V: Vers 35
[479] V: Joh 15,21; I.Petr 4,14
[480] V: 5,11 – 12 = Luc 6,22; Matt 10, 24 – 25 Micha 7,2; Joh 15,18 – 19; 17,14; I.Joh 3,13
[481] V: Dan 12,12
[482] V: 24,13; IV.Esr 6,25
[483] V: 23,34; Apgesch 8,1; Apgesch 14,5 – 6; II.Kor 11,33
[484] V: 24,30; 26,64 = Marc 14,62 = Luc 22,69; Dan 7,13 – 14
[485] V: 16,28 = Marc 9,1 = Luc 9,27
[486] V: Luc 6,40; Joh 13,16; 15,20
[487] V: 12,24 = Marc 3, 22 = Luc 11,15
[488] V: Zu Vers 26 bis 33: Luc 12,2 – 9; Marc 4,22 = Luc 8,17
[489] V: „Seele“ in der Bedeutung von „Leben“
[490] V: IV.Macc 13,14; I.Petr 3,14; OffbJoh 2,10
[491] V: Hebr 10,31; Jac 4,12; OffbJoh 14,7; 10
[492] E: die kleinste Scheidemünze
[493] V: Vers 32. 33; 6,1. 4. 6. 8. 9. 14 – 15. 18. 26. 32; 7,11. 21; 11,25. 26. 27; 12,50; 13,43; 15,13; 16,17. 27; 18,10. 14. 19. 35; 20,23; 23,9; 24,36; 26,39. 42. 53
[494] V: I.Sam 14,45; II.Sam 14,11; Apgesch 27,34
[495] V: 6,26; 12,12
[496] V: Vers 29. 33; 6,1. 4. 6. 8. 9. 14 – 15. 18. 26. 32.; 7,11. 21; 11,25. 26. 27; 12,50; 13,43; 15,13; 16,17. 27; 18,10. 14.19. 35; 20,23; 23,9; 26,39.42
[497] V: Vers 29. 33; 6,9; 7,11. 21; 12,50; 16,17; 18,10. 14. 19
[498] V: Vers 29. 32; 6,1. 4. 6. 8. 9. 14 – 15. 18. 26. 32; 7,11. 21; 11,25. 26 .27; 12,50; 13,43; 15,13; 16,17. 27; 18,10. 14. 19. 35; 20,23; 23,9; 24,36; 26,39. 42. 53
[499] V: Vers 29. 32; 6,9. 21; 7,11. 21; 12,50; 16,17
[500] V: Luc 12,8 –9; Marc 8,38 = Luc 9,29; I.Joh 2,22 – 23; Jud 4 4,2 – 3; I.Sam 2,20; Offb 3,5; II.Tim 2,12
[501] V: Zu Vers 34 bis 36: Luc 12, 51 – 53
[502] V: Luc 12,49; 22,36
[503] V: Vers 21; Micha 7,6
[504] V: Zu Vers 37 bis 38: 19,29; Dt 33,9; Luc 14,26 – 27
[505] T: Die in Klammern stehende zweite Satzhälfte fehlt in den Codices Vaticanus (B) und Bezae Cantabrigensis (D) sowie einigen anderen.
[506] V: 16,24 – 28 = Marc 8,34 = Luc9,23
[507] V: 16,24 = Marc 8,34 = Luc 9,23
[508] T: Die in Klammern stehende erste Satzhälfte fehlt im Codex Sinaiticus (a)
[509] V: „Seele“ im Sinne von „Leben“
[510] V: 16,25 = Marc 8,35 = Luc 9,24
[511] V: 18,5 = Marc 9,37 = Luc 9,48; Luc 10,16; Joh 12,44; 13,20; Gal 4,14
[512] E: „im Namen eines Gottessprechers“ ist ein Semitismus, der besagt: „weil er ein Gottessprecher ist“; so sinngemäß auch „im Namen eines Gerechten“ und (Vers 42) „im Namen eines Schülers“
[513] V: I.Kön 17,9 – 24; 18,4; II.Kön 4,9 – 37; III.Joh 8
[514] T: Die in Klammern stehende zweite Satzhälfte fehlt im Codex Cantabrigensis (D) und wenigen anderen griechischen Handschriften
[515] V: 13,17; 23,29. 34
[516] T: Der Codex Bezae Cantabrigensis (D) wenige Minuskeln und ein Teil der altlateinischen Handschriften lesen „Geringsten“
[517] V: 25,35. 40; Marc 9,41
[518] E: Gemeint ist ein Schüler Jesu“
[519] V: 7,28; 13,53; 19,1; 26,1; Luc 7,1
[520] V: Zu Vers 2 bis 6: Luc 7,18 – 23
[521] V: 14,3 – 12 = Marc 6,17 – 29; Luc 3,19 – 20
[522] V: 3,11; Ps 118,26; Dan 7,13; 9,26 (in Theodotions griechischer Übersetzung); Mal 3,1
[523] V: 8,2 – 4 = Marc 1,40 – 45 = Luc 5,12 – 16; Luc 17,12 – 19
[524] V: 15,31; 21,14 Jes 35, 5 – 6
[525] V: 10,8
[526] V: Jes 29,18; 61,1; Luc 4,18; Jac 2,5
[527] V: 5,3
[528] V: 13,57; 26,31; Joh 6,61; 16,1
[529] V: Zu Vers 7 bis 19: Luc 7,24 – 35
[530] V: 3,1. 3.. 5 = Marc 1,3. 5; Luc 3,1.4
[531] V: 3,4 = Marc 1,6
[532] V: Luc 1,76; 20,6
[533] V: 7,26
[534] V: Ex 23,20; Mal 3,1; Marc 1,2 = Luc 3,27
[535] V: Ijob 14,1
[536] V: 18,1 = Marc 9,34 = Luc 9,46; Luc 1,15; 22,24
[537] V: 17,10 – 13 = Marc 9,11 – 13; Mal 3,23;; Sir 48,10 Luc 1,17 I.Petr 1,10
[538] V: 13,9 = Marc 4,9 = Luc 8,8; Matth 13,43; Hes 3,27; Marc 4,23; Luc 14,35; OffbJoh 2,7. 11. 17. 29; 3,6. 13. 22; 13,9
[539] V: 12,41 = Luc 11,32; Matth 24,34 = Marc 13,30 = Luc 21,32
[540] V: Spr 3,4
[541] V: 3,4 = Marc 1,6; Luc 1,15
[542] V: Joh 7,20; 8,48. 52; 10,20
[543] V: 9,14
[544] V: Dt 21,20; Spr 23,20
[545] V: 9,11; Luc 15,2; 19,7
[546] V: Luc 11,49
[547] V: Zu Vers 20 bis 24: Luc 10,13 – 15
[548] V: Joh 12,37
[549] V: Marc 6,45; 8,22; Luc 9,10
[550] V: Jes 23
[551] V: Dan 9,3; Jon 3,5 -6
[552] V: 12,36; Jes 34,8; Judith 16,17; II.Petr 2,9; 3,7; I.Joh 4,17
[553] V: Vers 24;10,15
[554] V: 4,13; 8,5 = Marc 2,1 = Luc 7,1; Matth 9,1; 17,24;Marc 1,21 = Luc 4,31 = Joh 2,12
[555] V: Jes 14,13 – 14; PsSal 1,5
[556] V: Jes 14,11. 15; Hes 31,14 – 15
[557] V: V ers 22; 10,15; 12,36; Jes 34,8; Judith 16,17 II.Petr 2,9; 3,7; I.Joh 4,17
[558] V: Zu Vers 25 bis 27: Luc 10,21 – 22
[559] V: Ps 136,26; Sir 51,1;
[560] V: Vers 26 – 27; 6,1. 4. 6. 8. 9. 14 – 15. 18. 26. 32; 7,11. 21; 10,29. 32. 33;11, 26. 27; 12,50; 13,43; 15,13; 16,17. 27; 18,10. 14.19. 35; 20,23; 23,9; 24,36; 26,39. 42. 53
[561] V: Tob 7,17; Apgesch 17,24
[562] V: Jes 29,14; I.Kor 1,19. 26 – 29; Luc 19,24
[563] V: 21,16
[564] V: Vers 25. 27; 6,1. 4. 6. 8. 9. 14 – 15. 18. 26.32. 7,11. 21; 10,29.32. 33;11,25. 27 12,50; 13,43; 15,13; 16,17. 27; 18,10. 14. 19. 35; 20,23; 23,9; 24,36; 26,39. 42. 53
[565] V: I.Kor 1,21
[566] V: Luc 10,22; Matth 9,6 = Marc 2,10 = Luc 5,24; Joh 3,35; Eph 1,20 – 22; Offb 12,10; Dan 7,14
[567] V: Joh 10,14; 17,25
[568] V: Vers 25. 26; 6,1. 4. 6..8. 9. 14 – 15. 18. 26. 32; 7,11. 21; 10,29. 32. 33; 11,25. 26; 12,50; 13,43; 15,13; 16,17. 27; 18,10. 14.19. 35; 20,23; 23,9; 24,36; 26,39.42. 53
[569] V: 16,17; Gal 1,15 – 16
[570] V: Sir 24,19; 51,23
[571] V: Ex 33,14
[572] V: Sir 51,26 – 27
[573] T: „von mir“ lassen der erste Korrektor des Codex Sinaiticus und einige griechische Minuskeln weg
[574] V: 21,5; Nu 12,3; II.Kor 10,1
[575] V: Jer 6,16; Jes 28,12; Sir 6,28 -29
[576] V: Apgesch 15,28; I.Joh 5,3
[577] V: Zu Vers 1 bis 8: Marc 2,23 – 28 = Luc 6,1 – 5
[578] V: Ex 20,8 – 11; Dt 5,14
[579] V: Dt 23,26
[580] T: „am Sabbat“ lesen nicht eine Reihe griechischer Minuskeln, eine altlateinische Handschrift sowie der syrische Cureton und der syrische Sinaiticus
[581] V: Joh 5,10
[582] V: I.Sam 21,7
[583] V: Ex 40,23; Lev 24,5 – 9; II.Macc 10,3
[584] V: Nu 28,9; Joh 7,22 – 23
[585] V: Vers 41 bis 42
[586] V: 9,13; Hos 6,6; I.Sam 15,22; Ps 40,7 –9; Spr 16,7(LXX); Hebr 10,5
[587] V: Zu Vers 9 bis 14: Marc 3,1 – 6 = Luc 6,6 – 11
