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Brief an die Galater




Einleitung

Der name „Galater” ist eine Nebenform von „Gallier”. Es handelt sich bei den Galatern also um Kelten. Um 275 v. Chr. drangen keltische Stämme in Kleinasien ein. Sie traten in den Dienst kleinasiatischer Herrscher, wurden aber bald zur Landplage durch ihre Plünderungen und durch die Verwüstungen, welche sie im Lande anrichteten, bis sie im Jahre 166 v. Chr. von König Eumenes II. von Pergamon geschlagen wurden. An diesen Sieg erinnert der Pergamonaltar auf dessen Fries der Kampf der Götter gegen die Giganten dargestellt ist, eine Mythologisierung des Kampfes der Pergamener gegen die Galater. Diese lebten nun im nördlichen Kleinasien unter eigenen Fürsten. Sie wurden allmählich hellenisiert, übernahmen auch die griechische Sprache, aber ihre keltische Sprache blieb auch noch im Gebrauch. Nachdem das Königreich Pergamon 179 v. Chr. vom römischen Reich übernommen worden war, wurde die Provinz Galatien gebildet, in welcher die Galater eine innere Autonomie hatten. Die Provinz Galatien umfasste außer dem Gebiet der Galater auch die südlich davon gelegenen Landschaften Lykaonien, Pisidien sowie Teile von Isaurien und Phrygien. Im eigentlichen Galatien im Norden gab es wenige Städte. Die wichtigste von ihnen war Ancyra, das heutige Ankara, die Hauptstadt der modernen Türkei.

Um die Beziehungen des Apostels Paulus zu den Galatern festzustellen, hält man sich am besten an das, was der Apostel selbst im B rief an die Galater geschrieben hat. Die Nachrichten der Apostelgeschichte helfen nicht weiter, weil sie zu verwirrend sind. Gal 4,13 erwähnt Paulus, dass er in Galatien erkrankt sei und bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal in Galatien evangelisiert habe. Die Galater hätten ihn damals – so fährt er fort – wie einen Engel Gottes aufgenommen. Aus der Bemerkung Gal 4,13 ist zu schließen, dass es noch einen zweiten besuch des Apostels bei den Galatern gegeben hat. So sind jedenfalls galatische, also nichtjüdische Christengemeinden in Galatien entstanden.

Von Kapitel 3 des Galaterbriefes an befasst sich Paulus mit der Beschneidung und mit der Übernahme des ganzen jüdisch-alttestamentlichen Gesetzes durch die Beschnittenen. Es handelt sich um die Frage, ob die nichtjüdischen Christen beschnitten und zur Einhaltung des Gesetzes verpflichtet werden müssen. Dass sich Paulus dagegen so heftig sträubt, führt zu dem Schluss, dass die galatischen Christen im Begriff waren, sich beschneiden zu lassen. Offensichtlich sind bei ihnen nach dem Weggang des Apostels Leute aufgetaucht, die ihnen erklärt haben, ihr Glaube und ihre Taufe nützten ihnen gar nichts, wenn sie sich nicht durch die Beschneidung auf das Gesetz verpflichten ließen. Sie scheinen bei den Galatern Gehör gefunden zu haben. Möglicherweise hat das aber auch innerhalb der galatischen Gemeinden zu Auseinandersetzungen geführt. Jedenfalls lassen die letzten Verse des 5.Kapitels darauf schließen, dass dem Apostel etwas von solchen Auseinandersetzungen zu Ohren gekommen ist. Die Beschneidungspropagandisten haben auch behauptet, Paulus sei gar kein Apostel, also nicht vom auferweckten Herrn selbst berufen worden, sondern er sei lediglich ein Beauftragter der Apostel, diese aber forderten die Beschneidung von allen, also auch von den nichtjüdischen Getauften. Deshalb verteidigt Paulus gleich im ersten Kapitel sein Apostelamt und seine Unabhängigkeit von den Jerusalemer Aposteln. Auf diese Weise erfahren wir wichtige Nachrichten über den Werdegang des Paulus, die sich nicht alle mit den Angaben der Apostelgeschichte vereinbaren lassen.

Um beides dennoch zu harmonisieren, haben einige Ausleger die sog. südgalatische Hypothese vertreten. Sie besagt, dieser Brief des Apostels richte sich an die Bewohner der Provinz Galatien, und zwar speziell an die Christen der Landschaften Lykaonien. Pisidien usw,, welche der Apostel nach Apgesch 13 bis 14 auf der sog. ersten Missionsreise bekehrt habe. Was auch immer von dieser ersten Missionsreise zu halten sein mag, der Galaterbrief kann nicht an Bewohner des südlichen Teils der Provinz gerichtet sein. Schon die Anrede „Ihr unvernünftiegen Galater” kann sich nur an Bewohner der Landschaft Galatien im Norden der Provinz gerichtet haben. Denn nur in ihr gab es Galater. Es muss also bei der sog. nordgalatischen Hypothese bleiben.

Wer nun jene Beschneidungspropagandisten und ihr Auftraggeber oder Hintermänner waren, ist nicht ganz klar. Die Aktion muss wohl von Jerusalem ausgegangen sein. Es ist aber nicht eindeutig zu sagen, ob sie vor der Gesamtheit der Apostel oder von Einzelnen ausging. Im letzteren Falle könnte man an den durch seine Gesetzesstrenge bekannten Jakobus, den Herrenbruder, denken, aber auch an Petrus. Denn in 2,11 bis 21 setzt sich Paulus gerade mit diesem auseinander.

