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Sacharja

Einleitung

Diese nach Sacharja genannte Schrift enthält eigentlich drei recht verschiedene Schriften[01]. Nur die erste, welche die Kapitel 1 bis 8 umfasst, hat etwas mit Sacharja zu tun. Dieser erste Teil der Sacharjaschrift beginnt mit einer auf den Oktober/November datierten Verkündigung (1,1 – 6), der sieben „Nachtgesichte” (Visionen) folgen, die auf den 15.Februar 519 datiert sind. Dabei ist der erste Teil der vierten Vision, der 3,1 –10 umfasst eine spätere Erweiterung im priesterlichen Sinne. Der ersten (1,7 – 17), dritten (2,5 – 17), der ersten Hälfte der vierten Vision (3,1 –10) und der siebenten Vision (6,1 – 15) sind nachträglich, also in späterer Zeit Kommentare beigegeben worden. An die „Nachtgesichte” schließt sich 7,1 –8,23 eine Verkündigung an.

Der Verfasser des so herausgearbeiteten Grundbestandes von 1 bis 8 ist ein Zeitgenosse Haggais gewesen. Sein Wirken steht wie das Haggais im Zusammenhang mit dem Wiederaufbau des Tempels. Sacharja wird auch Esra 5,1 und 6,14 genannt.[02] Während Haggai nur einen Gesalbten erwartete, nämlich Serubbabel, erwartet Sacharja deren zwei: Josua und Serubbabel

Die Kapitel 9 bis 11 stammen von einem andern Verfasser und sind aus späterer Zeit. Man nennt ihn „Deuterosacharja” (zweiter Sacharja)[03]. Sie sind aber nicht zufällig an 1 bis 8 angehängt, sondern wollen deren Fortschreibung sein, und die hängt zusammen mit der Zusammenstellung des Zwölf-Propheten-Buches. Als Sach 1 bis 8 in das Buch einbezogen wurde, nahm jemand diese Fortschreibung vor. Das muss in der Zeit Alexanders d. Gr. geschehen sein. Nach der Schlacht bei Issos 333 zog Alexander mit seiner Armee durch Syrien und Palästina nach Ägypten. Diese kriegerischen Ereignisse sieht der Verfasser als Vorspiel der kommenden, bevorstehenden Heilszeit an (9,1 –17). Vor dem Eintritt des Heils sind aber die bösen Hirten zu überwinden (10,1 – 11,3 und 11,4 – 17). Es gibt sogar einen erwägenswerten Vorschlag, die einzelnen Teile von 9 bis 11 genau zu datieren, nämlich 9,1 – 10,2 zwischen 332 und 323, 10,3 – 11,3 zwischen 320 und 315. Damit sind wir schon in der Zeit nach Alexander, der 323 gestorben ist. Dann aber greift diese Aufstellung weiter über den Deuterosacharja hinaus, nämlich11,4 – 13,9 zwischen 311 bis 302, Kapitel14 zwischen 240 und 220, 12,1 entweder zwischen 220und 201 0der zwischen 198 und 190.

Die Kapitel 12 bis 14 (nach einigen nur das Kapitel 14) werden einem dritten Verfasser zugeschrieben, den man „Tritosacharja” nennt und als dessen Wirkungszeit die Zeit der ersten Diadochen, also der Nachfolger Alexanders angenommen wird, die ständig untereinander im Streit um das Erbe des großen Eroberers lagen, und dieser Streit spielte sich zu erheblichen Teilen in Syrien Palästina ab. Bei dem durchaus apokalyptischen Zukunftsbild, welches Tritosacharja entwirft, spielt der „Durchbohrte” 12,10 eine rätselhafte Rolle. Es ist unklar, wen der Verfasser gemeint haben könnte.

Übersetzung

Ausgangstext der Übersetzung ist die Biblia Hebraica Quinta Band 13, Stuttgart 2010,Deutsche Bibelgesellschaft

1. Kapitel

(1) Im achten Monat des zweiten Jahres von Darjawesch[04]; erging ein Wort Jahwes an Secharja[05] ben Berechja ben Iddo, den Gottessprecher folgendermaßen:

(2)„Jahwes Zorn ist gegen eure Väter heftig entbrannt.

(3) Und sag ihnen: So spricht Jahwe der Heerscharen.

Wendet euch um zu mir[06], Spruch Jahwes der Heerscharen;

Und ich werde mich zu euch umwenden, spricht Jahwe der Heerscharen.

(4) Ihr sollt nicht wie eure Väter sein, denen die früheren Gottessprecher folgendes verkündet haben:

So spricht Jahwe der Heerscharen:

Wendet euch doch ab[07] von euren bösen Wegen und von euren bösen Taten!

Und sie hörten nicht auf mich und achteten nicht auf mich, Spruch Jahwes.

(5) Eure Väter, wo sind sie? Und die Gottessprecher werden für immer leben.

(6)Gewiss sind meine Worte und Weisungen, die ich meinen Sklaven, den Gottessprechern befohlen habe,

Haben sie eure Väter nicht erreicht?

Und sie sind umgekehrt und haben gesagt[08]: Wie Jahwe der Heerscharen gesinnt ist, an uns zu handeln,

so sind unsere Wege und unsere Taten, so handelt er an uns.”

Am vierundzwanzigsten Tage des elften Monats im zweiten Jahr Darjaweschs erging ein Wort Jahwes an Secharja ben Berechja ben Iddo, den Gottessprecher folgendermaßen: (8) Ich schaute in der Nacht, und sieh, ein Mann ritt auf einem roten Pferd, und erstand zwischen den Myrten, die in der Tiefe[09] standen; und hinter ihm rote und hellrote und weiße Pferde[10]. (9) Und ich sagte: „Was ist das, mein Herr?” Und der Engel, der mit mir redete, sagte mir: „ Ich werde dir zeigen, wer diese sind.” (10) Und es antwortete der Mann, der zwischen den Myrten stand und sprach: „ Es sind die, welche Jahwes gesandt hat, um die Erde zu durchstreifen. (11) Und sie antworteten dem Engel Jahwes, der zwischen den Myrten stand und sprachen: „Wir haben die Erde durchstreift; und sieh, die ganze Erde saß und ruhte.” (12) Und der Engel Jahwes antwortete und sprach: „Jahwe der Heerscharen, wie lange willst du dich nicht über Jeruschalajim und die Städte Jehudas erbarmen[11], welche du siebzig Jahre[12] verflucht hast?” (13) Und Jahwe antwortete dem Engel, der mit mir gute Worte geredet hatte, Worte des Trostes. (14) Und es sprach zu mir der Engel, der mit mir geredet hatte: „Verkünde folgendes: So spricht Jahwe der Heerscharen:

Eifersüchtig war ich auf Jeruschalajim und um Zion mit großer Eifersucht.

(15) Mit großem Eifer habe ich geeifert[13] um die sorglosen Völker;

um welche ich ein wenig geeifert habe, und sie halfen zum Bösen.

(16) Deshalb spricht Jahwe so:

Ich kehre mit Erbarmen nach Jeruschalajim zurück[14], in dem mein Haus gebaut wird,

Spruch Jahwes der Heerscharen;

Und eine Messschnur ist über Jeruschalajim ausgespannt.

(17) Verkünde außerdem folgendes:

So spricht Jahwe der Heerscharen: meine Städte werden noch von Gutem überfließen;

Und Jahwes Trost wird noch mit Zion sein[15], nochmals wird er Jeruschalajim erwählen[16].”

