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Evangelium des Marcus

Einleitung

Das Wort „Evangelium” ist die latinisierte Form des griechischen Wortes ευαγγελιον, zu deutsch „frohe Botschaft”. „gute Nachricht” oder einfach „Verkündigung”. Als Bezeichnung einer Darstellung der Geschichte von Jesus ist dieser Ausdruck erst in der Mitte des 2. Jahrhunderts nachweisbar. Wir haben also damit zu rechnen, dass die Überschrift nicht vom Verfasser selbst, sondern erst nachträglich eingesetzt wurde. Deshalb ist auch dunkel, wer mit dem Verfassernamen Marcus gemeint sein könnte. Der Urheber der Überschrift hat vermutlich an den (Johannes) Marcus gedacht, der Apgesch 12,12 13,5. 13; 15.37-39 Kol 4,10-11 II.Tim 4,11 und I.Petr 5,13 erwähnt wird, vor allem an die zuletzt genannte Stelle, wo er als geistlicher Sohn des Apostels Petrus bezeichnet wird. An diesen Zusammenhang von Marcus und Petrus knüpft der Bischof Papias von Hierapolis an, der zwischen 130 bis 140 „Fünf Bücher der Auslegung der Worte des Herrn” verfasste. Davon sind nur Auszüge in der Kirchengeschichte ds Bischofs Eusebios von Caesarea erhalten ( III 39,15-16). Dort teilt Papias mit, dass Marcus der Dolmetscher des Apostels Petrus gewesen sei, der sein Evangelium nach den Vorträgen des Apostels geschrieben habe, wobei aber die Ereignisse nicht in der zeitlichen Reihenfolge wiedergegeben seien, in der sie stattgefunden hätten. Dies ist aber eine verhältnismäßig späte Nachricht, während die älteren, neutestamentlichen Erwähnungen eines Marcus eher der Anlass dafür gewesen sein dürften, dass der Verfasser der Überschrift diesen Marcus oder einen der dort erwähnten als Verfasser dieses Evangeliums angegeben hat. M.a.W.: Wir wissen nicht, wer der Verfasser dieses Evangeliums ist, nennen ihn aber der Kürze wegen „Marcus”, wer auch immer sich hinter diesem Namen verbergen mag.

In Vers 1 erklärt der Verfasser, er wolle „den Anfang der Verkündigung von Jesus Christus, dem Sohne Gottes” darstellen. Nun hat das Wort „Verkündigung”, „Evangelium”, „ευαγγελιον” im Deutschen wie im Griechischen und im Lateinischen eine doppelte Bedeutung. Es kann den Inhalt der Verkündigung oder den Vorgang des Verkündigens bezeichnen. Da kaum anzunehmen ist, dass Marcus in seinen Buch nur den Anfang des Verkündigungsinhalts mitteilen will (was wäre das denn?), muss vorausgesetzt werden, dass Marcus den Anfang des Verkündigungsvorgangs erzählen will, indem er die Geschichte von Jesus erzählt. Das ist schon etwas besonderes, weil ja nach der älteren Vorstellung die Verkündigung erst zu Ostern begann. Jetzt aber beginnt sie mit Jesus selbst, der seinerseits ja der Inhalt der Verkündigung ist. Weil nur der Anfang dieses Vorgangs, also Jesu eigene Verkündigung erzählt werden soll, endet das Marcusevangelium mit den Frauen am leeren Grabe Jesu (16,8). Dass dieses Ende im Sinne von 1,1 folgerichtig ist, haben Spätere verkannt und Begegnungen des Auferweckten mit seinen Schülern vermisst. Deshalb gibt es in verschiedenen Handschriften unterschiedliche Fortsetzungen von späteren Händen, die aber nicht anderes sind als freie, zusammenfassende Wiedergaben von Ostergeschichten aus den anderen Evangelien.

Also: Jesus verkündigt sich selbst. Marcus will demnach mit seinem Buch an Hand der Geschichten, die darin enthalten sind, erklären, wer dieser Jesus ist, was es mit ihm auf sich hat. Es enthält also die Lehre von der Person Jesu, und eine solche nennt man „Christologie”. Das Marcusevangelium ist ein christologisches Lehrbuch in erzählender Form, genauer gesagt: eine christologische Biographie. Sie entspricht zwar nicht dem, was wir Heutigen von einer Biographie erwarten, wohl aber dem Charakter einer antiken Biographie. Man kann das vergleichsweise sehen an den Biographien der ersten zwölf Cäsaren, die Sueton um das Jahr 100 n.Chr. verfasst hat. Auch dort sind die Ereignisse zum Kummer der heutigen Historiker nicht in ihrer zeitlichen Reihenfolge aufgeführt, sondern nach sachlichen Gesichtspunkten. Genau das ist auch beim Marcusevangelium der Falle; darin hatte Papias Recht. Hier liegt eine der Schwierigkeiten, eine moderne Jesusbiographie zu schreiben.

Marcus hat Geschichten von Jesus, die in den Gemeinden überliefert wurden gesammelt und geordnet: Heilungen, Streitgesprächen, Reden usw.. Es gab aber auch schon eine zusammenhängende Erzählung vom Leiden und Sterben Jesu. Die hat er um einige Teile ergänzt. Darüber, wie seine Vorlage von seinen eigenen Ergänzungen zu unterscheiden ist, sind sich die Kenner nicht einig. Wichtig aber ist die Leistung des Evangelisten, die darin besteht, dass er nicht nur die einzelnen Geschichten vom Wirken Jesu zu einer fortlaufenden Erzählung gestaltet hat, sondern dass er diese mit der Leidensgeschichte und dem Bericht von den Frauen am Grabe verbunden hat, und zwar so, dass er in die Erzählungen vom Wirken Jesu vor dem Leiden Hinweise auf das künftige Leiden eingebaut hat. Das gilt für die Leidensweissagungen 8,31; 9,31; 10,32-34, wobei sich der Evangelist katechismusartiger Zusammenfassungen von Leiden Sterben und Auferstehung, die in den Gemeinden im Umlauf waren, bedienen konnte. Das gilt aber auch für solche Bemerkungen, wie wir sie beispielsweise 3,6 finden. So hat er das Wirken Jesu in Galiläa mit seinen Leiden, Sterben und Auferstehen in Jerusalem verklammert. So soll dem Leser Schritt für Schritt erklärt werden, wer Jesus ist.

Es ist nämlich nicht von vornherein klar, wer Jesus ist. Der Jesus des Marcusevangeliums hält sich längere Zeit bedeckt. Denn er ist das „Geheimnis der Gottesherrschaft” (4,11). Geheilten verbietet Jesus, weiterzusagen, wer sie geheilt hat (z.B. 1,44). Seit über hundert Jahren spricht man deshalb von „Messias- Geheimnis”, das eigentlich besser „Gottessohn-Geheimnis” heißen müsste, wie sich sogleich zeigen wird. Allerdings gibt es dabei selbst noch immer ein Geheimnis. Denn die Geheilten haben ja das Verbot Jesu missachtet und trotzdem weitergesagt, wer sie geheilt hat ( 4,45).

Abgesehen von dieser Schwierigkeit ist das Ereignis der Enthüllung des Geheimnisses wichtiger. Es steht 8,27 bis 9,10. Dabei geht es nicht – im Sinne eines naiven Historisierens – um eine schrittweise Hinführung der Schüler Jesu zum Geheimnis und dessen schließliche Enthüllung, sondern um eine Hinführung und Enthüllung für die Leser und Hörer des Buches. Die Enthüllung ist eine doppelte: Petrus bekennt Jesus zwar als den Christus, den Gesalbten Gottes, aber entgegen den Erwartungen (der Leser) muss der Gesalbte leiden, sterben und auferweckt werden., und er fordert die Seinen zur Nachfolge auf diesem Weg auf (8,34-38), was sich wiederum mit 13,9-13 deckt. Dann erst wird enthüllt, wer er ist: der Sohn Gottes (9,7). Der Titel „Sohn Gottes” gebührt gerade dem auferweckten Gekreuzigten. Diesen Hoheitstitel vernimmt Jesus und nur er bei der Taufe 1,11. Er findet sich auch schon 1,1 in wichtigen Handschriften, allerdings nicht in allen, schließlich 15,39 im Munde des Centurio unter dem Kreuz – ein Bekenntnis des Heiden, das auf die nachösterliche Völkermission voraus weist. Zum Verständnis des Ganzen gehört der weitere Zusammenhang, der sich freilich unterschiedlich bestimmen lässt. Man kann den ganzen Komplex 8,27 bis 9,13 sehen[01] oder 8,27 bis 10,52[02]. Die letztere Abgrenzung empfiehlt sich deshalb, weil sie im größeren Zusammenhang einer sehr überzeugenden Gliederung des Marcusevangeliums steht. Das Überzeugende an dieser Gliederung liegt darin, dass die einzelnen Teile Sinnabschnitte von jeweils gleicher Länge bilden. Dazu wurde die Stichometrie benutzt, d.h. die Zeilenmessung, die hier tatsächlich zu einer beachtlichen Übereinstimmung mit den Inhalten der jeweiligen Abschnitte führte. Aus der Sammlung von Jesusgeschichten und deren Verbindung mit der Erzählung von Leiden, Sterben und Auferstehen ist ein genau durchdachter Aufbau des Buches geworden, nämlich:

1. Hauptteil 1,2- 3,6
1. Unterabschnitt 1,2-34
2. Unterabschnitt 1,35- 45
3. Unterabschnitt 2,1- 3,6

2. Hauptteil 3,7 – 6,29
1. Unterabschnitt 3,7 – 4,34
2. Unterabschnitt 4,35 – 5,29
3. Unterabschnitt 5,21 – 6,29

3. Hauptteil 6,30 – 8,26
1. Unterabschnitt 6,30 – 7,13
2. Unterabschnitt 7,14 – 23
3. Unterabschnitt 7,24 – 8,26

4. Hauptteil 8,27 – 10,52
1. Unterabschnitt 8,27 – 9, 29
2. Unterabschnitt 9,30 – 50
3. Unterabschnitt 10,1 – 52

4. Hauptteil 11,1 – 12,44
1. Unterabschnitt 11,1-26
2. Unterabschnitt 11,27 –12,12
3. Unterabschnitt 12,13-44

5. Hauptteil 14,1 – 16,8
1. Unterabschnitt 14,1 – 52
2. Unterabschnitt 14,53 – 15,5
3. Unterabschnitt 15,6 – 16,8[03]

Dabei fällt auf, dass das 13. Kapitel in dieser sauberen Gliederung fehlt. Es würde den ganzen Aufbau stören. Daraus wird der Schluss gezogen, dass der Verfasser dieses Kapitel nachträglich aus aktuellem Anlass eingefügt hat[04]. Dieser Aktuelle Anlass war die Belagerung Jerusalems durch die Römer im Jahre 70, die zur Zerstörung von Stadt und Tempel führte. Möglicherweise gab es damals unter den Christen die Meinung, mit der Zerstörung der heiligen Stadt und des Tempels sei das Ende dieser Welt und der Beginn der Gottesherrschaft gekommen. Dem widerspricht das 13. Kapitel (13,7)[05]. Vielmehr ist zunächst das Evangelium zu verkünden(13,10). und die Glaubenden werden verfolgt werden (9-13), eine Aussage, die mit 8,34-38 korrespondiert. Auch Verführer werden auftreten (13,21-23). Das Ende und das Neue kommen erst danach, nicht jetzt (13,24-27).

Das Marcusevangelium ist von den beiden anderen synoptischen Evangelien, Matthäus und Lucas, als Quelle benutzt worden. Es ist immer wieder erwogen worden, ob es sich dabei um das uns vorliegende Marcusevangelium gehandelt hat oder eine ältere Fassung, von der uns heute eine spätere Bearbeitung vorliegt, ein Urmarcus oder eine Grundschrift[06]. Die vorliegende Übersetzung wird von dem heutigen Bestand ausgehen.

Wichtig ist noch die Klärung der Frage, welches im Sinne des Marcus und seiner Seitenreferenten Matthäus und Lucas der Termin der Kreuzigung Jesu gewesen ist. Es muss das Passafest gewesen sein, der 15..Nisan. Nach damaliger Zeitrechnung begann der neuen Tag mit dem Sonnenuntergang am Vortag. Der 14.Nisan endete also mit Sonnenuntergang, und dann wurde das Passamahl gehalten. So berichten es Markus (14,12-25) und in seinem Gefolge Matthäus (26.17-29) und Lucas (22,7-23). Da es sich beim 15.Nisan um den ersten Vollmond im Frühling handelt und dieser auf einen Freitag gefallen sein muss (wegen der Auferweckung am 3. Tage, welcher der erste Tag der Woche, der Tag nach dem Sabbat – Marc 16,1 = Matth 28,1 = Luc 24,1- war, ergibt sich nach astronomischer Berechnung am ehesten der 7. April des Jahres 30[07]. Anders verhält es sich im Johannes-Evangelium.

Übersetzung

Der Ausgangstext der Übersetzung ist Nestle-Aland, Novum Testamentum Graece, 27. Auflage, Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

1. Kapitel

(1) Beginn der Verkündigung von Jesus Christos, dem Sohne Gottes.

(2)[08] Wie bei dem Gottessprecher Esaia[09] geschrieben ist:

„Sieh, ich sende meinen Boten vor dir her,
der wird deinen Weg bereiten[10];
(3) Stimme eines Rufers in der Wüste:
Bereitet den Weg des Herrn,
macht seine Steige recht,[11]

(4) so taufte Johannes[12] in der Wüste und verkündete ein Taufbad der Umkehr zur Vergebung der Sünden[13].

(5) Und es kam zu ihm heraus das ganze judäische Land und alle Hierosolomiter, und sie wurden von ihm in den Jordan getaucht, wobei sie ihre Sünden bekannten. (6) Und Johannes war mit Kamelhaaren bekleidet[14] und mit einem ledernen Gürtel um seine Lenden[15], und er aß Heuschrecken[16] und wilden Honig.

(7)[17] Und er verkündete mit den Worten: „Nach mir kommt einer, der stärker ist als ich bin, dessen Riemen von den Sandalen zu lösen ich nicht wert bin. (8) Ich tauche euch in Wasser, er aber wird euch in heiligen Geist tauchen[18].

(9)[19] Und es geschah in jenen Tagen, da kam Jesus aus Nazareth[20] in Galiläa und wurde von Johannes in den Jordan getaucht. (10) Und sogleich, als er aus dem Wasser stieg, sah er die gespaltenen Himmel[21] und der Geist kam wie eine Taube auf ihn herab[22]; (11) und eine Stimme erging von den Himmeln: „ Du bist mein geliebter Sohn[23], an dir habe ich Wohlgefallen[24].”

(12)[25] Und sogleich treibt ihn der Geist in die Wüste. (13) Und er war vierzig Tage in der Wüste, vom Satan versucht, und er war bei den Tieren[26], und die Engel[27] dienten ihm[28].

(14) Nachdem aber Johannes verhaftet worden war[29], ging Jesus nach Galiläa[30], verkündete die frohe Botschaft Gottes (15) und sagte: „Die Zeit ist erfüllt[31] und die Herrschaft Gottes naht; kehrt um und glaubt an die [32]frohe Botschaft[33]!

(16)[34] Und als er am See von Galiläa entlang ging, erblickte er Simon und Andreas, Simons Bruder, wie sie ihre Netze in den See warfen; sie waren nämlich Fischer.(17) Und Jesus sprach zu ihnen: „Geht hinter mir her[35], und ich werde machen, dass ihr Fischer von Menschen[36] werdet!” (18) Und sogleich verließen sie die Netze und folgten ihm[37] (19) Und als er ein wenig weiter ging, erblickte er Jakobos, den Sohn des Zebedäos und seinen Bruder Johannes,[38] und sie flickten im Boot die Netze[39]. (20) Und sogleich rief er sie, und sie ließen ihren Vater Zebedäos mit den Tagelöhnern im Boot und gingen hinter ihm her[40].

(21)[41] Und sie gingen nach Kafarnaum[42]; und sogleich, als sie in die Synagoge kamen, lehrte er. (22) Und sie regten sich über seine Lehre auf; denn er lehrte sie als einer, der Vollmacht hat[43] und nicht wie die Schriftgelehrten.

(23) [44]Und zugleich war in ihrer Synagoge ein Mensch mit einem unreinen Geist[45]. Und er schrie (24) und sagte: „Was gehst du uns an[46], Nazarener Jesus? Bist du gekommen, um uns zu vernichten?[47] Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes[48].” (25) Und jesus bedrohte ihn mit den Worten: „ Schweig und fahre aus ihm hinaus![49]” (26) Und der unreine Geist zerrte an ihm[50], und mit lauter Stimme schreiend fuhr er aus ihm heraus. (27) Und alle erschraken, so dass sie einander befragend sagten: „Was ist das? Eine neue Lehre mit Vollmacht[51]; und er gebietet den unreinen Geistern, und sie gehorchen ihm[52]. (28) Und sein Ruf ging sogleich überall hin[53] in der ganzen Gegend

(29)[54] Sowie sie die Synagoge verlassen hatten, gingen sie in das Haus von Simon und Andreas mit Jakobos und Johannes[55]. (30) Aber Simons Schwiegermutter lag mit Fieber[56], und gleich sagen sie ihm von ihr. (31) Und er trat hinzu und richtete sie auf, nachdem er ihre Hände ergriffen hatte; und das Fieber verließ sie, und sie diente ihnen[57].

(32)[58] Als Abend geworden und die Sonne untergegangen war, brachten sie alle Kranken und die von Dämonen Besessenen[59] zu ihm; (33) und die ganze Stadt war an der Tür[60] versammelt. (34) Und er heilte viele Kranke mit verschiedenen Leiden und trieb viele Dämonen aus[61] und erlaubte den Dämonen nicht, zu sprechen[62],

weil sie ihn kannten.

(35) In der Frühe, als es noch völlig Nacht war, stand er auf, ging weg und entwich an einen einsamen Ort[63] und betete[64] dort. (36) Und Simon ging ihm nach und die bei ihm waren. (37) Und sie fanden ihn und sagten ihm: „ Alle suchen dich.[65]” (38) Und er sagt zu ihnen: „Wir wollen woanders hingehen in die umliegenden Flecken, damit ich dort verkünde: denn dazu bin ich gekommen.

(39) Und verkündigend kam er in ihre Synagogen in ganz Galiläa[66] und trieb die Dämonen aus. (40)[67] Und ein Aussätziger kommt zu ihm, bittet ihn und fällt auf die Knie und sagt zu ihm: „ Wenn du willst, kannst du mich reinigen.” (41) Und er erbarmte sich[68], streckte seine Hand aus, berührte[69] und spricht zu ihm: „Sei rein!” (42) Und sogleich wich der Aussatz von ihm und er wurde gereinigt. (43) Und nachdem er ihn angeschnaubt[70] hatte, trieb er ihn weg[71]. (44) Und er sagt zu ihm: „Sieh zu, dass du keinem etwas sagst[72], sondern geh weg, zeige dich dem Priester, und opfere für deine Reinigung, was Moyses vorgeschrieben hat[73] zum Zeugnis für sie.” (45) Doch als er wegging begann er vieles bekanntzugeben und die Sache[74] zu verbreiten, so dass er nicht mehr öffentlich in eine Stadt gehen konnte, sondern draußen an einsamen Orten war; und sie kamen von überall her zu ihm.

2. Kapitel

(1)[75] Und als sie nach Tagen wieder nach Kafarnaum[76] kamen, hörte man, dass er im Hause[77] ist. (2) Und viele versammelten sich, so dass sie auch vor der Türe[78] keinen Platz fanden, und er sagte ihnen das Wort[79]. (3) Und sie kommen und bringen einen Gelähmten zu ihm, von vieren getragen. (4) Und da sie nicht zu ihm hinbringen[80] konnten wegen der Volksmenge, deckten sie das Dach ab, wo er war, und nachdem sie ausgegraben[81] hatten, ließen sie die Liege hinab, wo der Gelähmte lag. (5) Und als Jesus ihren Glauben sieht, sagt er zu dem Gelähmten: „Kind[82], deine Sünden sind vergeben.” (6) Es saßen aber dort einige der Schriftgelehrten, und die dachten in ihren Herzen: (7)„Was redet der so? Er lästert. Wer kann Sünden vergeben außer dem einen[83] Gott[84].” (8) Und weil Jesus sofort in seinem Geist erkennt[85], dass sie bei sich so dachten[86], sagt er zu ihnen: „Was sinnt ihr in euren Herzen? (9)Was ist leichter: zu dem gelähmten zu sagen: Deine Sünden sind dir vergeben, oder zu sagen: Steh auf, nimm deine Liege und geh umher? (10) Damit ihr aber wisst, dass der Sohn des Menschen Vollmacht hat, Sünden zu vergeben auf Erden,” – sagt er zu dem Gelähmten: (11) „Ich sage dir, steh auf[87], nimm deine Liege, und geh in dein Haus!” (12) Und er stand auf, und sogleich nahm er seine Liege und ging vor allen weg, so dass alle staunten und Gott priesen, wobei sie sagten: „So etwas haben wir noch nie gesehen[88].”

(13)[89] Und wieder ging er hinaus zum See; und die ganze Volksmenge kam zu ihm, und er lehrte sie[90].

(14) Und im Vorbeigehen sah er Levi[91], den Sohn des Alphäus[92] an der Zollstelle sitzen, und er sprach zu ihm: „Folge mir![93]” Und er stand auf und folgte ihm.

(15) Und es geschah, als er sich in seinem Hause niederließ, da ließen sich auch viele Zöllner und Sünder[94] bei Jesus und seinen Schülern nieder; es waren nämlich viele,( und sie folgten ihm. (16) Und als die Schriftgelehrten der Pharisäer sahen)[95], dass er mit den Sündern und Zöllnern aß, sagten sie zu seinen Schülern: „ Dass er mit den Zöllnern und Sündern isst?” (17) Als jesus es gehört hatte, sagt er ihnen: „Die Gesunden brauchen keinen Arzt, sondern die Kranken; ich bin nicht gekommen, um Gerechte zu rufen, sondern Sünder[96].”

(18)[97]Und die Schüler des Johannes und die Pharisäer fasteten. Und man kommt und sagt zu ihm: „Weshalb fasten die Schüler des Johannes und die Schüler der Pharisäer, aber deine Schüler fasten nicht?” (19) Und Jesus sprach zu ihnen: „Können etwa die Söhne[98] des Bräutigams[99] fasten, während der Bräutigam bei ihnen ist? (So lange sie den Bräutigam bei sich haben, können sie nicht fasten)[100]. (20) es werden aber Tage kommen[101], an denen der Bräutigam von ihnen genommen wird[102], und dann werden sie fasten an jenem Tage. (21) Niemand näht einen Flicken aus einem neuen Stück Tuch auf ein altes Gewand; wenn aber doch, dann reißt das Füllstück von ihm ab, das Neue vom Alten, und der Riss wird schlimmer. (22) Uns niemand füllt jungen Wein in alte Schläuche, wenn aber doch, dann zerreißt der Wein die Schläuche, und der Wein verdirbt und die Schläuche.; (sondern junger Wein in neue Schläuche)[103].