Dabei ist die Frage, ob die Verse 7 und 8 im 2.Kapitel des Briefes auf Paulus selbst zurückgehen oder eine spätere Erweiterung sind. Für letzteres gibt es sprachliche Gründe. Immerhin ist auch am Schluss von Vers 10 von einer Aufteilung der Missionsgebiete die Rede, wenn auch nicht zwischen Petrus und Paulus, so doch zwischen den Jerusalemern und Paulus. Man wird den ersteren wegen ihrer Beschneidungspropaganda unter den nichtjüdische, Paulinischen Christen üble Absichten unterstellen dürfen. Sie werden guten Glaubens gehandelt haben, indem sie die Abmachung des Apostelkonzils 2,6 – 10 von ihrer Voraussetzung her verstanden. Diese Voraussetzung war aber, dass nur ein Jude Christ sein könne. Ein Nichtjude, der Christ werden wolle, müsse also zum Judentum übertreten, weil das Evangelium nur dem Volke Gottes gelte. Wenn also Paulus die Nichtjuden missioniere, war für die Jerusalemer stillschweigend vorausgesetzt, dass diese Nichtjuden auch beschnitten werden müssen. Für Paulus aber war das auf dem Boden seiner Theologie, die er im Römerbrief ausführlicher entfaltet, ebenso selbstverständlich gerade ausgeschlossen Für ihn zählte nur der Glaube an den auferweckten Gekreuzigten.

Von dem, was sich Bedrohliches in Galatien abspielte, erfuhr der Apostel bei seinem letzten Aufenthalt in Korinth, der in das Jahr 59 fallen dürfte. Paulus war im Begriff, nach Jerusalem zu reisen,um dort die Kollekte zu überbringen, die er in den nichtjüdischen Christengemeinden seines Missionsgebietes für die Judenchristen gesammelt hatte. Neben dem diakonischen Zweck, den diese Kollekte hatte, war sie für Paulus wichtig als Ausdruck der Gemeinsamkeit zwischen den von ihm gegründeten gesetzesfreien nichtjüdischen Gemeinden und den gesetzestreuen jüdischen Gemeinden. Dazu hatte er sich laut Gal 2,10 auf dem Apostelkonzil verpflichtet. Es ist auch die Vermutung geäußert worden, dass die galatischen Gemeinden ihre Kollekte vorher schon selbständig nach jerusalem gesandt haben und dass die Abgesandten bei dieser Gelegenheit von den Jerusalemer Aposteln von der Notwendigkeit der Beschneidung überzeugt worden seien. Wir können aber nicht sagen, wer die Forderung der Beschneidung nach Galatien gebracht hat.

Der Galaterbrief zeigt jedenfalls, dass die Annahme des Gesetzes durch nichtjüdische Christen in der Sicht des Paulus einem Abfall vom Glauben gleichkommt. Dabei geht seine Argumentation vielfach parallel mit derjenigen im Brief an die römischen Christen, der ja auch zur gleichen Zeit in Korinth verfasst worden sein muss.

Übersetzung

Ausgangstext der Übersetzung ist Nestle-Aland, Novum Testamentum Graece, 27. Auflage, Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

1.Kapitel

(1) Paulos, Gesandter nicht von Menschen[01], auch nicht durch Menschen, sondern durch Jesus Christos und Gott den Vater, der ihn von den Toten auferweckt hat, (2) und alle Brüder, die bei mir sind, an die Gemeinden von Galatien[02], (3) [03]Gnade für euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christos, (4) der sich selbst für unsere Sünden hingegeben hat[04], so dass er uns aus dem bestehenden bösen[05] Weltalter[06] herausgerissen hat gemäß dem Willen[07] Gottes und unseres Vaters, (5) [08]sein ist die Herrlichkeit für die Weltalter der Weltalter, amen.

(6) Ich wundere mich, dass ihr soll schnell abgewichen seid von dem, der euch durch die Gnade des Christos berufen hat,[09] zu einem andern [10]Evangelium, (7) obwohl es kein anderes gibt, außer, dass es einige gibt, die euch verwirren[11] und das Evangelium des Christos in das Gegenteil verkehren. (8) Doch auch, wenn wir oder ein Engel vom Himmel verkünden entgegen dem[12], was wir euch verkündet haben, er sei [13]verflucht. (9)Wie wir vorher gesagt haben, sage ich jetzt noch einmal[14]: wenn einer euch verkündet entgegen dem, was ihr empfangen habt, er sei verflucht.

(10) Gehorche ich denn jetzt Menschen oder Gott[15]? Oder suche ich, Menschen zu gefallen[16]? Wenn ich noch Menschen gefallen würde, wäre ich nicht ein Sklave des Christos[17]. (11) Ich lasse euch nämlich wissen, Brüder, dass das Evangelium, das von mir verkündet wurde, nicht von einem Menschen ist; (12) auch ich habe es nämlich nicht von einem Menschen empfangen[18], bin auch nicht belehrt worden, sondern durch eine Offenbarung[19] von Jesus Christos[20]. (13) Denn ihr habt von meinem Lebenswandel einst im Judentum gehört, dass ich die Gemeinde Gottes über die Maßen verfolgt habe und sie zu zerstören suchte[21], (14) und ich machte im Judentum Fortschritte über viele Altersgenossen meiner Generation hinaus, darüber hinaus war ich ein Eiferer meinen väterlichen [22]Überlieferungen[23].

(15) Als es aber Gott, der mich vom Mutterleib[24] an ausgesondert[25] und durch seine Gnade[26] berufen hatte, gefiel, (16)in mir seinen Sohn zu offenbaren[27], damit ich ihn unter den Völkern[28] verkünden sollte, beriet ich mich nicht mit Fleisch und Blut[29] , (17) begab mich auch nicht nach Hierosolyma zu denen, die vor mir Gesandte waren, sondern ging weg nach Arabien und wandte mich wieder nach Damaskus. (18) Danach nach drei Jahren begab ich mich nach Hierosolyma[30], um mich mit Kephas zu besprechen und blieb fünfzehn Tage bei ihm, (19) aber ich sah keinen andern Gesandten außer Jakobos[31], den Bruder des Herrn. (20) Sieh, vor Gottes Angesicht, dass ich nicht lüge[32]. (21) Danach ging ich in die Gegenden von Syrien und Kilikien[33]; (22) Den Gemeinden in Christos in Judäa[34] war ich aber persönlich unbekannt. (23) Sie hatten nur gehört, dass derjenige, der und früher verfolgt hatte[35], jetzt den Glauben verkündet, den er einst zerstört hatte, (24) und meinetwegen priesen sie Gott.