2. Kapitel

(1) Und ich hob meine Augen auf und sah, sieh, vier Hörner. (2) Und ich sagte zu dem Engel, der mit mir redete: „Was ist das?” Und er sprach zu mir: „ Dies sind die Hörner, welche Jehuda, Jisrael und Jeruschalajim zerstreut haben.” (3) Und Jahwe ließ mich vier Handwerker sehen. (4) Und ich sagte: „Was zu tun kommen die?” Und er sprach zu mir folgendes: „Jene waren vier Hörner, welche Jehuda zerstreut haben, so dass niemand sein Haupt erheben kann, und diese kommen, um sie aufzuschrecken, die Hörner der Völker niederzuwerfen, welche das Horn gegen das Land Jehudas erhoben haben, um es niederzuwerfen. (5) Und ich erhob meine Augen, und ich sah, und sieh, ein Mann; und in seiner Hand war eine Messschnur[17]. (6) Und ich sagte: „ Wohin gehst du?” Und er sagte zu mir: „Um Jeruschalajim auszumessen, um zu sehen, wie seine Breite und wie seine Länge ist.” (7) Und sieh, der Engel, der mit mir redete, kam heraus; und ein anderer Engel kam heraus, um ihn zu treffen. (8) Und er sprach zu ihm: „Lauf, sag zu diesem jungen Mann folgendes:

Als offenes Land soll Jeruschalajim liegen[18], mit einer Menge von Mensch und Vieh in seiner Mitte.

(9) Und ich selbst bin für es, Spruch Jahwes, eine Mauer von Feuer ringsum[19];

und zur Herrlichkeit bin ich in seiner Mitte.

(10) Weh, weh, flieht aus dem Lande des Nordens, Spruch Jahwes!

Denn wie aus den vier Windrichtungen des Himmels will ich euch sammeln[20], Spruch Jahwes.

(11) Weh, Zion, rette dich; Bewohner der Tochter Babels!

(12) Denn so spricht Jahwe der Heerscharen:

Nachdem die Herrlichkeit mich gesandt hat[21] zu den Völkern, die euch ausgebeutet haben;

Denn wer euch anrührt, rührt meinen Augapfel[22] an.

(13) Denn sieh, ich schwinge meine Hand gegen sie, und sie werden die Beute ihrer Sklaven sein;

und ihr werdet erkennen, dass mich Jahwe der Heerscharen gesandt hat.

(14) Jauchze, freue dich, Tochter Zion[23];

Denn sieh, ich komme und werde in deiner Mitte wohnen, Spruch Jahwes.

(15) Uns viele Völker werden sich an diesem Tage Jahwe anschließen, und sie werden mein Volk sein;

und ich werde in deiner Mitte wohnen[24], und du wirst erkennen, dass mich Jahwe der Heerscharen zu dir gesandt hat.

(16) Und Jahwe wird Jehuda als sein Erbe in Besitz nehmen auf dem heiligen Boden;

und er wird Jeruschalajim wieder erwählen[25].

(17) Still alles Fleisch vor Jahwe[26]; denn er bewegt sich von seiner heiligen Stätte[27].”

3. Kapitel

(1) Und er ließ mich den Großpriester Jehoschua[28] sehen, der vor dem Engel Jahwes stand; und der [29]Satan[30] stand zu seiner Rechten, um ihn anzuklagen[31]. (2) Und Jahwe sprach zum Satan: „Jahwe schilt dich, Satan[32], und es schilt dich Jahwe, der Jeruschalajim erwählt hat; ist es nicht ein aus dem Feuer geholtes Brandscheit?” (3) Und Jehoschua war in schmutzige Gewänder gekleidet; und er stand vor dem Engel. (4) Und er antwortete und sprach zu denen, die vor ihm standen, folgendes: „Nehmt die schmutzigen Gewänder von ihm ab!” und er sprach zu ihm: „ Sieh, ich lasse deine Sünden von dir weggehen[33], und man soll dir Feierkleider[34] anziehen.” (5) Und er sprach: „ Setzt einen reinen Turban auf sein Haupt!” Und sie setzten den reinen Turban auf sein Haupt, und sie bekleideten ihn mit Gewändern, und der Engel Jahwes stand. (6) Und der Engel Jahwes ermahnte Jehoschua mit folgenden Worten:

(7)„So spricht Jahwe der Heerscharen:

Wenn du auf meinen Wegen gehst und wenn du meine Ordnung bewahrst

Und auch du mein Haus richtest und auch meine Vorhöfe bewachst;

Dann gebe ich dir Wege zwischen diesen, die da stehen.

(8)Höre doch, Jehoschua, Großpriester,

du und deine Nächsten, die vor dir sitzen, denn sie sind Männer eines Vorzeichens[35];

denn sieh, ich bringe meinen Sklaven, den Spross[36].

(9) Denn sieh, der Stein, den ich vor Jehoschua gelegt habe –

sieben Augen[37] auf einem Stein ;

sieh, ich ritze seine Ritzung ein[38], Spruch Jahwes der Heerscharen,

und ich entferne die Sünde dieses Landes an einem Tage.

(10) An diesem Tage, Spruch Jahwes der Heerscharen werdet ihr, jeder seinen Nächsten rufen;

unter einen Weinstock und unter einen Feigenbaum[39].

4. Kapitel

(1) Und der Engel, der mit mir redete, wandte sich um; und er weckte mich wie einen Mann, der aus dem Schlaf erweckt wird. (2) Und er sprach zu mir: „Was siehst du?”[40] Und ich sagte: „Ich sehe einen Leuchter[41] ganz aus Gold, und ein Becken auf seiner Spitze und seine sieben Lampen darauf, und je sieben Röhren für die Lampen, die auf der Spitze sind. (3) Und zwei Ölbäume darüber; einen zur Rechten des Beckens und einen zur Linken.”(4) Und ich antwortete und sagte zu dem Engel, der mit mir redete, folgendes: „Was ist das, mein Herr?” (5) Und der Engel, der mit mir redete, sprach zu mir: „Weißt du nicht, was dies ist?” Und ich sagte: „Ich weiß es nicht.” (6) Und er antwortete und sprach zu mir folgendes[42]:

[43]„ Dies ist das Wort Jahwes an Serubbabel und zwar:

Nicht durch Macht und nicht durch Kraft, sondern durch meinen Geist, spricht Jahwe der Heerscharen.

(7)Wer bist du, großer Berg vor Serubbabel, zur Ebene!

Und er wird den Schlussstein herauskommen lassen mit Lärmen: Gunst, Gunst[44] für ihn!”

(8)Und es erging ein Wort Jahwes an mich folgendermaßen:

(9) „Die Hände Serubbabels[45] sollen dieses Haus gründen, und seine Hände sollen es beenden[46];

und du wirst erkennen[47], dass Jahwe der Heere mich zu euch gesandt hat.

(10)Denn wer am Tag das Geringe[48] verachtet,

der wird sich freuen und den abgesonderten Stein[49] in Serubbabels Hand sehen;

diese sieben Augen Jahwes[50], sie schweifen auf der ganzen Erde umher.[51]

(11)Und ich antwortete und sprach zu ihn: „Was sind diese beiden Ölbäume zur rechten des Leuchters und zu seiner Linken?” (12) Und ich antwortete zum zweiten Mal und sprach zu ihm: „ Was sind die beiden Olivenzweige, welche sich neben den beiden goldenen Röhren, die Öl in die goldenen Röhren gießen[52]?” (13) Und er sagte mir folgendes: „ Weißt du nicht, wer sie sind?” Und ich sagte: „Nein, mein Herr.” (14) Und er sprach zu mir: „Diese beiden sind die Söhne des Öls[53]; die vor dem Herrn der ganzen Erde stehen.”

