Diese Seite drucken Diese Seite drucken

Das Buch Nehemia

1. Kapitel

(1) Worte Nechemjas ben Chachalja: Und es geschah im Monat Kislev im neunzehnten Jahr des Königs[01], und ich war im Schloss zu Schuschan. (2) Und Chanani, einer von meinen Brüdern, er und Männer von Jehuda, kamen; und ich fragte sie nach den Jehuden der Rettung[02], die nach der Verbannung übriggeblieben[03]waren, und nach Jeruschalajim. (3) Und sie antworteten mir: „Die Übriggebliebenen, die nach der Verbannung übrig geblieben sind dort in der Provinz sind in großem Übel und in Schande; und die Mauer Jeruschalajims ist niedergerissen[04], und ihre Tore sind im Feuer verbrannt.” (4) Und es geschah, als ich diese Worte hörte, [05]da setzte ich mich hin und weinte und trauerte tagelang; und ich fastete und betete vor dem Gott des Himmels. (5) Und ich sagte: „ Ach Jahwe, Gott des Himmels, großer und furchtbarer Gott[06]; der den Bund und Gunst bewahrt für die, welche ihn lieben und seine Gebote bewahren. (6) Wende doch dein aufmerksames Ohr und deine offenen Augen, um auf das Gebet deines Sklaven zu hören, das ich vor dir heute Tag und Nacht für die Söhne Jisraels, deine Sklaven vor dir bete; und bekenne die Sünden des Hauses Jisrael, die gegen dich gesündigt haben, und ich und das Haus meines Vaters, wir haben gesündigt. (7) Wir haben verderbt gegen dich gehandelt; und wir haben deine Gebote und deine Weisungen und deine Rechte nicht bewahrt, welche du deinem Sklaven Mosche geboten hast. (8) Gedenke doch des Wortes, das du deinem Sklaven Mosche geboten hast: Handelt ihr untreu, dann werde ich euch unter die Völker zerstreuen[07]. (9) Und wenn sie umkehren zu mir und meine Gebote bewahren und sie tun, wenn dann auch eure Verstoßenen am Ende des Himmels wären, würde ich sie von dort sammeln und an den Ort bringen, den ich gewählt habe, um dort meinen Namen wohnen zu lassen. (10) Sie sind deine Sklaven und dein Volk, welche du mit deiner großen Kraft und mit deiner starken Hand befreit hast. (11) Ach, mein Herr, wende doch dein aufmerksames Ohr zum Gebet deines Sklaven und zum Gebet deiner verstreuten Sklaven, dass sie deinen Namen fürchten, und lass es deinen Sklaven heute gelingen, und stelle ihn zum Erbarmen vor diesen Mann;” Ich war nämlich des Königs Mundschenk.

2. Kapitel

(1) Es geschah im Monat Nisan im zwanzigsten Jahr des Königs Artachschasta, vor mir war Wein; und ich trug den Wein und gab ihn dem König, und ich war vertraut vor ihm. (2) Und der König sprach zu mir: „Warum ist dein Aussehen schlecht? Du bist doch nicht krank? Dies nicht, sondern dein Herz ist übel dran.” Und ich fürchtete mich sehr. (3) Und ich sagte dem König: „ Der König lebe ewiglich; Warum sollte mein Angesicht nicht missmutig sein, die Stadt, das Haus der Gräber meiner Väter ist ein Trümmerhaufen, und ihre Tore sind vom Feuer verzehrt.” (4) Und der König sprach zu mir: „ Was verlangst du deswegen von mir?” Und ich betete zum Gott des Himmels. (5)Und ich sagte dem König: „ Wenn es dem König genehm ist, und wenn dein Sklave vor dir angenehm ist, dann schick mich nach Jehuda in die Stadt der Gräber meiner Väter, und ich will sie aufbauen. (6) Und der König sprach zu mir, und die Königin saß an seiner Seite: „Wie lange dauert deine Reise, und wann kehrst du zurück?” Und es war gut vor dem König, und er entsandte mich, und ich gab ihm die Zeit an. (7) Und ich sagte dem König: „Wenn es dem König genehm ist, gebe man mir Briefe an den Statthalter von jenseits des Flusses, der mich hinübergehen lasse, dass ich nach Jehuda komme, (8) und einen Brief an Asaf, den Wächter des Waldes, der dem König gehört[08], dass er mir Holz gebe für die Balken der Tore der Zitadelle, welche zum Hause gehört, und für die Mauer der Stadt und für das Haus, zu dem ich kommen werde; und der König gab mir wie die gute Hand Gottes über mir[09]. (9) Und ich kam zum Statthalter jenseits des Flusses und gab ihm die Briefe des Königs; und der König hatte mit mir Anführer der Streitmacht und Reiter geschickt. (10) Und als Sanballat, der Choroniter, und Tobija, der ammonitische Sklave, hörten, wurden sie böse in großer Bosheit; weil ein Mensch gekommen war, um Gutes für Jisraels Söhne zu fordern.(11) Und ich kam nach Jeruschalajim und hielt mich dort drei Tage lang auf. (12) Und ich stand in der Nacht auf, ich und die wenigen Männer bei mir, und ich erzählte keinem Menschen, was Gott in mein Herz gegeben hatte, für Jeruschalajim zu tun; und es war bei mir kein Tier außer dem Tier, auf dem ich ritt.(13) Und ich ging in der Nacht hinaus zum Taltor und zur Schlangenquelle und zum Tor der Aschengrube; und ich prüfte die Mauer von Jeruschalajim, welche eingerissen war, und ihre vom Feuer verzehrten Tore. (14) Und ich ging hinüber zum Quelltor und zum Teich des Königs, und es gab für das Tier unter mir keinen Platz, um hinüberzugehen. (15) Und in der Nacht stieg ich in das Bachtal und prüfte die Mauer; und ich kehrte um und kam durch das Taltor und kam zurück. (16) Und die Vorsteher wussten nicht, wo ich ging und was ich tat; und den Jehuden und den Priestern und den Vornehmen und den Amtsträgern und dem Rest, der die Arbeit verrichtete, hatte ich bis dahin nichts erzählt.(17) Und ich sprach zu ihnen: „ Ihr seht das Schlimme, in dem wir sind, dass nämlich Jeruschalajim eine Trümmerstätte ist und die Tore vom Feuer verzehrt sind: Geht, wir wollen die Mauer von Jeruschalajim aufbauen, und wir werden keine Trümmerstätte mehr sein.” (18) Und ich berichtete ihnen von der Hand Gottes, die gütig über mir war, und auch die Worte des Königs, die er mir gesagt hatte; und sie sprachen: „Wir wollen aufstehen und bauen.” Und sie stärkten ihre Hände zum Guten. (19) Und der Choroniter Sanballat und Tobija, der ammonitische Sklave, und der Araber Geschem hörten und redeten schlecht über uns und überfielen[10] uns; und sie sagten: „ Was ist das für eine Sache, die ihr tut, empört ihr euch gegen den König?” (20) Und ich erwiderte ihnen mit den Worten: „Der Gott des Himmels läßt es uns gelingen, und wir, seine Sklaven, sind aufgestanden und bauen; und ihr habt weder einen Anteil noch ein Recht noch ein Gedenken an Jeruschalajim.”