2.Kapitel

(1)Danach, nach vierzehn Jahren zog ich wieder hinauf nach Hierosolyma mit Barnabas[36] und nahm auch Titus[37] mit. (2) Ich bin auf Grund einer Offenbarung hinaufgezogen; und ich trug ihnen das Evangelium vor, das ich den Völkern verkünde, allein den Geltenden[38], damit ich nicht ins Leere laufe oder renne[39]. (3) Und auch Titus, der sich bei mir befand, wurde, obwohl er Grieche ist, nicht genötigt, beschnitten zu werden[40]; (4) Was aber die eingeschmuggelten[41] Falschbrüder[42] betrifft, die hineingekommen waren, um unsere Freiheit[43] auszuspähen, die wir in Christos Jesus haben, damit sie uns versklavten[44], (5) denen haben wir keinen Augenblick nachgegeben, damit die Wahrheit[45] des Evangeliums[46] bei euch bestehen bleibe. (6) Aber von denen, die etwas zu gelten scheinen – was sie früher waren, kümmert mich nicht; Gott achtet nicht auf das Ansehen eines Menschen[47] – denn mir haben die Geltenden[48] nichts auferleg(7) sondern im Gegenteil, als sie sahen, dass mir das Evangelium für die Unbeschnittenen[49] anvertraut[50] ist wie Petrus für die Beschneidung, (8) der nämlich bei Petrus die Sendung zur Beschneidung bewirkt, der bewirkt bei mir die Sendung zu den Völkern[51], (9) und die Gnade erkannten, die mir gegeben worden ist[52], gaben Jakobus und Kephas[53] und Johannes, welche als Säulen[54] gelten[55], mir und Barnabas die rechte Hand[56] der Gemeinschaft, so dass wir für die Völker[57], sie aber für die Beschneidung da seien; (10) nur dass wir auch der Armen gedenken sollen[58], was ich auch bestrebt war zu tun.

(11) Als aber Kephas nach Antiochia kam[59], habe ich ihm ins Angesicht widerstanden, weil er ins Unrecht gesetzt war. (12) Bevor einige von Jakobos[60] kamen, aß er mit denen aus den Völkern[61], als sie aber gekommen waren, zog er sich zurück und sonderte sich ab, weil er die aus der Beschneidung[62] fürchtete. (13) Und mit ihm heuchelten auch die übrigen Juden, so dass auch Barnabas[63] in der Heuchelei mitgerissen wurde. (14) Aber als ich sah, dass sie nicht recht handelten nach der Wahrheit[64] des Evangeliums, sagte ich vor allen[65] zu Kephas: „ Wenn du als Jude wie einer aus den Völkern und nicht jüdisch lebst, wieso nötigst du dann die aus den Völkern jüdisch zu werden[66]? (15) Wir sind von Natur aus Juden und nicht Sünder aus den Völkern[67]; (16)wir wissen, dass ein Mensch nicht aus Taten des Gesetzes gerechtfertigt wird, sondern durch Glauben[68] an Jesus Christos, und wir sind zum Glauben an Christos gelangt, so dass wir aus Glauben an Christos und nicht aus Taten des Gesetzes[69] gerechtfertigt werden, denn aus Taten des Gesetzes wird alles Fleisch nicht gerechtfertigt[70].(17) Wenn aber wir, die wir als solche gefunden werden, die suchen, in Christus gerechtfertigt zu werden und selbst Sünder sind, ist dann Christos ein Diener der Sünde[71]? Keineswegs! (18) Denn, wenn ich das, was ich abgerissen habe, wieder aufbaue, dann erweise ich mich als Übertreter. (19) Denn ich bin durch das Gesetz für das Gesetz gestorben, damit ich für Gott lebe[72], mit Christus bin ich gekreuzigt[73]. (20) Doch nicht ich lebe, sondern Christos lebt in mir[74]; was ich jetzt im Fleisch lebe[75], lebe ich im Glauben an[76] den Sohn Gottes, der mich geliebt[77] und sich für mich hingegeben hat[78]. (21) Ich mache die Gnade Gottes nicht ungültig; wenn es nämlich Gerechtigkeit durch das Gesetz gäbe, dann wäre Christos vergeblich gestorben.

3.Kapitel

(1)O, unvernünftige[79] Galater, wer hat euch verzaubert, denen ich den gekreuzigten[80] Jesus Christos vor Augen gemalt habe? (2) Nur dies will ich von euch lernen: habt ihr den Geist aus den Taten des Gesetzes[81] oder aus dem Hören vom Glauben[82] empfangen[83]? (3) Seid ihr so unvernünftig, dass ihr im Geist begonnen habt und jetzt im Fleisch endet? (4) Soviel habt ihr vergeblich erlitten? Wenn es wirklich vergeblich war. (5) Wer also reicht euch den Geist[84] und wirkt[85] Krafttaten[86] unter euch; aus Taten des Gesetzes oder aus dem Hören auf den Glauben?

(6) Wie Abraham Gott glaubte, und es wurde ihm zur Gerechtigkeit angerechnet[87](7) Ihr wisst also, die aus dem Glauben, die sind Söhne Abrahams[88]. (8) Da aber die Schrift vorhergesehen hat, dass Gott die Völker aus Glauben rechtfertigt, hat sie dem Abraham vorher verkündet, dass „ durch dich alle Völker gesegnet werden;”[89] (9) so dass die aus dem Glauben mit dem glaubenden Abraham[90] gesegnet werden.