5. Kapitel

1) Und ich wandte mich um und hob meine Augen auf und sah; und siehe eine Buchrolle flog. (2) Und er sprach zu mir:” Was siehst du?” Und ich sagte: „ Ich sehe eine fliegende Buchrollen, ihre Breite sind zehn Ellen, und ihre Länge sind zehn Ellen.” (3) Und er sprach zu mir: „ Dies ist der Fluch, der über das ganze Land heraus kommt; denn jeder, der seitdem gestohlen hat, ist straflos geblieben, und jeder, der seitdem geschworen[54] hat, ist straflos geblieben.

(4)Ich habe ihn[55] herauskommen lassen, Spruch Jahwes der Heerscharen,

und er kommt in das Haus des Diebes und in das haus dessen, der in meinem Namen falsch geschworen hat;

und er bleibt mitten in seinem Hause, und sie vertilgen sein Holz und seine Steine.”

(5) Und der Engel, der mit mir geredet hatte, kam heraus; und er sprach zu mir: „Heb doch deine Augen auf und sieh! Was ist das, was herauskommt?” (6) Und ich sagte: „Was ist es?” Und er sprach: „Dies ist das Efa[56], das herauskommt,” und er sprach: „ Dies sind ihre Sünden[57] im ganzen Land.” (7) Und sieh, eine Scheibe Blei erhob sich; und da war eine Frau, die mitten in dem Efa lag. (8) Und er sprach: „Dies ist die Gottlosigkeit”, und er warf sie mitten in das Efa; und er warf das Bleigewicht in ihre Öffnung[58].

(9) Und ich hob meine Augen auf und sah, und siehe, zwei Frauen kamen heraus, und Wind war in ihren Flügeln, und sie hatten Flügel wie die Flügel eines Storches; und sie trugen das Efa zwischen Erde und Himmel. (10) Und ich sagte zu dem Engel, der mit mir redete: „Wohin bringen sie das Efa?” (11) Und er sprach zu mir: „ Um ihm ein Haus zu bauen im Lande Schinar[59]; und zu gründen und zur Ruhe zu bringen an seiner Stelle.

6. Kapitel

(1) Und ich wandte mich um und hob meine Augen auf und sah, und sieh, vier Wagen kamen hervor zwischen zwei Bergen; und die Berge waren Berge aus Bronze. [60][61](2) Am vorderen Wagen waren rote Pferde; und am zweiten Wagen waren schwarze Pferde.(3) und am dritten Wagen waren weiße Pferde; und am vierten Wagen waren gescheckte, starke Pferde. (4) Und ich antwortete und sagte zu dem Engel, der mit mir redete: „Was ist das, mein Herr?” (5) Und der Engel antwortete und sprach zu mir: „Es sind die vier Winde des Himmels, herausgekommen sind und sich vor den Herrn der ganzen Erde stellen[62]. (6) Die schwarzen Pferde an ihm ziehen aus in das Land des Nordens, und die weißen ziehen aus nach hinter sich[63]; und die Gescheckten ziehen aus nach Süden. (7) Und die Starken ziehen aus und suchen die Erde zu durchfahren, und er sprach: „ Los, durchfahrt die Erde!” Und sie durchfuhren die Erde[64]. (8) Und er schrie mich an und sagte folgendes zu mir: „ Sieh, die herausziehen in das Land des Nordens, und sie lassen meinen Geist im Lande des Nordens ruhen.” [65] (9)Und es erging Jahwes Wort an mich folgendermaßen: (10) „ Nimm von den verbannten, von Cheldaj und von Tobia und von Jedaja; und komm an diesem Tage, und komm in das Haus von Joschija ben Zefanja, die aus Babel gekommen sind. [66](11) Und du sollst Gold und Silber nehmen und eine Krone anfertigen; und du sollst sie auf das Haupt des Großpriesters Jehoschua ben Jehozadaq[67] setzen! (12) Und du sollst zu ihm folgendes sagen: „ So spricht Jahwe der Heerscharen, nämlich:

Sieh, ein Mann, dessen name „Spross” ist, und unter ihm wird es sprossen,

und er wird den Tempel Jahwes bauen.

(13) Und er wird den Tempel Jahwes bauen, und er wird Ehre davontragen,

und er wird sitzen und herrschen auf seinem Thron;

und er wird ein Priester neben[68] seinem Thron sein[69], und es wird ein Rat des Friedend zwischen ihnen beiden sein.

(14)Und die Krone wird für Chelem und Tobia und Jedaja und Chen ben Zefanja; zum Gedächtnis im Tempel sein. [70](15) Und die Fernen werden kommen und am Tempel Jahwes bauen[71], und ihr werdet erkennen, dass mich Jahwe der Heerscharen zu euch gesandt hat.

7. Kapitel

(1) Es geschah im vierten Jahr des Königs Darjawesch; ein Wort Jahwes erging an Secharja am neunten des vierten Monats, im Kislev[72]. (2) Und Beth-El schickte den Sar-Ezer und den Regem-Melech[73] und seine Männer; um das Angesicht Jahwes gnädig zu stimmen. (3) Mit folgenden Worten an die Priester, die im Hause Jahwes der Heerscharen waren und an die Gottessprecher folgendermaßen: „ Soll ich im fünften Monat weinen als ein Geweihter, wie ich dies die Jahre getan habe?” (4) Und es erging folgendes Wort Jahwes der Heerscharen an mich: (5) „ sage dem ganzen Volk des Landes und den Priestern folgendes:

Wenn ihr gefastet und geklagt habt am fünften[74] und am sechsten (Monat)[75], und dies siebzig Jahre lang,

habt ihr dann für mich gefastet?[76]

(6)Und wenn ihr gegessen und getrunken habt,

wart ihr da nicht die Esser und die Trinker?

(7) Gab es nicht die Worte, welche Jahwe verkündete durch die Hand der früheren Gottessprecher, als Jeruschalajim bewohnt und unversehrt war und die Städte und das Südland und die Ebene bewohnt waren?” (8) Und es erging folgendes Wort Jahwes an Secharja: (9) „So spricht Jahwe der Heerscharen folgendermaßen:

Richtet mit Recht und Treue, und Gnade und Erbarmen soll jeder seinem Bruder erweisen![77]

(10)Und eine Witwe und eine Waise, einen Fremden und einen Armen sollt ihr nicht unterdrücken[78];

Und Böses soll ein Mann für seinen Bruder nicht ersinnen in eurem Herzen!

(11) Und sie weigerten sich, aufmerksam zu sein und zeigten die kalte Schulter und ihre Ohren waren gegenüber der Botschaft verhärtet. (12) Und ihr Herz machten sie zu einem Diamanten[79] gegenüber dem Hören auf das Gesetz und die Worte, welche Jahwe der Heerscharen durch seinen Geist in die Hand der früheren Gottessprecher gesandt hatte; und es war großer Zorn von Jahwe der Heerscharen. (13) Und es geschah, wenn ich rief, und sie hörten nicht; wenn sie also riefen, dann hörte ich nicht, spricht Jahwe der Heerscharen. (14) Und ich wehe sie unter alle Völker, die sie nicht kennen, und das Land verödete nach ihnen von Durchreisenden und Weggeführten; und sie machten das Land der Lieblichkeit zum Entsetzlichen.