[588] T: Der syrische Cureton liest das Eingeklammerte nicht
[589] V: Luc 14,3
[590] V: 10,31
[591] V: Luc 13,15; Dt 22,4
[592] V: 22,15; Joh 5,16. 18; 7,1. 19; 8,37. 40; 11,53
[593] V: Zu Vers 15 bis 16 Marc 3, 7 – 12 = Luc 6,17 – 19
[594] V: 16,8; 22,18; 26,10
[595] V: 15,30; 19,2
[596] V: 8,4; 9,30; 16,20 = Marc 8,30 = Luc 9,21; Matth 17,9 = Marc 9,9; Marc 3,12 = Luc 4,41; Marc 5,43 = Luc 8,56(17
[597] V: Jes 42,1 – 4;
[598] V: Hagg 2,23; Apgesch 3,13. 26; 4,27. 30
[599] V: 3,17 = Marc 1,11 = Luc 3,34; Matth 17,5; Gen 22,2; Jes 62,4;Jer 31,20; Ps 2,7
[600] V: Luc 4,18
[601] V: Jes 11,10(LXX); Röm 15,12
[602] V: Zu Vers 22 bis 30: Marc 3,22 – 27 = Luc 11,14 – 23
[603] V: Marc 2,12; 6,51; Luc 2,47; 8,56; 24,22
[604] V: 9,27; 15,22; 21,9
[605] V: 9,34; 10,25
[606] V: 9,4 = Luc 5,22; Luc 6,8; 9,46 – 47
[607] E: „Haus“ im Sinne von „Familie“
[608] V: Apgesch 19,13
[609] V: Vers 41 -42
[610] V: I.Joh 3,8
[611] V: Jes 49,24; 53,12
[612] V: Marc 9,40 = Luc 9,50
[613] V: Zu Vers 31 bis 32: Marc 3,28 – 29 = Luc 12,10
[614] V: I.Tim 1,13
[615] V: Hebr 6,4. 6; 10,26
[616] V: Zu Vers 30 bis 35: Luc 6,43 – 45
[617] V: 7,17
[618] V: 3,7 = Luc 3,7; Matth 23,33; Gen3,15
[619] V: Joh 5,44; 6,60; 8,43; 12,39; Röm 8,7; I.Kor 2,14
[620] V: 15,11. 18; Eph 4,29; Jac 3,6
[621] V: 13,52
[622] V: Röm 5,10; 8,7; Jac 4,4
[623] V: 10,15; 11,22; 24; Jes 34,8; Judith 16,17; II.Petr 2,9; 3,7; I.Joh 4,17
[624] V: Luc 16,2; Apgesch 19,40; Röm 4,12; Hebr 4,13; 13,17; I.Petr 4,5
[625] V: Jac 3,1; Jud 15
[626] V: Zu Vers 38 bis 42: Luc 11,16 -29
[627] V: 16, 1- 4 = Marc 8, 11 – 13; Luc 23,8;Joh 2,18.23; ; 4,18; 6,30; 7,31; 9,16; 11,47; I.Kor 1,22
[628] V: Vers 45; 16,4; 17,17 = Marc 9,19 = Luc 9,41; Marc 8,38; Apgesch 2,40; Phil 2,15
[629] V: Jon 2,1
[630] V: Eph 4,9; I.Petr 3,19
[631] V: 16,21; 27,63
[632] V: Vers 27. 42
[633] V: Jona 3,5
[634] V: Vers 6. 42
[635] V: I.Kön 10
[636] V: Vers 27.41
[637] V: 6,41
[638] V: Zu Vers 43 bis 45: Luc 11,24 – 26
[639] V: Jes 34,14
[640] V: Luc 8,2
[641] V: 27,64; Joh 5,14; II.Petr 2,20
[642] V: 12,39; 16,4; 17,17 = Marc 9,19 = Luc 9,41; Marc 8,38; Apgesch 2,40; Phil 2,15
[643] V: Zu Vers 46 bis 50: Marc 3,31 – 35 = Luc 8,19 -21
[644] V: Joh 2,1; 19,25 – 27
[645] V: Marc 3,21; 6,3; Joh 2,12; 7,3. 5. 10
[646] T: Dieser Vers fehlt in einigen griechischen Majuskeln und Minuskeln, in einer altlateinischen Handschrift, im syrischen Sinaiticus und im syrischen Cureton sowie in den koptischen Handschriften im sahidischen Dialekt
[647] V: 6,1. 4 .6. 8 .9.14 – 15. 18. 26. 32; 7,11. 21; 10,29. 32. 33: 11,25. 26. 27; 12,50; 15,13; 16,17. 27; 18,10. 14. 19. 35; 20,23; 23,9; 24,36; 26,39. 42. 53
[648] V: 6,9. 21; 7,11. 21; 10,32. 33; 16,17; 18,10. 14. 19
[649] V: Zu Vers 1 bis 9: Marc 4,1 – 9 = Luc 8,4 – 8
[650] V: Vers 39
[651] V: Marc 3,9
[652] V: Marc 2,13
[653] V: Vers 10 = Marc 4,10 = Luc 8,9; Matth 13,35 = Marc 4,33
[654] V: IV.Esr. 8,41;
[655] V: Sir 40,15
[656] V: Joh 15,6; Jac 1,11
[657] V: Ijob 31,40
[658] V: IV.Esr.9,31 – 34
[659] V: Vers 43; Hes 3,27 Marc 4,9 = Luc 8,8; Marc 4,23; Luc14,35; Offb 2,7. 11. 17. 29; 3,6. 13. 22; 13,9
[660] V: Zu Vers 10 bis 17: Marc 4,10 – 12 = Luc 8, 9 – 10
[661] V: Vers 3 = Marc 4,2; Marc 4,10 = Luc 8,9; Matth 13,35 = Marc 4,33
[662] V: Röm 11,25; I.Kor 2,10
[663] V: 25,29 = Luc 19,26; Marc 4,25 = Luc 8,18
[664] T: Den folgenden Halbvers lesen die Majuskel 1424 ( um 1000), eine Reihe Minuskeln sowie die koptischen Übersetzungen im sahidischen und mittelägyptischen Dialekt so: „damit sie als Sehende nicht sehen und als Hörende nicht hören und nicht verstehen, damit sie sich nicht bekehren“
[665] V: Jer 5,21; Marc 8,18; Luc 19,42; Joh 12,42
[666] V: Jes 6,9 – 10(LXX); Apgesch 13,40 – 41; 28,26 – 27
[667] V: 16,17; Luc 10,23 – 24
[668] V: 10,41; 23,29. 34; Joh 8,56 Hebr 11,13; I.Petr 1,10
[669] V: Jes 52,15; PsSal 18,6 – 7
[670] V: Zu Vers 18 bis 23: Marc 4,13 – 20 = Luc 8,11 – 15
[671] V: 6,19 – 34 = Luc 12,22 – 34; Luc 14,18 – 20; 21,34;
[672] V: Marc 10,23 – 24
[673] V: Vers 36 – 43
[674] V: Marc 4,27
[675] V: OffbJoh 14,15
[676] V: 3,12
[677] V: Zu Vers 31 bis 32: Marc 4,30 – 32 = Luc 13,18 – 19
[678] V: 17,20; Luc 17,6
[679] V: Dan 4,9
[680] V: Hes 17,23; 31,6; Ps 103,12(LXX)
[681] V: Luc 13,20 – 21
[682] V: 16,6; I.Kor 5,6
[683] E: Gemeint ist das aramäische Wort Sata, das dem hebräischen Sea entspricht, ein Getreidemaß, welches 13,13 Liter umfasst
[684] V: Marc 4,33 – 34
[685] V: 13,3. 10 = Marc 4,10 = Luc 8,9 Marc 4,33
[686] V: Ps 78,2
[687] „der Welt“ lesen einige griechische Handschriften sowie der syrische Sinaiticus und der griechische Cureton nicht.
[688] V: 11,25 = Luc 10,21; I.Kor 2,7; Kol 1,26
[689] V: Vers 1
[690] V: Vers 24 – 30
[691] V: I.Joh 3,9
[692] V: I.Kor 3,9
[693] V: Joh 8,44; Apgesch 13,10; I.Joh 3,8. 10. 15
[694] V: Vers 40. 49; 8,12; 24,3; 28,20; Hebr 9,26; Äth.Hen 16,1; IV.Esr 7,113
[695] V: 3,10 = Luc 3,9; Joh 15,6
[696] V: 16,27 = Marc 8,38 = Luc 9,26; 25,31
[697] V: 16,28; 20,21; Luc 1,33; 22,29; 23,42; Joh 18,36
[698] V: Ps 140,9(LXX)
[699] V: 7,23; I.Joh 3,4
[700] V: Dan 3,6
[701] V: Vers 50; 22,13; 24,51; 25,30; Ps 112,10
[702] V: 17,2 = Marc 9,2 – 3 = Luc 9, 29; Ri 5,31; II.Sam 23,3 – 4; Dan 12,3
[703] V: 6,1. 4. 6. 8. 9. 14 – 15. 18. 26. 32; 7,11. 21; 10,20.32. 33; 11,25. 26. 27; 12,50; 15,13; 16,17.27; 18,10. 14. 19. 35; 20,23; 23,9; 24,36; 26,39. 42. 53
[704] V: Vers 9 = Marc 4,9 = Luc 8,8; Hes 3,27; Marc 4,23; Luc 14,35; OffbJoh 2,7. 11. 17. 29; 3,6. 13. 22; 13,9
[705] V: Spr 2,4; Sir 20,30 – 31
[706] V: 19,21. 29; Luc 14,33; Phil 3,7
[707] V: 4,19 = Marc 1,17 = Luc 5,10; Hab 1,14 – 15
[708] V: Vers 39; 8,12; 24,3; 28,20; Hebr 9,26; Äth.Hen.16,1; IV.Esr.7,113
[709] V: 25,32; Ps 1,5
[710] V: 22,10
[711] V: Vers 42; Dan 3,6
[712] V: Vers 42; 22,13; 24,51; 25,30; Ps 112,10
[713] V: 23,34
[714] V: 20,1; 21,33
[715] V: 12,35 = Luc 6,45
[716] V: Marc 1,27
[717] V: Zu Vers 53 bis 58: Mac 6,1 – 6 = Luc 4,16 – 30
[718] V: 7,28; 11,1; 19,1; 26,1; Luc 7,1
[719] V: 7,28; 13,54 = Marc 6,2; Matth19,25 = Marc 10,26; Matth 22,23; Marc 1,22 = Luc 4,32; 7,37; 11,18.