(10) Denn die aus den Taten des Gesetzes sind, sind unter einem Fluch; es ist nämlich geschrieben: [91]„ Verflucht ist jeder, der nicht alles bewahrt, was in diesem Buch des Gesetzes geschrieben ist und es tut[92].” (11) Denn durch das Gesetz wird offenkundig niemand von Gott gerechtfertigt, denn „[93]der Gerechte wird aus Glauben leben[94];” (12) Aber das Gesetz ist nicht aus dem Glauben, sondern „wer es tut, wird durch sie[95] leben[96]”.(13) Christus hat uns vom Fluch des Gesetzes[97] freigekauft, als er für uns zum Fluch wurde, denn es ist geschrieben:[98] „Verflucht ist jeder, der am Holz hängt,[99]” (14) damit der Segen[100] Abrahams durch Christos Jesus zu den Völkern gelangt, damit wir durch den Glauben die Zusage des Geistes[101] erlangen.

(15) Brüder, ich rede auf menschliche Weise[102]: ebenso wie niemand ein rechtskräftiges Testament[103] für ungültig erklärt oder mit Zusätzen versieht. (16) Dem Abraham und seinem Samen wurden die Zusagen gemacht. Er sagt nicht: „ Und deinen Samen”, als für viele, sondern als für einen: „Und deinem Samen[104]”, welcher Christos ist. (17) Ich sage dies: Ein von Gott vorher rechtskräftig gemachtes Testament kann nicht ein nach vierhundertfünfzig Jahren[105] ergangenes Gesetz außer Kraft setzen, um die Zusage aufzuheben. (18) Wenn nämlich das Erbe aus dem gesetz ist, dann ist es nicht aus der Zusage; dem Abraham hat aber Gott durch eine Zusage Gunst[106] erwiesen.

(19) Was ist also das Gesetz? Wegen der Übertretungen[107] wurde es hinzugefügt, bis der Samen kam, dem die Zusage gilt, angeordnet durch Engel[108] in der Hand eines Mittlers[109]. (20) Doch einen Mittler[110] eines einzigen gibt es nicht, Gott aber ist einer. (21) Ist also das Gesetz gegen die Zusagen Gottes?[111] Keineswegs. Wenn nämlich ein Gesetz gegeben worden wäre, das Leben[112] schaffen kann, dann gäbe es tatsächlich die Gerechtigkeit aus dem Gesetz. (22) Doch die Schrift hat das All unter der Sünde eingeschlossen[113], damit die Zusage aus dem Glauben den Glaubenden gegeben wird.

(23) Ehe der Glaube kam, waren wir verwahrt, unter dem Gesetz[114] eingeschlossen für den Glauben, der zukünftig[115] offenbart werden sollte, (24) so dass das Gesetz unser Erzieher[116] auf Christus hin geworden ist, damit wir aus dem Glauben gerechtfertigt werden[117]. (25) Da aber der Glaube gekommen ist, sind wir nicht mehr unter dem Erzieher[118]. (26) Denn ihr seid alle Söhne Gottes [119]durch den Glauben an Christos Jesus. (27) Soweit ihr nämlich auf Christos getauft worden seid[120], seid ihr mit Christos bekleidet worden[121]. (28) Es gibt weder einen Juden noch einen Griechen[122], es gibt weder einen Sklaven noch einen Freien; es gibt nichts Männliches und Weibliches; denn ihr seid alle eins[123] in Christos Jesus. (29) Wenn ihr aber Christos gehört, dann seid ihr Abrahams Samen[124], Erben[125] auf Grund der Zusage.

4.Kapitel

(1)Ich sage aber, solange der Erbe unmündig ist, unterscheidet den Herrn von allem nichts von einem Sklaven, (2) sondern er ist unter einem Vormund und Verwalter bis zu dem vom Vater vorherbestimmten Tag. (3) So auch wir, als wir unmündig waren, als wir unter den Elementen[126] der Welt versklavt waren. (4) Als aber die Fülle[127] der Zeit gekommen war[128], sandte Gott seinen Sohn[129], geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan, (5) damit er die unter dem Gesetz freikaufe[130], so dass sie die Sohnschaft empfingen. (6) Weil ihr Söhne[131] seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes in unsere Herzen, der „Abba Vater” schreit[132]. (7) Folglich bist du nicht mehr Sklave, sondern Sohn; wenn aber Sohn, dann auch Erbe[133] durch Gott. (8) Aber damals, als ihr Gott nicht kanntet, dientet ihr denen, die von Natur keine Götter sind[134]. (9) Jetzt aber, da ihr Gott kennt[135], vielmehr aber von Gott erkannt worden seid[136], wieso wendet ihr euch wieder zu den schwachen und armen Elementen[137] zu, denen ihr aufs Neue dienen wollt[138]? (10) Ihr begeht bestimmt Tage und Monate und Zeitpunkte und Jahre[139], (11) Ich fürchte um euch, dass ich vielleicht vergeblich[140] für euch gearbeitet habe.

(12)Werdet wie ich, [141]denn ich bin wie ihr[142], Brüder, ich bitte euch! Ihr habt mir kein Unrecht getan[143]. (13) Ihr wisst, dass ich wegen einer Schwäche des Fleisches[144] euch zum ersten Mal verkündet habe[145], (14)und auf unsere Anfechtung im Fleisch habt ihr weder mit Verachtung noch mit Abscheu reagiert, sonder ihr habt mich aufgenommen wie einen Engel Gottes, wie Christos Jesus[146].. (15) Wo ist also euer Ruhm? Denn ich bezeuge euch, dass ihr, wenn es möglich gewesen wäre, eure Augen ausgerissen und mir gegeben hättet. (16) Sodass ich euer Feind geworden bin, weil ich euch die Wahrheit[147] sage? (17) Man bemüht sich um euch nicht im Guten[148], sondern sie wollen euch ausschließen, damit ihr euch um sie bemüht. (18) Gut ist es, sich immer um Gutes zu bemühen, nicht nur dann, wenn ich bei euch bin. (19) Meine Kinder[149], für die ich wieder Geburtswehen[150] habe, bis Christos in euch Gestalt gewonnen hat; (20) Ich wollte noch bei euch sein und meine Stimme verändern, denn ich bin in Ungewissheit über euch.