8. Kapitel

(1) Und es erging folgendes Wort Jahwes der Heerscharen.: (2) „So spricht Jahwe der Heerscharen:

Ich eiferte gegen Zion mit großem Eifer; und mit großer Glut habe ich um sie geeifert[80].

(2) So spricht Jahwe:

Ich kehre nach Zion zurück und wohne mitten in Jeruschalajim[81];

Und Jeruschalajim wird `Stadt der Treue[82]´ genannt werden[83],

und der Berg von Jahwe der Heerscharen `heiliger Berg[84]´.

(4)So spricht Jahwe der Heerscharen:

Noch sitzen Greise und Greisinnen auf den Plätzen von Jeruschalajim;

Und jeder hat seinen Stock in seiner Hand wegen der Menge der Tage[85].

(5) Und die Plätze der Stadt werden erfüllt sein von Knaben und Mädchen;

die auf ihren Plätzen spielen werden.

(6)So spricht Jahwe der Heerscharen,

dass es wunderbar sein wird in den Augen des Restes dieses Volkes in jenen Tagen;

auch in meinen Augen wird es wunderbar sein[86], Spruch Jahwes der Heerscharen.

(7)So spricht Jahwe der Heerscharen:

Sieh, der mein Volk rettet ist aus dem Landes des Ostens; aus dem Lande, aus dem die Sonne kommt.

(8) Und ich werde sie bringen, und sie werden inmitten von Jeruschalajim wohnen;

und sie werden mein Volk sein, und ich werde ihr Gott sein,

in Treue und Gerechtigkeit[87].

(9) So spricht Jahwe der Heerscharen: Stärkt eure Hände[88], die ihr in diesen Tagen diese Worte hört; aus dem Munde der Gottessprecher an dem Tage, als der Grund des Hauses Jahwes gelegt wurde, um den Tempel zu bauen.

(10) Denn vor jenen Tagen

Gab es keinen Lohn für Menschen, und mit Lohn für das Vieh war es nichts;

Und für den, der hinausging und für den der kam gab es keinen Frieden vor dem Widersacher,

und ich schickte alle Menschen, jeden gegen seinen Nächsten.

(11) Und jetzt bin ich nicht wie in den früheren Tagen zu dem Rest dieses Volkes;

Spruch Jahwes der Heerscharen.´

(12) Denn es gibt den Samen des Friedens, und der Weinstock gibt seine Frucht,

und die Erde gibt ihren Ertrag, und der Himmel gibt ihren Tau;

und ich habe dem Rest dieses Volkes dis alles zum Besitz gegeben.

(13) und es wird geschehen, wie ihr ein Fluch unter den Völkern gewesen seid,

Haus Jehuda und Haus Jisrael,

so werde ich euch retten, und ihr werdet ein Segen sein[89];

fürchtet euch nicht und stärkt eure Hände[90]!

Denn so spricht Jahwe der Heerscharen: Als eure Väter mich erzürnten, spricht Jahwe der Heerscharen, und ich kein Mitleid hatte. (15) So kehre ich um und trachte in diesen Tagen danach, Jeruschalajim und dem Hause Jehuda Gutes zu tun; fürchtet euch nicht!

(16)Dies sind die Worte, die ihr tun sollt:

Redet Wahrheit[91] jeder mit seinem Nächsten,

und Recht des Friedens richtet in euren Toren!

(17) Und ein Mann soll das Böse seines Nächsten in seinem Herzen nicht anrechnen[92],

und einen Eid der Lüge sollt ihr nicht lieben;

denn dies ist alles, was ich hasse.

(18)Und es erging folgendes Wort Jahwes der Heerscharen an mich ☹19) So spricht Jahwe der Heerscharen: Ein Fasten[93] am vierten[94] und ein Fasten am fünften und ein Fasten am siebenten und ein Fasten am zehnten sollen für das Haus Jehuda Jubel und Freude und schöne Versammlungen sein; und sie sollen Treue[95] und Frieden lieben.

(20) So spricht Jahwe der Heerscharen:

Noch werden Völker und Bewohner großer Städte kommen.

(21) Und die Bewohner werden einer zum andern gehen mit den Worten:

Wir wollen gehen, um das Antlitz Jahwes zu besänftigen

Und um Jahwe der Heerscharen zu suchen;

Auch ich will gehen.

(22) und es werden große Völker und starke Nationen kommen,

um Jahwe der Heerscharen in Jeruschalajim zu suchen;

und das Antlitz Jahwes zu besänftigen.

(23)So spricht Jahwe der Heerscharen:

In jenen Tagen werden zehn Männer aus allen Zungen der Völker anpacken; und sie werden einen jüdischen Mann am Gewandsaum festhalten mit den Worten:

Wir wollen mit euch gehen, denn wir haben gehört, dass Gott mit euch ist.

9. Kapitel

(1) Ausspruch eines Wortes Jahwes im Lande Chadrach und Dameseq[96] und seiner Niederlassung; denn Jahwe gehört das Auge Arams[97] und alle Stämme Jisraels. (2) Und auch Chamat grenzt an sie; [98]Zor[99] und Zidon wegen vieler Weisheit[100]. (3) Und Zor baut sich ein Bollwerk; und es hat Silber aufgehäuft wie Staub und Gold wie Schlamm der Straße. (4) Sieh, der Herr wird es in Besitz nehmen, und er wird seine Ringmauer im Meer schlagen; und es wird vom Feuer verzehrt werden. (5) Aschqelon sieht es und fürchtet sich, und [101]Asa[102] wird sehr zittern und Eqron, denn seine Hoffnung wird zuschanden; der König von Asa wird zugrunde gehen, und Aschqelon wird nicht bleiben. (6) Und ein Mischvolk[103] wird in Aschdod wohnen; und den Stolz der Pelischtim[104] werde ich ausrotten. (7) Und ich werde sein Blut aus seinem Munde[105] reißen und sein Abscheuliches mitten heraus aus seinen Zähnen, und auch er bleibt für unsern Gott übrig; und er wird wie ein Verwandter in Jehuda sein und Eqron wie ein Jebusiter[106]. (8) Und ich lagere mich als Wache vor mein Haus, die vorübergeht und umkehrt, und ein Zwingherr kommt nicht mehr über sie; denn jetzt sehe ich mit meinen Augen[107].

(9) Freue dich sehr, Tochter Zion, juble, Tochter Jeruschalajim[108],

sieh, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und einer, dem geholfen wurde, ist er;

arm, und er reitet auf einem Esel und auf einem Hengst, dem Jungen einer Eselin[109].

(10) Und ich beseitige Wagen aus Efraim und Pferde aus Jeruschalajim[110],

und beseitigt wird der Kriegsbogen, und er wird den Völkern Frieden verkünden;

und er wird herrschen von Meer zu Meer und vom Strom bis zu den Enden der Erde.

(11) Auch durch das Blut des Bundes[111] werde ich deine Gefangenen aus dem Brunnen, in dem kein Wasser ist, holen.

(12) Kehrt um[112] zur Festung, Gefangene auf Hoffnung!

Auch heute verkünde ich: Doppeltes[113] bringe ich dir[114].

(13) Denn ich habe mir Jehuda gespannt als Bogen, ich habe Efraim gefüllt[115],

aufgestachelt habe ich deine Söhne, Zion, gegen deine Söhne, Javan[116];

und ich habe dich aufgerichtet wie ein Schwert eines Starken.

(14) Und Jahwe wird über ihnen erscheinen, und sein Pfeil wird herausfahren wie der Blitz;

und der Herr Jahwe wird ins Horn stoßen und geht im Sturm des Südlandes.