[720] V: 14,2
[721] V: Joh 2,1. 12; 6,42; 19,25; Apgesch 1,14
[722] V: Apgesch 12,17; 15,13; 21,18; I.Kor 15,7; Gal 1,19; 2,9. 12
[723] V: 12,46 – 48 = Marc 3,31 – 35 = Luc 8,19 – 21
[724] V: Joh 7,15
[725] V: 11,6
[726] V: Joh 4,44
[727] V: Zu Vers 1 bis 2: Marc 6,14 – 16 = Luc 9,7 – 8
[728] E: Hellenistische Bezeichnung für einen Fürsten, der über ein Viertel eines Königreiches herrschte. Dabei muss das Viertel nicht der vierte Teil des betreffenden Königreiches sein
[729] V: Marc 6,14 = Luc 9,7; Matth14, 3 – 12 = Marc 6,17 – 29 = Luc 3,19 – 20; Luc 13,21 – 32; 23, 7 – 12
[730] E: Jüngster Sohn von Herodes d.Gr., herrschte über Galiläa und Peräa
[731] V: 16,14 = Marc 8,28 = Luc 9,19
[732] V: 13,54; Gal 3,5
[733] V: Zu Vers 3 bis 12: Marc 6,17 – 29 = Luc 3,19 – 20
[734] V: 4,12; 11,2
[735] V: 19,9 = Marc 10,10 – 11 = Luc 16,18; Lev 18,16; 20,21
[736] V: 21,26 = Marc 11,32 = Luc 20,6
[737] T: „auf einer Schüssel“ fehlt im Codex Bezae Cantabrigensis (D)
[738] V: Zu Vers 13 bis 21: Marc 6,32 –44 = Luc 9,10 – 17 = Joh 6,1 – 13; Matth 15, 32 – 39 = Marc 9,1 – 10
[739] V: 4,12 = Marc 1, 14 =Luc 4,14 =Joh 4,3; 4,43 -45
[740] V: 9,36; Matth 15,32 = Marc 8,2
[741] V: Zu Vers 16 bis 20: II.Kön 4,42 – 44
[742] V: 16,9
[743] V: Ps 123,1 Marc 7,34; Joh 11,41; 17,1
[744] V: 15,36 = Marc 8,7; 26,26 = Marc 14,22 = Luc 22,19; Apgesch 27,35
[745] V: Zu Vers 22 bis 33: Marc 6, 45 – 52 = Joh 6, 16 – 21; Matth 8,23 – 27 = Marc 4,35 – 41 = Luc 8,22 – 25
[746] V: 15,39 = Marc 8, 9 -10
[747] V: Marc 6,46; Matth 5,1; 8,1; Marc 6,46; Matth 15,29;17,1 = Marc 9,2 = Luc 9,28; Matth 17,9 = Luc 9,27; Matth 24,3 = Marc 13,3; Matth 28,10 Luc 6,12; Joh 6,3
[748] E: Ein Stadion beträgt 192 Meter
[749] V: 8,24 = Marc 4,37 = Luc 8,23
[750] E: Die Nacht war in vier Nachtwachen zu je drei Stunden eingeteilt. Die vierte Nachwache fiel also in das Morgengrauen
[751] E: Jesus
[752] V: Jes 43,16; Ijob 9,8; Ps 77,20
[753] V: Luc 24,27
[754] V: 6,30; 8,26; 16,8; 17,20
[755] V: 28,17; Jac 1,6
[756] V: Matth 3,17 = Marc 1,11 = Luc 3,22; Matth 4,3 = Luc 4,3. 9; Matth 4,6 = Luc 4,9; 16,16; 17,5 = Marc 9,7 = Luc 9,35; Matth 26,63 = Marc 14,62; Matth 27,40. 43. 54 = Marc 15,34 ;Joh 1,34.49; 6,69; 10,24; 11,27; 19,7; 20,31
[757] V: Zu Vers 34 bis 36: Marc 6,53 _ 56 = Joh 6,22 – 25
[758] V: 4,24
[759] V: Das hier stehende Wort κρασπεδον (spr. kraspédon) kann auch „Saum“ heißen.
[760] V: 23,5; Nu 15,38 – 39; Dt 22,12; Sach 8,23
[761] V: 9,20 – 21 = Luc 8,44;
[762] V: Zu Vers 1 bis 20: Marc 7,1 – 23
[763] V: Gal 1,14; Kol 2,8
[764] V: Luc 11,38
[765] V: Ex 20,12; Dt 5,16
[766] V: Ex 21,17; Lev 20,9
[767] V: Spr 28,24
[768] E: Statt der Verpflichtung nachzukommen, seine Eltern zu versorgen (zu ehren), bringt der Sohn das, was er den Eltern schuldet, im Tempel als Opfergabe dar
[769] V: 22,18
[770] V: Jes 29,13(LXX); Ps 78,36 – 37
[771] V: Kol 2,22; Tit 1,14
[772] V: Röm 14,14. 20; Apgesch 10,15; 11,8
[773] V: Vers 18; 12,34; Eph 4,29; Jac 3,6
[774] V: 6,1. 4. 6. 8. 9. 14 –15. 18. 26. 32; 7,11. 21; 10,29. 32. 33; 11,25. 26. 27; 12,50; 13,43; 16,17. 27; 18,10.14. 19. 35; 20,23; 23,9; 24,36; 26,39. 42. 53
[775] V: 23,16; Luc 6,39; Röm 2,19
[776] V: Vers 11; 12,34; Eph 4,29; Jac 3,6
[777] V: Vers 11; Marc 7,20; IV.Macc 1,26: 2,15; Luc 18,11; Röm 1,29;13,13;I.Kor 5,10 –11: 6,9 –10; II.Kor 12,20; Gal 5,19 – 21; Eph 4,32; Kol 3,5 – 8; I.Tim 1,9 – 10; 6,4 –5; II.Tim 3,2 – 4; Tit 3,3; I.Petr4,3; OffbJoh 9,21; 21,8; 22,15
[778] V: Zu Vers 21 bis 28: Marc 7,24 -30
[779] V: Marc 3,8
[780] V: 9,27; 17,15; 20,30 = Marc 10,47 = Luc 18,38
[781] V: 9,27; 12,23; 21,9; 20,30 = Marc 10,47 = Luc 18,38
[782] V: Apgesch 16,17
[783] V: 9,36; 10,6; 18,12 = Luc 15,4; Jer 50,6
[784] V: Luc 16,21
[785] V: 8,13; 9,29; 17,18
[786] V: Zu Vers 29 bis 31: Marc 7,31 – 37
[787] V: 4,8; 5,1; 8,1;14,23 = Marc 6,46; 17,1 = Marc 9,2 = Luc 9,28; Matth 17,9 = Luc 9,37; Matth 24,3 = Marc 13,3; Matth 28,10; Luc 6,12; Joh 6,3
[788] V: 12,15; 19,2; Marc 3,10
[789] V: Zu Vers 32 bis 39: Marc 8,1 = Joh 6, -13
[790] V: 9,36; 14,14 = Marc 6,34; Matth 20,34; Marc 1,41
[791] V: Matth 14,19 = Marc 6,41 = Luc 9,16; Marc 8,7; Matth 26,26 = Marc 14,22 = Luc 22,19; Apgesch 27,35
[792] V: 16,10
[793] V: 14,23
[794] V: Zu Vers 1 bis 4: Marc 8,11 –13; Joh 2,18;
[795] V: 12,38; Luc 11,16. 29 – 32; 23,8; Joh 2,18; 4,48; 6,30; 7,32; 9,16; 11,47; I.Kor 1,22
[796] T: Das hier beginnende und am Schluss des 4.Verses beginnende Stück fehlt in vier Majuskeln, in fünfzehn Minuskeln, im syrischen Sinaiticus, im syrischen Cureton, in den sahidischen und mittelägyptischen koptischen Übersetzungen sowie in einem Teil der koptischen Handschriften im bohairischen Dialekt
[797] V: Luc 12,54 – 56
[798] V: 12,39; 17,17 = Marc 9,16 = Luc 9, 41; Dt 32,5; Marc 8,38; Luc 9,41; Apgesch 2,40; Phil 2,15
[799] V: Jona 2,1
[800] V: Zu Vers 5 bis 12 : Marc 8,14 – 21
[801] V: Vers 11; Luc 12,1; I.Kor 5,7
[802] V: Marc 2,8 = Luc 5,22
[803] V: 9,4 = Marc 2,8 = Luc 5,22; 12,15; 26,10
[804] V: 6,30; 8,26; 14,31; 17,20
[805] V: 14,17 – 21;Marc 6,52
[806] V: 15,34 – 38
[807] V: Vers 6; Luc 12,1; I.Kor 5,7
[808] V: Zu Vers 13 bis 20: Marc 8,27 – 30 = Luc 9,18 – 21
[809] E: Diese Stadt lag im Norden bei den Jordanquellen, wo Herodes d.Gr. einst ein Heiligtum des Gottes Pan gestiftet hatte, das Paneion. Dort hatte dann der Herodes-Sohn Philippos eine Stadt gegründet und sie zu Ehren des Caesar Augustus „Caesarea“, griechisch „Kaisareia“ genannt.
[810] V: 14,2 = Marc 6,14 = Luc 9,7
[811] V: 17,10; Marc 6,15 = Luc 9,8
[812] V: 21,11. 46; Marc 6,14 = Luc 9,8; Luc 7,16. 39; 24,19; Joh 7,40. 52
[813] V: Luc 22,67; Joh10,24
[814] V: 3,17 = Marc 9,11 = Luc 3,22; Matth 4,3 = Luc 4,3 Matth 4,6; Matth 4,6 = Luc 4,9; Matth 14,33; 17,5; 26,63; 27,40. 43. 54
[815] V: 4,18 = Marc 1,16 = Luc 5,3 – 8 = Joh 1,41 – 42; Matth 8,14 = Marc 1,29 = Luc 4,38; Matth 10,2 = Marc 3,17 = Luc 6,14 = Joh 1,42; Apgesch 1,13
[816] V: Matth 11,27 = Marc 10, 22; Gal 1.15 -16
[817] V: Vers 27; 6,1. 4. 6. 8. 9. 14 – 15. 18. 26. 32; 7,11.21; 10,29. 33; 11,25. 26. 27; 12,50; 13,43; 15,13; 18,10.14. 19. 35. 20,23; 23,9; 24,36; 26,39.42. 53
[818] V: 6,9; 7,11. 21; 10,32. 33;12,50; 18,10.14. 19.