(23)[104] Und es geschah, dass er am Sabbat durch die Saaten ging, und die Schüler fingen an, einen Weg zu bahnen, indem sie die Ähren ausrauften[105]. (24) Und die Pharisäer sagten zu ihm: „ Siehst du, was sie am Sabbat tun, was nicht erlaubt ist[106]?”(25) Und er spricht zu ihnen: „ Habt ihr nicht gelesen, was David getan hat, als er in Not war und es hungerte ihn und die mit ihm waren[107]? ((26) Wie er in das Haus Gottes ging, als Abjathar Erzpriester war[108], und die Schaubrote aß, die nur den Priestern zu essen erlaubt ist, und er sie auch denen gab, die mit ihm waren.?” Und er sagte ihnen: „Der Sabbat ist für den Menschen gemacht, nicht der Mensch für den Sabbat; (27) so dass Herr auch des Sabbats der Sohn des Menschen ist.”

3. Kapitel

(1)[109] Und er ging wieder in die Synagoge. Und dort war ein Mensch, der eine verdorrte Hand hatte. (2) Und sie beobachteten ihn, ob er am Sabbat heilen würde. Damit sie ihn verklagen könnten. (3) Und er sagt zu dem Menschen, der die verdorrte Hand hatte: „ Stell dich in die Mitte!” (4) Und er sprach zu ihnen: „ Ist es erlaubt, am Sabbat Gutes zu tun[110] oder Böses zu tun, eine Seele[111] zu retten oder zu töten?” Sie aber schwiegen. (5) Und indem er sie ringsum[112] mit Zorn[113] anblickt, betrübt über die Verstockung[114] ihrer Herzen, sagt er zu dem Menschen: „Streck die Hand aus!” Und die Hand wurde wieder normal. (6) Und nachdem die Pharisäer hinausgegangen waren, hielten sie sogleich mit den [115]Herodianern[116] eine Beratung gegen ihn, dass sie ihn umbrächten.

(7) Und Jesus entwich mit seinen Schülern an den See. Und eine große Menge aus Galiläas folgte und aus Jerusalem, (8) und eine große Menge kam zu ihm aus Jerusalem und aus Idumäa und von jenseits der Jordan und aus der Umgebung von Tyros[117] und Sidon, die hörten, was er tut.

(9) Und er sagte zu seinen Schülern, dass ein Boot für ihn bereitstehen solle wegen der Volksmenge[118], damit sie ihn nicht bedrängen können. (10) Denn er hatte viele geheilt, so dass diejenigen, welche Leiden hatten[119], über ihn herfielen, um ihn zu berühren[120]. (11) Und als ihn die unreinen Geister sahen, schrieen sie mit den Worten: „ Du bist der Sohn Gottes.[121]” (12) Und er bedrohte sie heftig, dass sie ihn nicht bekannt machen sollten[122].

(13)[123]Und er steigt auf den Berg, und er ruft diejenigen, die er wollte, herbei, und sie kamen zu ihm. (14) Und er setzte zwölf[124] ein (,die er auch „Apostel”[125] nannte)[126], damit sie bei ihm sein sollten[127] und damit er sie zum Verkündigen aussende (15) und dass sie Vollmacht haben, die Dämonen zu vertreiben[128].

(16) (Und er setzte die Zwölf ein,)[129] und ergab Simon den Namen Petrus[130], (17) und Jakobus, den Sohn des Zebedäos, und Johannes, den Bruder des Jakobus[131], und ergab ihnen den Namen Boanerges, das heißt „Söhne des Donners”; (18) und Andreas und Philippos und Bartholomäos uns Matthäos[132] und Thomas[133] und Jakobos, den Sohn des Alphäus Thaddäos und Simon, den Kananäer (19) und Judas Iskarioth,, der ihn auch auslieferte.

(20) Und er geht in ein Haus; und wieder geht die Volksmenge mit ihm[134], so dass sie nicht einmal Brot essen konnten. (21) Uns als es die Seinen[135] hörten, gingen sie hin, um ihn zu greifen; sie sagten nämlich: „Er ist verrückt.[136]

(22) Und die Schriftgelehrten, die von Jerusalem herabgekommen waren, sagten: „Er hat den Beelzebul” und: „Durch den Obersten der Dämonen vertreibt er die Dämonen.”[137]

(23) Und nachdem er sie herbeigerufen hatte, redete er zu ihnen in Gleichnissen[138]: „ Wie kann der Satan den Satan vertreiben? (24) Und wenn eine Herrschaft in sich selbst zerstritten ist, kann jene Herrschaft nicht bestehen; (25) Und wenn ein Haus[139] in sich selbst zerstritten ist, kann jenes Haus nicht bestehen. (26) Und wenn der Satan gegen sich selbst aufsteht und zerstritten ist, kann er nicht bestehen, sondern ist am Ende. (27) Und niemand kann in das Haus des Stärkeren eindringen und seinen Hausrat rauben, wenn er nicht zuerst den Stärkeren gebunden hat, und dann wird er sein Haus ausrauben[140].

(28)[141] Amen, ich sage euch: alle Sünden werden den Menschensöhnen vergeben, auch die Lästerungen, mit denen sie lästern; (29) wer aberden heiligen Geist lästert, der hat in Ewigkeit keine Vergebung, sonder ist ewiger Sünde schuldig.” (30) Denn sie hatten gesagt: „Er hat einen unreinen Geist,”

(31) Und seine Mutter kommt und seine Brüder[142], und während sie draußen stehen blieben, schickten sie zu ihm, um in zu rufen. (32) Und die Volksmenge saß um ihn herum, und man sagt ihm: „Sieh, deine Mutter und deine Brüder (und deine Schwestern)[143] (33) Und er antwortete ihnen mit den Worten: „ Wer ist meine Mutter und meine Brüder?” (34) Und indem er auf die umherblickte[144], die rund um ihn herum saßen, spricht er: „Hier ist meine Mutter und sind meine Brüder. (35) Wer nämlich den Willen Gottes tut[145], der ist mein Bruder[146] und meine Schwester und meine Mutter.”

4. Kapitel

(1)[147] Und er begann wieder am See[148] zu lehren; und eine große Volksmenge versammelte sich bei ihm, so dass er in ein Boot stieg[149] und auf dem See saß, und die ganze Volksmenge war am See auf dem Lande. (2) Und er belehrte sie mit vielen Gleichnissen[150] und sprach bei seiner Belehrung: (3) „Hört! Ein Sämann ging aus, um zu säen. (4) Und beim Säen geschah es, dass etwas auf den Weg fiel, und es kamen die Vögel und fraßen es. (5) Und anderes fiel auf das Felsige, wo es nicht viel Erde hatte, und es ging sogleich auf, weil es keine tiefe Erde hatte; (6) und die Sonne ging auf, und es wurde versengt, und weil es keine Wurzel hatte[151], verdorrte es[152]. (7) Und anderes fiel unter die Dornen[153], und sie erstickten es, und es brachte keine Frucht. (8) Und anderes fiel auf das gute Land und brachte Frucht indem es aufwuchs und sich ausdehnte, und eins trug dreißigfach und eins sechzigfach und eins hundertfach.” (9) Und er sprach: „Wer Ohren hat zu hören, der höre![154]

[155](10) Und als er allein war, fragten ihn die. Welche bei ihm waren mit den Zwölfen nach den Gleichnissen. (11) Und er sprach zu ihnen: „Euch ist das Geheimnis[156] der Herrschaft Gottes gegeben; jenen aber da draußen[157] widerfährt das alles in Gleichnissen[158],

(12) damit[159] Sehende sehen und nicht erkennen.
Und Hörende hören und nicht verstehen,
so dass sie sich nicht bekehren und ihnen vergeben werde.”[160]

[161](13) Und er spricht zu ihnen: „ Ihr begreift dieses Gleichnis nicht, und wie wollst ihr all die Gleichnisse verstehen? (14) Der Sämann[162] sät das Wort. (15) Es gibt die an dem Wege, wohin das Wort gesät wird, und wenn sie es hören, kommt sogleich der Satan und nimmt das in sie[163] gesäte Wort hinweg. (16) Es gibt die auf das Felsige Gesäten, die, wenn sie das Wort hören, es sogleich mit Freuden annehmen, (17) und sie haben keine Wurzel, sondern sind unbeständig, so dass sie Anstoß nehmen, wenn Drangsal und Verfolgung wegen des Wortes geschehen. (18) Und andere sind die in die Dornen Gesäten; das sind die, welche das Wort hören, (19) und die Sorgen dieser Welt[164] und die Verführung[165] des Reichtums und die sich einstellenden Begierden[166] nach sonstigem ersticken das Wort und es wird fruchtlos[167]. (20) Und jene sind die, welche auf gutes Land gesät sind, die hören das Wort und nehmen es auf und bringen Frucht, eins dreißigfach und eins sechzigfach und eins hundertfach.”

(21) Und er sprach zu ihnen: [168]„Kommt etwa ein Licht unter einen Modios zu stehen oder unter ein Bett; nicht dass es auf einem Leuchter steht? (22) Es gibt nämlich nichts Verborgenes, das nicht offenbar würde, auch war nichts verborgen, sondern dass es zur Enthüllung käme[169].(23) Wer Ohren hat zu hören, der höre![170]” (24) Und er sprach zu ihnen: „Seht auf das, was ihr hört! Messt mit dem Maß, mit dem ihr zumesst, wird euch zugemessen werden[171], und es wird euch hinzu getan[172]. (25) Denn wer hat, dem wird gegeben werden; und wer nicht hat, dem wird auch das genommen werden, war er hat[173].”

(26) Und er sprach: „Mit der Herrschaft Gottes verhält es sich wie mit einem Menschen, der Samen auf das Land wirft[174], (27) und er schläft[175] und steht auf bei Nacht und Tag, und der Same geht auf und wächst, und er merkt es nicht. (28) Von selbst bringt die Erde Frucht, zuerst grüne Saat, dann die Ähre, dann das volle Getreide in der Ähre.. (29) Wenn es aber Frucht bringt, schickt er sogleich die Sichel[176], denn die Ernte ist da.”

[177](30) Dann sprach er: „Womit kann man die Herrschaft Gottes vergleichen[178] oder in welches Gleichnis können wir sie stellen? (31) Wie ein Senfkorn[179], das, wenn es in die Erde gesät wird, das kleinste aller Samenkörner auf Erden ist, (32) und wenn es gesät ist, wächst es und wird größer als alle Kräuter, und es bringt große Zweige hervor, so dass unter seinem Schatten die Vögel des Himmels wohnen[180].”

[181](33) Und mit vielen derartigen Gleichnissen sagte er ihnen das Wort[182] so, wie sie es zu hören vermochten[183]. (34) Ohne Gleichnisse redete er aber nicht zu ihnen[184], allein aber mit den Schülern erklärte er alles.

[185](35) Und er sagt ihnen an jenem Tage, als es Abend geworden war: „Wir wollen hinübergehen.”[186] (36) Und sie nahmen ihn mit, als er in dem Boot war, und andere Boote waren bei ihm. (37) Und es geschah ein Mächtiger Wirbelsturm von Wind, und sie Wellen schlugen in das Boot, so dass es schon am Untergehen war.[187](38) Und er selbst war im Heck uns schlief auf einem Kissen. Und sie wecken ihn und sagen zu ihm: „Lehrer, kümmert es dich nicht[188], dass wir untergehen?” (39) Und er stand auf, bedrohte den Wind[189] und sprach zu dem See: „Schweig, verstumme!” Und der Wind legte sich[190], und es wurde eine große Stille. (40) Und er sprach zu ihnen: „Was seid ihr furchtsam? Habt ihr keinen Glauben?[191]” (41) Und es überkam sie eine große Furcht[192], und sie sagten zu einander: „Wer ist der, denn der Wind und der See gehorchen ihm.”

5. Kapitel

[193](1) Und sie kamen auf die andere Seite des Sees in das Gebiet der Gerasener[194]. (2) Und als er das Boot verließ, begegnete ihm sogleich aus den Gräbern ein Mensch mit einem unreinen Geist[195], (3) der seine Unterkunft in den Gräbern[196] hatte, und niemand konnte ihn mit einer Kette fesseln., (4) weil er oft mit Fußfesseln und Ketten gebunden worden war und die Ketten von ihm zerrissen und die Fußfesseln zerrieben worden waren, und niemand konnte ihn bändigen; (5) und er war ständig bei Nacht und bei Tage in den Gräbern, und auf den Bergen schrie er und schlug sich selbst mit Steinen. (6) Und als er Jesus von ferne sah, lief er und fiel vor ihm nieder,(7) und mit gewaltiger Stimme schreiend sagte er: „ Was gehst du uns an,[197] Jesus, Sohn des höchsten[198] Gottes[199]? Ich beschwöre[200] dich bei Gott,, dass du mich nicht quälst!” (8) Er sprach nämlich zu ihm: „Geh hinaus, unreiner Geist, aus dem Menschen!” (9) Und er fragte ihn: „Was ist dein Name?” und er sagt ihm: „Mein Name ist ‘Legion’. Denn wir sind viele.” (10) Und er bat ihn immer wieder, dass er ihn nicht aus dem gebiet vertreibe. (11) Aber dort an dem Berg weidete eine große Herde Schweine;(12) und er bat ihn mit den Worten: „Schick uns zu den Schweinen, damit wir in sie hinein gehen!” (13) Und er erlaubte es ihnen. Und als die unreinen Geister herauskamen, fuhren sie in die Schweine, und die Herde stürmte den Abhang hinab in den See, etwa zweitausend, und sie ertranken im See.

(14) Und ihre Hirten flohen und berichteten in der Stadt und auf dem lande; und man kam, um zu sehen, was geschehen war. (15) Und sie kommen zu Jesus und sehen den Besessenen bekleidet und vernünftig sitzen, der die ‘Legion’ gehabt hatte, und sie fürchteten sich. (16) Und die es gesehen hatten, erzählten ihnen, wie es dem besessenen ergangen war und die Sache mit den Schweinen. (17) Und sie begannen, ihn zu bitten, dass er ihre Gegend verlasse.

(18) Und als er in das Boot steig, bat ihn der Besessene, dass er bei ihm sein[201] könne. (19) Uns er erlaubte es ihm nicht, sondern sprach zu ihm: „ Geh in dein Haus zu den Deinen und erzähle ihnen, was der Herr[202] für dich getan und sich über dich erbarmt hat!” (20) Und er ging weg und verkündete in der Dekapolis[203][204], was Jesus für ihn getan hatte, und alle wunderten sich.

[205](21)Und als Jesus im Boot wieder hinübergefahren war, versammelte sich eine große Volksmenge bei ihm, und er war am See. (22) Und einer der Synagogenvorsteher mit Namen Jairos kommt zu ihm, und als er ihn sieht, fällt er ihm zu Füßen (23) und bittet ihn dringend mit den Worten: „Mit meiner Tochter geht es zu Ende, dass du kommst und ihr deine Hände auflegst, damit sie gerettet werde und lebe.” (24)[206] Und er ging mit ihm weg, und eine große Volksmenge folgte ihm und drängelte sich um ihn[207].

(25) Und eine Frau, die zwölf Jahre lang einen Blutfluss hatte, (26) und sie hatte von vielen Ärzten viel erlitten und alles Ihre aufgewendet , ohne dass ihr geholfen worden ist, sondern es war schlimmer geworden, (27) sie hatte von Jesus gehört, kam in der Menge nach vorne und berührte[208] sein Gewand; (28) denn sie sagte: „Auch wenn ich seine Gewänder berühre, werde ich geheilt.” (29) Und sogleich hörte der Fluss ihre Blutes auf, und sie merkte an ihrem Körper, dass sie von ihrer Qual geheilt war. (30) Und weil Jesus sogleich bei sich merkte, dass von ihm eine Kraft[209] ausgegangen war, wandte er sich in der Menge um und sprach: „Wer hat meine Gewänder berührt?” (31) Und seine Jünger sagten: „Du siehst die sich umdrängelnde Menge und fragst: ‘Wer hat mich berührt?’” (32) Und er blickte umher[210], um die zu sehen, die das getan hatte. (33) Und die Frau fürchtete sich und zitterte,[211] denn sie wusste, was mit ihr geschehen war, kam und fiel vor ihm nieder und sagte ihm die ganze Wahrheit. (34) Er aber sprach zu ihr: „Tochter, dein Glaube hat dich gerettet; gehe hin in Frieder[212], und sei geheilt von deiner Qual.”[213]

(35) Während er noch redet, kommen die von dem Synagogenvorsteher und sagen: „Deine Tochter ist gestorben; was bemühst du noch den Lehrer?” (36) da Jesus die Rede gehört hatte, die gesprochen wurde, sagt er zu dem Synagogenvorsteher: „Fürchte dich nicht, glaube nur!” (37) Und erlaubte keinem, ihm zu folgen außer Petros und Jakobos und Johannes, dem Bruder des Jakobos[214]. (38) Und er kommt in das Haus des Synagogenvorstehers und sieht den Tumult und die vielen jammernden und klagenden Frauen, (39) und beim Hineingehen sagt er zu ihnen: „Was regt ihr euch auf und jammert? Das Kind ist nicht gestorben[215], sondern es schläft.” (40) Und sie lachen ihn aus. Er aber treibt alle hinaus[216] und nimmt den Vater des Kindes und die Mutter und sie bei ihm sind und geht dort hinein, wo das Kind war. (41) Und nachdem er die Hand des Kindes ergriffen hatte[217], spricht er zu ihr: „Talitha kum!”[218] Das heißt übersetzt: „Mädchen, ich sage dir: Steh auf!”[219] Und sogleich stand das Mädchen auf und ging umher; sie war übrigens zwölf Jahre alt. (42) Und sogleich entsetzten sie sich in großer Erregung. (43) Und er befahl ihnen vielmals, dass es keiner erfahre[220], und er sagte, ihr zu essen zu geben.

6. Kapitel

[221](1) Und er ging von dort weg und kommt in seine Vaterstadt, und seine Schüler folgen ihm. (2) Und als Sabbat war, begann er in der Synagoge zu lehren, und viele Zuhörer regten sich auf, indem sie sagten: „Woher hat er das, und was ist das für eine Weisheit, welche ihm gegeben ist und derartige Machttaten[222], die durch seine Hände geschehen?[223] (3) Ist er nicht der Bauhandwerker, Marias Sohn und ein Bruder von Jakobos und Joset und Juda und Simon?[224] Und sind nicht seine Schwestern hier unter uns?” Und sie nahmen Anstoß an ihm. (4) Und Jesus sprach zu ihnen: „Ein Gottessprecher ist nur in seinem Vaterland[225] und bei seinen Verwandten und in seiner Familie verachtet[226].” (5) Und er konnte dort keinerlei Machttaten vollbringen, außer dass er wenigen Kranken die Hände auflegte[227] und heilte. (6) Und er wunderte sich über ihren Unglauben. Und er ging lehrend umher in den Dörfern ringsum[228]. [229](7) Und er berief die Zwölf und begann sie zu je zweien auszusenden und gab ihnen Macht über die unreinen Geister.(8) Und er befahl ihnen, dass sie unterwegs nichts mitnehmen sollten außer einem Stab, kein Brot, keinen Beutel, kein Geld im Gürtel, (9) aber mit Sandalen gebunden und nicht mit zwei Hemden bekleidet. (10) Und er sprach zu ihnen: „Wo immer ihr in eine Haus kommt, , bleibt dort bis ihr von dort aufbrecht. (11) Und wenn euch jemand an einem Ort nicht aufnehmen sollte, sie auch nicht auf euch hören, dann geht von dort weg und schüttelt den Staub von euren Füßen[230] zum Zeugnis über sie[231]. (12) Und sie gingen los und verkündeten, dass man umkehren solle. (13) und sie vertrieben viele Dämonen[232] und salbten viele Kranke mit Öl[233] und heilten.

[234](14) Und der König Herodes[235] hörte es, denn sein Name war bekannt geworden, und man sagte: „ Johannes der Täufer ist auf erweckt von den Toten und deswegen wirken die Kräfte durch ihn.” (15) Andere aber sagten: „Er ist Elias;” andere aber sagten: „Er ist eine Gottessprecher wie einer der Gottessprecher.”[236] (16) Als es aber Herodes hörte, sagte er: „ Johannes, den ich enthauptet habe, der ist auferweckt worden.”

[237](17) Herodes[238] selbst hatte nämlich ausgesandt und Johannes festgenommen und im Kerker gefangen gehalten wegen der Herodias, der Frau seines Bruders Philippos, denn die hatte er geheiratet[239]. (18) Johannes hatte nämlich zu Herodes gesagt, dass es nicht erlaubt ist, die Frau seines Bruders zu haben. (19) Herodias aber stellte ihm nach und wollte ihn umbringen und konnte es nicht; (20) Herodes fürchtete nämlich Johannes, weil er wusste, dass er ein gerechter und heiliger Mann war, und schützte ihn, und wenn er ihn gehört hatte, war er in großer Verlegenheit, und er hörte ihn gerne.

(21)Und als ein geeigneter Tag war, als Herodes an seinem Geburtstag ein Bankett für seine Vornehmen[240] und Befehlshaber[241] und die Ersten von Galiläa veranstaltete, (22) und die Tochter der Herodias kam herein und tanzte, und es gefiel dem Herodes und den Tischgenossen. Und der König sprach zu dem Mädchen: „ Erbitte von mir, was du willst, und ich werde es dir geben;” (23) Und er schwor ihr mehrfach: „ Was auch immer du von mir fordern wirst, ich werde es dir geben bis zur Hälfe meines Reiches[242]. (24) Und nachdem sie hinausgegangen war, sagte sie zu ihrer Mutter: „ Was soll ich fordern?” Sie aber sagte: „ Das Haupt Johannes des Täufers.” (25) Und eilig ging sie zum König hinein und bat ihn mit den Worten: „Ich will, dass du mir sofort das Haupt Johannes des Täufers auf einer Schüssel gibst!” (26) Und obwohl der König sehr traurig war, wollte er sie wegen der Eide und wegen der Tischgenossen nicht abweisen.; (27) und der König schickte sogleich den Henker los und befahl, sein Haupt zu bringen. Und er ging hin, enthauptete ihn im Kerker (28) und brachte das Haupt auf einer Schüssel und gab es dem Mädchen, und das Mädchen gab es seiner Mutter. (29) Und nachdem es seine Schüler gehört hatten, kamen sie und trugen seinen Leichnam weg und legten ihn in ein Grab,

(30) Und die Gesandten[243] kamen bei Jesus zusammen und berichteten ihm alles, was sie getan und gelehrt hatten[244]. (31) Und er sprach zu ihnen: „ Kommt ihr alleine an einen einsamen Ort und ruht euch ein wenig aus. Es gab nämlich viele, die kamen und gingen, und sie hatten nicht einmal Zeit zu essen.