(21) Sagt ihr mir, die ihr unter dem Gesetz[151] sein wollt, habt ihr das Gesetz nicht gehört? (22) Es ist nämlich geschrieben, dass Abraham zwei Söhne hatte, einen von der Magd[152] und einen von der Freien[153]. (23) Doch der von der Magd wurde auf Grund des Fleisches geboren, aber der [154]von der Freien durch eine Zusage[155]. (24) Das ist allegorisch; sie sind nämlich zwei Bünde[156], einer vom Berg Sina, zur Sklaverei geworden, das ist Hagar. (25) Aber Hagar ist Sina,, ein Berg in Arabien; es entspricht aber jetzt Hierusalem, denn sie ist versklavt[157] mit ihren Kindern. (26) Aber das obere Hierusalem[158] ist die Freie, die unsere Mutter[159] ist; (27) Denn es ist geschrieben[160]:

„ Freue dich, Unfruchtbare, die nicht geboren hat,

lass ausbrechen und rufe, die keine Wehen hatte;

denn viele Kinder sind der Einsamen,

mehr als der, die einen Mann hat.”

(28) Ihr aber, Brüder, seid Kinder auf Grund der Zusage an Isaak. (29) Aber wie damals der auf Grund des Fleische Geborene den auf Grund des Geistes verfolgte, so auch jetzt. (30) Aber was sagt die Schrift[161]? „ Vertreibe die Magd und ihren Sohn; denn der Sohn der Magd soll nicht erben[162] mit dem Sohn” der Freien. (31) Deswegen, Brüder, sind wir nicht Kinder der Magd, sondern der Freien.

5. Kapitel

(1)Zur Freiheit[163] hat uns Christos befreit; steht[164] also, und lasst euch nicht wieder[165] unter das Joch der Sklaverei[166] spannen. (2) Sieh ich, Paulus[167], sage euch, dass euch Christos nichts nützt[168], wenn ihr euch beschneiden lasst. (3) Wiederum[169] aber bezeuge[170] ich jedem Beschnittenen, dass er verpflichtet ist, das ganze Gesetz zu tun[171]. (4) Die ihr durch das Gesetz gerechtfertigt werden wollt, werdet von Christos getrennt, verliert[172] die Gnade. (5) Denn wir erwarten im Geist[173] aus dem Glauben die Hoffnung auf Gerechtigkeit. (6) Denn in Christos Jesus vermag weder die Beschneidung noch die Unbeschnittenheit etwas[174], sondern der durch Liebe[175] wirkende Glaube.

(7) Ihr lieft gut; wer hat euch daran gehindert, der Wahrheit[176] zu gehorchen? (8) Die Überredung ist nicht von dem, der euch berufen hat[177]. (9) Ein wenig Sauerteig durchsäuert den ganzen Teig[178].(10) Ich habe mich im Herrn darauf verlassen[179], dass ihr nichts anderes denkt; der euch aber verwirrt[180], legt das Gerichtsurteil auf euch, wer immer es sei. (11) Ich aber, Brüder, wenn ich noch die Beschneidung verkündigte, warum würde ich dann verfolgt? Dann würde ich das Ärgernis des Kreuzes[181] beseitigen. (12) Lass doch die gegen euch stehen sich selbst verschneiden[182]!

(13) Ihre seid nämlich zur Freiheit[183] berufen, Brüder; aber nicht die Freiheit zum Vorwand[184] für das Fleisch[185], sondern dient einander durch die Liebe! (14) Das ganze Gesetz ist nämlich in einem Wort zusammengefasst, in dem[186]: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst![187]” (15) Wenn ihr einander beißt und fresst, dann seht zu, dass ihr nicht einander auffresst! (16) Ich sage aber, bewegt euch im Geist[188], dann werdet ihr die Begierden des Fleisches[189] nicht vollbringen! (17) Denn das Fleisch strebt gegen den Geist, der Geist aber gegen das Fleisch, denn di stehen gegen einander, so dass ihr nicht das tut, was ihr wollt[190]. (18) Wenn ihr euch aber im Geist bewegt[191], dann seid ihr nicht unter dem Gesetz[192]. (19) Offenbar aber sind die taten des Fleisches, welche sind: Unzucht, Unreinheit, Schwelgerei,[193] (20) Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Streit, Eifer, Zorn, Selbstsucht, Zwist, Parteiung, (21) Neid, Trunksucht, Fressereien und was dergleichen ist, was ich früher gesagt habe, wie ich zuvor gesagt[194] habe, dass diejenigen, die solches tun, die Herrschaft Gottes nicht erben werden[195]. (22) Die Frucht des Geistes[196] aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Tüchtigkeit, Güte, Glaube[197], (23) Sanftmut, Enthaltsamkeit; dagegen gibt es kein Gesetz[198]. (24) Die aber des Christus[199] sind haben ihr Fleisch gekreuzigt[200] samt den Leidenschaften[201] und den Begierden. (25) Wenn wir im Geist leben, dann sollen wir uns auch im Geist verhalten[202]. (26) Wir sollen keine Prahler[203] sein, die einander herausfordern, einander beneiden.

6. Kapitel

(1)Brüder, wenn ein Mensch bei irgendeiner Übertretung ertappt wird, dann bringt ihr als Geistliche ihn zurecht[204] mit dem Geist der [205]Sanftmut[206], und du sieh zu, dass du nicht auch auf die Probe gestellt wirst. (2) Tragt[207] miteinander die Lasten, und so werdet ihr das Gesetz des Christos[208] erfüllen. (3) Wenn jemand etwas zu sein meint[209], obwohl er doch nichts ist[210], so täuscht er sich selbst. (4) Jeder prüfe[211] sein eigenes Werk, dann wird er bei sich selbst das zu Rühmende finden, nicht im Blick auf den anderen[212]. (5) Denn jeder wird seine eigene Last tragen.