[819] V: Luc 24,34; Joh 1,42; 20,3 – 5; 21,2 –3. 7.11. 15 – 22; I.Kor 1,12; 15,5
[820] V: Eph 2,20; I.Petr 2,5
[821] V: Ijob 38,17; Ps 9,14; Weish 16,13
[822] V: Jes 22,22; OffbJoh 1,18; 3,7
[823] V: 18,18; Joh 20,23
[824] V: 8,4; 9,30; 12,16 = Marc 3,12 = Luc 4,41; Marc 5,43 = Luc 8,56; Marc 7,36; Marc 8,36 = Luc 9,21; Matth 17,9 = Marc 9,9
[825] Zu Vers 21 bis 23: Marc 8,31 – 32 = Luc 9,22; Matth 17,22 – 23 = Marc 9,31 – 33 = Luc 9,43 – 45; Matth 20, 17 – 19 = Marc 10,32 – 34 = Luc 18,31 – 34; Matth 26,2
[826] V: 12,40; 28,6
[827] V: 26,2; Hos 6,2; Luc 13,33; Joh 2,19; I.Kor 15,4
[828] V: I.Macc 2,21
[829] V: Bedeutet: „ Geh mir aus den Augen!“
[830] V: I.Kön 11,14(LXX)
[831] V: 4,10
[832] V: Jes 8,14; Röm 9,32 –33; I.Kor 1,23; I.Petr 2,8
[833] V: I.Kor 2,11; 3,3
[834] V: Zu Vers 24 bis 28: Marc 8,34 – 9.1 = Luc 9,23 – 27
[835] V: „Seele“ im Sinne von „Leben“
[836] V: 10,38 = Luc 14,26 – 27; Luc 17,33; Joh 12,25; OffbJoh 12,11
[837] V: 4,8 = Luc 4,5; Luc 12,20
[838] V: Ps 49,8
[839] V: 6,1. 4. 6. 8. 9. 14 – 15. 18. 26. 32; 7,11. 21; 10,29. 32. 33; 11,25. 26. 27; 12,50; 13,43; 15,13; 16,17; 18,10. 14. 19. 35; 20,23; 23,9; 24,36; 26,39. 42. 53
[840] V: 19,28; 24,30 – 31 = Marc 13,26 = Luc 21,27; Matth 25,31; Dan 7,13; II.Thess 1,7
[841] V: Jer 17,10; Spr 24,12; Ps 62,13; Sir 35,22; II.Kor 11,15; II.Tim 4,14; I.Petr 1,17; OffbJoh 2,23; 18,6; 20,12 – 13; 22,12
[842] V: Joh 8,52; Hebr 2,9
[843] V: 13,41; Luc 1,33; 22,29; 23,42; Joh 18,36
[844] V: 10,23
[845] V: Zu Vers 1 bis 9: Marc 9,2 – 10 = Luc 9,28 – 36; Ex 24, 13 -17 II.Petr 1, 16 -18
[846] V: 26,37 = Marc 14,33; Marc 5,37 = Luc 8,51;Marc 13,3
[847] V: Vers 9 = Luc 9,37; Marc 9,2 = Luc 9,28; Matth 4,8; 5,1; 8,1; 14,23 = Marc 6,46; Matth 15,29; 28,10; Luc 6,12; Joh 6,3
[848] V: 13,43; Ex 34,29; OffbJoh 1,16
[849] T: Statt „das Licht“ lesen der Codex Bezae Cantabrigensis (D), einige Altlateiner und die Vulgata, der syrische Cureton sowie einige koptische Handschriften im bohairischen Dialekt: „ Schnee“
[850] V: Vers 10; Mal 3,22 – 23
[851] Ü: Das hier stehende Wort σκηνη (spr, skené) heißt auch „Zelt“
[852] V: 3,17 = Marc 1,11 = Luc 3,22; Matth 4,3. 6; 14,33; 16,16; 26,63; 27,40. 43. 54
[853] V: Dt 18,15
[854] V: Dan 10,9
[855] V: Hab 3,2(LXX)
[856] V: OffbJoh 1,17
[857] V: Vers 1 = Marc 9,2 = Luc 9,28; Luc 9,37; 4,8; 5,1; 8,1; 14,23 = Marc 6,46; Matth 15,29; Matth 24,3 = Marc 13,3; Matth 28,10; Luc 6,12; Joh 6,3
[858] V: Apgesch 9,10; 10,3. 17. 19; 11,5; 12,9; 16,9 – 10; 18,9
[859] V: 8,4; 9,30; Marc 9,9; Matth 12,16 = Marc 3,12 = Luc 4,41; Marc 5,43 = Luc 8,56; Marc 7,36; Matth 16,20 = Marc 8,30 = Luc 9,21;
[860] V: Zu Vers 10 – 13: Marc 9,11 – 13
[861] V: Mal 3,23 – 24
[862] V: Sir 48,10; Apgesch 1,6; 3,21; Mal 3,23(LXX)
[863] T: Die koptische Übersetzung in bohairischem Dialekt liest an Stelle der eingeklammerten Wörter: „und wird euch alles Verkünden?“
[864] V: 14,9 – 10 = Marc 6, 26 – 28 = Luc 3,19 – 20; I.Kön 19,2. 10
[865] V: Vers 22 – 23 = Marc 9,31 = Luc 9,44; 16,21 = Marc 8,31 = Luc 9,22; Matth 20,17 = Marc 10,33 – 34 = Luc 18,32 – 33; Matth 26,2
[866] V: 11,14; Luc 1,17
[867] V: Zu Vers 14 bis 21: Marc 9, 14 – 29 = Luc 9,37 – 42
[868] V: 9,27; 15,22; 20, 30 – 31 = Marc 10,47 = Luc 18, 38; Luc 17,13
[869] V: 4,24
[870] V: II.Kön 4,31
[871] V: 12,39. 45; 16,4; Marc 9,19 = Luc 9,41; Dt 32,5. 20; Marc 8,38; Apgesch 2,40; Phil 2,15
[872] V: Joh 14,9
[873] V:8,13; 9,22
[874] T: Der zweite Korrektor des Codex Sinaiticus (a2), die Codices Ephraemi rescriptus ( C) , Bezae Cantabrigensis (D), L und W , eine große Anzahl Minuskeln, ein Teil der Altlateiner und die Vulgata sowie einige syrische und koptische Handschriften, wie auch der Kirchenlehrer Origenes lesen hier den weiteren Satz (gezählt als Vers 21): „ Diese Art geht nicht heraus außer durch Gebet und Fasten.“
[875] V: 10,1
[876] V: 6,30 = Luc 12,28; Matth 8,26; 14,31; 16,8
[877] V: Matth 21,21 = Marc 11,22;I.Kor 13,2
[878] V: 13,31 = Marc 4,31 = Luc 13,18; Luc 17,6
[879] T: Dieser Vers findet sich nur in einigen Handschriften, während er in anderen, auch bei Origenes, fehlt
[880] V: Zu Vers 22 bis 23: Marc 9,30 – 32 = Luc 9,43 –45
[881] V: 28,6
[882] V: 16,21 = Marc 8,31 = Luc 9,22; Marc 9,31 = Luc 9,44; Matth 17,12:20,17 = Marc 10,33 –34 = Luc 18,32 –33; Matth 26,1
[883] V: Joh 16,6
[884] V: 4,13; 8,5 = Marc 2,1 = Luc 7,1; Matth 9,1; 11,23; Marc 1,21 = Luc 4,31 = Joh 2,12
[885] V: 22,19
[886] V: Ex 30,13 – 14
[887] E: Es handelt sich um die von jedem Juden bis zum Jahre 70 zu entrichtende Tempelsteuer in der Höhe von zwei Drachmen, wobei eine Drachme etwa einem Denar, dem Tageslohn eines Arbeiters, entsprach
[888] V: I.Kor 9,1
[889] V: Röm 14,13; I.Kor 8,13
[890] V: Ein Statér hat den Wert eines Schekel, was vier Drachmen, also der Tempelsteuer von zwei Personen entspricht
[891] V: Marc 14,13
[892] V: Zu Vers 1 bis 5:Marc 9,33 = Luc 9,46 – 48
[893] V: Luc 1,15; 22,24
[894] V: Matth 19,14= Marc 10,14 = Luc 18,16; I.Kor 14,20
[895] V: 5,20
[896] V: Marc 9,37 = Luc 9,48; Luc 10,16; Joh 13,20
[897] V: Zu Vers 6 bis 9: Marc 9,42 – 47 = Luc 17, 1 – 2
[898] V: Vers 10; 10,42; 25,35
[899] V: Apgesch 18,21
[900] V: 26,24 = Marc 14,21 = Luc 22, 22
[901] V: 5,30; Kol 3,5
[902] V: 5,29
[903] V: Vers 6; 10,42: 25,35
[904] V: Hebr 1,14
[905] V: Vers 14. 19. 35; 6,1. 4. 6. 8. 9. 14 –15. 18. 26. 32; 7,11. 21; 10,29. 32. 33; 11,25. 26. 27, 12,50; 13,43; 15,13; 16,17. 27; 20,23; 23,9; 24,36; 26,39. 42. 53
[906] V: Vers 14. 19. 35; 6,9; 7,11; 10,33; 12,50; 16,17
[907] V: Luc 1,19; Tob 12,15(LXX)
[908] T: eine Anzahlvon Handschriften liest hier noch:”Der Sohn des Menachen ist nämlich gekommen, das Verlorene zu suchen und zu retten,” Vgl. Luc 19,10, in vielen Handschriften, z.B Codex Sinaiticus uns Vaticanus und Übersetzungen, wieauch bei Origenes und Eusebius fehlt der Vers 11
[909] V: Zu Vers 12 bis 14: Luc 15,4 – 7
[910] V: 9,36; 15,24; Jer 50,6
[911] V: Hes 34,6. 12. 16; Ps 119,176; I.Petr 2,25
[912] T: Der Schreiber des Codex Sinaiticus (a*) hat „auf dem Gebirge“ gestrichen
[913] V: Vers 10; 19. 35; 6,1. 4. 6. 8. 9. 14 – 15. 18. 26. 32; 7,11, 21; 10,25. 32. 33; 11,25. 26. 27; 12,50; 13,43; 15,13; 16,17. 27; 20,23; 23,9; 24,36; 26,39. 42. 53
[914] V: Vers 10; 6,9; 7,11. 21; 10, 32. 33; 12,50; 16,17; 18, 10. 19
[915] T: „an dir“ lesen nicht die Codices Sinaiticus (a) und Vaticanus (B),einige Minuskeln, von den Kopten die Übersetzung im sahidischen und einige im bohairischen Dialekt sowie der Kirchenlehrer Origenes
[916] V: Lev 19,17; Luc 17,3; Gal 6,1; II.Tim 4,2; Tit 3,10
[917] V: Dt 19,15; 17,6; Joh 8,17; II.Kor 13,1 I.Tim 5,19; Hebr 6,18; 10,28; I.Joh 5,7 –9; OffbJoh 11,3
[918] V: 16,18
[919] V: II.Thess 3,14 – 15
[920] E: Eigentlich ein Nichtjude, jedenfalls ein Ungläubiger
[921] V: I.Kor 5,9 -13
[922] T: Das in Klammern Stehende hat der Schreiber des Codex Bezae Cantabrigensis (D*) getilgt.