(15) Jahwe der Heerscharen wird sie umhegen,

und Schleudersteine fressen und werfen nieder, und sie trinken ihr Blut[117] wie Wein;

und werden voll wie eine Schale und wie die Ecken eines Altars.

(16) Und ihr Gott Jahwe wird sie an jenem Tag retten wie Kleinvieh[118];

Sein Volk ist wie die Steine eines Diadems, die über dem Lande glitzern.

(17) Denn was ist seine Güte und was seine Schönheit?

Getreide, das junge Männer und Wein, der junge Mädchen aufblühen lässt.

10. Kapitel

(1) Erbittet von Jahwe Regen zur Zeit des Spätregens, Jahwe schafft Gewitterwolken;

Regen lässt er fallen, er gibt ihnen einem jeden Kraut des Feldes.

(2) Denn die Gottesbilder reden Übles, und die Wahrsager schauen Trug,

und Träume erzählen Nichtiges, Nichtiges spenden sie als Trost;

deshalb werden sie losziehen wie Kleinvieh, sie sind armselig, denn es gibt keinen Hirten[119].

(3) Gegen die Hirten ist mein Zorn entbrannt[120] und die Böcke[121] werde ich heimsuchen;

denn Jahwe der Heerscharen wird seine Herde heimsuchen, das Haus Jehuda,

er stellt sie auf, wie ein Prachtpferd im Krieg.

[122](4) Von ihm ist der Eckstein, von ihm der Zeltpflock, von ihm der Kriegsbogen;

von ihm kommt hervor jeder Herrscher insgesamt[123].

(5) Und sie sind wie die Starken, die den Schlamm der Straße im Krieg zertreten,

und sie werden kämpfen, denn Jahwe ist mit ihnen;

und die Reiter der Pferde werden zuschanden.

(6) Ich werde das Haus Jehuda stärken, und dem Haus Josef werde ich helfen,

und ich werde sie wohnen lassen, denn ich erbarme mich ihrer, und sie sind wie die, welche ich nicht verstoßen habe;

denn ich bin ihr Gott Jahwe, und ich antworte ihnen.

(7) Und sie werden sein wie ein Starker von Efraim, und ihr Herz freut sich wie beim Wein;

und ihre Söhne sehen es und freuen sich, ihr Herz wird jubeln über Jahwe.

(8) Ich pfeife ihnen und ich versammele sie, denn ich habe sie losgekauft; und sie werden so zahlreich wie sie zahlreich waren.

(9) Ich habe sie unter die Völker gesät[124], und die Fernen werden an mich denken[125];

und sie werden leben mit ihren Söhnen und zurückkehren.

(10) Und ich habe sie zurück gebracht aus dem Lande Mizrajim, und aus Aschur werde ich sie versammeln;

und ich bringe sie in das Land Gilead und Lebanon, und es wird für sie nicht reichen.

(11) Und es geht hinüber am Tage der Drangsal[126], und er schlägt die Wogen im Meer[127],

und alle Tiefen des Nils werden beschämt;

und herunter gebracht wird Aschurs Stolz, und Mizrajims Stab weicht.

(12) Und ihre Stärke[128] ist in Jahwe, und seines Namens rühmen[129] sie sich, Spruch Jahwes.

11. Kapitel

(1) Öffne, Lebanon, deine Tore; und Feuer wird an deinen Zedern fressen.

(2) Der Wacholder heult, denn die Zeder ist gefallen, und die Herrlichen sind verwüstet;

heult, Bäume von Baschan, denn herunter gekommen ist der wilde Wald.

(3) Eine heulende Stimme der Hirten, denn verheert ist ihre Herrlichkeit;

eine brüllende Stimme der Junglöwen, denn verwüstet ist der Stolz des Jarden[130].

(4) So spricht mein Gott Jahwe: Weide das Schlachtvieh! (5) Wer sie gekauft hat, schlachtet sie, und sie sind nicht schuldig geworden, und der sie verkauft, spricht: gelobt sei Jahwe, und ich bin reich; und ihre Hirten haben kein Mitleid mit ihnen[131]. (6) Denn ich habe kein Mitleid mehr mit den Bewohnern des Landes, Spruch Jahwes; und siehe, ich lasse den menschen finden, einen jeden in seines Nächsten Hand und in der Hand seines Königs, und sie zerschlagen das Land, und ich rette sie nicht aus ihrer Hand. (7) Und ich weide das Schlachtvieh der Viehhändler[132], und ich nehme mir zwei Stäbe, einen nenne ich „Freundlichkeit”, und einen nenne ich „Verbindung”, und ich weide das Kleinvieh. (8) Und ich vertilge die drei Hirten in einem Monat; und meine Seele war ungeduldig mit ihnen, und auch ihre Seelen ekelte es vor mir. (9) Und ich sprach: Ich will euch nicht weiden; und du wirst des Todes sterben[133] und verborgen sein, und was übrig ist, eine Frau mag das Fleisch ihrer Gefährtin essen. (10) Und ich nahm den Stab „Freundlichkeit” und zerbrach ihn, um meinen Bund zu brechen, den ich mit allen Völkern geschlossen hatte. (11) Und an diesem Tage wurde er gebrochen; und die Viehhändler[134] merkten es, die auf mich[135] Acht hatten, dass es Jahwes Wort ist. (12) Und ich sagte zu ihnen: Wenn es in euren Augen gut ist, dann gebt mir meinen Lohn und wenn nicht, dann lasst es; und sie zahlten meinen Lohn: dreißig Silberstücke[136].(13) Und Jahwe sprach zu mir: Wirf es dem Schmelzer[137] hin, eine herrliche Kostbarkeit, wobei ich mehr wert bin als sie; und ich nahm die dreißig Silberstücke und warf sie in das Haus Jahwes zum Schmelzer. (14) Und ich zerbrach den zweiten Stab „Verbindung”; um die Bruderschaft zwischen Jehuda und Jisrael zu zerbrechen.

(15) Und Jahwe sprach zu mir: Nimm dir noch ein Gerät eines törichten Hirten. (16) Denn sieh, ich stelle einen Hirten auf Erden auf, das Verborgene sucht er nicht heim, das Klagende sucht er nicht, das Zerbrochene heilt er nicht; den Besitz versorgt er nicht, und das fette Fleisch isst er, und ihre Klauen reißt er ab.

(17) Wehe dem nichtigen Hirten, der das Kleinvieh verlässt, ein Schwert über seinen Arm und

sein rechtes Auge;

sein Arm wird zuschanden, und sein rechtes Auge wird schwach.[138]

12. Kapitel

(1) Ausspruch eines Wortes Jahwes über Jisrael;

Der den Himmel ausgespannt und die Erde gegründet hat,

der den Geist des Menschen in seinem Inneren gestaltet hat.