[245](32) Und sie kamen in dem Boot allein an einen einsamen Ort. (33) Und man sah sie sich entfernen, und viele bemerkten es[246] und liefen aus allen Städten dort auf dem Landweg und kamen ihnen zuvor.

(34) Und als er heraus stieg, sah er die große Volksmenge und erbarmte sich über sie[247], denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben[248], und er begann sie vieles zu lehren.

[249](35) Und als schon viele Stunden vergangen waren, traten seine Schüler zu ihm und sagten: „Der Ort ist einsam, und es ist schon eine späte Stunde. (36) Schick sie weg, damit sie in die umliegenden Höfe und Dörfer gehen und sich etwas zu essen kaufen,” (37) Er aber antwortete und sprach zu ihnen: „Gebt ihr ihnen zu essen!” Und sie sagen ihm: „Sollen wir losgehen und für zweihundert Denare[250] Brot kaufen[251]?” (38) Doch er sprach zu ihnen: „Wie viele Brote habt ihr? Geht hin, seht nach!” Als sie es wussten, sagen sie: „ Fünf und zwei Fische.” (39) Und er trug ihnen auf, dass sich alle nach Tischgruppen auf das grüne Gras setzen sollten[252]. (40) Und sie ließen sich Abteilung auf Abteilung nieder, je einhundert und je fünfzig. (41) Und er nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte gen Himmel. lobte[253] und brach die Brote und gab sie seinen Schülern[254], damit sie ihnen austeilten, und die zwei Fische verteilte er unter allen[255]. (42) Und alle aßen und wurden satt. (43) Und sie trugen zwölf Körbe voll an Resten und von den zwei Fischen.[256]. (44) Und die, welche die Brote gegessen hatten waren fünftausend Männer.

[257](45) Und sogleich nötigte er seine Schüler in das Boot zu steigen und ans andere Ufer nach Bethsaida[258] zu fahren bis er die Volksmenge entlassen hatte. (46) Und er verabschiedete sich von Ihnen und ging auf einen Berg, um zu beten. (47) Und als es Abend wurde, war das Boot mitten auf dem See und er allein auf dem Land. (48) Und als er sie bedrängt dahin treiben sah, denn der Wind war ihnen entgegen, kommt er um die vierte Nachtwache[259] auf dem See wandelnd zu ihnen und wollte an ihnen vorüber gehen. (49) Als sie ihn auf dem See wandeln sahen, meinten sie, dass es ein Gespenst sei und schrieen auf. (50) Denn alle sahen ihn und waren verwirrt. Und sogleich redete er mit ihnen und sprach zu ihnen: „Seid getrost, ich bin es, fürchtet euch nicht!” (51) Und er stieg zu ihnen in das Boot, und der Wind legte sich[260], und sie gerieten untereinander sehr außer sich. (52) Denn sie waren über die Brote nicht verständig geworden, sondern ihr Herz war verstockt[261].

[262](53) Und nachdem sie ans Land hinübergefahren waren, kamen sie nach Gennezareth und legten an. (54) Und als sie aus dem Boot stiegen, erkannte man ihn sofort (55) und das ganze Land lief umher [263]und die begannen, die Kranken auf Tragen herbei zu bringen, wo sie hörten, dass er sei. (56) Und wo auch immer sie in Dörfer, Städte oder Gehöfte kamen, da legten sie die Kranken auf Plätze [264]und baten ihn, dass sie auch nur eine Quaste[265] seines Gewandes berührten[266], und die ihn berührten, wurden geheilt[267].

7. Kapitel

[268](1) Und die Pharisäer und einige der Schriftgelehrten, die aus Jerusalem[269] gekommen waren, versammelten sich bei ihm. (2) Uns als sie einige seiner Schüler sahen, das sie mit gewöhnlichen, das heißt mit ungewaschenen Händen die Brote aßen[270] (3) – denn Pharisäer und alle Juden essen nicht, wenn sie nicht mit der Faust[271] die Hände gewaschen haben, womit sie die Überlieferung der Ältesten einhalten, (4) und vom Markt zurückgekehrt, essen sie nicht, wenn sie sich nicht gewaschen haben, und vieles andere gibt es, was sie einzuhalten empfangen haben: Waschen[272] der Gefäße, Messbehälter[273], Kupfergeschirr und Betten[274] – (5) und die Pharisäer und die Schriftgelehrten fragten ihn: „Weshalb verhalten sich deine Schüler nicht gemäß der Überlieferung der Ältesten, sondern essen das Brot mit gewöhnlichen Händen?”

(6) Er aber sprach zu ihnen: „Gut hat Isaias[275] über euch Heuchler verkündet, wie geschrieben ist[276]:

„Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen.
Aber ihr Herz ist fern von mir;
(7) vergeblich verehren sie mich,
weil sie die Lehren der Menschengebote[277] lehren.”

(8)Während ihr das Gebot Gottes verlasst, haltet ihr die Überlieferung der Menschen.” (9) Und er sprach zu ihnen: „Fein hebt ihr das Gebot Gottes auf, damit ihr eure Überlieferung festsetzen könnt. (10) Denn Mose hat gesagt: ‘Ehre deinen Vater und deine Mutter!’[278] und: ‘Wer Vater oder Mutter schmäht, soll des Todes sterben.[279] (11) Ihr aber sagt: ‘Wenn ein Mensch zu Vater oder Mutter sagt: Korban[280], das heißt Gabe[281] ist das, was du von mir einfordern könntest, (12) dann erlaubt ihr, dass er nicht mehr für den Vater oder die Mutter tut., (13) womit ihr das Wort Gottes durch eure Überlieferung. die ihr überliefert habt. außer Kraft setzt; und dergleichen tut ihr vieles.”

(14) Und nachdem er die Volksmenge wieder zusammen gerufen hatte, sprach er: „ Hört auf mich und versteht! (15) Es gibt nichts außerhalb des Menschen, das ihn verunreinigen kann, wenn es in ihn hineingeht, sondern was aus dem Mensch herauskommt ist es, was den Menschen verunreinigt.(16)[282]

(17) Und als er von der Volksmenge weg in ein Haus gegangen war, fragten ihn seine Schüler nach dem Gleichnis. (18) Und er spricht zu ihnen: „So seid auch ihr unverständig? Wisst ihr nicht, dass alles, was von außen in den Menschen eingegangen ist, ihn nicht unrein machen kann, (19) weil nichts in sein Herz eingeht und in den Abtritt hinausgeht, was alle Speisen reinigt?” (20) Er sagte aber: „ Was aus dem Menschen herauskommt, das verunreinigt den Menschen. (21) Denn heraus aus dem Herzen der Menschen[283] kommen die bösen Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord, (22) Ehebruch, Habgier, Bosheit, Betrug, Ausschweifung, böses Auge[284][285] ,Hochmut, Torheit; (23) Alles dieses Böse kommt von inner heraus und verunreinigt den Menschen.”

[286](24) Nachdem er von dort aufgebrochen war, ging er in das Gebiet von Tyros[287]. Und erging in ein Haus und wollte von keinem erkannt werden, und er konnte sich nicht verbergen. (25) Doch sowie eine Frau, deren Tochter einen unreinen Geist hatte, von ihm hörte, ging sie los und fiel zu seinen Füßen nieder[288]. (26) Die Frau war aber eine Griechin, ihrer Abstammung nach eine Syrophönikerin; und sie bat ihn, dass er den Dämon aus ihrer Tochter vertreibe. (27) Er sprach: „Lass zuerst die Kinder satt werden, denn es ist nicht gut, den Kindern das Brot wegzunehmen und es den Hunden zu geben.” (28) Sie aber antwortete und sagt zu ihm: „Herr, auch die Hündchen unter dem Tisch essen von den Brocken[289] der Kinder.” (29) Und er sprach zu ihr: „Um dieses Wortes willen geh hin, der Dämon ist aus deiner Tochter gewichen.” (30) Und nachdem sie in ihr Haus gegangen war, fand sie das Kind auf dem Bett liegend, und der Dämon war von ihr gewichen[290].

[291](31) Und als er das Gebiet von Tyros[292] verlassen hatte, kam er durch Sidon an den See von Galiläa mitten durch das Gebiet der Dekapolis[293]. (32) Und sie bringen ihm einen Gehörlosen und Stummen und bitten ihn, dass er ihm die Hand auflege[294].(33) Und er führte ihn allein von der Volksmenge weg, legte seine Finger auf seine Ohren, und nachdem er ausgespuckt hatte[295], berührte[296] er seine Zunge, (34) dann blickte er gen Himmel[297], seufzte[298] und spricht zu ihm: „Ephatha!” Das heißt: „ Öffne dich!” (35) Und sogleich öffnete sich sein Gehör, und die Fessel[299] seiner Zunge wurde gelöst, und er redete richtig. (36) Und er befahl ihnen, dass sie es keinem sagen sollten[300]; je mehr er es ihnen aber befahl, umso mehr gaben sie es bekannt. (37) Und sie erregten sich[301] über die Maßen und sagten: „Alles hat er gut gemacht, und die Gehörlosen macht er höre und die Stummen[302] sprechen.”

8. Kapitel

[303](1) In jenen tagen, als wieder viel Volk da war und sie nichts zu essen hatten, rief er die Schüler und spricht zu ihnen: (2) „Ich habe Mitleid [304]mit dem Volk, weil sie schon drei Tage bei mir ausharren und nichts zu essen haben; (3) und wenn ich sie hungrig in ihre Häuser entlasse, werden sie unterwegs umkommen; und einige von ihnen sind von weither gekommen.” (4) Und seine Schüler antworteten ihm: „Wie ist es möglich, diese hier in der Einöde mit Broten zu sättigen?” (5) Und er fragte sie: „Wie viele Brote habt ihr?” Sie aber sagten: „Sieben.[305]” (6) Und er gebietet der Volksmenge, sich auf die Erde zu setzen; und er nahm die sieben Brote, und nachdem er gelobt hatte[306], brach er sie uns gab sie seinen Schülern, damit sie diese verteilten, und sie verteilten sie im Volk. (7) Und sie hatten wenige Fische; und nachdem er über ihnen gelobt hatte, sagte er, auch diese zu verteilen. (8) Und sie aßen und wurden satt und trugen die übrigen Brocken in sieben Körben fort. (9) es waren aber etwa viertausend. Und er entließ sie.

(10) Und sogleich bestieg er mit seinen Schülern das Boot und kam in das Gebiet von Dalmanutha.

[307](11) Und die Pharisäer gingen los und begannen ihm nachzustellen, indem sie von ihm ein Zeichen vom Himmel suchten, wobei sie ihn versuchten[308]. (12) Und er seufzte[309] in seinem Geist und sagt: „Was sucht dieses Geschlecht ein Zeichen? Amen, ich sage euch: diesem Geschlecht wird keinesfalls ein Zeichen gegeben werden.” (13) Und er verließ sie, stieg wieder ein und fuhr ans andere Ufer.

[310](14) Und sie hatten vergessen, Brote zu holen, und außer einem Brot hatten sie nicht bei sich in dem Boot. (15) Und er gebot ihnen mit den Worten: „Seht, hütet euch vor dem Sauerteig[311] der Pharisäer und dem Sauerteig des Herodes.” (16) Und sie redeten miteinander, dass sie keine Brote hatten[312]. (17) Und da er es merkte, spricht er zu ihnen: „Was redet ihr, dass ihr keine Brote habt; habt ihr noch nicht verstanden und nicht begriffen? Habt ihr eure Herzen verstockt[313]?

(18)[314] Habt ihr Augen und seht nicht
und habt ihr Ohren und hört nicht?[315]

und ihr erinnert euch nicht, (19) dass ich die fünf Brote gebrochen habe für die Fünftausend[316], wie viele Körbe voll Brocken habt ihr weggetragen?” Sie sagen zu ihm: „Zwölf”. (20) Und bei den sieben für die Viertausend[317], wie viele Körbe habt ihr weggetragen?” Und sie sagen zu ihm: „ Sieben”. (21)Und er sprach zu ihnen: „Habt ihr noch nicht begriffen?”

(22) Und sie kommen nach Bethsaida[318]. Und man bringt ihm einen Blinden und bittet ihn, dass er ihn berühre[319]. (23) Und nachdem die Hände des Blinden ergriffen hatte, führte er ihn aus dem Dorf hinaus und spuckte[320] in seine Augen, legte die Hände auf ihn[321] und fragte ihn: „Siehst du etwas?” (24) Und da er wieder sehen konnte, sagte er: „Ich sehe die Menschen, denn ich sehe sie wie umher gehende Bäume.” (25) darauf legte er wieder die Hände[322] auf seine Augen, und er sah scharf hin und war wieder hergestellt, und er erblickte alles deutlich. (26) Und er schickte ihn in sein Haus mit den Worten: „ Dass du nicht in das Dorf gehst!”

[323](27) Und Jesus ging weg und seine Schüler in die Dörfer von Kaisaria des Philippos[324]: „ Und auf dem Wege fragte er seine Schüler, indem er zu ihnen sprach: „Was sagen die Leute, wer ich sei?” (28) Sie aber sagten zu ihm: „Johannes der Täufer[325], und andere Elia[326], andere aber einer der Gottessprecher.” (29) Und er fragte sie; „Was sagt ihr aber, wer ich sei?” Petrus antwortete ihm und spricht: „Du bist der Gesalbte[327].” (30) Und er bedrohte sie, dass sie niemandem von ihm sagten[328].

[329](31)Und er begann sie zu lehren: „ Der Sohn des Menschen muss viel leiden und von den Ältesten und Oberpriestern und Schriftgelehrten verworfen[330] und getötet werden und nach drei Tagen auferstehen[331].” (32) Und er sprach das Wort offen[332] aus. Und Petrus nahm ihn beiseite und begann ihn zu bedrohen. (33) Er aber wandte sich um, sah seine Schüler an und bedrohte Petrus und spricht: „Hinweg hinter mir, Satan[333], du denkst nicht was Gottes ist, sondern das der Menschen!”

[334](34) Und nachdem er die Volksmenge samt seinen Schülern herbei gerufen hatte, sprach er zu ihnen: „Wenn mir einer folgen will, dann verleugne er sich selbst und nehme seinen Kreuzesbalken auf sich und folge mir.[335] (35) Wer nämlich seine Seele[336] retten will, der wird sie verlieren; wer aber seine Seele um meinet und des Evangeliums[337] willen verlieren wird, der wird sie retten[338].(36) Denn was nützte es einem Menschen, die ganze Welt zu gewinnen und an seiner Seele Schaden zu nehmen? (37) Denn war könnte ein Mensch als Tauschmittel[339] für seine Seele geben?” (38) Wer sich nämlich in diesem ehebrecherischen[340] und sündigen Geschlecht meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich auch der Sohn des Menschen[341] schämen[342], wenn er in der Herrlichkeit seines Vaters mit den heiligen Engeln[343][344] kommt.”

9. Kapitel

(1) Und er sprach zu ihnen: „Amen, ich sage euch, dass einige von denen, die hier stehen, den Tod nicht schmecken[345] werden, ehe sie die Herrschaft Gottes in Kraft[346] kommen sehen[347].”

[348](2) Und nach sechs Tagen nimmt Jesus den Petros und den Jakobos und den Johannes[349] und führt sie allein auf einen hohen Berg hinauf, und er wurde vor ihnen [350]verwandelt[351]. (3) Und seine Gewänder wurden ganz leuchtend weiß, welche kein Walker auf Erden so weiß[352] machen kann. (4) Und es erschien ihnen Elias[353] mit Mose[354], und sie redeten mit Jesus. (5) Und indem Petros antwortete, sagt er zu Jesus: „Rabbi[355], hier ist es gut für uns zu sein, und wir wollen drei Hütten machen, dir eine und Mose eine und Elia eine.” (6) Er wusste nämlich nicht, was er antwortete[356], denn sie waren erschrocken. (7) Und es kam eine Wolke[357], welche sie beschattete, und eine Stimme erging aus der Wolke: „Dies ist mein geliebter Sohn[358], hört auf ihn![359]”(8) Und als sie sich plötzlich umblickten, sahen sie nur Jesus allein bei sich.

(9) Und bei Hinabsteigen von dem Berg befahl er ihnen, dass sie keinem erzählen sollten[360], was sie gesehen hatten, ehe der Sohn des Menschen von den Toten auferstanden sein würde. (10) Und sie hielten sich an das Wort, wobei sie miteinander überlegten, was das „von den Toten auferstehen” sei.

[361](11) Und sie fragten ihn indem sie sagten: „ Die Schriftgelehrten sagen, dass zuerst Elia kommen muss[362]?” (12) Er aber sprach zu ihnen: „ Allerdings kommt Elia zuerst und stellt alles wieder her[363]; und wie steht über den Menschensohn geschrieben, dass er viel leidet und verachtet wird[364]? (13) Aber ich sage euch, dass Elias gekommen ist[365], und sie haben mit ihm gemacht, was sie wollten[366].

[367](14) Und als sie zu den Schülern kamen, sahen sie viel Volk um sie herum und Schriftgelehrte, die mit ihnen verhandelten..(15) Und als ihn das Volk sah, erstaunten sie und begrüßten ihn, nachdem sie herzu gelaufen waren. (16) Und er befragte sie: „Was verhandelt ihr mit ihnen?” (17) Und einer aus dem Volk antwortete ihm: „Lehrer, ich habe meinen Sohn, der einen stummen Geist[368] hat, zu dir gebracht; (18) und wo er ihn erwischt, reißt er ihn, schäumt und knirscht mit den Zähnen und erstarrt; und ich habe deinen Schülern gesagt, dass sie ihn vertreiben sollen, und sie konnten es nicht. (19) Er aber antwortete ihnen, indem er spricht: „O, ungläubiges Geschlecht[369], wie lange werde ich bei euch sein? Wie lange werde ich euch ertragen? Bringt ihn zu mir!” (20) Und sie brachten ihn zu ihm, und als der Geist ihn sah, zerrte[370] er ihn sogleich, und er fiel auf die Erde und wälzte sich schäumend. (21) Und er fragte den Vater: „Wie lange ist ihm dies widerfahren? „Er aber sagte: „Von Kindheit an. (22) und oft hat er ihn ins Feuer und ins Wasser geworfen, um ihn zu verderben; aber wenn du etwas vermagst, dann hilf uns, wenn du mit uns Mitleid hast!” (23) Jesus aber sprach zu ihm: „Das „wenn du vermagst” – der Glaubende vermag alles[371].” (24) Sogleich schrie der Vater des Knaben und sagte: „Ich glaube, hilf meinem Unglauben![372]” (25) Als Jesus sah, dass die Volksmenge herbei lief, drohte er dem unreinen Geist, indem er sprach: „Sprachloser[373] und stummer Geist, ich befehle dir: geh weg aus ihm[374]![375] Und du sollst nicht mehr in ihn hinein gehen!” (26) Und er schrie und ging hinaus, nachdem er gezerrte hatte[376]; und er wurde wie tot, so dass viele sagten: „Er ist gestorben.” (27)Jesus aber ergriff seine Hand[377] und richtete ihn auf, und er stand auf.

(28) Und als er in das Haus[378] kam, fragten ihn seine Schüler allein: „Warum konnten wir ihn nicht vertreiben?” (29) Und er sprach zu ihnen: „Diese Art kann durch nichts hinausgehen als durch Gebet[379].”

[380](30) Sie gingen von dort weg und zogen durch Galiläa[381], und er wollte nicht, dass ihn jemand erkennt. [382](31)Denn er lehrte seine Schüler und sagte ihnen: „ Der Sohn des Menschen wird in die Hände der Menschen ausgeliefert[383], und sie werden ihn töten, und wenn er getötet worden ist, wird er nach drei Tagen auferstehen.[384]” (32) Sie aber verstanden die Rede nicht[385] und fürchteten sich, ihn zu fragen.

[386](33) Und sie kamen nach Kafarnaum[387]. Und als sie im Hause[388] waren, fragte er sie: „Was habt ihr unterwegs erörtert?” (34) Sie aber schwiegen. Unterwegs hatten sie nämlich einen Wortwechsel darüber gehabt, wer der Größere sei.(35) Und er setzte sich, rief die Zwölf [389]und sprach zu ihnen: „Wenn einer der Erste sein will, dann soll er der Letzte von allen[390] und der Diener aller sein.” (36) Und er nahm ein Kind, stellte es in ihre Mitte, schloss es in die Arme[391] und sprach zu ihnen: (37) „Wer eins von diesen Kindern in meinem Namen[392] aufnimmt, der nimmt mich auf[393]; und wer mich aufnimmt, der nimmt nicht mich auf, sondern den, der mich gesandt hat.[394]

[395](38) Johannes sagte zu ihm: „Lehrer, wir haben einen gesehen, der in deinem Namen[396] Dämonen vertrieb und haben ihn gehindert, weil er uns nicht folgte,” (39) Doch Jesus sprach: „ Hindert ihn nicht[397]! Denn keiner, der in meinem Namen[398] Machttaten vollbringt, kann sogleich schlecht über mich reden; (40) Denn wer nicht gegen uns ist, der ist für uns[399].

[400](41) Wer euch nämlich einen Becher Wasser in meinem Namen zu trinken gibt, weil ihr dem Gesalbten gehört[401], amen ist sage euch, dass der seinen Lohn nicht verlieren wird.

[402](42) Und wer einem dieser Kleinen, die an mich glauben ein Ärgernis bereitet, für den ist es besser, wenn ihm ein Mühlstein [403]um den Hals gelegt und er in den See geworfen wird. (43) Und wenn dir deine Hand ein Ärgernis bereitet, dann haue sie ab[404]! Denn es ist für dich besser, verstümmelt in das Leben einzugehen als mit zwei Händen in die Hölle abzugehen, in das nie verlöschende Feuer[405], (44) wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht verlöscht.[406]

(45) Und wenn dir dein Fuß Ärgernis bereitet, dann wirf ihn weg! Es ist besser für dich, lahm in das Leben einzugehen als mit zwei Füßen in die Hölle geworfen zu werden, (46) wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht verlöscht.[407]

(47) Und wenn dir dein Auge ein Ärgernis bereitet, dann wirf ers weg![408] Es ist besser für dich, einäugig in die Herrschaft Gottes einzugehen, als mit zwei Augen in die Hölle geworfen zu werden.(48) wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nie verlischt[409].