(6) Der mit dem Wort belehrt wird, soll bei allen Gütern mit dem teilen[213], der belehrt[214]. (7) Irrt euch nicht![215] , Gott lässt sich nicht verspotten! Denn was ein Mensch sät, das wird er auch ernten[216]; (8) Wer nämlich auf sein Fleisch sät, wird vom Fleisch Verderben ernten[217], wer aber auf den Geist sät, wird vom Geist ewiges Leben ernten. (9) Wenn wir das Gute tun, ohne zu ermüden[218], werden wir zur rechten Zeit[219] ernten ohne zu ermatten. (10) Da wir also Zeit[220] haben, wollen wir für alle das Gute wirken, vor allem aber für die Hausgenossen des Glaubens[221].

(11) Seht mit welch großen Buchstaben ich euch mit meiner Hand[222] geschrieben habe. (12) Die im Fleisch[223] einen guten Eindruck machen wollen, die nötigen[224] euch, beschnitten[225] zu werden, damit sie nicht wegen des Kreuzes des Christos verfolgt werden. (13) Denn auch die Beschnittenen bewahren selbst das Gesetz nicht, sondern wollen, dass ihr beschnitten werdet, damit sie sich eures Fleisches rühme können[226].

(14) Mir aber liegt es fern, gerühmt zu werden, es sei denn des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christos[227], durch welches die Welt für mich gekreuzigt wurde und ich für die Welt. (15) Denn weder die Beschneidung ist etwas noch die Unbeschnittenheit[228], sondern die neue Schöpfung[229]. (16) Und die sich nach dieser Regel verhalten[230]: Friede über ihnen und Erbarmen und über das Israel[231] Gottes.

(17) Im Übrigen soll mir keiner Mühen bereiten[232]; denn ich trage die Wundmale von Jesus an meinem Leibe[233].