(2) Siehe, ich bestimme Jeruschalajim zur Schale des [139]Taumels[140] für alle Völker ringsum; [141]und auch über Jehuda, es wird sein bei der Drangsal Jeruschalajims.(3) Und es geschieht an diesem Tage: ich setze Jeruschalajim als Laststein ein für alle Völker, alle, die ihn tragen, werden sich verletzen, und es werden sich alle Völker der Erde gegen es[142] versammeln[143]. (4) An diesem Tage, Spruch Jahwes, schlage ich jedes Pferd mit Verwirrung und seinen Reiter mit Raserei, und über das Haus Jehuda halte ich die Augen offen, und alle Pferde der Völker schlage ich mit Blindheit. (5) Und die Anführer Jehudas werden in ihrem Herzen sagen: Wenn doch die Stärke der Bewohner Jeruschalajims in ihrem Gott Jahwe der Heerscharen bestünde. (6) An diesem Tage setze ich die Anführer Jehudas ein als Feuerkessel im Holz und als feurige Fackel in einer Garbe[144], und sie verzehrt zur rechten und zur Linken alle Völker ringsum; und Jeruschalajim wird an seiner Stelle in Jeruschalajim bleiben. (7) Und Jahwe hat die Zelte Jehudas im Anfang gerettet, damit der Stolz des Hauses David und der Stolz dessen, der Jeruschalajim bewohnt gegen Jehuda nicht groß wurde.(8) An diesem Tage wird Jahwe den Einwohner Jeruschalajims umhegen, und es wird derjenige unter ihnen, der strauchelt[145], wie David sein; und das Haus Davids wie Gott, wie ein Engel Jahwes vor ihnen. (9) Und an diesem Tage wird es geschehen: ich werde fordern alle Völker, die gegen Jeruschalajim ausgezogen sind, auszurotten[146]. (10) Und ich werde den Geist der Gnade und der Erbarmungen ausgießen[147], und sie werden auf mich blicken, den sie durchbohrt haben[148]; und sie werden über ihn klagen wie mit einer Klage über den Einzigen, und man wird sich über ihn erbittern wie man sich über einen Erstgeborenen erbittert. (11) An diesem Tage wird die Klage in Jeruschalajim groß sein wie die Klage Hadad-Rimons in der Ebene von Megiddo[149]. (12) Und das Land wird klagen, Sippe um Sippe für sich; die Sippe des Hauses David für sich und ihre Frauen für sich, die Sippe des Hauses Natan für sich und ihre Frauen für sich. (13) Die Sippe des Hauses Levi für sich und ihre Frauen für sich; die Sippe Schimi für sich und ihre Frauen für sich. (14) Alle Sippen um Sippen, Sippen um Sippen für sich; und ihre Frauen für sich. [150]

13. Kapitel

(1) An diesem Tage wird es eine offene Quelle[151] für das Haus Davids und für die Bewohner Jeruschalajims geben für Sünden und Abscheuliches. (2) Und an diesem Tage geschieht es, Spruch Jahwes der Heerscharen, da werde ich die Namen der Götzenbilder aus dem Lande vertilgen[152], und man wird ihrer nicht mehr gedenken; und auch die Propheten und den Geist der Unreinheit lasse ich aus dem Lande verschwinden[153]. (3) Und wenn es geschieht, dass ein Mann noch weissagt, dann sollen ihm sein Vater und seine Mutter und seine Kinder sagen: Du sollst nicht am Leben bleiben, denn du hast Trug geredet mim Namen Jahwes, und sein Vater und seine Mutter und seine Kinder sollen ihn durchbohren wegen seines Prophezeiens[154]. (4) Und an diesem Tage wird es geschehen, dass die Propheten zuschanden werden, jeder wegen seiner Vision, wenn er prophezeit; und sie sollen nicht den behaarten Mantel anziehen, womit sie Demut heucheln. (5) Und er sagt: Ich bin kein Prophet; ich bin ein Mann, der den Acker bearbeitet, denn in meiner Jugend hat mich jemand erworben. (6) Und man sagt zu ihm: Was sind das für Wunden zwischen deinen Händen[155]? Und er wird sagen: Womit ich geschlagen wurde im Hause der, die mich lieben. (7) Rege dich, Schwert über dem Hirten und über meinen Volksgenossen, Spruch Jahwes der Heerscharen; schlage den Hirten, und du sollst das Kleinvieh zerstreuen[156], und ich will meine Hand gegen die Kleinen wenden[157]. (8) Und es wird im ganzen Lande geschehen, Spruch Jahwes, zwei Drittel davon kommen um, sie gehen zugrunde; und ein Drittel ist der Rest davon[158]. (9) Und ich bringe ein Drittel ins Feuer und verbrenne sie wie einer, der das Silber läutert, und ich prüfe sie wie einer, der das Gold prüft; er wird meinen Namen anrufen, und ich werde ihm antworten, ich werde sagen:[159] er ist mein Volk, und er wird sagen: Jahwe ist mein Gott.[160]

14. Kapitel

(1) Sieh, der Tag Jahwes kommt; und deine Beute wird in deiner Mitte verteilt[161].

(2)Und ich versammele alle Völker nach Jerusalem zum Kampf,

und die Stadt wird eingenommen und die Häuser werden geplündert, und die Frauen werden beschlafen;

und heraus kommt die Hälfte der Stadt in die Verbannung, und der Rest des Volkes wird nicht aus der Stadt ausgerottet.

(3)[162] Und Jahwe kommt heraus und kämpft mit diesen Völkern; wie am Tage, als er kämpfte am Tage des Kampfes.(4) Und seine Füße stehen auf dem Ölberg, der ostwärts von Jeruschalajim liegt, und der Ölberg wird gespalten von Osten nach Westen zu einem sehr großen Tag; und es weicht eine Hälfte des Berges nach Norden und seine Hälfte nach Süden. (5) Und ihr werdet aus dem Tal meiner Berge fliehen, denn das Tag der Berge reicht bis zur Seite, und ihr werdet fliehen Berge fliehen, wie ihr geflohen seid vor dem [163]Beben in den Tagen Usijas, des Königs von Jehuda;

und mein Gott Jahwe wird kommen, und die Heiligen mit ihm.

(6) Und an diesem Tage wird es geschehen: kein Licht wird sein und Kälte und Frost[164] .

(7)Und es wird an diesem einen Tag – er ist Jahwe bekannt[165] – weder Tag noch Nacht sein;

und es wird geschehen: Zur Zeit des Abends wird Licht sein.

(8) Und an diesem Tag wird es geschehen: Wasser des Lebens werden aus Jeruschalajim herauskommen[166],

eine Hälfte zum vorderen Meer[167] und eine Hälfte zum hinteren Meer[168];

zur Ernte und im Herbst wird es geschehen.

(9) Und Jahwe wird zum König[169] über die ganze Erde;

An diesem Tag wird Jahwe einzig sein und sein Name wird einzig sein.

(10Verändern wird sich das ganze Land wie die Araba[170] von Geba bis Rimmon[171] südlich von Jeruschalajim und es bleibt hoch erhaben an seiner Stelle vom Binjamin-Tor bis zur Stelle des ersten Tores bis zum Ecktor[172] und zum Turm Chananeel[173] bis zu den Keltern des Königs.

(11) Und sie werden in ihm wohnen, und einen Bann wird es nicht mehr geben[174], und Jeruschalajim wohnt in Sicherheit[175].

(12)Und dies wird die Plage sein, mit der Jahwe alle Völker schlägt, die gegen Jeruschalajim ziehen; sein Fleisch wird verfaulen, und er steht auf seinen Füßen, und seine Augen verfaulen in ihren Höhlen, und seine Zunge verfault in ihrem Munde.

(13)Und es wird an diesem Tag geschehen: unter ihnen geschieht eine große Bestürzung Jahwes;

und jeder ergreift die Hand seines Nächsten, und seine Hand erhebt sich gegen die Hand seines Nächsten.