[923] V: 16,19; Joh 20,23
[924] V: 7,7; Marc 11,24 Luc 11,9 – 13; Joh 14,13; 15, 7. 16; 16,23 – 24.26;I.Joh 3,22; 5,14 – 15
[925] V: Vers 10. 14. 35; 6,1. 4. 6. 8. 9. 14 –15. 18. 26. 32; 7,11. 21; 10,29. 32. 33; 11,25. 26. 27; 12,50; 13,43; 15,13; 16, 17. 27; 20,23; 23,9; 24,36; 26,39. 42. 53
[926] V: Vers 10. 14. 35: 6,9; 7,11; 10,32. 33; 12,50; 16,17
[927] V: 28,20
[928] V: 6,12
[929] V: Gen 4,24; Luc 17,4
[930] V: 22,2
[931] V: 25,19; Luc 16,2
[932] E: Ein Talent sind 34,272 kg Silber oder 60 Minen = 6000 Drachmen
[933] V: 24,50
[934] V: Luc 7,42
[935] E: Ein Denar entspricht etwa einer Drachme. 6000 Drachmen oder etwa 6000 Denar ergeben ein Talent. Die in Vers 24 genannte Summe ist also das 600 000fache des hier genannten Betrages
[936] V: 24,49
[937] V: Röm 13,7
[938] V: 7,2 = Marc 4,24 = Luc 6,38; I.Joh 4,11
[939] V: 8,29
[940] V: 5,26
[941] V: Vers 10. 14. 35; 6,1. 4. 6. 8. 9. 14 – 15. 18. 26. 32; 7,11. 21; 10,29. 32. 33; 11,25. 26. 27; 12,50; 13,43; 15,13; 16,17.27; 20,23; 23,9; 24,36; 26,39. 42. 53
[942] V: 6,14 – 15;Marc 11,26
[943] V: Zu Vers 1 bis 2: Marc 10,1
[944] V: 7,28; 11,1; 13,53; 26,1;Luc 7,1
[945] V: Luc 9,51
[946] V: Zu Vers 3 bis 9: Marc 10,2 – 12
[947] V: Matth 5,31 – 32
[948] V: Gen 1,27; 5,2
[949] V: Gen 2,24(LXX) Eph 5,31
[950] V: I.Kor 6,16
[951] V: I.Kor 7,10 -17
[952] V: Dt 24,1. 4
[953] T: An Stelle des Eingeklammerten hat der Schreiber des Codex Ephraemi rescriptus (C*) den Text korrigiert und liest: „macht, dass sie die Ehe bricht“. So lesen auch einige andere Majuskeln. Der Codex Vaticanus, eine größere Anzahl Minuskeln und die koptische Übersetzung im bohairischen Dialekt lesen an Stelle des Eingeklammerten: „ – außer wegen Unzucht – macht, dass sie die Ehe bricht.“
[954] V: Luc 16,18
[955] V: I.Kor 7,7. 17
[956] V: Zu Vers 13 bis 15: Marc 10,13 – 16 = Luc 18,15 – 17
[957] V: 9,18; Marc 6,5; 7,32; 8,23. 25; 16,18; Nu 27,18. 23; Dt 34,9 Luc 4,40; 13,13; Apgesch 6,6; 8,17 –19; 9,12. 17; 13,3; 19,6; 28,8; I.Tim 4,14; 5,22; II.Tim 1,6; Hebr 6,2
[958] V: 20,31 = Marc 10,41 = Luc 18,39
[959] V: Marc 9,38 – 39 = Luc9,49 – 50; Apgesch 8,36; 10,47
[960] V: 18,2 – 3
[961] V: Zu Vers 16 – 22: Marc 10,17 – 22 = Luc 18,18 – 23
[962] V: Ex 20,12 – 16(LXX) = Dt 5,16 – 20(LXX); Röm 13,9; Gal 5,14
[963] V: Lev 19,18; Matth 5,43; 22,39 = Marc 12,31 = Luc 10,27; Röm 13,8; Gal 5,14; Jac 2,8
[964] V: 5,48
[965] V: Luc 12,33
[966] V: 13,44
[967] V: 6,20 – 21
[968] V: 8,22 = Luc 9,60
[969] V: Zu Vers 23 bis 30: Marc 10, 23 –31 = Luc 18,24 -30
[970] V: Luc 6,24
[971] V: 7,28; 13,54; 22,33; Gen 18,14; Ijob 10,13(LXX); Sach 8,6(LXX); Marc 1,22; 6,2; 7,37; 10,26; 11,18; Marc 14,36; Luc 2,47: 4,32; 9,43; Apgesch 13,12
[972] V: 4,20 = Marc 1,17; Luc5,28
[973] V: Joh 3,5; Tit 3,5; I.Petr 1,3
[974] V: 16,27; 24,30 = Marc 13,26 = Luc 21,27; Dan 7,9 -10
[975] V: 20,21; Luc 22,30
[976] V: PsSal 17,26. 29
[977] V: 4,22; 10,37
[978] V: 20,16; Luc 13,30
[979] V: 13,52; 21,33
[980] V: 21,33 = Marc 12,1 = Luc 20,9
[981] V: Vers 13; Tob 5,15
[982] E: Morgens um 9 Uhr
[983] V: Kol 4,1
[984] E: Mittags um 12 Uhr
[985] E: 15 Uhr
[986] T: Eine größere Anzahl griechischer Handschriften und einige koptische im bohairischen Dialekt fügen hinzu: „und was gerecht ist, werdet ihr erhalten.“
[987] V: Lev 19,13; Dt 24,14 – 15
[988] V: 22,12
[989] V: Vers 2
[990] V:6,23; Marc 7,22; Dt 15,9; Sir 14,10
[991] E: Eine Redewendung für „neidisch sein“
[992] V: 19,30; Luc 13,30
[993] V: Zu Vers 21 bis 23:Marc 10, 32 – 34 = Luc 18,31 – 33
[994] V: Luc 9,51. 53; 13,22; 17,11; 18,31; 19,28
[995] V: Zu Vers 18 bis 19: Marc 10,32 – 34 = Luc18, 32 -33 16,21 = Marc 8,31 = Luc 9, 22; Matth 17, 22 – 23 = Marc 9,31 = Luc9,44; Matth 26,2
[996] V: Joh 18, 30. 35. 36; Apgesch 21,11
[997] V: den Nichtjuden
[998] V: Joh 19,1
[999] V: 10,38
[1000] V: 12,40;
[1001] Zu Vers 20 bis 28: Marc 10,35 – 45
[1002] V: 4,21 = Marc 1,19 = Luc 5,10; Matth 10,2 = Marc 3,17 = Luc 6,14; Matth 17,1 = Marc 9,2 = Luc 9,28; Matth 26,37 = Marc 14, 33; Marc 1,29; 10,41; Luc 9,54; Joh 21,2; Apgesch 1,13; 12,2
[1003] V: 13,41; 16,28; Luc 1,33; 22,29; 23,42; Joh 18,36
[1004] V: 19,28
[1005] V: 26,39; Joh 18,11
[1006] V: Apgesch 12,2
[1007] V: 6,1. 4. 6. 8. 9. 14 – 15. 18. 26. 32: 7,11. 21; 10,29. 32. 33; 11,25. 26. 27; 12,50; 13,43; 15,13; 16,17. 27; 18,10. 14. 19.35; 23,9; 24,36; 26,39. 42. 53
[1008] V: Zu Vers 24 bis 28: Luc 22,24 – 27
[1009] V: Ps 9,26. 31(LXX)
[1010] T: Der zweite Korrektor des Codex Sinaiticus (a2), zwei weitere Majuskeln, eine reihe Minuskeln, einige Altlateiner, die Vulgata und die Kopten im mittelägyptischen sowie im bohairischen Dialekt lesen: „So soll es bei euch nicht sein.“
[1011] T: Die Codices Vaticanus (B), Bezae Cantabrigensis und einige Andere sowie mehrere koptische Handschriften im sahidischen Dialekt lesen: „ So ist es nicht bei euch“
[1012] V: 23,11; Marc 9,35
[1013] T: Der Codex Vaticanus (B), eine weitere Majuskel (L) sowie einige Minuskeln und die koptischen Handschriften im mittelägyptischen und im bohairischen Dialekt lesen: „ der soll der Sklave aller sein.“
[1014] V: I.Kor 9,19
[1015] V: Phil 2,7
[1016] E: „Seele“ im Sinne von „Leben“
[1017] V: Ps 49,8; I.Tim 2,6
[1018] V: Zu Vers 29 bis 34: Marc 10,46 – 52 = Luc 18,35 –43;Matth 9,27 -31
[1019] V: Vers 31; 9,27; 15,22; 17,15; Luc 17,13
[1020] V: Vers 31; 9,27; 12,23; 15,22; 21,9
[1021] V: 19,13 = Marc 10,13 = Luc 18,15
[1022] V: Vers 30; 9,27; 15,22; 17,15; Luc 17,13
[1023] V: Vers 30; 9,27;12,23; 15,22; 21,9
[1024] V: 14,14 = Marc 6,34; Matth 15,32 = Marc 8,1; Marc 1,41
[1025] V: Zu Vers 1 bis 9: Marc 11,1 –10 = Luc 19,28 – 38 = Joh 12, 12 –16; Sach 14,4
[1026] V: 26,18
[1027] V: Jes 62,11; Sach 9,9
[1028] V: 11,29
[1029] V: II.Kön 9,13
[1030] V: Ps 118, 25 – 26
[1031] E: Hebräisch: an hyevih (spr. hoschia na), d,h, „hilf doch!“
[1032] V: 9,27 = Marc 10,30 = Luc 18,38; 12,23; 15,22; 20,30 = Marc 20,30 = Luc 18,38
[1033] V: 3,11 = Marc 1,7 = Luc 3,16 = Joh 1,27; Matth 11,3 = Luc 7, 20; Matth 23,39 = Luc 13,35; Joh 1,15: 11,27; Apgesch19,4; Hebr 10,37; OffbJoh 1,4
[1034] V: 2,3
[1035] V: Vers 46; 16,14; Marc 6,15;Luc 7,16. 39; 24,19;Joh 7,40. 52
[1036] V: Zu Vers 12 bis 17: Marc 11,15 – 17 = Luc 19,45 – 46 = Joh 2,13 – 16
[1037] V: Sach 14, 21
[1038] V: Luc 2,24
[1039] V: PsSal 17,30
[1040] V: Jes 56,7; 60,7
[1041] V: Jer 7,11
[1042] V: 11,5; II.Sam 5,8(LXX)
[1043] V: Ps 118,25
[1044] V: Marc 2,25
[1045] V: Ps 8,3(LXX)
[1046] V: 11,25
[1047] V: Luc 21,37
[1048] V: Zu Vers 18 bis 19: Marc 11,12 – 14
[1049] V: Luc 13,6
[1050] V: Hab 3,17
[1051] V: Zu Vers 20 bis 22: Marc 11,20 – 26
[1052] V: 9,33; 15,31; Joh 7,15. 21: Apgesch 2,7
[1053] V: 17,20 = Luc 9,6; I.Kor 13,2
[1054] V: Zu Vers 23 bis 27: Marc 11,27 – 33 = Luc 20,1 – 8
[1055] V: 26,3. 47. 57; 27,1. 12. 20. 41
[1056] V: Apgesch 4,7
[1057] V: Vers 32; 14,5
[1058] V: Vers 46 = Marc 12,12= Luc 20,19; Matth 26,5 = Marc 14,2 = Luc 22,2; Apgesch 5,26
[1059] V: 14,15
[1060] V: Luc 15,11
[1061] V:7,21; Luc 6,42; I.Kor 12,3
[1062] T: Zu den Versen 29 bis 32 gibt es eine Fülle von Varianten. Sie laufen aber auf zwei Grundtypen hinaus. Der eine Typ ist der in obiger Übersetzung gebotene, der andere ist die Umkehrung: der zuerst befragte Sohn bejaht den Auftrag, führt ihn aber nicht aus, während der zweite Sohn den Auftrag verweigert, ihn aber dann doch ausführt. Entsprechend finden die Gesprächspartner in Vers 31, dass der zweite Sohn dem Willen des Vaters gehorsam gewesen ist.
[1063] V: Spr 8,20; 12,28; 21,21(LXX); II.Petr 2,21
[1064] V: Vers 25; Luc 7,30; Joh 7,48
[1065] V: Luc 3,12; 7,29; 18,14; 19,1 – 10
[1066] V: Luc 7,36 – 50
[1067] V: Zu Vers 33 bis 46: Marc 12,1 – 2 = Luc 9 -19
[1068] V: 13,52; 20,1
[1069] V: Jes 5,1 – 2
[1070] V: Jer 7,25 – 26; 25,4; II.Chr 24,19
[1071] V: 22,3
[1072] V: 22,6; Jer 20,2; 26, 21 – 23; Neh 9,26
[1073] V: 22,4
[1074] V: Hebr 1,1 – 2
[1075] V: Hebr 13,12 – 13
[1076] V: Ps118,22 – 23
[1077] V: Jes 8,14; 28,16 Apgesch 4,11; Röm 9,33; I.Petr 2,4. 6 -8
[1078] V: Luc 9,22; 17,25
[1079] V: Eph 2,20
[1080] T: Der Codex Bezae Cantabrigensis (D), eine Minuskel, die altlateinischen Handschriften, der syrische Sinaiticus und der Kirchengeschichtsschreiber Eusebios von Caesarea lesen den Vers 44 nicht.