(49) Alles wird im Feuer gesalzen.(50) Salz ist gut; wenn aber das Salz salzlos wird, womit werdet ihr es würzen?[410] Habt Salz bei euch, und haltet Frieden[411] mit einander!

10. Kapitel

(1) Und von dort brach er auf und geht in das Gebiet von Judäa[412] und jenseits des Jordan, und eine Volksmenge zog abermals zu ihm, und nach seiner Gewohnheit lehrte er sie wieder[413].

[414](2) Und Pharisäer traten zu ihm und fragten ihn, ob es einem Mann erlaubt sei, eine Frau zu entlassen, womit sie ihn versuchten[415]. (3) Er aber erwiderte und sprach zu ihnen: „Was hat euch Mose geboten? (4)Sie aber sagten: „ Mose hat erlaubt einen Scheidungsbrief zu schreiben und zu entlassen[416]. (5) Doch Jesus sprach zu ihnen: „ Wegen eurer Herzenshärte hat er euch dies Gebot aufgeschrieben. (6) Von Anfang der Schöpfung an hat er sie männlich und weiblich gemacht[417]. [418](7) Darum wird ein Mensch seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau [419]anhängen[420], (8) und die zwei werden ein Fleisch sein; so dass sie nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch sind. (9) Was also Gott zusammengefügt hat, soll ein Mensch nicht scheiden[421].

(10) Wieder im Hause[422] fragten ihn die Schüler deswegen. (11) Und er sprach zu ihnen: „Wer seine Frau entlässt und eine andere heiratet, bricht mit der die Ehe[423]. (12) Und wenn sie ihren Mann verlassen hat und einen andern heiratet, bricht sie die Ehe.”[424]

[425](13)Und sie brachten ihm Kinder, damit er sie berühre[426]; doch die Schüler drohten ihnen. (14) Als das aber Jesus sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: „ Lasst die Kinder zu mir kommen und hindert[427] sie nicht, denn ihrer ist die Herrschaft Gottes. (15) Amen, ich sage euch: wer die Herrschaft Gottes nicht annimmt wie ein Kind[428], der wird nicht in sie hineinkommen.” (16) Und nachdem er sie umarmt[429] hatte, segnete er sie, indem er die Hände auf sie legte.

[430](17) Und als er auf die Straße hinaustrat, kam einer angelaufen,, fiel vor ihm auf die Knie und fragte ihn: „Guter Lehrer, was soll ich tun, damit ich das ewige Leben erbe?” (18)Aber Jesus sprach zu ihm: „Was nennst du mich gut? Keiner ist gut außer dem einen[431] Gott. (19)Die Gebote kennst du:[432] Du sollst nicht töten, du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht stehlen, du sollst kein falsches Zeugnis ablegen, du sollst nicht [433]rauben[434], ehre deinen Vater und die Mutter!” (20) Doch er sagte zu ihm: „ Lehrer, dieses alles habe ich von meiner Kindheit an gehalten.” (21) Jesus aber blickte ihn an, gewann ihn lieb[435] und sprach zu ihm: „Eins fehlt dir: Geh hin, verkaufe, was du hast, und gib den Armen, und du wirst einen Schatz im Himmel[436] haben und hierher folge mir[437]!” (22) Er aber war durch das Wort betrübt und ging traurig weg, denn er besaß viele Güter.

[438](23) Und Jesus blickte umher[439] und sprach zu seinen Schülern: „Wie schwer haben es diejenigen, welche Güter besitzen, in die Herrschaft Gottes einzugehen.” (24) Die Schüler aber erschraken über seine Worte. Doch Jesus erwiderte ihnen noch einmal und sprach zu ihnen: „ Kinder[440], wie schwer ist es, in die Herrschaft Gottes einzugehen[441]; [442](25) Leichter ist es für ein Kamel[443] durch das Öhr einer Nadel hindurch zugehen, als für einen Reichen in die Herrschaft Gottes einzugehen. (26) Sie aber entsetzten sich[444] übermäßig und sagten zu einander: „Und wer kann gerettet werden? (27) Jesus blickte sie an und sprach: „Bei den Menschen ist es unmöglich, aber nicht bei Gott; denn alles ist bei Gott möglich[445].

(28) Petrus hob an, zu ihm zu sagen: „Sieh, wir haben alles verlassen und sind dir gefolgt[446].” (29) Jesus sprach: „Amen, ich sage euch: Keiner, der wegen mir und wegen des Evangeliums[447] Haus oder Brüder oder Schwestern oder Mutter oder Vater oder Kinder oder Äcker verlassen hat[448], (30) der nicht jetzt in dieser Zeit Häuser und Brüder und Schwestern und Mütter und Kinder und Äcker unter Verfolgungen empfangen würde und im kommenden Äon ewiges Leben[449]. (31) Aber viele Erste werden Letzte und viele Letzte Erste sein[450].”

[451](32) Sie zogen aber hinauf nach Jerusalem, und Jesus ging ihnen voran, und sie erschraken,und die Nachfolgenden fürchteten sich. Und indem wieder die Zwölf holte ,begann er, ihnen zu sagen, was ihm zustoßen sollte:(33) „Sieh, wir ziehen hinauf nach Jerusalem, und der Sohn der Sohn des Menschen wird den Oberpriestern und den Schriftgelehrten ausgeliefert werden, und sie werden ihn zum Tode verurteilen[452], und sie werden ihn den Völkern[453] übergeben[454],(34) und sie werden ihn foltern[455] und anspucken und auspeitschen[456] und töten, und nach drei Tagen wird er auferstehen.”

[457](35) Und es traten Jakobos und Johannes, die Söhne des Zebedäus an ihn heran und sagten: „Lehrer, wir wollen, dass du das für uns tust, um was wir dich bitten.” (36) Er aber sprach zu ihnen: „Was wollt ihr, das ich für euch tun soll?” (37) Sie aber sagten zu ihm: „Verleihe uns ,dass wir in deiner Herrlichkeit einer zu deiner Rechten und einer zu deiner Linken sitzen.” (38) Doch Jesus sprach zu ihnen: „Ihr wisst nicht, was ihr erbittet. Könnt ihr den Becher[458] trinken, den ich trinke oder mit der Taufe[459] getauft werden, mit der ich getauft werde?” (39) Sie sagten zu ihm: „Wir können.” Aber Jesus sprach zu ihnen: „Den Becher, den ich trinke, werdet ihr trinken, und mit der Taufe, mit der ich getauft werde, werdet ihr getauft werden[460], (40) aber zu meiner Rechten und zu meiner Linken zu sitzen, ist nicht meine Sache zu verleihen, sondern ist für die, denen es bereitet ist.”

[461](41) Als die Zwölf hörten ,begannen sie über Jakobos und Johannes zu murren. (42) Und Jesus rief sie herbei und sprach zu ihnen: „Ihr wisst, dass diejenigen, die als Herrscher der Völker gelten, diese unterdrücken, und die Großen unter ihnen missbrauchen ihr Macht gegen sie.(43) So ist es aber nicht bei euch[462], sondern wer unter euch groß sein will, der soll euer Diener sein. (44) Und wer unter euch der Erste sein will, der soll Sklave[463] aller sein[464]. (45) Denn auch der Sohn des Menschen ist nicht gekommen,um sich bedienen zu lassen, sondern um zu dienen und seine Seele[465] als Lösegeld[466] für viele zu geben[467].

[468](46) Und sie kommen nach Jericho. Und als er Jericho verließ und seine Schüler und eine große Volksmenge, saß Bartimäos, der Sohn von Timäos, ein blinder Bettler, am Wege.(47) Und als der hörte, dass es der Nazarener Jesus ist, begann er zu schreien und zu sagen: „Sohn Davids Jesus, erbarme dich meiner!” (48) Und viele bedrohten ihn ,dass er schweigen solle; er aber schrie umso mehr: „Sohn Davids[469], erbarme dich meiner!” (49) Und Jesus blieb stehen und sprach: „Ruft ihn herbei!” Und sie riefen den Blinden, indem sie zu ihm sagten: „Sei ruhig, steh auf, er ruft dich.” (50) Er aber warf sein Gewand ab, sprang auf und ging zu Jesus. (51) Und Jesus antwortete ihm uns sprach: „Was willst du, das ich für dich tun soll?” Aber der Blinde sagte zu ihm: „Rabbuni[470], Dass ich wieder sehen kann.” (52) Und Jesus sprach zu ihm: „Geh hin, dein Glaube hat dich gerettet[471].” Und sogleich sah er wieder und folgte ihm auf dem Weg.

11. Kapitel

[472](1) Und als sie sich Hierosolyma näherten, bei Bethfage und Bethania am Ölberg[473] ,sandte er zwei seiner Schüler(2) und sprach zu ihnen: „Geht in das Dorf vor euch, und sogleich, wenn ihr in es hineinkommt, werdet ihr ein Fohlen[474] angebunden[475] finden, auf dem noch nie ein Mensch gesessen hat, bindet es ab und bringt es! (3) Und wenn euch jemand sagen sollte: ‘Was tut ihr?’ dann sagt: ‘ Der Herr[476] braucht es’.[477] Und sogleich schickt er es wieder hierher.” (4) Und sie gingen weg und fanden ein Fohlen, angebunden draußen an der Tür auf der Straße, und sie binden es los. (5) Und einige, die dort standen, sagten zu ihnen: „Was tut ihr, dass ihr das Fohlen losbindet?” (6) Sie aber redeten mit ihnen, wie ihnen Jesus gesagt hatte, und sie ließen es ihnen.(7) Und sie bringen das Fohlen zu Jesus und legen ihre Gewänder darauf, und Jesus setzt sich darauf. (8) Und viele breiteten ihre Gewänder auf den Weg[478], andere hieben Laubbüschel von den Feldern[479]. (9) Die vorangingen und die nachfolgten schrieen[480]:

„Hosanna[481];
gepriesen der im Namen des Herrn kommt;
(10) gepriesen ist die kommende Herrschaft unseres Vaters David[482];
[483]hosanna[484] in den Höhen”[485].

(11) und er ging in Hierosolyma in den Tempel und sah sich alles an[486], da es schon Abend geworden war ging er weg nach Bethania[487] mit den Zwölf[488].

[489](12) Und als sie am Morgen aus Bethania weg gingen, hungerte ihn. (13) Und als er von ferne einen Feigenbaum mit Blättern sah, ging er hin, ob er vielleicht etwas an ihm fände, und als er zu ihm kam, fand er nichts als Blätter; denn es war nicht die Zeit der Feigen. Und er antwortete und sprach zu ihm: „Niemals in Ewigkeit soll von dir jemand eine Frucht essen[490].” Und die Schüler hörten ihn.

[491](15) Und sie kommen nach Hierosolyma. Und als er in den Tempel ging, fing er an, die Verkäufer und die Käufer im Tempel zu vertreiben[492], und die Tische der Geldwechsler und die Sitze der Taubenverkäufer stürzte er um. Und er erlaubte nicht, dass jemand ein Gefäß durch den Tempel trug. (17) Und er lehrte und sagte zu ihnen: „Ist nicht geschrieben:

‘Mein Haus wird ein Haus des Gebetes genannt werden
für alle Völker[493]?’

Ihr aber habt es zu einer Höhle der Räuber[494] gemacht.”

[495](18) Und es hörten die Oberpriester und die Schriftgelehrten, und sie suchten, wie sie vernichten könnten; sie fürchteten ihn nämlich[496], denn die ganze Volksmenge war über seine Lehre außer sich geraten[497].

(19) Und als es Abend wurde, gingen sie aus der Stadt hinaus.

[498](20) Und als sie am Morgen vorbei kamen, sahen sie den Feigenbaum[499] von der Wurzel an verdorrt. (21) Und da sich Petros erinnerte[500], sagt er zu ihm: „Rabbi[501], Sieh, der Feigenbaum, den du verflucht hast, ist verdorrt.” (22) Und Jesus antwortete ihnen mit den Worten: „ Habt Glauben an Gott! (23) Amen, ich sage euch, dass wenn einer zu diesem Berg sagt: ‘Erhebe dich und stürze in den See’ und er in seinem Herzen nicht zweifelt[502], sondern glaubt, dass das, was er sagt, geschieht, dann wird er ihm widerfahren[503]. (24) Deshalb sage ich euch: alles, um das ihr betet und erbittet, glaubt, dass ihr empfangt, und es wird euch widerfahren[504]. (25) Und wenn ihr steht und betet, vergebt, wenn ihr etwas gegen jemanden habt[505], damit euer Vater in den Himmeln euch eure Verfehlungen vergebe[506].(26) Wenn ihr nicht vergebt, wird euer Vater in den Himmeln eure Verfehlungen auch nicht vergeben.[507]

[508](27) Und sie kommen wieder nach Hierosolyma: Und als er im Tempel umher geht, kommen die Oberpriester und die Schriftgelehrten und die Ältesten zu ihm. (28) Und sie sagten zu ihm: „In welcher Vollmacht[509] tust du das? Oder wer hat diese Vollmacht erteilt, dass du das tust?” (29) Doch Jesus sprach zu ihnen: „Ich frage euch eine Sache, und ihr antwortet mir, dann sage ich euch, in welcher Vollmacht ich das tue. (30) Die taufe des Johannes, war sie vom Himmel oder von Menschen[510]? Antwortet mir!” (31) Und sie unterredeten sich, wobei sie sagten: „Wenn wir sagen: ‘Vom Himmel’, dann wird er sagen: ‘Weshalb habt ihr ihm nicht geglaubt?’(32) Aber sagen wir: ‘Von Menschen?’ da fürchteten sie die Volksmassen[511]; denn alle hielten dafür, dass er ein Gottessprecher[512] sei. (33) Und sie antworteten Jesus mit den Worten: „Wir wissen ‘s nicht.” Und Jesus sprach zu ihnen: „Dann sage ich euch auch nicht, in welcher Vollmacht ich das tue.”

12. Kapitel

[513](1) Und er begann zu ihnen in Gleichnissen[514] zu reden: „Ein Mensch pflanzte einen Weinberg[515] und baute eine Mauer darum und grub eine Kelter aus und baute einen Turm[516] und verpachtete ihn an Bauern und verreiste[517]. (2) Und er schickte zu einem Zeitpunkt einen Sklaven hin[518], damit er von den Bauern von den Früchten des Weinbergs bekomme.(3) Und sie nahmen ihn, schindeten ihn und schickten ihn mit leeren Händen weg. (4) Und wiederum schickte er einen andern Sklaven zu ihnen; den schlugen sie auf den Kopf und misshandelten ihn. (5) Und er sandte einen andern; den brachten sie um, und viele andere, von denen sie die einen schindeten, die anderen umbrachten. (6) Er hatte noch einen geliebten Sohn[519]; er sandte ihn als letzten zu ihnen, wobei er sagte: „Vor meinem Sohn werden sie Respekt haben.” (7) Doch jene Bauern sagten zu einander: ‚Der ist der Erbe; kommt wir wollen ihn töten[520], und das Erbe wird unser sein’. (8) Und sie nahmen ihn, töteten ihn und warfen ihn aus dem Weinberg hinaus[521]. (9) Was also wird der Besitzer des Weinbergs tun? Er wird die Bauern vernichten und den Weinberg anderen geben. (10) Oder habt ihr nicht diese Schriftstelle[522] gelesen:

Der Stein, den die Bauleute verworfen haben,
der ist zum Schlussstein geworden[523];
(11) Vom Herrn ist das Geschehen,
und wunderbar ist es in unsern Augen?”

(12) Und sie suchten ihn zu greifen, und sie fürchteten sich vor der Volksmenge[524], denn sie hatten bemerkt, dass er sie mit dem Gleichnis gemeint hatte. Und sie ließen von ihm ab und gingen weg[525].

[526](13) Und sie schicken zu ihm einige der Pharisäer und der Herodianer[527], damit sie ihn mit einer Rede fingen[528].(14) Und nachdem sie gekommen waren, sagen sie zu ihm: „Lehrer, wir wissen, dass du wahrhaftig bist und scherst dich um niemand; denn du siehst nicht auf die Person der Leute[529], sondern lehrst in Wahrheit den Weg Gottes[530]; ist es erlabt, dem Caesar Steuern zu zahlen oder nicht? Sollen wir geben oder sollen wir nicht geben?[531] (15) Da er aber ihre Heuchelei erkannte, sprach er zu ihnen: „Was versucht[532] ihr mich? Gebt mir einen Denar[533], damit ich ihn ansehe!” (16) Sie aber gaben (ihn)[534], und er sprach: „Wessen Bild ist dies und die Aufschrift? Sie aber sagten zu ihm: „Des Caesar.” (17) Jesus aber sprach zu ihnen: „Was des Caesar ist und Gott was Gottes ist, gebt dem Caesar[535]!” Und sie staunten über ihn.

[536](18) Und es kommen Saddukäer[537] zu ihm, welche sagen, eine Auferstehung gebe es nicht[538], und sie fragten ihn mit den Worten: (19) „Lehrer, Mose hat uns aufgeschrieben[539], dass, wenn ein Bruder von jemandem stirbt und eine Frau hinterlässt und keine Kinder hinterlässt, dass sein Bruder die Frau nehmen soll und seinem Bruder Nachkommenschaft erwecke[540]. (20) Es gab sieben Brüder; und der erste nahm eine Frau, und als er gestorben war, hatte er keine Nachkommenschaft hinterlassen; (21) Und der zweite nahm sie und starb ohne Nachkommenschaft; und ebenso der dritte; (22) Und die sieben hinterließen keine Nachkommenschaft. Zuletzt von allen starb die Frau. (23) Zu wem von ihnen wird die Frau bei der Auferstehung gehören? Denn sieben hatten sie zur Frau.” (24) Jesus sprach zu ihnen: „Irrt ihr nicht deswegen, weil ihr weder die Schriften noch die Kraft Gottes kennt? (25) Denn bei der Auferstehung von den Toten wird man weder heiraten noch geheiratet werden, sondern man wird sein wie die Engel in den Himmeln[541]. (26) Wisst ihr nicht hinsichtlich der Toten, dass sie auferstehen aus dem Buch des Mose, wie Gott zu ihm am Dornbusch[542] sprach:[543] ‚Ich bin der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs?’ (27) „Er ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebendigen; ihr irrt sehr.”

[544](28) Und es trat einer der Schriftgelehrten heran, der sie streiten gehört hatte, da er sah, dass er ihnen gut geantwortet hatte und fragte ihn: „Welches ist das wichtigste Gebot von allen?” (29) Jesus erwiderte: „Das erste gebot ist:’ Höre, Israel, der Herr, unser Gott ist ein einziger Herr[545], (30) und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Verstand[546] und aus deiner ganzen Kraft.’ (31) Das zweite ist dies[547]: ‘Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!’ Ein anderes Gebot, höher als diese, gibt es nicht.” (32) Und der Schriftgelehrte sagte zu ihm: „Gut, Lehrer,[548] du hast die Wahrheit gesagt, dass er einer ist und dass es keinen andern außer ihm gibt[549]; (33) und ihn zu lieben aus ganzem Herzen und aus ganzem Verstand und aus ganzer Kraft[550], und den Nächsten wie sich selbst zu lieben[551], ist mehr als alle Brandopfer und Opfer”[552]. (34) Und als Jesus sah, dass er verständig geantwortet hatte, sprach er zu ihm: „Du bist nicht fern von der Herrschaft Gottes.” Und keiner wagte, ihn noch zu fragen[553].

[554](35) Und Jesus antwortete und sprach, als er im Tempel lehrte: „Wieso sagen die Schriftgelehrten, dass der Gesalbte der Sohn Davids[555] ist? (36) David selbst hat im heiligen Geist[556] gesagt[557]:

‘Der Herr sprach zu meinem Herrn:
Setze dich zu meiner Rechten,
bis ich deine Feinde lege
unter deine Füße.

(37) David selbst nennt ihn den Herrn, und wieso ist er sein Sohn?
[558]Und die große Volksmenge hörte ihn sogleich[559].

(38) Und bei seiner Belehrung sprach er: „Hütet euch vor den Schriftgelehrten, die in Talaren umhergehen und Begrüßungen auf den Marktplätzen. (39)und den Vorsitz in den Synagogen und den Ehrenplatz bei den Gastmählern wollen[560],(40) welche die Häuser der Witwen fressen und zum Schein mit langen Gebeten; sie werden ein größeres Urteil empfangen.

[561](41) Und während er gegenüber dem Opferstock[562] saß, beobachtete er, wie die Volksmenge Geld in den Opferstock warf, und viele Reiche warfen viel hinein; (42) und als eine arme Witwe kam, warf sie zwei Lepten hinein, das ist ein Quadrans[563]. (43) Und er rief seine Schüler und sagte zu ihnen: „Amen, ich sage euch: diese arme Witwe hat mehr hineingeworfen als alle, die etwas in den Opferstock geworfen haben; (44) Denn alle haben aus ihrem Überfluss hineingeworfen, sie aber hat aus ihrem Mangel alles, was sie hatte, hineingeworfen, ihren ganzen Lebensunterhalt[564].”

13. Kapitel

[565](1) Und als er aus dem Tempel hinausging, sagte einer seiner Schüler: „Lehrer, sieh, was für Steine und was für Gebäude!” (2) Und Jesus sprach zu ihm: „ Siehst du diese großen Gebäude? Hier soll nicht Stein auf Stein bleiben, der nicht abgerissen wird[566].”

(3) Und als er auf dem Ölberg gegenüber dem Tempel saß, fragte ihn Petros allein und Jakobos und Johannes und Andreas[567]: (4) „Sag uns, wann das sein wird und welches das Zeichen ist, wenn alles vollendet werden soll!”(5) Jesus aber begann, zu ihnen zu reden: „Seht zu, dass euch nicht jemand verführe! (6) Denn viele werden in meinem Namen[568] kommen und sagen: ‘Ich bin es,’ und werden viele verführen. (7) Wenn ihr von Kriegen und Kriegsgeschrei hören werdet, dann lasst euch nicht erschrecken; es muss geschehen[569], aber es ist noch nicht das Ende.(8) Denn es werden sich Volk gegen Volk und Königreich gegen Königreich erheben[570], und stellenweise werden Erdbeben[571] sein, und es werden Hungersnöte[572] sein; dies ist der Anfang der Wehen.