(18) Die Gnade unseres Herrn Jesus Christos sei mit eurem Geiste[234], Brüder; amen.
[01] V: 11.1 – 2
[02] V: Apgesch 16,6; 18,23; I.Kor 16,1; II.Tim 4,10; I.Petr 1,1
[03] V: Röm 1,7; I.Kor 1,3; II.Kor 1,2; Eph 1,2; Phil 1,2; Kol 1,2; I.Thess 1,1; II.Thess 1,1; Tit 1,4; Phm 3
[04] V: 2,20; Eph 5,2. 25; Tit 2,14
[05] V: Eph 5,16; I.Joh 5,19
[06] V: Röm 12,2
[07] V: Hebr 10,10
[08] V: IV.Macc 18,24; Röm 11,36; 16,27; Eph 3,21; Phil 4,20; I.Tim 1,17; II.Tim 4,18; Hebr 13,21; I.Petr 4,11: II.Petr 3,18; Jud 25; OffbJoh 1,6; 4,11
[09] V: 5,8
[10] V: II.Kor 11,4; I.Tim 6,3
[11] V: 5,10; Apgesch 15,24
[12] V: II.Kor 11,4
[13] V: Apgesch 23,14; Röm 9,3; I.Kor 12,3; 16,22
[14] V: 5,3. 21; II.Kor 13,2; I.Thess3,4; 4,6
[15] V: II.Kor 5,11
[16] V: I.Thess 2,4
[17] V: Ps 78,70; 105,26; Röm 1,1; Phil 1,1; Jac 1,1
[18] V: I.Kor 11,23; I.Thess 2,13
[19] V: Vers 16
[20] V: Vers 1
[21] V: Apgesch 8,3; 9,1 – 2; 22,4 – 5; 26,9 – 11
[22] V: Marc 7,5
[23] V: Apgesch 22,3
[24] V: Jes 49,1
[25] V: Apgesch 23,2; Röm 1,1
[26] V: I.Kor 15,10
[27] V: Vers 12; Matth 11,27
[28] V: 2.7; Apgesch 9,15;Röm 1,5; Eph 3,8; I.Tim2,7;
[29] E: mit Menschen
[30] V: Apgesch 12,17
[31] V: 2,9. 12; Matth 13,55 = Marc 6,3; Apgesch 15,13; 21,18; I.Kor 15,7; Jac 1,1; Jud 1
[32] V: Röm 9,1; II.Kor 11,31
[33] V: Apgesch 9,30; 15,23. 41
[34] V: I.Thess 2,14
[35] V: Vers 13; Apgesch 9,1. 21; 22,4.19; 26,10 –11; I.Kor 15,9; Phil 3,6
[36] V: Apgesch 4,36; 9,27; 11,22 –30; 12,25; 15,2; 13 –15; I.Kor 9,6; Kol 4,10
[37] V: Vers 3; II.Kor 2,13; 7,6. 13; 8,6. 23; 12,18; II.Tim 4,10; Tit1,4
[38] E: Das ist eine leicht ironische Bezeichnung für die Jerusalemer Apostel
[39] V: Jes 49,4; 65,23 (LXX); Phil 2,16; I.Thess 3,5
[40] V: Vers 14; 6,12
[41] V: Jud 4
[42] V: Apgesch 15,1. 24
[43] V: 5,1. 13; Joh 8,32. 36; Röm 6,18. 22; 8,2; I.Kor 7,23; II.Kor 3,17
[44] E: Gemeint ist: dem Gesetz unterwerfen
[45] V: 4,16; 5,7; Joh 8,45; Eph 4,15
[46] V: Vers 14
[47] V: Dt 10,17; II. Chr 19,7; Sir 35,12 – 13 Apgesch 10,34 Eph 6,9; Kol 3,25; Jac 2,1; I.Petr 1,17
[48] V: Vers 2. 9
[49] V: 1,15 – 16 Apgesch 9,15; 15,12; Röm 1,5; Eph 3,8; I.Tim 2,7
[50] V: I.Thess 2,4; I.Tim 1,11; Tit 1,3
[51] V: Röm 1,15
[52] V: Röm 1,5; 12,3. 6; 15,15; I.Kor 3,10; Eph 3,7.8; Kol 1,25
[53] V: Joh 1,42
[54] V: OffbJoh 3,12
[55] V: Vers 2. 6
[56] V: Apgesch 12,17
[57] V: Vers 2
[58] V: Apgesch 11,29; 12,25; 24,17; Röm 15,25 – 28; I.Kor 16,1; II.Kor 8,3 – 6
[59] V: Apgesch 11,27
[60] V: Vers 9; 1,19; Apgesch 12,17; 15,13; 21,18; Matth 13,55 = Marc 6,3 I.Kor 15,7; Jac 1,1; Jud 1
[61] V: Apgesch 11,3
[62] V: Vers 1. 9; Apgesch 4,36; 9,27; 11,22 – 30; 12,25; 13 – 15; I.Kor 9,6 Kol 4, 10 – 11; Tit1,1,10
[63] V: Kol 4,10 – 11
[64] V: Vers 5; 4,16; 5,7; Joh 8,45; Eph 4,15;
[65] V: I.Tim 5,20
[66] V: Vers 3; 6,12
[67] V: Eph 2,12
[68] V: 3,8.24; Röm 4,5; 5,1; Eph 2,8 – 9; Ph 3,9
[69] V: 3,2; Röm 3,28
[70] V: Gen 6,12; Ps 143,2 Röm 3,20
[71] V: Matth 9,11 = Marc 2,16 = Luc 5,30
[72] V: Röm 6,10; 7,4. 6
[73] V: Röm 6,6. 8
[74] V: Röm 14,8; Eph 3,17
[75] V: II.Kor 10,3; Phil 1,22
[76] Ü: Statt „an“ kann man auch Übersetzen: „für“
[77] V: Joh 13,1; Eph 5,2. 25
[78] V: 1,4; Eph 5,2. 25; Tit 2,14
[79] V: Luc 24,25
[80] V: 5,11; I.Kor 1,23; 2,2
[81] V: 2,16 Röm 3,28
[82] V: Vers 5; Jes 53,1 (LXX); Joh 12,38 Röm 10,16 – 17
[83] V: Apgesch 11,17; Eph 1,13
[84] V: 4,6; I.Thess 4,8
[85] V: I.Kor 12,6. 11
[86] V: Matth 14,2;
[87] V: Gen 15,6; Röm 4,3
[88] V: Vers 29
[89] V: Gen 12,3; 18,8; Apgesch 3,25
[90] V: Röm 4,16
[91] V: Dt 27,26
[92] V: Dt 28,58; 30,10
[93] V: Hab 2,4; Röm 1,17
[94] Ü: Man kann auch übersetzen: „Der aus Glauben Gerechte wird leben.“
[95] E: die Gebote
[96] V: Lev 18,5 (LXX); Röm 10,5
[97] V: Dt 27,26
[98] V: Dt 21,23
[99] V: Apgesch 5,30
[100] V: Eph 1,3
[101] V: Apgesch 2,33
[102] V: Röm 3,5; 6,19; I.Kor 9,8; 15,32; I.Petr 4,6
[103] Ü: Hier steht das griechische Wort διαθηκη, das auch mit „Bund“ wiedergegeben wird
[104] V: Gen 13,15; 17,8; 24,7
[105] V: Ex 12,40
[106] V: Röm 11,6
[107] V: Röm 3,20; 4,15; 5,13. 20; 7,8. 10 – 11. 13
[108] V: Dt 33,2 (LXX); Röm 7,38. 53 Hebr 2,2
[109] V: Lev 26,46; Dt 5,4 – 5
[110] V: I.Tim 2,5; Hebr 8,6; 9,15; 12,24
[111] V: Röm 7,7;
[112] V: Röm 7,10
[113] V: Röm 3,9 –19; 11,32
[114] V: Vers 21; 5,18
[115] V: 4,4 – 5
[116] V: Röm 4,2; 11,32; I.Kor 4,15
[117] V: 2,16; 3,2; Röm 3,28
[118] V: Röm 6,14; 10,4