[1081] V: Dan 2,34 – 35. 44 -45
[1082] V: 27,62
[1083] V: Vers 26; 14,5; 26,4 = Marc 14,2 = Luc 22,2; Apgesch 5,26
[1084] V: Zu Vers 1 bis 10: Luc 14,16 – 24
[1085] V: 18,23
[1086] V: 9,15 = Marc 2,19 = Luc 5,34; Offb 19,7. 9
[1087] V: 21,34
[1088] V: 23,37; Joh 5,40
[1089] V: 21,36
[1090] T: Das Eingeklammerte liest der syrische Sinaiticus nicht
[1091] V: Spr 9,2.5
[1092] V: Hebr 2,3
[1093] V: 21,35; 23,37
[1094] V: 18,34
[1095] V: Apgesch 13,46
[1096] V: 5,45; 13,48
[1097] V: II.Kön 10,22; Sach 3,4: OffbJoh 19,8
[1098] V: 20,13
[1099] V: Weish 17,2
[1100] V: 8,12; 13,42. 50 24,51; 25,30; Ps 112,10
[1101] V: IV. Esr 8,3.41
[1102] V: Zu Vers 15 bis 22: Marc 12, 13 – 17 = Luc 20,20 – 26
[1103] V: 12,14
[1104] V: Marc 3,6; 8,15:12,13
[1105] E: Mit den Herodianern sind Hofbeamte des Fürsten Herodes Antipas gemeint, der über Galiläa und Peräa herrschte
[1106] V: Gen 18,19; Ps 25,9; 51,15
[1107] V: Joh 3,2
[1108] V: I.Sam 16,7
[1109] V: 12,15; 16,8; 26,10
[1110] V: 15,7
[1111] E: Ein Denar entsprach dem Tageslohn eines Arbeiters
[1112] V: Röm 13,7; I.Petr 2,17
[1113] V: Joh 8,9
[1114] V: Zu Vers 23 bis 33: Marc 12,18 – 27 = Luc 20,27 – 39
[1115] V: Apgesch 4,2; 23,6. 8; I.Kor 15,12
[1116] V: Gen 38,8; Dt 25,5
[1117] E: Nachkommenschaft
[1118] E: Nachkommen
[1119] V: I.Kor 15,34
[1120] V: 8,11; Ex 3,6. 15 – 16; IV.Macc 7,19; 16,25
[1121] V: 7,28; 13,54; 19,25; Marc 1,22 = Luc 4,32; Luc 2,47; 9,43
[1122] V: Zu Vers 35 bis 40: Marc 12,28 – 31 = Luc 10,25 – 28
[1123] V: Dt 6,5; Jos 22,5(LXX)
[1124] V: 5,43; 7,12; 19,19 Lev 19,18. 34; Röm 13,9 – 10; Gal 5,14; Jac 2,8
[1125] V: Zu Vers 41 bis 45: Marc 12,35 – 37 = Luc 20,41 – 44
[1126] V: Joh 7,42
[1127] V: II.Sam 23,2
[1128] V: Ps 110,1; Apgesch 2,34; Hebr 1,13; 10,12 –13; OffbJoh 3,21
[1129] V: 26,64 = Marc 14,62 = Luc 22, 69
[1130] V: I.Kor 15,25. 27; Hebr 2,8
[1131] V: Marc 12,34 = Luc 20,40
[1132] V: Zu Vers 1 bis 36: Marc 12, 37 bis 40 = Luc 11,39 –52; Luc 20,45 – 47
[1133] V: Mal 2,7
[1134] V: Röm 2,21 – 22
[1135] V: Apgesch 15,10. 28
[1136] V: 6,1. 5.16
[1137] V: Ex 13,9; Dt 6,8; 11,18
[1138] V: Nu 15,38; Matth 9,20 = Luc 8,44; Matth 14,36 = Marc 6,56
[1139] V: 14,7; Marc 12,39 = Luc 20,46
[1140] V: 11,43; Marc 12,39 = Luc 20,46
[1141] V: Marc 12,38 = Luc 20,46
[1142] V: I.Kor 4,14
[1143] V: 6,1. 4. 6. 8. 9. 14 – 15. 18. 26. 32; 7,11. 21; 10,29. 32. 33; 11,25. 26. 27; 12,50;13,43; 15,13; 16,17. 27; 18,10. 14. 19. 35; 20,23; 24,36; 26,39. 42. 53
[1144] V: Mal 2,10
[1145] Ü: Das griechische Wort καθηγηται (Mehrzahl), spr: Kathegetai, ist gleichbedeutend mit διδασκαλοσ (Einzahl, spr. didaskalos. Beide Wörter bedeuten „Lehrer“. Man könnte bei dem erstgenannten Wort vielleicht die Vorbildfunktion stärker betont sehen
[1146] V: 20,26 = Marc 10,43 = Luc 22,26
[1147] V: Hes 17,24; 21,31; Ijob 22,29; Spr 29,23; Luc 14,11; 18,14; II.Kor 11,7; Phil 2,8 –9; Jac 4,10
[1148] V: Jes 5,8. 11. 18. 20 – 22
[1149] V: III.Joh 10
[1150] T: Den Vers 14 lesen eine Reihe später Majuskeln, einige Minuskeln, einige Syrer und verschiedene koptische Handschriften im bohairischen Dialekt, während ihn die ältesten Majuskel-Codices, zahlreiche Minuskeln, die Vulgata sowie syrische und koptische Handschriften nicht lesen
[1151] V: Apgesch 13,43; 16,14; 17,4. 17; 18,7
[1152] Ü: Das in Klammern Stehende ist sinngemäß ergänzt
[1153] V: Vers 24;15,14; Luc 6,39; Röm2,19
[1154] V: 5,23
[1155] V: Ex 29,37
[1156] V: 5,34
[1157] V: Lev 27,30; Dt 14,22 – 23;Luc 18,12
[1158] V: Jes 1,17; Jer 22,3 Hos 6,6; Micha 6,8; Sach 7,9
[1159] V: Vers 16; 15,114; Luc 6,39; Röm 2,19
[1160] V: Lev 11,4
[1161] V: Marc 7,4. 5 = Matth 15,2 = Luc 11,38 -40
[1162] V: Joh 9,40
[1163] V: Apgesch 23,3
[1164] V: Luc 16,15
[1165] V: Vers 34; 10,41; 13,17
[1166] V: 5,12
[1167] V: I.Thess 2,16
[1168] V: 3,7 = Luc 3,7; Matth 12,34; Gen 3,15
[1169] V: II.Sam 12,1; Jer 7,25; 25,4
[1170] V: I.Thess 2,15; Klagl 4,13
[1171] V: 10,17
[1172] V: 10,23
[1173] V: 27,25; II.Sam 1,16; 14,9; Jer 51,35; Apgesch 5,28; 18,6
[1174] V: Joel 4,19; Jon 1m14; Spr 6,17
[1175] V: Gen 4,8; Hebr 11,4
[1176] V: Sach 1,1
[1177] V: II.Chr 24,20 – 22
[1178] V: Zu Vers 37 bis 39: Luc 13,34 – 35
[1179] V: 5,12; Apgesch 7,52; Hebr 11,33 – 38; Jac 5,10 – 11
[1180] V: Apgesch 7,59; Hebr 11,37
[1181] V: 22,3; Luc 19,14; Joh 5,40
[1182] V: I.Kön 9,7 – 8; Jes 64,10 – 11;Jer 12,7; 22,5; Tob 14,4; Apgesch 1,20; 6,14
[1183] V: 3,11; 11,3 = Luc 7,19; Matth 21,9 = Marc 11,9 = Luc 19,38; Ps 118, 26; Joh 1,15. 27. 30; 11,27; Apgesch 19,4; Hebr 10,37; OffbJoh1,4
[1184] V: Zu Vers 1 bis 36: Marc 13,1 – 37 = Luc 21, 5 -36
[1185] V: Jer 7,14; 9,11; Luc 19,44; Apgesch 6,14
[1186] V: 4,8; 5,1; 8,1; 14,23 = Marc 6,46; Matth 15,29; 17,1 = Marc 9,2 = Luc 9,28; Matth 17,9 = Luc 9,37; Matth 28,10; Luc 6,12; Joh 6,3
[1187] V: Vers 27. 37. 39
[1188] V: 13, 39. 40. 49; Hebr 9,26; Äth. Hen. 16,1; IV.Esr. 7,113
[1189] V: Vers 27. 37. 39
[1190] V: Vers 11. 24
[1191] V: Jes 19,2; II.Chr 15,6
[1192] V: II.Thess 2,2
[1193] V: Dan 2,28 – 29. 45( Theodotions griechische Übersetzung); OffbJoh 1,1. 19; 4,1; 22,6
[1194] E: Das griechische Wort τελοσ (spr.télos), das hier steht, bedeutet „Ende“ und „Ziel“
[1195] V: Zu Vers 9 bis 14: 10, 17 – 22; Joh 16,2
[1196] V: Vers 4. 5. 24
[1197] V: II.Thess 2,10; II.Tim 3,1 – 5; OffbJoh 2,4
[1198] V: 10,22; Dan 12,12 – 13; II.Tim 2,12; IV.Esr 6,25
[1199] V: 9,35;
[1200] V: 8,4; 10,18; Marc 6,11 = Luc 9,5
[1201] V: 10,5; 26,13; 28,19; Marc 16,15; Luc 24,47 Apgesch 1,8: Kol 1,23; OffbJoh 14,6
[1202] V: Dan 9,27; 11,31; 12,11; I.Macc 1,54
[1203] V: Hes 42,13 II.Macc 8,17; Apgesch 6,13; 21,28; 25,8
[1204] V: Hes 7,16; II.Macc 2,28
[1205] V: Luc 17,31
[1206] V: Luc 23,29; I.Kor 7,26.28
[1207] V: Joel 2,2; Dan 12,1 (Theodotions griechische Übersetzung)
[1208] V: II.Tim 2,10
[1209] V: Luc 17,21. 23
[1210] V: I.Joh 2,18
[1211] V: Vers 11; 7,15; II.Petr 2,1; I.Joh 4,1;OffbJoh16,13; 19,20
[1212] V: Dt 13,2 -3 II.Thess 2,9; OffbJoh 13,13; 16,14
[1213] V: Joh 13,19;Luc 17,23
[1214] V: Vers 3.37.39
[1215] V: Ijob 39,30; Hab 1,8; Luc 17,37; OffbJoh 17,19 -20
[1216] V: Jes 13,10
[1217] V: OffbJoh 6,12
[1218] V: Hes 32,7; Joel 2,10;4,15
[1219] V: Jes 34,4; OffbJoh 6,13
[1220] V: Hebr 12,26; II.Petr 3,10
[1221] V: Sach 12,10; OffbJoh 1,7
[1222] V: 26,64 = Marc 14,62 = Luc 22, 69; Dan 7,13 – 14; Matth 10,23; 16,27; 19,28; 25,31
[1223] V: Jes 27,13; I.Kor 15,52; I.Thess 4,16; OffbJoh 8,2
[1224] E: Vermutlich sind hier nicht die Instrumente gemeint, sonder der Posaunenschall
[1225] V: Dt 30,4; Sach 2,10; OffbJoh 30,4
[1226] V: 13,41
[1227] T: Der Codex Bezae Cantabrigensis, eine Minuskel und die Altlateiner lesen hier noch:“ Wenn dies zu geschehen beginnt, dann blickt auf und erhebt eure Häupter, weil eure Rettung naht.“
[1228] V: Jac 5,9; OffbJoh 3,20
[1229] V: 10,23; 16,28 = Marc 9,1 = Luc 9,27; Marc 13,30 = Luc 21,32
[1230] T: Diesen Vers 35 hat der Schreiber des Codex Sinaiticus nachträglich emendiert, d.h. beseitigt( a*)
[1231] V: 5,18; Jes 40,8
[1232] V: 6,1.4. 6. 8. 14 – 15. 18. 26. 32; 7,11, 21; 10,29.32.33; 11,25.26. 27.; 1^2,50; 13, 43; 15,13; 16,17.27;18,10.14; 19,35; 20,23; 23,9; 24,36. 42, 53
[1233] V: Sach 14,7; Apgesch 1,7; I.Thess 5,1-2
[1234] V: Vers 37 bis 39: Luc 17,26 –27. 30
[1235] V: Gen 6,11 – 13; Jes 54,9
[1236] V: Vers 3. 27. 39
[1237] V: II.Petr 2,5; II.Petr 3,5 -6
[1238] V: Gen 7,7
[1239] V: Vers 3. 27. 37
[1240] V: Zu Vers 40bis 41:Luc 17,34 – 35
[1241] T: Der Codex Bezae Cantabrigensis (D), einige Minuskeln, die Altlateiner und die Vulgata Sixtina lesen noch: „Zwei auf einem Bett; einer wird angenommen und einer wird zurückgelassen.“
[1242] V: 25,13;Marc 13, 33, 35. 37; Luc 21,36
[1243] V: I.Thess 5,2
[1244] V: Zu Vers 45 bis 51: Luc 12, 42 – 46
[1245] V: 25,21
[1246] V: Gen 39,4 -5
[1247] V: Ps 104, 27; Ps 145,15
[1248] V: 25,21. 23
[1249] V: 25,2 = Luc 12,45; II.Petr 3,4
[1250] V: 18,28
[1251] V: Jes 5,11 –13; Marc 4,19; Luc 21,34; Röm 13,13; Eph 5,18
[1252] V: Vers 42; 25,13; Marc 13,33. 35; Luc 21,36
[1253] V: 8,12; 13,42. 50; 22,13; 25,30; Ps 112,10
[1254] V: Luc 12,35
[1255] V: 8,34
[1256] V: 7,26
[1257] V: 7,24
[1258] T: Der Codex Bezae Cantabrigensis und einige Minuskeln lesen noch „in ihren Gefäßen“.