[573](9) Seht ihr euch aber vor! Sie werden euch den Ratsversammlungen [574]ausliefern, und in den Synagogen werdet ihr geprügelt werden[575] und um meinetwillen vor Statthalter und Könige gestellt werden[576] zum Zeugnis über sie[577].(10) Und allen Völkern muss zuerst das Evangelium verkündet werden[578]. (11) Und wenn sie euch ausgeliefert hinführen, dann sorgt euch nicht vorher darum, was ihr sagen werdet; denn nicht ihr seid es, die reden, sondern der heilige Geist[579]. (12) Und ein Bruder wird einen Bruder zum Tode ausliefern[580] und ein Vater ein Kind[581], und Kinder werden sich gegen Eltern erheben[582] und sie umbringen;(13) Und um meines Namens willen werdet ihr von allen gehasst werden[583].Wer aber standhaft ist bis zum Ende, der wird gerettet werden[584].

[585](14) Wenn ihr aber das Scheusal der Verwüstung dort stehen seht, wo es nicht sein darf – der Leser habe acht[586] – dann sollen die in Judäa in die Berge fliehen[587],(15) und wer auf dem Dach ist, der steige nicht hinab um etwas aus seinem Hause zu holen[588],(16) und wer auf dem Felde ist, der kehre nicht um, um sein Gewand zu holen. (17) Weh aber den Schwangeren und den Stillenden in jenen Tagen[589].

(18) Betet aber darum, dass es nicht im Winter geschieht. (19) Es wird nämlich an jenen Tagen eine Bedrängnis sein, wie es sie nicht gegeben hat seit dem Anfang der Schöpfung[590], welche Gott geschaffen hat[591], bis jetzt und nicht mehr geschieht.(20) Und wenn der Herr die Tage nicht verkürzen würde, dann würde alles Fleisch nicht gerettet werden; aber wegen der Erwählten, die er erwählt hat, wird er die Tage verkürzen.

[592](21) Und wenn dann jemand zu euch sagt: ‘Sieh, hier ist der Gesalbte, sieh dort’, glaubt nicht! (22) Denn es werden falsche Gesalbte und falsche Gottessprecher[593] aufstehen und Zeichen und Wunder vollbringen[594],, um, wenn es möglich wäre, die Erwählten zu verführen. (23) Ihr aber, seht euch vor! Ich habe es euch vorher gesagt.

[595](24) Aber in jenen tagen nach jener Bedrängnis

[596]wird die Sonne verfinstert werden[597],
und der Mond wir sein Licht nicht geben[598],
(25) und die Sterne werden vom Himmel fallen[599],
und die Kräfte, die in den Himmeln sind, werden bewegt werden.[600]

(26) Und dann wird man den Sohn des Menschen in den Wolken kommen sehen mit viel Kraft und Herrlichkeit[601].(27) Und dann wird er die Engel aussenden, und sie werden seine Erwählten sammeln von den vier Winden von dem äußersten Ende der Erde bis zum äußersten Ende des Himmels[602].

[603](28) Lernt das Gleichnis von dem Feigenbaum[604]: wenn sein Zweig saftig geworden ist und die Früchte hervorbringt, dann wisst ihr, dass der Sommer nah ist; (29) so auch ihr, wenn ihr dies alles geschehen seht, dass es nahe[605] an der Tür[606] ist.

(30) Amen, ich sage euch: diese Generation wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen ist[607]. (31) Der Himmel und die Erde werden vergehen, aber meine Worte werden keinesfalls vergehen[608].

(32) Aber den Tag oder die Stunde kennt niemand, weder die Engel im Himmel noch der Sohn[609], nur der Vater[610].

(33) Seht, wachet; ihr wisst nämlich nicht, wann der Zeitpunkt ist. (34) Wie ein Mensch, der verreiste und sein Haus verließ und seinen Dienern Vollmacht gab, jedem für seine Aufgabe, und dem Türhüter gebot er, dass er wachsam sein solle. (35) Wacht also; ihr wisst nämlich nicht, wann der Herr des Hauses kommt, ob am Abend oder um Mitternacht oder zum Hahnenschrei oder morgens, (36) dass er, wenn er plötzlich kommt, euch nicht schlafend findet. [611](37) Seht euch vor, wacht![612] Denn ihr wisst nicht, wann der Zeitpunkt ist.”

14. Kapitel

[613](1) Nach zwei Tagen aber war Pascha und die ungesäuerten Brote. Und die Oberpriester und die Schriftgelehrten suchten, wie sie ihn fassen und töten könnten.; (2) sie sagten nämlich: „Nicht zum Fest, dass es keine Unruhe des Volkes gibt[614].

[615](3) Und als sie in Bethania im hause Simons des Aussätzigen waren, kam, während er saß, eine Frau mit einem Salbgefäß von echtem, sehr teuren Nardenöls, zerbrach das Salbengefäß und goss es auf sein Haupt. (4) Einige waren aber unwillig über sie; Wozu ist diese Verschwendung der Salbe geschehen?(5) Es war doch möglich, diese Salbe für mehr als dreihundert Denare[616] zu verkaufen und den Armen zu geben;” und sie schalten sie. (6) Doch Jesus sprach: „Lasst sie; warum bereitet ihr ihr Mühe? Eine gute Tat hat sie an mir verrichtet, (7) Arme hat ihr immer bei euch[617], und wenn ihr wollt, könnt ihr ihnen Gutes tun, mich aber habt ihr nicht immer[618]. (8) Was hat sie getan, sie hat vorweg genomen, meinen Leib für das Begräbnis zu salben[619]. (9) Amen, aber ich sage euch: wo auch das Evangelium[620] in der ganzen Welt verkündet wird, wird auch zu ihrem Gedächtnis gesagt werden, was sie getan hat.”

[621](10) Und Judas Iskarioth, einer von den Zwölf, ging zu den Oberpriestern, um ihn ihnen auszuliefern. (11) Als sie das hörten, freuten sie sich und versprachen, ihm Geld zu geben. Und er suchte, wie er ihn zu passender Zeit ausliefern könne.

[622](12) Und am ersten Tag der ungesäuerten Brote, an dem men das Pascha schlachtete, sagen seine Schüler zu ihm: „Wo willst du, dass wir hingehen und vorbereiten sollen, damit du das Pascha isst?” (13) Und er schickte zwei seiner Schüler und sagt ihnen: „Geht in die Stadt, und es wird euch ein Mensch begegnen, der einen Wasserkrug trägt[623]; folgt ihm! (14) Und wo er hineingeht, dort sagt zu dem Hausherrn:” Der lehrer sagt: ‘Wo ist mein Raum, wo ich das Pascha mit meinen Schülern esse?” (15) und er wird euch ein mit Polstern vorbereitetes[624] Obergemach zeigen; und dort bereitet für uns vor!(16) Und die Schüler gingen weg in die Stadt und fanden, wie er ihnen gesagt hatte und bereiteten das Pascha.

[625](17) Am Abend kommt er mit den Zwölf. (18) Und als sie lagen und aßen, sprach Jesus: „Amen, ich sage euch: einer von euch, der mit mir isst[626], wird mich ausliefern.” (19) Sie begannen traurig zu werden und einer zum andern zu sagen: „Doch nicht ich?” (20) Er aber sprach zu ihnen: „ Einer der Zwölf, der mit mir in die Schüssel taucht.(21) Denn der Sohn des Menschen geht dahin, wie von ihm geschrieben ist, wehe aber jenem Menschen, durch den der Sohn des Menschen ausgeliefert wird; es wäre für ihn gut, wenn jener Mensch nie geboren wäre.

[627](22) Und als sie aßen, nahm er das Brot, lobte, brach[628] und gab ihnen und sprach: „Nehmt, dieses[629] ist mein Leib.” (23) Und er nahm den Becher, lobte, gab ihnen und alle tranken aus ihm. (24)Und er sprach zu ihnen: „Dies ist mein [630]Blut der [631]Stiftung[632], das für viele vergossen wird[633]. (25) Amen, ich sage euch, dass ich vom Gewächs des Weinstocks nicht mehr trinke, bis zu jenem Tage, da ich es auf neue trinke in der Herrschaft Gottes.

[634](26) Und nachdem sie gesungen[635] hatten, gingen sie hinaus zum Ölberg. (27)Und Jesus sprach zu ihnen: „Ihr werdet alle an mir Anstoß nehmen, denn es ist geschrieben[636]:

Ich werde den Hirten schlagen,
und die Schafe[637] werden zerstreut werden.

[638](28) Aber wenn ich auferstanden sein werde, dann werde ich euch nach Galiläa[639] vorangehen.” (29) Petros aber sagte zu ihm: „Wenn auch alle an dir Anstoß nehmen werden, ich aber nicht.” (30) Und Jesus sprach zu ihm: „Amen, ich sage dir: heute in dieser Nacht, ehe der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen[640].” (31) Er aber sagte höchst erregt: „Wenn ich mit dir sterben[641] müsste, werde ich dich keinesfalls verleugnen.” Ebenso redeten aber auch alle.

[642](32) Und sie kommen zu einem Ort[643] mit Namen Gethsemani, und er sagt zu seinen Schülern:” Setzt euch hier hin, solange ich beten [644]werde!” (33) Und er nahm den Petros und den Jakobos und den Johannes[645] mit sich und begann zu erschrecken und zu zittern, (34) Und er sprach zu seinen Schülern: „ Meine Seele ist zu Tode betrübt[646]; bleibt hier und wacht!” (35) Und er ging ein wenig weiter, fiel auf die Erde und bat, dass, wenn es möglich ist, die Stunde an ihm vorübergehe, (36) Und er sprach: „Abba[647], Vater, dir ist alles möglich[648]; lass diesen Becher[649] an mir vorbeigehen, aber nicht was ich will, sondern was du willst.” (37) Und er kommt und findet sie schlafend, und er spricht zu Petros: „Simon[650], schläfst du? Konntest du nicht eine Stunde wachen? (38) Wacht und betet, damit ihr nicht in eine Versuchung[651] geratet; der Geist ist zwar willig[652], schwach aber das Fleisch. (39) Und nachdem er wieder weg gegangen war, betete er mit den selben Worten. (40) Und als er wieder kam, fand er sie schlafend, denn ihre Augen waren schwer, und sie wussten nicht, was sie ihm antworten sollten[653]. (41) Und er kommt zum dritten Mal und sagt zu ihnen: „Ihr schlaft weiter und ruht; es ist genug; die Stunde ist gekommen, siehe, der Sohn des Menschen wird in die Hände der Sünder[654] ausgeliefert. (42) Steht auf, wir wollen gehen![655] Sieh, der mich ausliefert ist herbeikommen.”

[656](43) Und sogleich, als er noch redete, erschien Judas, einer der Zwölf, und mit ihm eine Menge mit Schwertern und Stangen von den Oberpriestern und Schriftgelehrten und Ältesten. (44) Der ihn auslieferte hatte ihnen ein Zeichen gegeben: „Den ich küssen werde, der ist es, greift ihn, und führt ihn sicher ab!” (45) Und er trat sogleich zu ihm mit den Worten: „Rabbi[657],” und küsste ihn;(46) sie aber legten ihre Hände an ihn und griffen ihn. (47) Einer aber von denen, die dabei standen, zog das Schwert und schlug den Knecht des Erzpriesters und hieb ihm das Ohr ab.

(48) Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: „Seid ihr wie zu einem Verbrecher hergekommen mit Schwertern und Stangen, um mich zu fangen? (49) Täglich bin ich bei euch im Tempel gewesen und habe gelehrt[658], und ihr habt mich nicht ergriffen; aber dass die Schrift erfüllt wird[659].”(50) Und sie verließen ihn und flohen alle[660]. (51) Und ein junger Mann war ihm gefolgt, bekleidet mit einem Leinentuch auf der bloßen Haut, und sie ergriffen ihn; (52) und er ließ ihnen das Leinentuch und floh nackt[661].

[662](53) Und sie brachten Jesus zum Erzpriester, alle Oberpriester und die Ältesten und die Schriftgelehrten kamen zusammen. (54) Und Petros folgte ihm von ferne bis in den Hof des Erzpriesters, und er saß zusammen mit den Dienstleuten und wärmte sich am Feuer[663].

[664](55) Aber die Oberpriester und das ganze [665]Synedrion[666] suchten ein Zeugnis gegen Jesus, um ihn zu töten und fanden nichts.(56) Viele legten nämlich falsches Zeugnis[667] gegen ihn ab, und ihre Zeugenaussagen stimmten nicht überein. (57) Und einige standen auf und legten falsches Zeugnis gegen ihn ab, indem sie sagten: (58) „Wir haben ihn sagen hören: ‘Ich breche diesen mit Händen gemachten Tempel ab, und nach drei Tagen werde ich einen andern nicht mit Händen gemachten[668] erbauen.’[669]” (59) Und auch so stimmte ihr Zeugnis nicht überein. (60) Und nachdem sich der Erzpriester in die Mitte gestellt hatte, fragte er Jesus mit den Worten: „Antwortest du nichts auf das, was diese gegen dich bezeugen?” (61) Doch er schwieg und antwortete nichts[670]. Wiederum fragte ihn der Erzpriester und sprach zu ihm: „Bist du der[671] Gesalbte[672], der Sohn des Gepriesenen[673]?” (62) Jesus aber sprach: „Ich bin es, und ihr werdet den Menschensohn zu rechten der Kraft sitzen[674] und mit den Wolken des Himmels kommen sehen[675].” (63) Aber der Erzpriester zerriss seine Gewänder und sagte: „Was brauchen wir noch für Zeugenaussagen? (64) Ihr habt die Lästerung gehört; Was meint ihr?” Alle aber verurteilten ihn, dass er des Todes schuldig sei.”

(65) Und einige begannen, ihn anzuspucken und sein Angesicht zu verhüllen und ihn zu schlagen und zu ihm zu sagen: „Weissage uns!” Und die Diener nahmen sich seiner mit Schlägen an.

(66) Und als Petros unten im Hof war, kam eine der Mägde des Erzpriesters, (67) Und als sie Petros sich wärmen sah, blickte sie ihn an und sagte: „Auch du bist bei dem Nazarener Jesus gewesen.” (68) Doch erleugnete, indem er sagte: „Ich weiß nicht und verstehe nicht, was du sagst.” Und er ging hinaus in die Vorhalle[676].

(69) Und als ihn die Magd sah, begann sie wieder zu den Umstehenden zu sagen: „Der ist einer von denen.” (70)Und er leugnete wieder. Und wenig später sagten die Umherstehenden zu Petros: „ wahrhaftig bist du einer von denen, denn du bist auch ein Galiläer.” (71) Und er begann, sich zu verfluchen und zu schwören: „Ich kenne diesen Menschen nicht, von dem ihr redet.” (72) Und sogleich krähte der Hahn zum zweiten Mal[677]. Und Petros erinnerte sich an das Wort, wie Jesus zu ihm gesagt hatte: „Ehe der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.”[678] ;und er begann zu weinen.

15. Kapitel

[679](1) Und sogleich am Morgen hielten die Oberpriester mit den Ältesten und Schriftgelehrten und dem ganzen Synedrion[680] eine Ratsversammlung, nachdem sie Jesus gefesselt [681]hatten, führten sie ihn weg und lieferten ihn Pilatus aus.

[682](2) Und Pilatus fragte ihn: „Bist du der König der Judäer[683]?” Er aber antwortete ihm und sprach: „Du sagst es.” (3) Und die Oberpriester verklagten ihn heftig. (4) Aber Pilatus fragte ihn noch einmal, indem er sagte: „Antwortest du nichts, sieh, wessen sie dich anklagen.” (5) Aber Jesus antwortete nichts[684], sodass sich Pilatus wunderte.

[685](6) Zum Fest ließ er einen Gefangenen frei, den sie erbaten. (7) Es gab aber einen mit Namen Barabbas, der mit den Aufrührern gefangen genommen war, welche im Aufruhr einen Mord begangen hatten. (8) Und die Volksmenge kam herauf und begann ihn zu bitten, wie er für sie zu tun pflegte. (9) Aber Pilatus antwortete ihnen, indem er sagte: „Wollt ihr, dass ich euch den König der Judäer freigebe?” (10) Er wusste nämlich, dass ihn die Oberpriester aus Neid ausgeliefert hatten. (11) Die Oberpriester aber bewogen die Volksmasse, dass er ihnen lieber den Barabbas freigebe. (12) Pilatus antwortete noch einmal, indem er zu ihnen sprach: „Was also wollte ihr, dass ich tun soll mit dem, den ihr den König der Judäer[686] nennt?” (13) Sie aber schrieen wieder: „Kreuzige ihn!” (14) Pilatus aber sagte zu ihnen: „Was hat er denn Böses getan?” Sie aber schrieen umso mehr: „Kreuzige ihn!”[687]

[688](15) Da Pilatus dem Volk Genüge tun wollte, entließ er ihnen den Barabbas und überantwortete Jesus, nachdem er gegeißelt worden war, dass er gekreuzigt würde[689].

[690](16) Die Soldaten führten Jesus aus der Halle, welche das Prätorium[691] ist, und riefen die ganze Kohorte[692] zusammen. (17) Und sie zogen ihm ein rotes Gewand an und legten einen Dornenkranz um, den die geflochten hatten. (18) Und sie begannen, ihn zu grüßen: „Heil, König der Judäer[693]!” (19) Und sie schlugen mit einem Rohr auf sein Haupt und spuckten ihn an[694], und sie beugten die Knie, indem sie ihn verehrten. (20) Und nachdem sie ihn verspottet hatten, zogen sie ihm das rote Gewand aus und zogen ihm seine Gewänder an.

[695] Und sie führten ihn hinaus[696], um ihn zu kreuzigen. (21) Und sie zwingen den vorübergehenden Simon aus Kyrene, der vom Felde kam, den Vater von Alexander und Rufus[697], dass er den Balken[698] trüge.

[699](22) Und sie bringen ihn zu dem Platz Golgotha, was übersetzt „Platz des Schädels” heißt. (23) Und sie gaben ihm mit Myrrhe[700] gewürzten Wein; doch er nahm ihn nicht.

(24) Und sie kreuzigen ihn und verteilten seine Gewänder, indem sie das Los darum warfen[701], wer was bekommen sollte. (25) Es war aber die [702]dritte[703] Stunde, und sie kreuzigten ihn. (26) Und eine Inschrift mit seiner Schuld war beschriftet:

Der König der Judäer[704]

[705](27) Und mit ihm kreuzigen sie zwei Verbrecher, einen zur rechten[706] und einen zu seiner Linken[707]. (28) ( Und es wurde die Schrift[708] erfüllt, welche sagt: Und er wurde zu den Gesetzlosen gerechnet.)[709]

(29) Und die Vorübergehenden lästerten ihn[710], indem sie ihre Köpfe schüttelten und sagten: „Ha, der den Tempel abbricht und ihn in drei Tagen aufbaut[711]! (30) Rette dich selbst[712] und steig herab vom Kreuz!” (31) Ebenso spotteten auch die Oberpriester untereinander mit den Schriftgelehrten, indem sie sagten: „Andere hat er gerettet, sich selbst kann er nicht retten; (32) Der Gesalbte, der König Israels[713] steige jetzt vom Kreuz herab, damit wir sehen und glauben.” Und die mit ihm gekreuzigt waren, schmähten ihn[714].

[715](33) Und als die sechste Stunde war, gab es eine Finsternis[716] über das ganze Land bis zur neunten Stunde.(34) Und in der siebenten Stunde rief Jesus mit gewaltiger Stimme:

„eloi eloi lema sabachthani?[717]

Was übersetzt ist: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?” (35) Als es einige von denen hörten, die dabei standen, sagten sie: „Sieh, er ruft den Elia. (36)Aber da lief einer, füllte einen Schwamm mit Essig[718], steckte ihn auf ein Rohr und tränkte ihn mit den Worten: „Lasst uns sehen, ob Elia kommt und ihn herunter holt!” (37) Jesus aber entließ eine gewaltige Stimme und entschlief.

(38) Und der Vorhang[719] des Tempels zerriss in zwei Teile von oben bis unten. (39) Als der Centurio, der ihm gegenüber stand, sah, dass er so entschlief, sprach er: „Dieser Mensch ist wahrhaftig Gottes Sohn[720] gewesen.”

[721](40) Es gab aber auch Frauen[722], die von ferne zuschauten, unter denen auch Maria aus Magdala, Maria, die Mutter von Jakobus dem Kleinen und von Joset und Salome[723] waren, (41) die ihm damals in Galiläa gefolgt waren [724]und ihm gedient[725] hatten und viele andere, die mit ihm nach Hierosolyma hinaufgezogen waren.

[726](42) Als es schon Abend geworden war[727] – da Rüsttag war, das ist der Vorsabbat – (43) kam Josef von Arimathäa, ein angesehenes Ratsmitglied[728], der auch selbst die Herrschaft Gottes erwartete[729], und wagte es, zu Pilatus zu gehen und erbat den Leib von Jesus.(44) Pilatus wunderte sich aber, dass er schon gestorben sei, und nachdem er den Centurio herbeigerufen hatte, befragte er ihn ,ob er bereits gestorben sei.(45) Und da er von dem Centurio informiert worden war, gab er dem Josef den Leichnam frei. (46) Und er kaufte Leinwand, nahm ihn ab, wickelte ihn in die Leinwand und legte ihn in ein Grab ,das aus Felsen geschlagen war und wälzte einen Stein vor die Tür des Grabes. (47) Aber Maria aus Magdala und Maria, des Joset Mutter[730], sahen, wo er hingelegt wurde.

16. Kapitel

[731](1) Und als der Sabbat vorüber war, kauften Maria aus Magdala und Maria, die Mutter des Jakobos und Salome[732] Salben, um hinzugehen und ihn zu salben[733]. (2) Und ganz frühmorgens am ersten Tag der Woche[734] kommen sie zum Grab, als die Sonne aufgeht. (3)Und sie sagten zueinander: „Wer wälzt uns den Stein von der Tür des Grabes[735]?” (4) Und als sie hinblickten, sahen sie, dass der Stein weggewälzt war; er war nämlich sehr groß.

(5) Und als sie in das Grab hinein gingen, sahen sie zur rechten einen jungen Mann sitzen, mit einem weißen Gewand[736] bekleidet, und sie erschraken. (6) Er aber sprach zu ihnen: „ Erschreckt nicht! Ihr sucht den Nazarener Jesus, den Gekreuzigten. Er wurde auferweckt, er ist nicht hier; sieh, die Stelle, wohin sie ihn gelegt haben. (7) Aber geht los, sagt seinen Schülern und Petros, dass er euch nach Galiläa vorangehen wird[737]! Dort werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat.”

(8) Und sie gingen hinaus und flohen aus dem Grab, denn Zittern und Entsetzen hatte sie ergriffen; Und sie sagten niemandem etwas[738]; denn sie fürchteten sich.

[739]Alles aber, was ihnen für die um Petros aufgetragen war, gaben sie sogleich bekannt. Danach aber entsandte Jesus durch sie vom Osten und bis zum Westen die heilige und unvergänglich Verkündigung der ewigen Rettung. Amen.