(14) Und auch Jehuda streitet gegen Jeruschalajim[176]; und der Reichtum aller Völker ringsum wird eingesammelt: Gold und Silber und Gewänder in sehr großer Menge. [177](15) Und so wird die Plage gegen die Pferde, die Maultiere, die Kamele und die Esel und alles Vieh sein, das sich in diesem Lager befindet; wie diese Plage. (16) Und es wird geschehen: Alle die übrig bleiben von allen Völkern, die gegen Jeruschalajim gezogen sind: und sie werden Jahr für Jahr hinaufziehen, um den König[178] Jahwe der Heerscharen anzubeten und das Fest der Hütten[179] zu feiern. (17) Und es wird geschehen: Wenn eine der Sippen des Landes nicht nach Jeruschalajim hinaufzieht, um den König Jahwe der Heerscharen anzubeten, dann wird für sie kein Regen sein. (18) Und wenn eine Sippe Mizrajims nicht hinaufzieht und nicht kommt, [180] dann wird die Plage nicht gegen euch sein, mit der Jahwe die Völker schlägt, welche nicht hinaufgezogen sind, um das Fest der Hütten zu feiern. (19) Dies wird die Strafe Mizrajims sein; und die Strafe aller Völker, welche nicht hinaufgezogen sind, um das Fest der Hütten zu feiern. (20) Und an diesem Tage ist auf den Schellen der Pferde „Heilig für Jahwe”[181]; und die Becken im Hause Jehuda[182] werden wie die Schalen vor dem Altar sein[183]. (21) Und jedes Becken in Jeruschalajim und in Jehuda wird heilig für Jahwe der Heerscharen sein, und alle Opfernden werden kommen und davon nehmen und in ihnen kochen; und es wird kein [184]Händler[185] mehr im Hause Jahwes der Heerscharen sein an diesem Tage.