[1259] V: 25,5 = L 12,45; II.Petr 3,4
[1260] V: Marc 13,36
[1261] V: Spr 13,9; Ijob 18,5
[1262] V: 22,4
[1263] V: 7,23; Luc 13,25. 27
[1264] V: 24,42. 50; Marc 13,33. 35; Luc 21,36
[1265] V: Zu Vers 14 bis 30: Luc 19,12 – 27; Marc 13,34
[1266] E: Ein Talent entspricht 6o Minen = 6ooo Drachmen. Eine Drachme ist etwa soviel wert wie ein Denar, dem Tageslohn eines Arbeiters.
[1267] V: Röm 12,2. 6
[1268] Ü: wörtlich „Silber“
[1269] V: 18,23
[1270] V: Hebr 12,2
[1271] V: Vers 23; 24, 45 – 47 = Luc 12,42 – 46; Luc 16,10
[1272] V: Vers 21; 24,45 – 47 = Luc 12,42 – 46; Luc 16,10
[1273] T: Der Codex Bezae Cantabrigensis (D) und einige weitere Majuskeln sowie eine syrische Handschrift lesen nicht das Wort „alles“
[1274] V: 13,12 = Marc 4,25 = Luc 8,18
[1275] V: 8,12; 13,42. 50; 22,13; 24,51; Ps 112,10
[1276] V: 13,41; 16,27
[1277] V: 16,27 = Marc 8,38 = Luc 9,26;; 19,28; 24,30 = Marc 13,26 = Luc 21, 27; Dt 33,2(LXX); Sach 14,5; Dan 7,13; Äth.Hen.61,8
[1278] V: Äth.Hen. 62,2 – 3; 69,27
[1279] V: Apgesch 10,42; 17,31; Röm 2,16 14,9 -10 II.Kor 5.10; II.Tim 4,1; I.Petr 4,5; OffbJoh 20,11 – 13
[1280] V: 13,48 – 49; Hes 34,17 – 20
[1281] V: 20,23
[1282] V: Jes 58,7; Hes 18,7.16; Tob 4,17
[1283] V: 10,42
[1284] V: Ijob 31,42
[1285] V: Sir 7.35
[1286] V: Hebr 13,3
[1287] V: 18,6
[1288] V: 12,48 – 49 = Marc 3,33 = Luc 8,20; Matth 28,10; Ps 22,23; Joh 20,17; Röm 8,29; Hebr 2,11 -12
[1289] V: 10,42; Spr 19,17
[1290] V: 7,23
[1291] V: II.Kor 12,7; Offb 12,7. 9
[1292] V: Gen 19,24; Ps 11,6; Hes 38,22Offb 14,10; 19,20; 20,10. 14 –15; 21,8
[1293] V: Ijob 22,7; Jac 2,15
[1294] V: 18,6
[1295] V: Dan 12,2; Joh 5,29; Apgesch 24,15; II.Kor 5,10: OffbJoh 20,13
[1296] V: 7,28; 11,1; 13,53; 19,1; Luc 71
[1297] V: Zu Vers 2 bis 5:Marc 14,1 – 2 = Luc 22,1 – 2
[1298] V: 16,21 = Marc 8,31 = Luc 9,22; Matth 17,12. 22 = Marc 9,31 = Luc 9,44; Matth 20,17 = Marc 10,33 – 34 = Luc 18,32 -33
[1299] V: Vers 47. 57; 21,23; 27,1. 12. 20. 41
[1300] V: 26,57; Luc 3,2; Joh 11,49; 18,13 –14. 24; Apgesch 4,6
[1301] V: Joh 11,53
[1302] V: Zu Vers 6 bis 13: Marc 14,3 – 9 = Luc 7,36 – 50 = Joh 12,1 – 8
[1303] V: 12,15; 16,8; 22,18
[1304] V: Luc 11,7; 18,5; Gal 6,17
[1305] V: Dt 15,11
[1306] V: 9,15
[1307] V: 10,4 –6; 24,14; 28,19; Marc 16,15; Apgesch 1,8; Kol 1,23
[1308] V: Äth.Hen.103,4
[1309] V: Zu ers 14 bis 16:Marc 14,10 – 11 = Luc 22,3 –6 = Joh 11,57
[1310] T: Der Codex Bezae Cantabrigensis (D) und wahrscheinlich der Codex Coridethi (Θ) sowie ein Teil der Altlateiner und die Vulgata lesen „Kariote“
[1311] V: Matth 27,3.9; Ex 21,32; Sach 11,12
[1312] V: Zu Vers 17 bis 20: Marc 14,12 – 17 = Luc 22,7 -14
[1313] V: Ex 12,14 – 20
[1314] V: 21,2 – 3
[1315] Ü: So kann das hier stehende Wort δεινα (spr.deína) übersetzt werden, aber auch mit „irgendjemand“
[1316] T: Der Codex Alexandrinus und eine weitere Majuskel (Φ, 6. Jahrhundert) lesen das Eingeklammerte nicht
[1317] V: Zu Vers 21 bis 25: Marc 14,18 –21 = Luc 22,21 –23 = Joh 13,21 – 26
[1318] V: 18,7
[1319] V: Äth.Hen. 38,2
[1320] V: Zu Vers 26 bis 29: Marc 14,22 –25 = Luc 22,15 –20
[1321] V: Zu Vers 26 bis 28: I.Kor 11,23 -25
[1322] V: 14,19 = Marc 6,41 = Luc 9,16 =Joh 6, 11; Matth 15,36 = Marc 8,6; Luc 24,30
[1323] V: I.Kor 10,16
[1324] V: I.Kor 10,16
[1325] V: Ex 24,8; Jer 31,31; Sach 9,11; Hebr 7,22; 8,6 – 10; 9,15 –20; 10,29; 12,24;13,20
[1326] V: Ps 113 – 118
[1327] V: Marc 14,26 = Luc 22,39 = Joh 18,1
[1328] V: Zu Vers 31 bis 35:Marc 14,27 – 31 = Luc 22,31 -34
[1329] V: 11,6; 13,57; Joh 6,61; 16,1
[1330] V: Sach 13,7
[1331] V: 9,36;Joh 16,32
[1332] V: 28,7.10. 16
[1333] V: Joh 13,36 – 38
[1334] V: Vers 75
[1335] V: Zu Vers 36 bis 46: Marc 14, 32 – 42 = Luc 22,40 – 46 = Joh 18,1
[1336] V: 4,18 – 22; 10,2, 16,17 – 18; 17,1; Marc 5,37 = Luc 8,51; Marc 13,3
[1337] V: Hebr 5,7 -8
[1338] V: Ps 42,6. 12; 43,5; Jon 4,9(LXX); Sir 37,2; Joh 12,27
[1339] V: Vers 42. 53; 6,1. 4. 6. 8. 9. 14 – 15. 18. 26.32;7,11. 21; 10,29. 32. 33; 11,25. 26.27; 12,50; 13,43; 15,13; 16,17. 27; 18,10. 14.19. 35; 20,23; 23,9; 24,36
[1340] V: 20,22 = Marc 10,38; Jes 51,17. 22; Joh 18,11
[1341] V: Vers 42; Joh 4,34; 5,30; 6,38; Hebr 10,9
[1342] V: 25,5
[1343] V: 6,13; Hebr 2,18; 4,15
[1344] V: 24,42 =Marc 13,35. 37; Matth 25,13; Luc 21,36; Eph 6,18; I.Petr 4,7; 5,8
[1345] V: Vers 39.53; 6,1. 4. 6. 8. 9. 14 –15. 18. 26. 32; 7,11. 21; 10,29. 32. 33; 11,25. 26. 27; 12,50; 13,43; 15,13; 16,17.27; 18,10.14.19. 35; 20,23; 23,9; 24,36
[1346] V: 6,10; Apgesch 41,14
[1347] V: Luc 9,32
[1348] V: II.Kor 12,8
[1349] V: II.Sam 24,14
[1350] V: Joh 14,31
[1351] V: Zu Vers 47 bis 56: Marc 14, 43 – 50 = Luc 22,47 – 53 = Joh 18,3 – 11
[1352] V: Vers 3. 57; 21,23 ; 27,1. 12. 20. 41
[1353] V: II.Sam 20,9
[1354] V: Spr 27,7
[1355] V: Ps 41,10; 55,13 – 15
[1356] Ü: Diese Übersetzung ist die wahrscheinlichste der sprachlich nicht eindeutigen Stelle
[1357] V: Joh 18,12
[1358] V: Joh 18,10. 26
[1359] V: Joh 18,36
[1360] V: Gen 9,6; OffbJoh 13,10
[1361] V: Vers 39. 42; 6,1. 4. 6. 8. 9. 14 – 15. 18. 26. 32; 7,11. 21; 10,29. 32. 33; 11,25.26. 27; 12,50; 13,43; 15,13; 16,17. 27; 18,10. 14. 19.35; 20,23; 23,9; 24,36
[1362] V: Ps 91,11 – 12; Hebr 12,22
[1363] V: Dan 2,28 –29. 45
[1364] V: Marc 14,49 = Luc22,53; Marc 11,18;Luc 21,37; Joh 7,14; 18,20
[1365] V: Vers 31; Joh 16,32
[1366] V: Zu Vers 57 bis 68: Marc 14,53 – 65 = Luc 22,54 – 55. 63 –71 = Joh 18, 13 – 24
[1367] V: Vers 3. 47. 21,23 ; 27,1. 12. 20 41
[1368] V: Vers 69
[1369] V: Ps 27,12
[1370] V: 18,16; Dt 17,6; 19,15; Hebr 6,18; I.Joh 5,7 –9; OffbJoh 11,13
[1371] V: 27,40; Joh 2,19 –21; Apgesch 6,14
[1372] V: 27,14 = Marc 15,5 = Luc 23,9; Jes 53,7; Joh 19,9
[1373] V: 4,3. 6; 14,33;16,16; 17,5 27,40. 43. 54.; Marc 5,7; Joh 1,34. 49; 6,69; 10,24; 11,27; 19,7; 20,31
[1374] V: Hes 1,26; Äth.Hen. 69,27 – 29
[1375] V: Ps 110,1; 22,44; Marc 16,19; Apgesch 7,55 – 56
[1376] V: 10,23; 24,30 Dan 7,13
[1377] V: 9,3 = Marc 2,7 = Luc 5,21; Lev 24,16; Joh 10,33. 36
[1378] V: Joh 19,7
[1379] V: 27,30; Jes 50,6; Mich 4,14