[740]< [741](9) Nachdem er auferstanden war, erschien er früh am ersten Tag der Woche zuerst Maria aus Magdala[742], von der er sieben Dämonen vertrieben hatte.(10) Jene ging und verkündete denen, die bei ihm gewesen waren, die klagten und weinten. (11) Als jene hörten, dass er lebe und von ihr gesehen worden sei, glaubten sie nicht.

[743](12) Danach erschien er zwei Wandernden von ihnen, die aufs Feld gingen. (13) Jene gingen weg und verkündeten den Übrigen; auch jenen glaubten sie nicht.

[744](14)Aber danach erschien er den Elfen, als sie (bei Tisch) lagen und schalt ihren Unglauben und die Herzenshärte[745], dass sie denen nicht geglaubt hatten, die ihn als Auferweckten. gesehen hatten.[746]

(15) Und er sprach zu ihnen: „Geht in die ganze Welt ,und verkündet das Evangelium der ganzen Schöpfung![747] (16) Wer zum Glauben gekommen ist und getauft wurde wird gerettet werden[748], wer aber ungläubig ist, wird verurteilt werden.[749] (17) Diese Zeichen aber werden den Glaubenden folgen: in meinem Namen werden sie Dämonen vertreiben[750], sie werden in neuen Sprachen sprechen[751], (18) und mit Händen werden sie Schlangen[752] tragen, und wenn sie etwas Tödliches trinken wird es ihnen nicht schaden, legen sie Kranken die Hände auf, wird es ihnen besser gehen[753].”

(19) Nachdem also der Herr Jesus mit ihnen geredet hatte, wurde er zum Himmel emporgehoben[754] und setzte sich zur Rechten Gottes[755]. (20) Jene aber gingen weg und predigten überall, wobei der Herr mitwirkte und das Wort durch nachfolgende Zeichen[756] bekräftigte. >