[01] So Erich Zenger, Einleitung in das Alte Testament, 4. Auflage, Stuttgart 200, Seite 525 bis 529
[02] Zu den geschichtlichen Zusammenhängen siehe Karl-Martin Beyse, Serubbabel und die Königserwartungen der Propheten Haggai und Sacharja, Berlin 1971
[03] Wilhelm Nowack, Die kleinen Propheten (Göttinger Handkommentar zum Alten Testament III 4),Göttingen 1922, Seite 364 bis 368, und Wilhelm Rudolph, Haggai – Sacharja – Maleachi (Kommentar zum Alten Testament), Gütersloh 1976 Seite 162 bis 163 schreiben die Kapitel 9 bis 13 (von einzelnen Eingriffen angesehen) dem Deuterosacharja zu und nur das 14. Kapitel einem andern Verfasser
[04] V: Hag 1,1
[05] V: Esra 5,1
[06] V: Mal 3,7; Jac 4,8
[07] V: Jer b3,12; Hes 33,11
[08] T: Möglich ist eine Konjektur, nach der die beiden Indikative als Imperative gelesen werden: „Und kehrt um und sagt:…“
[09] T: Für „Tiefe“ hlum könnte auch „Gebetsplatz“ gelesen werden, ein aramäisches Wort mit gleichem Konsonantenbestand. Solche Aramaismen sind zu dieser Zeit im Hebräischen nicht ungewöhnlich
[10] V: 6,1 -8
[11] V: Ps 102,14
[12] V: Dan 9,2
[13] V: Jes 47,6
[14] V: 8,3
[15] V: Jes 40,1 -2
[16] V: Jes 14,1
[17] V: Hes 40,3
[18] V: Hes 38,11
[19] V: 9,8
[20] T: Der hebräische Text liest ytsrp (spr. parasti) „ausbreiten“. Die Übersetzung folgt LXX συναξω (sammeln), was hier sinngemäß ist
[21] T: Diese sprachlich und damit inhaltlich schwer zu verstehende Halbzeile scheint eine Glosse zu sein, die möglicherweise an eine andere Stelle gehört. Die Übersetzung ist ein Versuch, die Halbzeile verständlich zu machen
[22] V: Dt 32,10
[23] V: Zeph 3,14
[24] V: Jes 11,10
[25] V: 1,17
[26] V: Hab 2,20; Ps 46,11; 76,9; OffbJoh 8,1
[27] V: Dt 26,15; Ps 68,6
[28] V: Hag 1,1
[29] V: Ijob 1,9
[30] E: Das Wort „Satan“ (njs) heißt „Ankläger“. Dasselbe bedeutet das Wort διαβολοσ (spr. diabolos), von dem das deutsche Lehnwort „Teufel“ abgeleitet ist
[31] V: OffbJoh 12,10
[32] V: Jud 9
[33] V: Jes 6,7
[34] V: Jes 61,3
[35] V: Jes 8,18
[36] V: 6,12; Jer 23,5; 33,15
[37] V: 4,10; OffbJoh 5,6
[38] V: Ex 39,6 – 7
[39] V: I.Kön 5,5; Mi 4,4
[40] V: Jer 1,11 -13
[41] V: Ex 25,31 – 40
[42] T: Hier liegt eine größere Störung vor. An dieser Stelle schließt sich die zweite Hälfte von Vers 10 (10b) bis Vers 14 an
[43] T: Dieses Stück von hier (4,6aβ )bis 10a schließt sich an 10b an.
[44] V: Ps 122,6
[45] V: Esr 3,8
[46] V: Esr 6,14 – 16
[47] V: 2,13. 15
[48] V: Hag 2,3
[49] V: Vers 7
[50] V: 3,9
[51] T: Hier schließt sich 4,6aβ bis 10a an
[52] T: Der Text ist verstümmelt; die Übersetzung folgt einer Konjektur
[53] E: Gesalbte, nämlich Serubbabel und Jehoschua
[54] E: im Sinne von „falsch geschworen“
[55] E: den Fluch
[56] E: Ein Getreidemaß (Hohlmaß), das entweder knapp 40 Kg oder knapp 23 kg fasste. Hier ist ein Messgefäß gemeint
[57] T: Der hebräische Text liest mnye (ihre Augen). Konjiziert wird aber mnwe („ihre Sünde“),was nicht nur sinngemäß ist, sondern auch mit LXX übereinstimmt (αδικια)
[58] E: Gemeint ist wohl die Öffnung (yp) des Efa, nicht der Mund (yp) der Frau
[59] V: Gen 11,2
[60] T: In den Versen 2 bis 7 ist der Text gestört
[61] V: Zu Vers 2 bis 8: 1,8; OffbJoh 6,1 – 8
[62] V: 4,14
[63] E: Gemeint ist damit das Küstenland von Syrien- Palästina
[64] V: 1,10
[65] T: Hinter Vers 8 scheint ursprünglich der Vers 15 gestanden zu haben
[66] V: Zu Vers 11 bis 12: 3,8
[67] T: Es ist damit zu rechnen, dass hier ursprünglich der Name Serubbabel stand. Er ist der „Spross“, der künftige Herrscher, also der Messias. An seine Stelle könnte später der Name Josias gesetzt worden sein, als die Hasmonäer als Priester auch Herrscher waren.
[68] Ü: So wird le zu übersetzen sein. Denn es ist nicht die Meinung des Verfassers, dass der Priester König sein soll. Vielmehr soll er neben dem Herrscher Serubbabel thronen. LXX sinngemäß: και εσται ο ιερευσ εκ δεξιων αυτου: „Und er wird Priester zu seiner Rechten sein“
[69] V: Ps 110,1. 3
[70] T: Dieser Vers stand wahrscheinlich ursprünglich hinter Vers 8, siehe dort!
[71] V: Jes 60,10
[72] E: Der hebräische Name des Monats, der von Mitte November bis Mitte Dezember ging
[73] Ü: Ist das der Name eines zweiten Mannes oder der Hoftitel von Sar-Ezer? Letzteres ist die Meinung der alten Übersetzer, die das Wort mit verschiedenen Hoftiteln wiedergeben
[74] V: II.Kön 25,8.9; Jer 52,12 – 13
[75] V: 8,19
[76] V: Jes 58,5
[77] V: Mi 6,8
[78] V: Ex 22,20 -21
[79] V: Jes 48,4
[80] V: 1,14
[81] V: 1,16
[82] Ü: tma (spr.emet) „Treue“ kann auch mit „Glaube“ oder mit „Wahrheit“ übersetzt werden
[83] V: Jes 1,21. 26
[84] V: Ps 2,6
[85] V: Jes 65,20
[86] V: Luc 1.37
[87] V: Jer 24,7
[88] V: Vers 13; Jes 35,3
[89] V: Gen 12,2
[90] V: Vers 9; Jes 35,3
[91] V: Eph 4,25
[92] V: 7,10
[93] V: 7,3.5
[94] E: Gemeint sind die Monate
[95] Ü: tma (spr.emet)“Treue“ kann auch mit „Glaube“ oder mit „Wahrheit“ übersetzt werden
[96] V: Jes 17
[97] T: Der hebräische Text liest mda (spr. adàm) „Mensch“, entsprechend LXX ανθρωπουσ (spr. anthropóus) „Menschen“. Dennoch ist die Konjektur mra (spr. àram) sinngemäß
[98] V: Jes 23; Jer 47,4; Hes 26 – 28
[99] E: Tyros
[100] E: Ironisch gemeint
[101] V: Jer 47
[102] E: Gaza
[103] V: Dt 23,3; Esr 9; 10
[104] E: Philister
[105] V: Gen 9,4
[106] V: Jos 15,63; II.Sam24,18
[107] V: 2,9
[108] V: Zef 2,14
[109] V: Matth 21,5
[110] V: MI 5,9
[111] V: Ex 24,8; Matth 26,28; Marc 14,24; Luc 22,20; I.Kor 11,25
[112] V: 10,9
[113] E: Als Ersatz
[114] V: Jes 61,7
[115] E: Als Köcher
[116] E: Griechenland
[117] T: Der hebräische Text liest wmh, (spr. hamo) womit aber nichts anzufangen ist. Die Übersetzung folgt LXX: το αιμα αυτων. Nicht auszuschließen ist, dass im hebräischen Text ursprünglich wmd (spr. damo) ,d.h. „sein Blut“. Denn das graphische Bild beider Wörter ist ähnlich
[118] T: Der Text ist gestört. Die Übersetzung folgt einer Konjektur
[119] V: Matth 9,36
[120] V: 11,5
[121] Ü: Dieses Wort dwte (spr. atud) heißt auch „Reichtum“
[122] T: Es erscheint sinnvoll, den Vers 4 hinter Vers 5 zu stellen
[123] V: Jer 30,21
[124] V: Jes 66,19
[125] V: Jer 51,50
[126] V: Ex 14,16; Jes 11,15
[127] T: Die zweite Hälfte der Zeile ist eine nachträgliche Glosse
[128] T: mtrbg (spr.gibartam) „ihre Stärke“ wird konjiziert statt mytrbg (spr. gibartim) „ich stärke sie“!
[129] T: wllhty (spr. jithallelu) „ sie rühmen sich“ wird konjiziert statt wklhty (spr. jithalachu) „sie wandeln“
[130] E: Jordan
[131] V: Jer 23; Hes 13,34
[132] T: yyne nkl (spr. lachèn aniné) „deshalb die Geringen“, dem kaum Sinn abzugewinnen ist, ist zusammen zu ziehen und anders zu punktieren: yynenkl (spr. lekanaanè) „ der Händler“ (gen.pl.), vgl.Vers 11
[133] V: Jes 15,2
[134] V: Vers 7
[135] Ü: Oder: „mein Zeichen“
[136] V: Matth 26,15
[137] T: Das hier stehende Wort ruwy heißt im Allgemeinen „Töpfer“, kann aber auch „Schmelzer“ heißen, was in diesem Falle zu bevorzugen wäre, siehe aber Matth 27,7.
[138] T: Es besteht die gut begründete Annahme, dass sich hier ursprünglich 13,7 – 9 angeschlossen hatten
[139] V: Jes 51,17; Jer 25, 15 – 29
[140] Ü: Oder: „zur Schwelle des Strauchelns“
[141] T: Die hier beginnende zweite Hälfte von Vers 3 ist eine nachträgliche Glosse
[142] E: Jerusalem
[143] V: 14,3; Joel 4,12
[144] V: Ob 18
[145] V: Jes 33,24
[146] V: OffbJoh 20,9
[147] V: Joel 3,1
[148] V: Joh 19,37; OffbJoh 1,7
[149] E: Wahrscheinlich eine Anspielung auf die Klage nach dem Tode des Königs Josia 609 ,II.Kön 23,29b; II.Chr 35,24
[150]
[151] V: Jes 12,3; 55,1
[152] V: Mi 5,12
[153] V: Jer 29,8 – 9
[154] V: Dt 13,6
[155] E: Gemeint sind die Arme, also „zwischen deinen Armen“, also auf der Brust oder auf dem Rücken.
[156] V: Matth 26,31
[157] V: 11,15 – 17
[158] V: Jes 6,13
[159] V: Hos 2,25
[160] T: Es ist anzunehmen, dass sich hier ursprünglich 12,1 – 14 angeschlossen hat
[161] V: Jes 39,6
[162] V: 12,3; Jes 42,13; OffbJoh 19,19
[163] V: Am1,1
[164] T: Die Übersetzung der zweiten Hälfte dieser Zeile (6b) folgt einer Konjektur
[165] V: Marc 13,32
[166] V: Hes 47,1 – 8
[167] E: Totes Meer
[168] E: Mittelmeer
[169] V: Ps 97,1; OffbJoh 11,15
[170] E: Die Jordansenke
[171] V: Jos 15,32
[172] V: Jer 31,38
[173] V: Jer 31,38
[174] V: Offb 22,3
[175] V: Jer 33,16
[176] T: Diese erste Hälfte von Vers 14 (14a) ist eine Glosse. Man hat also 14b an Vers 13 anzuschließen
[177] T: Vers 15 ergibt einen besseren Sinn hinter Vers 12
[178] V: Vers 9
[179] V: Lev 23,34 – 36; Nu 29,12 – 39; Dt 16,13 – 15
[180] T: Wenn man an dieser Stelle aus dem Targum einsetzt: „dann steigt für sie der Nil nicht an“, so könnte sich ein Sinn für diesen recht unklaren Vers ergeben, zumal wenn man statt des hyht (spr. tijeh) „wird sein“ liest: txt (spr. tachat) „an Stelle von“, woraus sich ergibt: „dann wird es an Stelle der Plage gegen euch sein.“
[181] V: Ex 28,36
[182] T: Die Übersetzung folgt einer Konjektur, welche statt „Jahwe“ „Jehuda“ liest
[183] E: D.h.: Die Gefäße in den jüdischen Häusern werden dann genauso heilig sein wie die Gefäße im Tempel
[184] Ü: „Händler“ heißt ynenk, was aber auch „Kanaanäer“ heißt. Das ergäbe zwar auch einen Sinn, aber im Blick auf 11,7. 11 ist die Übersetzung „Händler“ wahrscheinlicher
[185] V: Matth 21,12= Marc 11,15 = Luc 19,45 = Joh 2,1