[1380] V: Zu Vers 69 bis 75: Marc 14,66 – 72 = Luc 22,56 – 72 = Joh 18, 25 – 27
[1381] V: Vers 58
[1382] V: Apgesch 4,13
[1383] V: Zu Vers 1 bis 2:Marc 15,1 = Luc 23,1 = Joh 18,28;
[1384] V: Vers 12. 20. 41; 21,23; 26,3. 47. 57;
[1385] V: Luc 22,66
[1386] V: Zu Vers 3 bis 10: Apgesch 1,18 -19
[1387] V: 26,15
[1388] V: Vers 24; Dt 27,25
[1389] V: II.Sam 17,23
[1390] V: Dt 23,19
[1391] V: Sach (!) 11,13
[1392] V: Vers 3; 26,15
[1393] E: Sinngemäß zu ergänzen: „Ackers“
[1394] T: Die Codices Sinaiticus (a), Freer (W), einige andere Majuskeln und vermutlich auch der zweite Korrektor des Codex Vaticanus (B2) lesen: „ich gab“, während der Schreiber des Codex Alexandrinus nach einer eigenen Korrektur (A*vid) „er gab“ gelesen zu haben scheint
[1395] V: Jer 18,2 – 3; 32,7 – 9
[1396] V: Ex 9,12(LXX)
[1397] V: Zu Vers 11 bis 14: Marc 15,2 – 5 = Luc 23,2 – 3 = Joh 18, 29 bis 38
[1398] V: I.Tim 6,13
[1399] V: 26,64
[1400] V: Vers 1. 41; 21,23; 26,3. 47. 57;
[1401] V: Luc 23,10; Apgesch 24,10
[1402] V: Vers 13; 26,63; Jes 53,7; Luc 23,9; Joh 19,9
[1403] V: Vers 12; 26,63; Jes 53,7; Luc 23,9; Joh 19,9 -10
[1404] V: Zu Vers 15 bis 23: Marc 15, 6 –14 = Luc 23, 17 – 23 = Joh 18, 39 – 40
[1405] T: Der Codex Coridethi (Θ) 9. Jahrhundert, eine Reihe von Minuskeln, der syrische Cureton und einige Texte des Kirchenlehrers Origenes lesen vor Barabbas „Jesus“
[1406] T: Eine Majuskel aus dem 6.Jahrhunder (Φ) und einige jüngere Majuskeln lesen hier noch: „ der wegen eines Mordes und Aufstands ins Gefängnis geworfen worden war.“ Ähnlich der syrische Sinaiticus und die koptische Übersetzung im mittelägyptischen Dialekt.
[1407] T: Der Codex Coridethi (Θ),9. Jahrhundert, eine Reihe von Minuskeln und der syrische Sinaiticus lesen vor Barabbas „Jesus“
[1408] V: Vers 22; 1,16
[1409] V: Apgesch 25,17
[1410] V: Luc 23,47; Apgesch 3,14; 7,52; 22,14; I.Petr 3,18; I.Joh 2,1; 3,7
[1411] V: Vers 1. 12. 20. 41; 21,23; 26,3. 37. 57;
[1412] V: Zu Vers 24 bis 26: Marc 15, 15 = Luc 23,24 – 25 = Joh 19,16
[1413] V: Vers 4; II.Sam 3,28; Sus 46; Apgesch 20.26
[1414] V: Dt 21,6 – 8; Ps 26,6; 73,13
[1415] V: 23,35; II.Sam 1,16; 14,9; Jer 51,35; Apgesch 5,28; 18,6
[1416] V: Zu Vers 27 bis 31: Marc 15,16 – 20 = Joh 19,2 – 3
[1417] E: Eine Kohorte war eine militärische Einheit, die ein Zehntel einer Legion umfasste, also etwa 600 Mann, was einem Batallion entspricht.
[1418] E: Es handelt sich um die rote Cappa, das Cape, welches die Offiziere trugen, das aber hier den Purpurmantel eines Königs darstellen soll
[1419] V: 20,19; Ps 22,8
[1420] V: 26,49
[1421] V: 26,67; Jes 50,6
[1422] V: Zu Vers 32 bis 37: Marc 15,21 – 26 = Luc 23, 26 – 34 = Joh 19,17 – 27
[1423] V: 5,41
[1424] V: Ps 69,22
[1425] V: Ps 22,19
[1426] V: Zu Vers 38 bis 43: Marc 15,27 – 32 = Luc 23,35 – 38
[1427] V: Jes 53,12
[1428] V: 20,20 – 23 = Marc 10,35 – 45
[1429] V: 26,61; Joh 2,19 – 21; Apgesch 6,14
[1430] V: Vers 43. 54; 3,17; 4,3.6; 14,33; 16,16; 17,5; 26, 63
[1431] V: Ps 22,8; 109,25; KL 2,15
[1432] V: Vers 1. 12. 20; 21,23; 26,3. 47. 57;
[1433] V: Luc 4,3
[1434] V: Zeph 3,15
[1435] V: Jes 36,7 Ps 22,9;
[1436] V: Vers 40. 54; 3,17; 4,3.6; 14,33: 16,16; 17,5; 26, 63; Weish 2,13.18 – 20
[1437] V: Zu Vers 44: Marc 15,32 = Luc 23, 39 – 43
[1438] V: Zu Vers 45 bis 54: Marc 15,33 – 39 = Luc 23,44 – 48 = Joh 19,28 – 30
[1439] E: Mittags 12 Uhr. Die Zählung beginnt bei Sonnenaufgang um 6 Uhr
[1440] V: Jer 15,9; Am 8,9;
[1441] V: Ps 22,2
[1442] E: Aramäisch
[1443] V: Mal 3,23
[1444] V: Ps 69,22
[1445] V: Ex 26,31 – 33; Hebr 6,19; 9,3; 10,20
[1446] V: Hebr 12,26
[1447] V: Jes 26,19; Dan 12,2
[1448] V: Apgesch 3,15; 26,23; I.Kor 15,20. 23; Kol 1,18; OffbJoh 3,14
[1449] V: 4,5; Jes 48,2; 52,1; Dan 3,28(LXX); 9,24; OffbJoh 11,2, 21,2. 10; 22,19
[1450] V: Vers 40. 43; 3,17; 4,3.6; 14,33 16,16; 17,5; 26, 63
[1451] V: Zu Vers 55 bis 56: Marc 15,40 – 41 = Luc 23,49 = Joh 19,24 – 27
[1452] V: Vers 61 = Marc 15,47;Matth 28,1 = Marc 16,1 = Joh 20,1
[1453] V: 4,21 = Marc 1,19 = Luc 5,10; Matth 10,2 = Marc 3,17 = Luc 6,14; Matth 17,1 = Marc 9,2 = Luc 9,28; Matth 26,37 = Marc 14,33; Matth 20, 20 – 23 = Marc 10,35 – 40;Marc 1,29; Luc 8,51 ; 9,54; Apgesch 1,13;
[1454] V: Zu Vers 57 bis 61: Marc 15,42 – 47 = Luc 23,50 – 55 = Joh 19,38 – 42
[1455] V: Dt 21,22 – 23
[1456] V: Vers 56 = Marc 15,40 = Joh 19,25
[1457] V: Vers 56
[1458] V: Gemeint ist der Rüsttag vor dem Sabbat, also der Freitag, der Tag der Kreuzigung
[1459] V: 21,45
[1460] V: Joh 7,12. 47; Luc 23,5. 14
[1461] V: Vers 40; 12,40; 16,21
[1462] V: 28,13
[1463] V: Vers 66; 28,11
[1464] V: Dan 6,18
[1465] V: Vers 65; 28,11
[1466] V: Zu Vers 1 bis 8: Marc 16,1 – 8 = Luc 24,1 – 12 = Joh 20,1 – 10
[1467] V: Apgesch 20,7; I.Kor 16,2; OffbJoh 1,10
[1468] V: Vers 56 = Marc 15,40 = Joh 19,25; Vers 61 = Marc 15,47
[1469] V: Vers 56. 61
[1470] V: 27,51
[1471] V: Dan 10,6
[1472] V: 17,2 = Marc 9,3 = Luc 9,29; Dan 7,9; Apgesch 1,10
[1473] V: OffbJoh 1,17
[1474] V: Dan 10,12; Luc 1,13. 30; 2,10
[1475] V: 12,40; 16,21; 17,23; 20,19
[1476] V: Vers 10. 16; 26,32 = Marc 14,28
[1477] V: Zu Vers 9 bis 10: Marc 16,9 – 11 = Joh 20,14 – 18
[1478] V: 26,49; 27,29
[1479] V: Joh 20,17
[1480] V: 14,27 = Marc 6,50 = Joh 6, 20; Dan 10,12; Luc 1,13. 30; 2,10
[1481] V: 12,48 = Marc 3,34 = Luc 8,21; 25,40; Ps 22,23; Röm 8,29; Hebr 2,11
[1482] V: Vers 7. 16; 26,32 = Marc 14,28
[1483] V: 27, 62 – 66
[1484] V: Vers 27,64
[1485] V: 27,8
[1486] V: 5,1; 14,23 = Marc 6,46; Matth 15,29; Matth17,1 = Marc 9,2 = Luc 9,28; Matth 17,9 = Marc 9,9; 21,1 = Marc 11,1 = Luc 19,29; Matth 24,3 = Marc 13,3
[1487] V: Vers 7. 10
[1488] V: 9,6 = Marc 2,10 = Luc 5,24; Matth 11,27 = Luc 10,22; Dan 7,14; Joh 3, 3 . 35; 17,2; Eph 1,20 – 22; OffbJoh 12,10
[1489] V: Apgesch 14,21
[1490] V: 10,5 – 6; 24,14; 26,13 = Marc 14,9; Marc 16,15; Apgesch 1,8; Kol 1,23
[1491] Ü: Wörtlich „in“
[1492] V: Apgesch 2,38; 8,12
[1493] V: Joh 14,23
[1494] V: Joh18,20
[1495] V: Apgesch 18,10
[1496] V: 13,39. 40. 49; 24,3; Hebr 9,26; Äth.Hen 16,1; IV.Esr 7,113