[01] Maria Horstmann, Studien zur markinischen Christologie,2, Auflage, Münster 1969
[02] Rudolf Pesch, Naherwartungen, Düsseldorf 1968 Seite 62 bis 64
[03] Rudolf Pesch, a.a.O. Seite 54 bis 73
[04] Rudolf Pesch a.a.O. Seite 67 und 70 bis 73
[05] Rudolf Pesch, a.a.O. Seite 223
[06] So Walter Schmithals, im Ökumenischen Taschenkommentar zum Neuen Testament 2/1, Gütersloh-Würzburg 1979 Seite 44 bis 51.
[07] Joachim Jeremias, Die Abendmahlsworte Jesu, 3. Auflage, Berlin 1963 Seite 31-35
[08] V: Zu Vers 2 bis 6: Matth 3,1-6= Luc 3,1-6 = Joh 1,19 – 23
[09] E: Jesaja
[10] V: Ex 23,20 Mal 3,1. 23 Matth 11,10 Luc 1,76 Joh 3,28 / Marc 9,11-12 = Matth 17,10-12
[11] V: Jes 40,3 LXX
[12] T: Da einige wichtige Handschriften vor „taufte“ (genauer: das Partizip „taufend“ βαπτιζων) den Artikel ο lesen, wäre zu übersetzen: „So war Johannes der Täufer in der Wüste und verkündete…“
[13] V: Apgesch 13,24; 19,4 / Apgesch 2,38; 22,16
[14] V: Sach 13,4 Matth 11,8 = Luc7,25
[15] V: II.Kön 1,8 (LXX)
[16] V: Lev 11,21-22
[17] V: Zu Vers 7 bis 8:Matth 3,11 = Luc 3,16 = Joh 1,26-27 Apgesch 13,25
[18] V: Luc 24,49 Joh 16,7; 15,26 Apgesch 2,33 I.Joh 3,24; 4,13
[19] V: Zu Vers 9 bis 11: Matth 3,13-17 = Luc 3,21-22 = Joh 1,29-34
[20] V: Matth 2,23 Luc 1,26; 2,39.51; 4,16
[21] V: Hes 1,1 Joh 1,51 Apgesch 7,56 OffbJoh 19,11
[22] V: Jes 11,2 Luc 4,18 I.Petr 4,14
[23] V: 9,7 = Matth 17,5 = Luc 9,35 Marc 14,61; 15,39
[24] V: Matth 17,5
[25] V: Zu Vers 12 bis 13: Matth 4,1-11 = Luc 4,1-13
[26] V: Ijob 5,22-23
[27] V: Ps 91,11 Joh 1,51
[28] V: Vers 31; 15,41 Luc 10,40; 22,43
[29] V: 6,16-20 = Matth14,3-12 = Luc 3,19-20
[30] V: Matth 4,12 = Luc 4,3 = Joh 4,1-3
[31] V: Dan 7,22 Tob 14,5 Gal 4,4
[32] V: 8,35; 10,29; 13,10 = Matth 24,14 Marc 14,9 = Matth 26,13
[33] V: Matth 4,17
[34] V: Zu Vers 16 bis 20: Matth 4,18-22 Luc 5,1-11 Joh 1,35-51
[35] V: II.Kön 6,19
[36] V: Jer 16,16 Hes 47,10 Matth 13,47
[37] V: Vers 20; 10,28
[38] V: 1,29 Matth 10,2 = Marc 3,16-17 = Luc 6,14 Matth 17,1 = Marc 9,9 = Luc 9,28 Matth 26,37 = Marc 14,33 Joh 1,40-49 Apgesch 1,13
[39] V: Matth 4,21
[40] V: Vers 18; 10,28 II.Kön 6,19
[41] V: Zu Vers 21 bis 22: Luc 4,31-32
[42] V: 2,1; 9,33 Matth 4,13; Matth 8,5 = Luc 7,1 Matth 9,1 Matth 11,23 = Luc 10,15; Luc 4,23. 31 Joh 2,12; 4,46; 6,17,24,59
[43] V: Vers 27; 6,2; 7,37; 10,26; 11,18.28 Matth 7,28 -29; 13,54; 19,25; 22,33 Luc 2,48; 4,32; 9,43
[44] V: Zu Vers 23 bis 28: Luc 4,33-37
[45] V: 5,2
[46] V: I.Kön 17,18 Joh 2,4
[47] V: 5,7 = Matth 8,29 = Luc 8,28 I.Joh 3,8
[48] V: Ri 16,17 (nur LXX im Codex Vaticanus) Ps 106,16 Joh 6,69
[49] V: 9,25
[50] V: 9,26; 9,20 = Matth 17,18 = Luc 9,42
[51] V: Vers 22 6,2;7,37; 10,26; 11,18.28 Matth 7, 28-29; 13,54; 1925; 22,33 Luc 2,48; 4,32; 9,43
[52] V: 4,41
[53] V: Matth 4,24; 9,26.31 Luc 4,14.37;5,15;7,17
[54] V: Zu Vers 29 bis 30: Matth 8,14-15 = Luc 4,38-39
[55] V: Vers 16-20 Matth 4,18-22 = Luc 5,1-11 = Joh 1,35-51 Matth 10,2 = Marc 3,16-17 = Luc 6,14 Matth 17,1 = Marc 9,9 = Luc 9,28 Marc 14,33 = Matth 26,37 Apgesch 1,13
[56] V: Joh 4,52 Apgesch 28,8
[57] V: Vers 13; 15,41 Luc 10,40; 22,43
[58] V: Zu Vers 32 bis 34: Matth 8,16-17 = Luc 4,40-41
[59] T: Im Codex Freerianus (W) aus dem 5. Jahrhundert fehlt: „und die von Dämonen Besessenen“
[60] V: 2,2
[61] V: Apgesch 16,17-18
[62] V: 7,36; 3,12 = Matth 12,16 Marc 5,43 = Luc 8,56 Marc 8,30 = Matth 16,20 = Luc 9,21 Marc 9,9 = Matth 17,9 = Luc 9,36 Matth 9,30
[63] V: Zu Vers 35 bis 38: Luc 4,42-43
[64] V: 6,46 = Matth 14,23 Luc 3,21; 5,16; 6,12; 9,18.28; 11,1
[65] V: Joh 6,24
[66] V: Matth 4,23; 9,35 Luc 4,44
[67] V: Zu Vers 40 bis 45: Matth 8,2-4 = Luc 5,12 – 16
[68] V: 6,34 = Matth 14,14 Marc 8,2 = Matth 15,32 Matth 20,34
[69] V: 3,10 = Luc 6,19 Marc 5,27 = Matth 9,20 = Luc 8,44 Marc 6,56 = Matth 14,36 Marc 7,33; 8,22; 10,13 = Luc 18,15
[70] V: Matth 14,5 Joh 11,33.38
[71] T: Im Codex Freerianus (W) aus dem 5. Jahrhundert fehlt dieser Vers und der Schluss des vorangehenden Verses ( „wurde gereinigt“)
[72] V: 7,36; 3,12 = Matth 12,16 Marc 5,43 = Luc 8,56 Marc 8,30 = Matth 16,20 0 Luc 9,21 Marc 9,9 = Matth 17,9 = Luc 9,36 Matth 9,30
[73] V: Lev13,49; 14,2-4 Luc 17,14
[74] Ü: Der hier mit „Sache“ übersetzte Ausdruck λογοσ kann auch mit „Wort“ wiedergegeben werden.
[75] V: Zu Vers 1 bis 12: Matth 9,1-8 = Luc 5,17-26
[76] V: 1,21;9,33 Matth 4,13;8,5 = Luc 7,1 Matth 9,1; 11,23 = Luc 10,15; 4,23.31 Joh 2,12; 4,46; 6,17.24.59
[77] V: 2,15; 3,20; 7,17; 9,28
[78] V: 1,33
[79] V: 4,33; 8,32
[80] T: Diese zweifellos bessere, weil ältere Lesart ist grammatisch nicht korrekt, weil das Objekt des Hinbringens (der Gelähmte) fehlt. Der Codex Freerianus (W) aus dem 5. Jahrhundert schreibt deshalb „nicht zu ihm hingelangen konnten“
[81] E: nämlich das flache Lehmdach, was allerdings im Widerspruch zu der vorangehenden Angabe vom Abdecken des Daches – natürlich eines Ziegeldaches – steht.
[82] V: 10,24
[83] V: 10,18
[84] V: Jes 43,25 Ps 103,3; 130,4
[85] V: Joh 2,25
[86] V: 8,12;10,2; 12,15
[87] V: Joh 5,8-9
[88] V: Matth 9,33
[89] V: Zu Vers 13 bis 17: Matth 9,9-13 = Luc 5,27 – 32
[90] V: 4,1
[91] T: Drei griechische Handschriften lesen hier den Namen Jakobos (wegen Matth 10,3 = Marc 3,18 = Luc 6,15)
[92] V: 3,18 = Matth 10,3 = Luc 6,15
[93] V: 10,21 = Matth 19,21 = Luc 18,22 Matth 8,22 = Luc 9,59 Matth 9,9 = Luc 5,27 Joh 1,43; 21,19. 22
[94] V: Luc 15,1-2
[95] V: Die Überlieferung des Textes in dem eingeklammerten Stück ist sehr uneinheitlich. Die wichtigste Variante findet sich in einer Reihe griechischer und koptischer Handschriften sowie in einer altlateinischen Handschrift. Sie lautet: „Und es folgten ihm auch die Schriftgelehrten der Pharisäer, und als sie sahen…“ Auch von dieser Lesart gibt es Varianten.
[96] V: Luc 19,10 Joh 3,17; 8,15; 10,9;12,47
[97] V: Zu Vers 18 bis 22: Matth 19,14 –17 = Luc 5,33- 38
[98] E: „Söhne des Bräutigams“ ist eine semitisierende Ausdrucksweise für dir Freunde des Bräutigams, die diesen zur Hochzeit begleiten
[99] V: Matth 25,1-12 Joh 3,29
[100] T: Das eingeklammerte Stück steht nicht in einer Reihe griechischer Handschriften und in einigen Handschriften der Vulgata
[101] V: Luc 17,22
[102] V: 14,7 = Matth 26,11 = Joh 12,8; 16,20
[103] T: Der eingeklammerte Satz fehlt im griechischen Codex Bezae Cantabrigensis (D), in der altlateinischen Übersetzung(Itala) und in einer koptischen Handschrift
[104] V: Zu Vers 23 bis 28: Matth 12,1-8 = Luc 6,1-5
[105] V: Dt 23,26
[106] V: Ex 31,15; 34,21
[107] V: I.Sam 21,1-7
[108] T: „als Abjathar Erzpriester war“ fehlt im Codex Bezae Cantabrigensis (D), im Codex Freerianus (W), in der altlateinischen Übersetzung (Itala) und in einer syrischen Handschrift( dem syrischen Sinaiticus), wohl weil laut I.Sam 21,2-3.9 der Erzpriester Achimelech (so im hebräischen Text) oder Abimelech (so in LXX) hieß.
[109] V: Zu Vers 1 bis 6:Matth 12,9-14 = Luc 6.6-11; 14,1-6
[110] V: Jac 4,17
[111] E: „Seele“ bedeutet hier „Leben“
[112] V: Vers 34;5,32; 10,23
[113] V: Joh 11,33
[114] V: 6,32; 8,17 Joh 12,40 Röm 11,25 Eph 4,18
[115] V: 8,15; 12,13 = Matth 22,15-16
[116] V: Um welche Gruppierung es sich dabei handelt, ist strittig
[117] V: 7,24 = Matth 15,21
[118] V: 6,3 Matth 13,53 Luc 4,16
[119] V: Matth 15,30
[120] V: Luc 6,19
[121] V: 1,34; 5,7 = Matth 8,29 Luc 4,41
[122] V: 1,34; 5,34; 7,36; 8,30 Matth 8,4; 9,30; 12,16 Luc 4,41
[123] V: Zu Vers 13 bis 16: Matth 10,1-4 = Luc 6,12-16
[124] V: Apgesch 1,13
[125] E: „Apostel“ bedeutet „Gesandter“ Plural „Gesandte“
[126] T: Die eingeklammerten Wörter sind möglicherweise von späterer Hand; sie fehlen in einer Anzahl griechischer Handschriften
[127] V: 5,18
[128] V: 6.7
[129] T: Die eingeklammerten Wörter sind möglicherweise von späterer Hand. Sie fehlen in vielen griechischen Handschriften, bei einigen Altlateinern, in der Vulgata, in den syrischen Handschriften sowie in denjenigen koptischen Handschriften, die im bohairischen Dialekt verfasst sind; siehe Vers 14!
[130] V: 14,37 Matth 16,17 Joh 1,42
[131] V: 1,19 = Matth 4,21 Marc 1,29; 3,17 = Matth10,2 Marc9,2-10 = Matth 17,1= Luc 9,28 Marc 10,35-45 = Matth 20,20-28 Luc 9.52-56 Joh 21,2 Apgesch 12.2
[132] V: Matth 9,9; 10,3 Apgesch 1,13
[133] V: Joh11,16;14,5; 20.24-28: 21.2
[134] V: 2,2 = Luc 5,17 Marc 2,15 = Matth 9,10 = Luc 5,29 Marc 6,31
[135] V: 3,31 = Matth 12,46 = Luc 8,19 Ps 69.9 Sach 13,3 Weish 5,4
[136] V: Matth 11,18 = Luc 7,33 Joh 7,20; 8,48;.52; 10,20 Act 26,24 Jes 28,7
[137] V: Matth 9,34; 10,25; 12,24-29 = Luc 11,15-22
[138] V: 4,2 = Matth 13,3 = Luc 8,4
[139] E: Im Sinne von Familie
[140] V: Jes 49,24 PsSal 5,3
[141] V: Zu Vers 28 bis 30: Matth12,31-33 = Luc 12,10
[142] V: 6,3 = Matth 13,55-56
[143] T: Die eingeklammerten Wörter sind möglicherweise von späterer Hand; sie fehlen in vielen griechischen Handschriften, bei einigen Altlateinern, in der Vulgata und in den sarischen Handschriften
[144] V: Vers 5; 5,32; 10,23
[145] V: Matth 7,21
[146] V: Ps 22,23 Matth 25,40; 28,10 Joh 20,17 Röm 8,29 Hebr 2,11-12
[147] V: Zu Vers 1 bis 9: Matth 13,1-9 = Luc 8,4-6
[148] V: 2,13
[149] V: 3,9
[150] V: 3,23; 4,11. 33-34; 12,1
[151] V: Sir 40,15
[152] V: Jac 1,11
[153] V: Jer 4,3
[154] V: 4,23;7,16 (dieser Vers fehlt in manchen Handschriften) Matth 11,15; 13,9 = Luc 8,8; Matth 13,43; 25,29 ( im Schluss des Verses; dieser Schluss steht in einigen Handschriften nicht); Luc 12,21 (am Schluss des Verses; dieser Schluss steht in einigen Handschriften nicht); 14,35; 21,4 (am Schluss des Verses; dieser Schluss steht in einigen Handschriften nicht) OffbJoh 2,7.11.17.29; 3,6.13.22; 13,9
[155] V: Zu Vers 10 bis 12: Matth 13, 10 – 17 = Luc 8,9 – 10
[156] V: Dan 2,27-28 Weish 2,22
[157] V: I.Kor 5,12-13 Kol 4,5 I.Thess 4,5 I.Tim 3,7
[158] V: Vers 2; 3,23. 33-34; 12,1
[159] Ü: Das hier stehende griechische Wort ινα kann auch mit „so dass“ wiedergegeben werden. In diesem Falle würde der Vers 12 nicht den Zweck, sondern die vom Zweck unabhängige Folge der Gleichnisrede ausdrücken.
[160] V: Jes 6,9-10 Apgesch 28,26
[161] V: Zu Vers 13 bis 20: Matth 13,18-23; Luc 8,11-15
[162] V: IV. Esra 8,41; 9,31-37
[163] V: Eine Anzahl von Handschriften – nicht die bedeutendsten – lesen: „…das in ihre Herzen gesäte Wort.“. Zwei Handschriften – darunter der wichtige Codex Alexandrinus (A) – lesen: … nimmt das gesäte Wort aus ihren Herzen weg.“
[164] V: Luc 12,22; 21,34
[165] V: II.Thess 2,10 Hebr 3,13 II.Petr 2,14
[166] V: Jes 5,11; Matth 24,49 Röm 13,13 Eph 5,18
[167] V: Tit 3,14 II.Petr 1,8
[168] V: Zu Vers 21 bis 25; Luc 8,16-18
[169] V: Matth 10,26 = Luc 12,2-9
[170] V: Vers 9 Matth 11,15; 13,9 = Luc 8,8 Matth 13,43; 25,29 Luc 12,21; 14,35; 21,4 OffbJoh 2,7.11.17.29; 3,6.13.22; 13,9
[171] V: Matth 7,2 = Luc 6,37
[172] T: Die letzten sechs Wörter des Verses fehlen in einer Reihe griechischer und Vulgata-Handschriften sowie in einer koptischen Übersetzung.
[173] V: Matth 13,12; 25,29 = Luc 19,26
[174] V: Jac 5,7
[175] V: Matth 13,25
[176] V: Joel 3,13 OffbJoh 14,15
[177] V: Zu Vers 30 bis 32: Matth 13,31-32 = Luc 13,18-19
[178] V: Jes 40,18 (LXX)
[179] V: Matth 17,20 = Luc 17,6
[180] V: Hes 17,23; 31,6 Dan 4,9.18 Ps 103,12 (LXX)
[181] V: Zu Vers 33 bis 34: Matth 13,34
[182] V: 1,45; 2,2 8,32
[183] V: Joh 16,12
[184] V: I.Kor 3,1
[185] V: Zu Vers 35 bis 41: Matth 8,18. 23 – 27 = Luc 8,22 – 35
[186] V: 6,45
[187] V: Jon 1,4-5
[188] V: Luc 10,40
[189] V: Ps 105,9 (LXX)
[190] V: 6,51 Ps 65,8; 89,10; 107, 25 – 32
[191] V: Joh 14,1. 27 II.Tim 1,7
[192] V: 1,27 Gen 28,17 Jon 1,10.16 Luc 2,9
[193] V: Zu Vers 1 bis 20: Matth 8,28 – 34 = Luc 8.26 – 39
[194] T: Eine Anzahl griechischer Handschriften, darunter zwei wichtige (Alexandrinus,A, und Ephraemi rescriptus, C) sowie zwei Syrer lesen hier „Gadarener“, wieder andere Handschriften geben andere Orte an, die aber nicht zu identifizieren sind.
[195] V: 1,23
[196] V: Jes 65,4
[197] V: 2,24 I.Kön 17,18 Joh 2,4
[198] V: Gen 14,18 Apgesch 16,17
[199] V: 3,11 Matth 8.29 Luc 4,41
[200] V: Matth 26,63
[201] V: 3,14
[202] V: 11,3
[203] V: 7,31 Matth 4,25
[204] E: Die Dekapolis ist ein im Ostjordanland liegendes Gebiet mit zehn Städten, deren Bewohner griechisch sprachen und nicht der jüdischen, sondern der griechischen Kultur angehörten. Deshalb konnten dort Schweine gehalten werden.
[205] V: Zu Vers 21 bis 43: Matth 9,18 – 26 = Luc 8,40 – 56
[206] V: Zu Vers 24 bis 43: I.Kön 17, 17 – 43; II.Kön 4,. 17 – 37 Apgesch 9,36 – 41
[207] V: 3,9
[208] V: 1,41; 3,10; 6,56 = Matth 14,36 Marc 7,33; 10,13 = Luc 18,15
[209] V: Luc 4,14; 6,19; 8,46
[210] V: 3,5; 10,23
[211] T: Einige griechische Handschriften, darunter der Codex Bezae Cantabrigensis (D) lesen an dieser Stelle zusätzlich : „ weil sie es heimlich getan hatte,“
[212] V: I.Sam 1,17; 20,42 II.Sam 15,9 II.Kön 5,19 Jdt 8,35 Luc 7,50 Apgesch 16,36 Jac 2,16
[213] V: Matth 9,22 = Luc 8,48
[214] V: Marc 9,2 = Luc 9,28 Marc 13,3; 14,33 = Matth 26,37
[215] V: Apgesch 20,10 Joh 11,4.11
[216] V: 11,15 Apgesch 9.40
[217] V: 9,27 Matth 8,15 Apgesch 3,7
[218] T: Aramäisch; die obige Übersetzung folgt einer Reihe der besten Handschriften. Sprachlich korrekt müsste es allerdings nicht „kum“ (mwq), sondern „kumi“ (ymwq) heißen, wie viele Handschriften, darunter der Codex Alexandrinus (A) lesen.
[219] V: Luc 7,14
[220] V: 1,34 = Luc 4,41 Marc 3,12 = Matth 12,16 Marc 7,36; 9,9 = Matth 17,9 Matth 8,4; 9,30;
[221] V: Zu Vers 1 bis 6a: Matth 13,53 – 58 = Luc 4, 16 – 30
[222] V: Vers 5 Luc 10,13
[223] V: 1,22; 7,37; 10,26; 11,18.28 Matth 7,28; 12,23 Luc 2,47 4,32; 8,56 Joh 7,14 Apgesch 4,13 13,12
[224] V: 3,31 Matth 12,46; 13,55 Joh 2,1.12; 6,42; 19,25 Apgesch 1,14 12,17; 15,13; 21,18 I.Kor 15,7 Gal 1,19; 2,9.12 Jud 1
[225] V: Joh 4,44
[226] V: Joh 7,5
[227] V: 5,23 = Matth 9,18; Marc 7,32; 8,23.25; 16,18 Nu 27,18.23 Dt 34,9 Matth 19,13 Luc 4,40; 13,13 Apgesch 6,6; 8,17 – 19; 9,12. 17; 13,3; 19,6; 28,8 I.Tim 4,14; 5,22 Hebr 6,2
[228] V: Matth 9,35
[229] V: Zu Vers 7 – 13: Matth 10,1.7 – 11 = Luc 9,1-6; 10,1
[230] V: Apgesch 13.51
[231] V: 1,44 = Matth 8,4 = Luc 5,14 Matth 24,14
[232] V: 16,17 – 18
[233] V: Luc 10,34 Jac 5,14 – 15
[234] V: Zu Vers 14 bis 16: Matth 14,1-2 = Luc 9,7 – 9
[235] V: Luc 3,1; 23,7
[236] V: 8,28 = Matth 16,14 = Luc 9,20 Matth 21,11. 46; Luc 7,16.39; 24,19 Joh 7,40.52
[237] V: Zu Vers 19 bis 29: 1,14 Matth 14,3 – 12 = Luc 3,19 – 20
[238] V: Luc 3,1.19; 23,7
[239] V: Lev 18,16
[240] V: OffbJoh 18,23
[241] V: OffbJoh 6,15
[242] V; Esth 5,3.6; 7,2
[243] V: Vers 7
[244] V: Luc 9,10; 10,17
[245] V: Zu Vers 32 bis 44: Matth 14,13 – 21 = Luk 9,10b – 17 = Joh 6,1 – 13
[246] V: Vers 54 – 55
[247] V: 1,41 Matth 9,36; 15,32; 20,34
[248] V: Nu 27,17 Jdt 11,19 II.Chr 18,16 I.Kön 22,17 Hes 34,5
[249] V: Zu Vers 35 bis 44: 8,1-9
[250] E: Ein Denar war der Tageslohn eines Arbeiters, mit dem eine Familie einen Tag auskommen konnte (Matth 20,2-13)
[251] V: Joh 4,8
[252] V: Matth 14,19
[253] V: Ps 123,1 Matth 14,19 Joh 11,41; 17,1
[254] V: 14,22 = Matth 26, 26-29 = Luc 22,15 – 20 I.Kor 11,23 – 25 Luc 24,30
[255] V: 8,7
[256] V: 8,19
[257] V: Zu Vers 45 bis 52: Matth 14,22-53 = Joh 6,16 – 21
[258] V: 8,22 Luc 9,10
[259] E: Die etwa zwölfstündige Nacht wurde in vier Nachtwachen eingeteilt, die vierte wurde auch „Morgenwache“ genannt – die letzten drei Stunden vor Sonnenaufgang
[260] V: 4,39
[261] V: 3,5; 8,17 Joh 12,40 Röm 11,25 Eph 4,18
[262] V: Zu Vers 53 bis 56: Matth 14,34 – 36; Joh 6, 22 – 25
[263] V: Vers 33
[264] V: Apgesch 5,15
[265] V: Nu 15,38
[266] V: 1,41; 3,10 = Luc 6,10 Marc5,28 = Matth 9,20 = Luc 8,44 Marc 7,35; 8,22; 10,13 = Luc 18,15 Matth 14,36
[267] V: Apgesch 19,11 – 12
[268] V: Zu Vers 1 bis 23: Matth 15,1 – 20
[269] V: 3,22
[270] V: Matth 15,2 = Luc 11,38
[271] E: Was die Faust hier zu bedeuten hat, ist unklar
[272] V: Matth 23,25
[273] E: Das griechische Wort xestós (ξεστοσ), , bezeichnet eigentlich ein Flüssikeitsmaß, nämlich etwa einen halben Liter. Das Wort wird aber auch als Bezeichnung für ein Gefäß verwendet, das eben diese Menge fasst
[274] T: Die hier unpassend erscheinende Erwähnung der Betten fehlt in wichtigen Handschriften, wie dem Codex Sinaiticus ( a) und dem Codex Vaticanus (B), ist also möglicherweise ein späterer Zusatz
[275] E: Jesaja
[276] V: Jes 29,13 (LXX)
[277] V: Kol 2,22
[278] V: Ex 20,12 Dt 5,12
[279] V: Ex 21,17 Lev 20,9
[280] V: Matth 27,6
[281] E: Ein Opfer, das man im Tempel darbringt anstatt seinen Verpflichtungen gegen die Eltern nachzukommen
[282] T: Eine größere Zahl von griechischen, lateinischen, syrischen und koptischen Handschriften liest hier noch den als Vers 16 gezählten Satz: „ Wer Ohren hat, zu hören, der höre“, der aber in einer ebenfalls größeren Zahl griechischer, lateinischer, syrischer und koptischer Handschriften fehlt und als späterer Zusatz anzusehen ist
[283] V: II.Macc 6,4 III: Macc 4,16
[284] E: Neid
[285] V: Dt 15,9 Sir 14,10 Matth 6,23; 20.15
[286] V: Zu Vers 24 bis 30: Matth 15,21 – 28
[287] V: Vers 31; 3,8 I.Kön 17,9 – 24
[288] V: 5,22 Joh 11,32 Apgesch 10,25
[289] V: Luc 16,21
[290] V: Joh 4,51
[291] V: Zu Vers 31 bis 37: Matth 15,29 – 31
[292] V: Vers 24; 3,8 I.Kön 17,9 – 24
[293] V: 5,20 Matth 4,25
[294] V: 6,5; 8,23.25;16,18 Nu 27,18.23 Dt 34,9 Matth 9,18; 19,13 Luc 4,40; 13,13 Apgesch 6,6; 8,17 – 19; 9,12. 17; 13,3; 19,6 II.Tim 1,6Hebr 6,2
[295] V: 8,23 Joh 9,6
[296] V: 1,41; 3,10 = Luc 6,19 Marc 5,27 = Matth 9,20 = Luc 8,44; Marc 6,56 = Matth 14,36 Marc 8,22; 10,13 = Luc 18,15
[297] V: Ps 123,1 Matth 14,19 Joh 11,41; 17,1
[298] V: 8,12 Röm 8,23.26 II.Kor 5,2.4
[299] V: Luc 13,16
[300] V: 1,34; 3,12 = Matth 12,16 Marc 5,43 = Luc 8,56 Marc 8,30 = Matth 16,20 = Luc 9,21 Marc 9,9 = Matth 17,9 = Luc 9,36 Matth 9,30
[301] V: 1,22; 6,2; 10, 26; 11,18 Matth 7,28; 13,54; 19,25; 22,33
[302] V: 9.17 Jes 35,5 – 6
[303] V: Zu Vers 1 – 10: Matth 15,32 – 39 Marc 6,32 – 44 = Matth 14,13 – 21 = Luc 9,10b – 17 = Joh 6,1-13
[304] V: 1,41 6,34 = Matth 14,14 Matth 15,32; 20,34
[305] V: Vers 20
[306] V: 6,41 = Matth 14,18 = Luc 9,16 Marc14,22 = Matth 26,26 =Luc 22,15 I.Kor 11,23
[307] V: Zu Vers 11 bis 13: Matth 16,1- 4; 12,38 – 39 Luc 11,16.29 Joh 6,30
[308] V: 10,2; 12,15
[309] V: Röm 8,23.26 II.Kor 5,2.4
[310] V: Zu Vers 14 bis 21: Matth 16, 5 – 12
[311] V: Matth 6,6.11 Luc 12,1 I.Kor 5,7
[312] V: Joh 4,33
[313] V: 3,5; 6,52 Joh 12,40 Röm 11,25 Eph 4,18
[314] V: Jer 5,21
[315] V: Hes 12,3 Matth 13,13 Luc 19,42 Joh 12,40
[316] V: 6,41 – 44
[317] V: Vers 6 – 9
[318] V: 6,45 Luc 9,10
[319] V: 1,41; 3,10 = Luc 6,19 Marc 5,27 = Matth 9,20 = Luc 8,44 Marc 6,56 = Matth 14,36 Marc 7,33; 10,13 = Luc 8,15
[320] V: 7,33 Joh 9,6
[321] V: Vers 25; 6,5; 16,18 Nu 27,18,23 Dt 34,9 Matth 9,18; 19,13 Luc 4,40; 13,13 Apgesch 6,6; 8,17 – 19; 9,12.17; 13,3; 19,6 II.Tim 1,6 Hebr 6,2
[322] V: Vers 23; 6,5; 16,18 Nu 27,18.23 Dt 34,9 Matth 9,18, 19,13 Luc 4,40; 13,13 Apgesch 6,6; 8,17 – 19; 9,12.17; 13,3; 19,6 II.Tim 1,6 Hebr 6,2
[323] V: Zu Vers 27 bis 30: Matth 16,13 –20 = Luc 9,18 – 21 Joh 6, 67 – 71
[324] V: 6,17 Luc 3,1
[325] V: 6,14 = Matth 14,2 = Luc 9,7
[326] V: 6,15 = Luc 9,7
[327] V: 14,61 – 62 = Matth 26, 63 – 64
[328] V: 1,34; 3,12 = Matth 12,16 Marc 5,43 = Luc 8,56 Marc 7,36; 9,9 = Matth 17,9 = Luc 9,36 Matth 9,30
[329] V: Zu Vers 31 bis 33: Matth 16, 21 – 23 = Luc 9,22 Marc 9,31 = Matth 17,22 – 23 = Luc 9,44 Marc 10,33 – 34 = Matth 20,18 – 19 = Luc 18,32 – 33
[330] V: 12,10 Ps 118,22
[331] V: Hos 6,2
[332] V: Joh 10,24
[333] V: Matth 4,10
[334] V: Zu Vers 34 bis 9,1: Matth 16, 24 – 28 = Luc 9,23 – 27
[335] V: Matth 10,38; 16,24 = Luc 9,23 – 27
[336] E: „Seele“ bedeutet „Leben“
[337] V: 1,1.15;10,29; 13,10 = Matth 24,14; Marc14.9 = Matth 26,13;
[338] V: Matth 16,25 = Luc 9,24
[339] V: Ps 49,8 Sir 26,14
[340] V: 9,18 = Matth 17,17 =Luc 9,41 Dt 32,5 Matth 12,39; 16,4 Apgesch 2,14 Phil 2,15
[341] V: Dan 7,13 Matth 25,31
[342] V: Matth 10,33
[343] Ü: Man kann auch übersetzen: „…. mit den Engeln der Heiligen…“
[344] V: 13,27
[345] V: Joh 8,52
[346] V: Röm 1,4
[347] V: 13,30
[348] V: Zu Vers 2 bis 10: Matth 17,1 – 9 = Luc 9,28 – 36
[349] V: 5,37 = Luc 8,51 Marc 13,13; 14,33 = Matth 26,37
[350] V: Röm 12,2 II.Kor 3,18
[351] V: II.Petr 1,18
[352] V: 16,5 Matth 17,3 Dan 7,9 Apgesch 1,10; 10,30
[353] V: Mal 3,22.24
[354] V: Dt 18,15
[355] V: 11,21; 14,45
[356] V: 14,40
[357] V: Ex 24,15 – 16; 40,34
[358] V: 1,1; 1,11 = Matth 3,17 = Luc 3,22 = Joh 1,34 Marc 14,61; 15.91
[359] V: Dt 18,15
[360] V: 1,34; 3,12 = Matth 12,16 Marc 5,43 = Luc 8,56 Marc 7,36 = Matth 17,5 = Luc 9,36 Marc 8,30 Matth 9,30
[361] V: Zu Vers 11 – 13: Matth 17,10 – 12
[362] V: Mal 3,23
[363] V: Mal 3,24 Apgesch 1,6
[364] V: Jes 53,3 Ps 22,7
[365] V: Matth 11,14
[366] V: I.Kön 19,2.10
[367] V: Zu Vers 14 bis 29 :Matth 17,14 – 21 = Luc 9, 37 – 42
[368] V: Vers 25; 7,37
[369] V: Luc 24,25
[370] V: Vers 26; 1,26
[371] V: Matth 17,20
[372] V: Luc 17,5
[373] V: Vers 17
[374] V: Luc 8,29
[375] V: 1,25
[376] V: 1,26
[377] V: 5,41 = Matth 9,25 = Luc 8,53 Matth 8,15 Apgesch 3,7
[378] V: Vers 33; 10,10
[379] T: Die Mehrzahl der griechischen. Lateinischen, koptischen und syrischen Handschriften liest außerdem noch: „ und durch Fasten.“