[119] V: 4,5; Joh 1,12; Röm 8,14. 16 – 17; Eph 1,5; I.Joh 3,1
[120] V: Röm 6,3
[121] V: Röm 13,14; Eph 4,24
[122] V: Röm 10,12; I.Kor 12,13; Kol 3,11
[123] V: Joh 17,11. 21
[124] V: Vers 7. 16; Röm 9,7
[125] V: 4,7. 16; Röm 8,17
[126] V: Vers 9; Kol 2,8. 20; II.Petr 3,10. 12
[127] V: Kol 1,19
[128] V: Tob 14,5; Marc 1,15; Eph 1,10;
[129] V: Joh 5,36; I.Joh 4,9
[130] V: 3,13; I.Kor 6,20; 7,23; I.Petr 1,18 – 19
[131] V: Eph 1,5
[132] V: Marc 14,36; Röm 8,15. 23
[133] V: 3,29; Röm 8,16 – 17
[134] V: Jer 10,25; Ps 79,6;Apgesch 17,23; I.Kor 15,34; I.Thess 4,5
[135] V: Gen 32,31; Matth 11,27 = Luc 10,22; II.Kor 5,7
[136] V: Joh 10,14. 27; I.Kor 8,2 –3; 13,12; II.Tim 2,19
[137] V: Vers 3; Kol 2,8. 20; II.Petr 3,10. 12
[138] V: II.Chr 13,9; Jes 37,19; Jer 2,11; I.Kor 12,2
[139] V: Äth.Hen. /2 – 82; Röm 14,5; Kol 2,16
[140] V: 2,2; Phil 2,16
[141] V: I.Kor 4,16; 11,1; Eph 5,1 Ph 3,17;4,; I.Thess 1,6; 2,14; II:Thess3,7. 9; Hebr 6,12; 13,7
[142] V: I.Kor 9,21
[143] V: II.Kor 2,5
[144] E: Krankheit
[145] V: Apgesch 16,6; I.Kor 1,23; 2,3
[146] V: Matth 10,40; 18,5 = Marc 9,37 = Luc 9,48 Luc 10,16
[147] V: 2,5; 5,7; Joh 8,45; Eph 4,15
[148] V: 1,7; Apgesch 20,30 Phil 2,21
[149] V: I.Kor 4,14; 6,13; I.Thess 2,11
[150] V: I.Kor 4,15
[151] V: 3,23; 4,4 – 5. 9; 5,18
[152] V: Gen 16,15
[153] V: Gen 21,2
[154] V: Vers 23
[155] V: Gen 17,16; Röm 9,7
[156] V: 3,15
[157] V: 5,1
[158] V: Hebr 12,22; OffbJoh 21,2
[159] V: Ps 86,5 (LXX)
[160] V: Jes 54,1
[161] V: Gen 21,9 (LXX)
[162] V: 3,29
[163] V: Vers 13; 2,4; Joh 8,32. 36; Röm 6,18. 22; 8,2; II.Kor 3,17
[164] V: Röm 11,20; I.Kor 10,12; 15,1; 16,13; II.Kor 1,24; Phil1.27; 4,1 I.Thess 3,8; II.Thess 2,15
[165] V: 4,9; Apgesch 15,10
[166] V: I.Kor 7,23
[167] V: II.Kor 10,1;
[168] V: Apgesch 15,1; Hebr 4,2
[169] V: 1,9
[170] V: Apgesch 20,26
[171] V: Röm 2,25; Jac 2,10
[172] V: Röm 7,6
[173] V: Röm 8,19. 23. 25
[174] V: 6,15; Röm 2,25 – 26; I.Kor 7,19
[175] V: I.Tim 1,5; Jac 2,18
[176] V: 2,5; 4,16; Joh 8,45; Eph 4,15
[177] V: 1,6
[178] V: I.Kor 5,6
[179] V: Röm 14,14; Phil 1,14; 2,14; II.Thess 3,4
[180] V: 1,7; Apgesch 15,1. 24
[181] V: I.Kor 1,23
[182] V: Dt 23,2
[183] V: Vers 1; 2,4; Joh 8,32. 36; Röm 6,18. 22; 8,2; II.Kor 3,17
[184] V: Röm 7,8
[185] V: I.Kor 8,9; I.Petr 2,16
[186] V: Lev 19,18
[187] V: Röm 13,8 -10
[188] V: Vers 18. 25; Röm 8,4
[189] V: Eh 2,3; I.Petr 2,16; I.Joh 2,26
[190] V: Röm 7,15. 23; Jac 4,1. 5; I.Petr 2,11
[191] V: Vers 16. 25; Röm 8,4.14
[192] V: 3,23; 4,4 – 5. 21; Röm 6,18
[193] V: IV.Macc 1,26; 2,15;Matth 15,19 = Marc 7,21 – 22 Luc 18,11; Röm 1,29;13,13; I.Kor5,10 – 11; 6,9 – 10; II.Kor 12,20; Eph 4,31; 5, 3 – 5; Kol 3,5. 8; I.Tim 1,9 – 10; 6,4 – 5; II.Tim 3,2 – 4; Tit 3,3; I.Petr 4,3; Offb 9,21; 21,8; 22,15
[194] V: 1,9
[195] V: I.Kor 6,9 – 10; Eph 5,5; Hebr 13,4; OffbJoh 21,8; 22,15
[196] V: Am 6,12; Spr 3,9; 11,30 (LXX) Eph 5,9; Phil 1,11; Hebr 12,11; Jac 3,18
[197] V: II.Kor 6,6; I.Tim 4,12; 6,11; II.Tim 2,22; II.Petr 1,5 – 7
[198] V: I.Tim 1,9
[199] V: I.Kor 15,23
[200] V: Röm 6,6; Röm 8,13; Kol 3,5; I.Petr 2,11
[201] V: Röm 7,5;
[202] V: Vers 16. 18 Röm 8,4
[203] V: Phil 2,3
[204] V: II.Kor 13,11
[205] V: Vers 23; I.Kor 4,21
[206] V: Lev 19,17; Weish 17,17; Matth 18,15 – 18 = Luc 17,3; II. Tim 4,2; Tit 3,10; Jac 5,19
[207] V: Röm 15,1
[208] V: Joh 13,34; 15,12 – 13. 17; Röm 3,27; I.Kor 9,21; I.Petr 1,22; I.Joh 2,7 – 8
[209] V: 2,6; Apgesch 5,36; 8,9
[210] V: II.Kor 12,11
[211] V: I.Kor 11,28; II.Kor 13,5
[212] V: Tit 6,4
[213] V: Röm 15,27
[214] V: I.Kor 9,14
[215] V: Luc 21,8; I.Kor 6,9; 15,33; Jac 1,16
[216] V: Ijob 4,8; Spr 22,8
[217] V: Joh 3,6; Röm 8,6. 13; Eph 4,22 – 24; Kol 2,22; II.Petr 2,12
[218] V: II.Kor 4,1. 16 II.Thess 3,13
[219] V: I.Tim 6,15
[220] V: Dan 2,8; Röm 12,11( nach der Lesart einiger griechischer Handschriften) Eph 5,16
[221] V: II.Petr 1,7
[222] V: I.Kor 16,21; Kol 4,18; II.Thess 3,17;Phm 19
[223] E: vor den Menschen
[224] V: 2,3. 14
[225] V: 5,11; I.Kor 1,23; Phil 3,18
[226] V: II.Kor 11,18; Phil 3,4
[227] V: I.Kor 1,31. 2,2; Ph 3,3
[228] V: 5,6; Röm 2,25; I.Kor 7,19
[229] V: Röm 6,4; 12,2; I.Kor 6,4; OffbJoh 21,5
[230] V: Phil 3,16 (nach der Lesart einiger griechischer Handschriften)
[231] V: Ps 125,5; 128,6
[232] V: Matth 26,10 = Marc 14,6; Luc 11,7; 18,5
[233] V: III.Macc 2,29; II.Kor 4,10; Phil 3,10; Offb 13,16
[234] V: Phil 4,23; II.Tim 4,22; Phm 25