[380] V: Zu Vers 30 bis 32:Matth 17,22 – 23 = Luc 9,43b – 45 Luc 17,11 Joh 7,1
[381] V: 1,14 = Matth 4,12 = Luc 4,14 Matth 17,22 Luc 17,11 Joh 1,43; 21,1; 4,3; 4,43. 54; 7,1
[382] V: Zu Vers 31 bis 32: Matth 17,22 – 23 = Luc 9,43 – 45
[383] V: II.Sam 24,14 Sir 2,18
[384] V: 8,31 – 33 = Matth 16,21 – 23 = Luc 9,21 Marc 10,32 – 34 = Matth 20,17 – 19= Luc 18, 31 – 34
[385] V: Luc 2,50; 9,45; 18,34
[386] V: Zu Vers 33 bis 37: Matth 18,1-4 = Luc 9,46 – 48; 22,24 -27
[387] V: 1,21 Matth 4,13 Luc 4,23.31
[388] V: Vers 28; 10,10
[389] T: Das Stück von hier an bis zum Ende des Verses fehlt in dem Codex Bezae Cantabrigensis (D) und in einer altlateinischen Handschrift (k)
[390] V: Matth 11,11
[391] V: 10,16
[392] V: Vers 38 –39.41; 13,6
[393] V: Matth 18,5 = Luc 9,48 Matth 25,40
[394] V: Matth 10,40 Joh 12,44; 13,20
[395] V: Zu Vers 38 bis 41: Luc 9,49 – 50 Nu 11,26 –29 Act 19,13
[396] V: Vers 37.38.41; 13,6
[397] V: 10,14 = Matth 19,14 = Luc 18,16 Apgesch 8,36; 10,47
[398] V: Vers 37.39.41; 13,6
[399] V: Matth 12,30
[400] V: Matth 10,42; 25,40
[401] V: I.Kor1,12; 3,23 II.Kor 107
[402] V: Zu Vers 42 bis 48: Matth 18,6 –9 =Luc 17,2
[403] V: OffbJoh 18,21
[404] V: Matth 5,30
[405] V: Matth 3,12 = Luc 3,17
[406] T: Dieser Vers steht nur in einigen Handschriften und Übersetzungen
[407] T: Siehe Anmerkung zu Vers 44
[408] V: Matth 5,29
[409] V: Jes 66,24 Jdt 16,17
[410] V: Matth 5,13 = Luc 14,34 – 35 Kol 4,6
[411] V: Ps 34,15 Matth 5,9 Röm 12,18; 14,19 II.Kor 13,11 I.Thess 5,13 II.Tim 2,22 Hebr 12,14 I.Petr 3,11
[412] V: Luc 9,51
[413] V: Matth 19,1 – 2
[414] V: Zu Vers 2 bis 12: Matth 19,3 – 9
[415] V: Vers 8,11;10,2; 12,15
[416] V: Dt 24,1.3
[417] V: Gen 1,27; 5,2
[418] V: Zu Vers 7 bis 8a: Gen 2,24 Eph 5,31
[419] V: I.Kor 6,16
[420] T: Die letzten drei Wörter fehlen in einigen griechischen Handschriften, darunter zwei wichtige: Codex Sinaiticus (a) und Codex Vaticanus (B)
[421] V: I.Kor 7,10.13
[422] V: 9,28.33
[423] V: Matth 5,32; 19,9 = Luc 16,18
[424] T: Die Handschrift W ( 5.jahrhundert) Verse 11 und 12 so: Und er sprach zu ihnen: „ Wenn eine Frau ihren Mann entläßt und einen andern heiratet, bricht sie die Ehe; und wenn ein Mann die Frau entlässt, bricht er die Ehe.“
[425] V: Zu Vers 13 bis 16:Matth 19,13 –15 = Luc 18,15 -17
[426] V: 1,41; 3,10= Luc 6,19 Marc 5,27 = Matth 9,20 = Luc 8,44 Marc 6,56 = Matth 14,36 Marc 7,37; 8,22 Luc 8,15
[427] V: 9,38 = Matth 19,14 =Luc 18,16 Apgesch 8,36; 10,47
[428] V: Matth 18,3
[429] V: 9,36
[430] V: Zu Vers 17 bis 22: Matth 19, 16 – 22 = Luc 18,18 – 23
[431] V: 2,7
[432] V: Ex 20,12 – 16 Dt 5, 16 –20 Röm 13,9
[433] V: Dieser Ausdruck steht in LXX Dt 24,14 im Codex Alexandrinus (A) sowie Sir 4,1, im NT:I.Kor 6,8; 7,5
[434] T: Dieses Gebot liest eine Reihe griechischer Handschriften nicht
[435] V: Joh 11,5
[436] V: Matth 6,20 = Luc 12,33
[437] T: Einige griechische, syrische und koptische Handschriften lesen noch: „Nimm ein(einige: dein) Kreuz auf dich!“
[438] V: Zu Vers 23 bis 31: Matth 19,23 –30 = Luc 18,24 -30
[439] V: 3,5.34; 5,32
[440] V: 2,5 Joh 13,33
[441] T: Wichtige griechische,lateinische, syrische und koptische Handschriften lesen hier noch: „für diejenigen, die auf Besitz vertrauen.“
[442] T: Dieser Vers steht im Codex Cantabrigensis (D) und in den altlateinischen Handschriften hinter Vers 23
[443] T: Einige griechische Handschriften (Minuskeln) lesen statt „Kamel“ (καμηλοσ) “Schiffstau“ (καμιλοσ).
[444] V: 1,22; 6,2; 7,37; 11,18.28 Matth 7,28 Matth 13,54; 19,25; 22,33
[445] V: 14,36 Gen 18,14 Sach 8,6 (LXX) Ijob 42,2 II.Chr 14,10
[446] V: 1,18.20
[447] V: 1,15; 8,35; 13,10; 14,9 = Matth 26,13 Matth 24,14 Röm 3,26
[448] V: Luc 14,26
[449] T: Der Codex Bezae Cantabrigensis (D) liest Vers 30 so: Ohne dass er hundertfältig empfangen würde in dieser Zeit. Wer aber Haus und Schwestern und Brüder und Mutter und Kinder und Äcker unter Verfolgung verlassen hat, wird im kommenden Äon ewiges Leben empfangen.
[450] V: Matth 19,30; 20,16 Luc 13,30
[451] V: Zu Vers 32 bis 34:Matth 20,17 – 19 = Luc 18,31 – 33
[452] V: 14,64
[453] E: Gemeint sind die nicht zu den Juden Gehörenden, die Nichtjuden; in diesem Falle die Römer.
[454] V: 8,31 = Matth 16,21 – 23 = Luc 9,21 Marc 9,31 = Matth 17,22 = Luc 9,44
[455] V: 14,65 Jes 50,6
[456] V: 15,19 -20
[457] V: Zu Vers 35 bis 45: Matth 20,20 – 28
[458] V: Matth 26,39 = Luc 22,42 Jes 51,17.22 Joh 18,11
[459] V: Luc 12,50 Röm 6,3
[460] V: Apgesch 12,2
[461] V: Zu Vers 41 bis 45 : Matth 20,24 –28 = Luc 22,24 -27
[462] V: I.Petr 5,3
[463] V: I.Kor 9,19 II.Kor 4,5
[464] V: 9,35 Matth 23,11
[465] E: „Seele“ im Sinne von „Leben“
[466] V: I.Tim 2,6
[467] V: Jes 53, 10 – 12 Matth 20,28 Joh 10,11.15.17 – 18; 15,13 I.Joh 3,16
[468] V: Zu Vers 46 bis 52: 8,22-26 = Matth 9,27-31; 20,29 –34 = Luc 18,35 -43
[469] V: 11,10; 12,35
[470] E: „mein Herr“, siehe Joh 20,16!
[471] V: Matth 9,22Luc 7,50 Apgesch 16,31 Röm 10,9
[472] V: Zu Vers 1 bis 10: Matth 21,1 – 9= Luc 19,28 – 38 = Joh 12,12 – 16
[473] V: Sach 14,4
[474] V: Sach 9,9
[475] V: Gen 49,11
[476] V: 5,19
[477] V: 14,14
[478] V: II.Kön 9,13
[479] T: Die letzten sechs Wörter fehlen im Codex W, bei einer altlateinischen Handschrift und im syrischen Sinaiticus. Der Codex Alexandrinus (A), der Codex Bezae Cantabrigensis (D) sowie eine Anzahl anderer griechischer, auch lateinischer, syrischer und koptischer Handschriften lesen hier: Andere schlugen Laubbüschel von den Bäumen und streuten sie auf den Weg.
[480] V: Ps 118,25-26
[481] T: Einige jüngere griechische Handschriften lesen hier: hosanna dem Höchsten. Bezae Cantabrigensis (D), W und die altlateinischen Handschriften lassen das hosanna weg.
[482] V: 10,47; 12,35 Luc 1,32
[483] V: Ps 148,1
[484] T: Statt hosanna lesen Codex W, zwei Altlateiner und der syrische Sinaiticus „Friede“, während der griechische Codex Coridethi (Θ), eine Reihe Altlateiner und der syrische Codex Harclensis hier lesen: Friede im Himmel und Ehre in den Höhen.
[485] V: Ijob 16,19
[486] V: Matth 21,11
[487] V: Matth 21,17
[488] V: Luc 21,37
[489] V: Zu Vers 12 bis 14: Matth 21,18 – 19
[490] V: Vers 20
[491] V: Zu Vers 15 bis 17: Matth 21,12 – 13 = Luc 19,45 – 46 = Joh 2,14 – 16
[492] V: 5,40
[493] V: Jes 56,7
[494] V: Jer 7,11
[495] V: Zu Vers 18 bis 19: Luc 19,47 – 48 Marc 14,1 = Matth 26,4 – 5 = Luc 22,2
[496] V: 12,12 = Matth 21,46 = Luc 20,19 Marc 14,1 = Matth 26,4-5 = Luc 22,2
[497] V: 6,2; 7,37; 10,26 Matth 7,28; 13,54; 19,25; 22,33 Luc 4,32 Apgesch 13,12
[498] V: Zu Vers 20 bis 26: Matth 21,20 – 22
[499] V: Vers 14
[500] V: 14,72
[501] V: 9,5; 14,45
[502] V: Jac 1,6 – 7
[503] V: Matth 17,20
[504] V: Matth 7,7; 18,19; 21,22 Luc 11,9 – 13 Joh 14,13; 15,7.16; 16,23 – 24. 26 I.Joh 3,22; 5,14 – 15 Jac 1,5 – 6
[505] V: Matth 5,23 – 24
[506] V: Matth 6,14
[507] T: Dieser Vers steht nur in einem Teil der Handschriften und Übersetzungen
[508] V: Zu Vers 27 bis 33: Matth 21,23 – 27 = Luc 20, – 8
[509] V: 1,22
[510] V: Apgesch 5,38 – 39
[511] V: 14,2 = Matth 26,5 = Luc 22,2
[512] V: Matth 14,5; 21,26. 36
[513] V: Zu Vers 1 bis 12: Matth 21,33 – 46 = Luc 20,9 – 19
[514] V: 3,23; 4,2. 11. 33 – 34
[515] V: Ps 80,8 –9 Jes 5,1 -2
[516] V: Luc 14,28
[517] V: 13,34
[518] V: Matth 22,3 II.Chr 24,19 Jer 7,25 –26; 25,4
[519] V: Hebr 1,1 -2
[520] V: Gen 37,20
[521] V: Hebr 13,12 – 13
[522] V: Ps 118,22 -23
[523] V: Apgesch 4,11
[524] V: 14,1 = Matth 26, 4 – 5 = Luc 22,2
[525] T: Die letzten neun Wörter fehlen im Codex W
[526] V: Zu Vers 13 bis 17: Matth 22,15 – 22= Luc 20,20 – 26
[527] V: Um welche Gruppierung es sich dabei handelt, ist umstritten
[528] V: 3,6; 8,15
[529] V: Jac 2,9
[530] V: Apgesch 18,25 – 26
[531] T: Die letzten acht Verse fehlen im Codex Bezae Cantabrigensis (D) und in den altlateinischen Handschriften
[532] V: 8,11;10,2
[533] E: Ein Denar war der tägliche Lohn eines Tagelöhners. Er deckte gerade das tägliche Existenzminimum einer Familie
[534] Ü: Das Objekt „ihn“ steht nicht mit griechischen Text, ist aber in der Übersetzung sinngemäß ergänzt
[535] V: Röm 13,7
[536] V: Zu Vers 18 bis 27: Matth 22,23 – 33 = Luc 20, 27 – 38
[537] E: Es handelt sich um die konservative Priesterpatei,dieim Gegensatz zu den Pharisäern stand
[538] V: Apgesch 23,8
[539] V: Dt 23,5 – 6
[540] V: Gen 38,8
[541] V: Äth.Hen. 15,6 – 7; 15,4
[542] V: Ex 3,2
[543] V: Ex 3,6. 15 – 16
[544] V: Zu Vers 28 bis 34: Matth 22,35 – 40; Luc 10,25 – 28
[545] V: Dt 6,4; Jos 22,5 Mal 2,10 Röm 3,30 I.Kor 8,4. 6; 12,5 – 6 Eph 4,5 – 6 I.Tim 2,5
[546] T : Der Ausdruck „und aus deinem ganzen Verstand“ fehlt im Codex Bezae Cantabrigensis (D) sowie einigen wenigen griechischen Handschriften und einer altlateinischen Handschrift
[547] V: Lev 19,18 Joh 15,12
[548] V: Luc 20,39
[549] V: Dt 4,35 Jes 45,21
[550] V: Dt 6,5
[551] V: Lev 19,18
[552] V: I.Sam 15,22 Hos 6,6
[553] V: Matth 22,46 Luc 20,40
[554] V: Zu Vers 35 bis 37a: Matth 22,41 – 45 = Luc 20,41 – 44
[555] V: 10,47 Joh 7,42
[556] V: II.Sam 23,2
[557] V: Ps 110,1
[558] V: Zu Vers 37b bis 40: Matth 23,1 –36 = Luc 20,45 -47
[559] V: Luc 19,48; 21,38
[560] V: Luc 11,43; 14,7 Joh 5,44
[561] V: Zu Vers 41 bis 44: Luc 21,1 -4
[562] V: II.Kön 12,9 – 10 Joh 8,20 Matth 27,6
[563] E: 64 Quadranten machten einen Denar aus (siehe Marc 12,15!)
[564] V: II.Kor 8,12
[565] V: Zu Vers 1 bis 8: Matth 24,1 –8 = Luc 21, 5 -11
[566] V: Jer 7,14; 9,11 Luc 19,44
[567] V: 5,37 = Luc 8,51; Marc 9,2 = Matth 17,1 = Luc 9,28 Marc 14,33 = Matth 26,37
[568] V: 9,37.39
[569] V: Dan 2,28 – 29. 45 in der griechischen Übersetzung von Theodotion) OffbJoh 1,1.19; 4,1; 22,6
[570] V: Jes 19,2 II.Chr 15,6 IV. Esr13,30 – 32
[571] V: Jes 13,13
[572] V: Jes 8,21
[573] V: Zu Vers 9 bis 13: Matth 10,17 – 22 = Luc 21,12 – 17
[574] V: Apgesch 4,1 – 4; 5,18; 6, 8 – 15; 16,19; 18,12; 19,35 – 40
[575] V: Apgesch 12,1; 16,23 II.Kor 11,24
[576] V: Apgesch 12,1; 25,23; 27,24
[577] V: 6,11 = Luc 9,5 Matth 8,4; 10,18; 24,14
[578] V: 14,9; 16,15 Matth 28, 18 – 20 Kol 1,23 OffbJoh 14,6
[579] V: Luc 12,11 – 12 Joh 14,26 Apgesch 4,8; 6,10
[580] V: Mich 7,5
[581] V: Matth 10,21
[582] V: Matth 10,35
[583] V: Matth 24,9
[584] V: Dan 12,12 IV.Esr 6,25
[585] V: Zu Vers 14 bis 20: Matth 24,15 – 22 = Luc 21, 20 – 24
[586] V: Dan 11,31; 12,11 II.Thess 2,3 – 4
[587] V: Hes 7,15 – 16
[588] V: Luc 17,31
[589] V: Luc 23,29
[590] V: Ex 9,18 Dt 4,32 Dan 12,1 Joel 2,2
[591] T: Die letzten vier Wörter fehlen im Codex Cantabrigensis (D), im Codex Coridethi (Θ), in einigen Majuskeln sowie in den altlateinischen Handschriften
[592] V: Zu Vers 21 bis 23: Matth 24,23 – 25
[593] V: Dt 13,2.6 Jer 6,13 (LXX)
[594] V: Matth 24,24 II.Thess 2,9 OffbJoh 13,13; 16,14; 19,20
[595] V: Zu Vers 24 bis 27: Matth 24, 29 – 31 = Luc21, 25 -28
[596] V: Jes 13,10
[597] V: OffbJoh 6,12
[598] V: Joel 2,10; 3,4; 4,15 Apgesch 2,20
[599] V: OffbJoh 6,13
[600] V: Jes 34,4 Hebr 12,26 -27
[601] V: Dan 7,13 – 14 Matth 16,27; 19,28; 24,30 = Luc 21,27; Matth 25,31
[602] V: Dt 30,4
[603] V: Zu Vers 28 bis 32: Matth 24, 32 – 36 = Luc 21, 29 – 33
[604] V: 11,13 –14. 20 – 21
[605] V: Phil 4,5
[606] V: Jac 5,9 OffbJoh 3,20
[607] V: 9,1 = Matth 16,28 = Luc 9,27
[608] V: Jes 51,6
[609] T: Der Ausdruck „noch der Sohn“ fehlt im Codex X (10.Jahrhundert)
[610] V: Sach 14,7 Matth 24,36 Apgesch 1,7 I.Thess 5,1 – 2
[611] V: Zu Vers 33 bis 34: Matth 25,13 –15 = Luc 19,12 – 13;
[612] V: Luc 21,36 Eph 6,18
[613] V: Zu Vers 1 bis 2: Matth 26,2 – 5; Luc 22,1 – 2
[614] V: 11,18; 12,12 Luc 19,47 – 48
[615] V: Zu Vers 3 bis 9: Matth 26,6 –12 = Luc 7, 36 – 50 = Joh 12,1 – 8
[616] E: Ein Denar entsprach dem Tageslohn eines Tagelöhners, dem Existenzminimum einer Familie
[617] V: Dt 15,11
[618] V: 2,20
[619] V: 16,1 = Luc 24,1
[620] V: 1,15; 8,35; 10,29; 13,10 = Matth 24,14; Marc 16,15 = Matth 10,8 26,13 Kol 1,23
[621] V: Zu Vers 10 bis 11: Matth n26,14 – 16 = Luc 22,3 – 6
[622] V: Zu Vers 12 bis 16: Ex 12, 14 – 21 Dt 16,2 Matth 26, 17 – 19 = Luc 22,7 – 13
[623] V: 11,3 = Matth 21,2 = Luc 19,30 Matth 17,27
[624] Ü: wörtlich: ein ausgebreitetes vorbereitetes Obergemach. „Ausgebreitet“ sein können nur die Liegepolster oder auch Teppiche sein
[625] V: Zu Vers 17 bis 21: Matth 26, 20 – 25 = Luc 22,21 – 23 = Joh 13,21 – 26
[626] V: Ps 41,10
[627] V: Zu Vers 22 – 25: Matth 26,26 – 29 = Luc 22,15 – 20 I.Kor 11,23 – 25
[628] V: 6,41 = Matth 14,19 = Luc 9,16 = Joh 6,11 Marc 8,7 =Matth 15, 36 Luc 24,30
[629] Ü: Das hier stehende griechische Relativpronomen τουτο steht im Neutrum. Auf Brot (αρτοσ) kann es sich schwerlich beziehen, weil αρτοσ ein Maskulinum ist und nach den Regeln der griechischen Syntax – anders als im Deutschen – das Relativpronomen dem gleiche Genus angehören muss wie das Nomen, auf das es sich bezieht.
[630] V: Ex 28,4 Sach 9,11 Hebr 9,20
[631] V: Jer 31,31.34
[632] Ü: Die Übersetzung des hier stehneden griechischen Wortes mi „Bund“ trifft das Gemeinte vermutlich nicht hinreichend, weilhier keine gegenseitige Vereinbarung, sondern eher eine einseitige Verfügung oder Stiftung vorliegt.
[633] V: Jes 53,12 (LXX)
[634] V: Zu Vers 26 bis 31: Matth 26,30 – 35 = Luc 22,31 –34. 39 = Joh 13, 36 – 38. 18,1
[635] V: Ps 113 – 118
[636] V: Sach 13,7
[637] V: 6,34 = Matth 9,36
[638] T: Dieser Vers fehlt im Fragment von Fajjum
[639] V: 16,7
[640] V: Vers 72
[641] V: Joh 11,16
[642] V: Zu vers 32 bis 42: Matth 26,36 –46 = Luc 22,39 -46
[643] V: Joh 18,1
[644] V: Hebr 5,7
[645] V: 5,37 = Luc 8,51 Marc 9,2 = Matth 17,1 = Luc 9,28
[646] V: Ps 42,6.12; 43,5 Jon 4,9 (LXX) Sir 37,2 Joh 12,27
[647] V: Röm 8,15 Gal 4,6
[648] V: 10,27
[649] V: 10,38 = Matth 20,22
[650] V: 3,16
[651] V: Matth 6,13
[652] V: Ps 51,14
[653] V: 9,6
[654] V: Gal 2,15
[655] V: Joh 14,31
[656] V: Zu Vers 43 bis 50: Matth 26,47 – 56 = Luc 22,47-53 = Joh 18,2 -12
[657] V: 9,5; 11,21
[658] V: Luc 19,47
[659] V: Jes 523,7
[660] V: Joh 16,32
[661] V: Am 2,16
[662] V: Zu Vers 53 bis 54: Matth 26, 57 – 58 = Luc 22,54 – 55 = Joh 18, 13 – 15
[663] Ü: Wörtlich „ am Licht“, aber Marcus dürfte eine Feuerstelle auf dem Hof gemeint haben. Möglicherweise liegt ein Hebraismus zugrunde. Der hebräische Konsonantenbestand rwa bedeutet „Licht“, ist aben auch einer der möglichen Ausdrücke für „Feuer“.
[664] V: Zu Vers 55 bis 65: Matth 26, 59 – 68 =Luc 22,67 – 71. 63 – 65 = Joh 18, 19 – 24
[665] E: Es handelt sich um die oberste jüdische Behörde unter der römischen Besatzungsmacht. Das Synedrion war für den jüdischen Kultus im Tempel und für die Einhaltung des Gesetzes zuständig
[666] V: 15,1
[667] V: Dt 17,6; 1915 Ps 27,12
[668] V: II.Kor5,1 Hebr 9,11
[669] V: 15,29Joh 2,19 – 21; 4,21.23 Apgesch 6,14
[670] V: 15,5 Jes 53,7
[671] V: 8,29 äth. Hen. 51,4
[672] T: „der Gesalbte“ fehlt in einigen späten griechischen Handschriften
[673] V: 1,11 = Matth 3,17 = Luc 3,22 Marc 9,7 = Matth 17, 6 = Luc 9,35; Marc 15,39
[674] V: Ps 110,1
[675] V: Dan 7,13
[676] T: Im Anschluss daran lesen die Codice Alexandrinus (A), Ephraemi rescriptus (C) und andere griechische sowie lateinische, syrische und koptische handschriften, außerdem der Kirchengeschichtsschreiber Eusebios noch: „ und der Han krähte.“ Dieser Satz aber fehlt in den Codices Sinaiticus (a), Vaticanus (B) und anderen griechischen und koptischen Handschriften sowie im syrischen Sinaiticus
[677] T: „ zum zweiten Mal“ fehlt in den Codices Sinaiticus (a), Ephraemi rescriptus (C) sowie in einigen anderen griechischen Handschriften.
[678] T: Die in diesem Vers angeführte wörtliche Rede Jesu fehlt im Codex Bezae Cantabrigensis (D) und in einer altlateinischen Handschrift.
[679] V: Zu Vers 1: Matth 27,1 –2 = Luc 22,66; 23,1 = Joh 18,28
[680] V: 14,55
[681] V: Joh 18,12
[682] V: Zu Vers 2 bis 5: Matth 27,11 –14 = Luc 23,3 = Joh 18,33 – 37
[683] V: Vers 12.18.26.32
[684] V: 14,61
[685] V: Zu vers 6- 14: Matth 27,15 – 23 = Luc 23, 17 –23 = Joh 18,39 – 40
[686] V: Vers 2. 18. 26. 32
[687] V: Apgesch 3,13 – 14; 13,27 – 28
[688] V: Zu Vers 15: Matth 27,26 = Luc 23,24 – 25 = Joh 19,2 – 3
[689] V: Apgesch 2,36
[690] V: Zu Vers 16 – 20a: Matth 27, 27 – 31a = Joh 19,2 – 3
[691] E: Der Amtssitz eines römischen Statthalters
[692] E: Eine Kohorte ist der zehnte teil einer Legion mit einer Stärke von ungefähr 500 Mann, kann also mit einem heutigen Batallion verglichen werden.
[693] V: Vers 2, 12. 26. 32
[694] V: 10,14
[695] V: Zu Vers 20b – 21 :Matth 27,31b – 32 = Luc 23,26 = Joh 19,16b – 17a.20
[696] V: Hebr 13,12
[697] V: Röm 16,13
[698] E: Es handelt sich um den Querbalken des Kreuzes, während der senkrechte Pfahl bereits am Hinrichtungsort im Boden stand. Das hier stehende griechische Wort σταυροσ (spr.: staurós) bedeutet „Balken“, „Pfahl“, „Kreuz“.
[699] V: Zu Vers 22 bis 26: Matth 27,33 – 37 = Luc 23, 33 – 34 = Joh 19,17b – 19. 24
[700] V: Ps 69,22
[701] V: Ps 22,19
[702] V: Joh 19,14
[703] T: „Sechste Stunde“ lesen der Codex Coridethi so wie einzelne griechische und syrische Handschriften.
[704] V: Vers 2. 12. 18. 32
[705] V: Zu Vers 27 – 32a: Matth 27,38 – 42 = Luc 23,33b. 35
[706] V: „mit Namen Zoathan“ liest die altlateinische Handschrift c
[707] V: „mit Namen Chammata“ liest die altlateinische Handschrift c
[708] V: Jes 53,12
[709] T: Der eingeklammerte Vers ist höchstwahrscheinlich sekundär. Er steht in späten griechischen Handschriften sowie in einigen lateinischen, syrischen und koptischen Handschriften.
[710] V: Ps 22,8; 109,25
[711] V: 14,48 = Matth 26,61 Joh 2, 19 – 21 Apgesch 6,14
[712] V: Weih 2,17 – 18
[713] V : Vers 2. 12. 18. 26 Zeph 3,15 (LXX)
[714] V: Matth 27,44 = Luc 23, 39 – 43
[715] V: Zu Vers 33 bis 39: Matth 27,45 – 54= Luc 23,44 – 48 = Joh 19,28 – 30
[716] V: Amos 8,9
[717] V: Ps 22,2
[718] V: Ps 69,22
[719] V: Ex 26,31 – 33 Hebr 6,19; 9,3; 10,20
[720] V: 1,11 = Matth 3,17 = Luc 3,22 Marc 9,7 = Matth 17,6 = Luc 9, 35 Marc 14,61 = Matth 26,63
[721] V: Zu Vers 40 bis 41: Matth 27,55 –56 = Luc 23,49 = Joh 19,24b – 27
[722] V: Luc 8,2 –3; 24,10
[723] V: 16,1.9
[724] T: „und ihm gedient hatten“ fehlt in den Codices Ephraemi rescriptus ©, Bezae Cantabrigensis (D) und einigen anderen Handschriften.
[725] V: 1,13. 31
[726] V: Zu Vers 42 bis 47: Matth 27,57 – 61 = Luc 23,50 –55 = Joh 19, 38 -42
[727] V: Dt 21,22 – 23
[728] V: Matth 27,57 –58 = Luc 23, 50 – 52
[729] V: Luc 2,38; 24,21
[730] V: Vers 40 = Matth 27,56 = Luc 23,49 = Joh 19,25
[731] V: Zu Vers 1 bis 8: Matth 28,1 –8 = Luc24,1 –9 = Joh 20,1 -10
[732] V: Vers 40 = Matth 27,56 = Luc 23,49 = Joh 19,25 Marc 15,47 = Matth 27,61 = Luc 23,55
[733] V: 14,8
[734] V: Matth 28,1 = Luc 24,1 = Joh 20,1 Apgesch 20,7 OffbJoh 1,10
[735] V: 15,48 = Matth 27,60
[736] V: Marc 9,3 = Matth 17,2 = Luc 9,29 Apgesch 1,10; 10,30
[737] V:14,28 = Matth 26,32
[738] V: „ und sie sagten niemandem etwas“ fehlt in der altlateinischen Handschrift k
[739] T: Dieser Vers (ohne Nummerierung) fehlt in allen älteren griechischen Codices und auch in den meisten jüngeren Handschriften, ebenso in den altlateinischen und syrischen sowie in einem Teil der koptischen Handschriften. Es handelt sich um einen nicht von Marcus stammenden späteren Zusatz, den sog. kurzen Marcus-Schluss.
[740] T: Der folgende mit Spitzklammern versehene Abschnitt (Marc 16,9 – 19) fehlt im Codex Sinaiticus (a), im Codex Vaticanus (B) und in der Minuskel 304 sowie beim Altlateiner k, im syrischen Sinaiticus, in einer koptischen Handschrift, in armenischen Handschriften und bei der Mehrzahl der Kirchenväter. Es handelt sich um einen nicht von Marcus stammenden späteren Zusatz, den sog. langen Marcus – Schluss.
[741] V: Zu Vers 9 bis 11: Luc 24,10 – 11 = Joh 20,14.18
[742] V: 15,40 = Matth 27,56 = Joh 19,25; Marc 15,47 = Matth 27,61 Marc 16,1 =Matth 28,1 = Joh 20,1 Luc 8,2 Luc 24,10 Joh 20,11. 16. 18II
[743] V: Zu Vers 12 bis 13:Luc 24,13 – 35
[744] V: Zu Vers 14 bis 18: Luc 24, 36 – 43= Joh 20,19 –23. 26 -29
[745] V: Luc 24,25
[746] T: Der Codex W (5. Jahrhundert) liest hier noch folgenden Zusatz: Jene verteidigten sich, indem sie sagten: „Dieses Weltalter der Gesetzlosigkeit und des Unglaubens ist unter dem Satan, der nicht erlaubt, dass dasjenige, was unter den unreinen Geistern steht, die Wahrheit und die Kraft Gottes erfasst. Offenbare darum jetzt dein Gerechtigkeit.“ Jene redeten zum Gesalbten. Und der Gesalbte antwortete ihnen: „ Die Grenze der Jahre für die Macht des Satans ist erfüllt. Doch nahen andere Schrecknisse.Und ich wurde dem Tode ausgeliefert für diejenigen,welche gesündigt hatten, damit sie zur Wahrheit umkehren und nicht mehr sündigen, damit sie die geistliche und die unvergängliche Herrlichkeit der Gerechjtigkeit im Himmel erben.“
[747] V:13,10;14,9 Matth 28,18 – 20 Kol 1,23
[748] V: Apgesch 2,38; 16,31.33
[749] V: Joh 3,18
[750] V: 6,7 = Matth 10,7 = Luc 9,1; Marc 6,13; Luc 10,17; Apgesch 8,7; 16,18
[751] V: Apgesch 19,6;I.Kor14,2 – 6
[752] V: 10,19; Apgesch 28,3-6
[753] V: 5,23 = Matth 9,18: 6,13; Jac 5,14 – 15

[754] V: II.Kön 2,11; Matth 26,64; Luc 24,50-51; Apgesch 1,9-11, I.Tim 3,16
[755] V: Ps 110,1; Marc 14,62 = Matth 26,64 =Luc 22,69
[756] V: Apgesch 14,3; Hebr 2,4

Übersetzung: Hans Jochen Genthe