3. Kapitel

(1) Und der Hohepriester Eljaschib[11] stand auf und seine Brüder, die Priester, und sie bauten das Viehtor[12][13], sie legten Balken ein[14] und ließen die Türflügel aufstellen; und sie kamen bis zum Turm der Hundert[15][16] bis zum Turm Chananel[17][18]. (2) Und daneben[19]bauten die Männer von Jerecho[20]; und daneben baute Sakkur ben Imri. (3) Und das Fischtor[21] bauten die Söhne Hassenaas; sie zogen die Balken ein und brachten seine Türflügel, seine Riegel und seine Verschlüsse an. (4) Und daneben verstärkte Meremoth ben Urija ben Haqqoz, und daneben verstärkte Meschullam ben Berechja ben Meschisabel; und daneben verstärkte Zadoq ben Baama. (5) Neben ihnen verstärkten die Teqoaner[22]; und ihre Mächtigen beugten ihren Nacken nicht im Dienst ihrer Herren[23] (6) Und das Jeschana-[24] Tor verstärkten Jojada ben Paseach und Meschullam ben Besodja; sie zogen die Balken ein und brachten seine Türflügel und seine Riegel und seine Verschlüsse an. (7) Neben ihnen verstärkten der Gibeonit Melatja und der Meronotiter Jadon, die Männer von Gibeon[25] und Mizpa[26] am Sitz des Statthalters von jenseits des Flusses. (8) Daneben verstärkte der Goldschmied Usiel ben Charhaja, und daneben verstärkte Chananja ben Charqachim; und sie verließen[27] Jeruschalajim bis zur breiten Mauer. (9) Daneben verstärkte Refaja ben Chur, Vorsteher des halben Bezirks von Jeruschalajim. (10) Und daneben verstärkte Jedaja Charumaf gegenüber von seinem Haus; und daneben verstärkte Chattusch ben Chaschabneja. (11) Den zweiten Abschnitt verstärkten Malkija ben Charim und Chaschbut ben Pachat Moab den[28] Ofenturm. (12) Und daneben verstärkte Schallum ben Hallochesch, Vorsteher des halben Bezirks von Jeruschalajim, er und seine Töchter[29]. (13) Das Taltor stärkten Chanun und die Bewohner von Sanoach[30]; sie bauten es und brachten seine Türflügel, seine Riegel und seine Verschlüsse an; und tausend Ellen Mauer bis zum Misttor. (14) Und das Misttor[31] verstärkte Malkija ben Rechab, Vorsteher von Beth Hakerem; er und seine Söhne bauten und brachten die Türflügel und die Riegel und die Verschlüsse an. (15) Und das Quelltor[32][33] verstärkte Schallun ben Kol Chose. Vorsteher des Bezirks von Mizpa; er baute es und überdachte es und brachte seine Türflügel, seine Riegel und seine Verschlüsse an; und die Mauer des Teiches Schelomos[34] beim Garten des Königs bis zu den Stufen, die von der Stadt Davids hinabführen[35]. (16) Hinter ihm verstärkte Nechemja ben Asbuq, Vorsteher des halben Bezirks von Beth Zur[36] bis gegenüber von den Davidsgräbern[37] und bis zum künstlichen Teich[38] und bis zum Hause der Helden[39]. (17) Hinter ihm verstärkten die Leviten Rechums ben Bani; und daneben verstärkte Chaschabja, Vorsteher des halben Bezirks von Qeila[40], für seinen Bezirk.(18) Hinter ihm verstärkten ihre Brüder Bavaj[41] ben Chenadad, Vorsteher eines halben Bezirks von Qeila. (19) Und daneben verstärkte Eser bei Jeschua, Vorsteher von Mizpa, einen zweiten Abschnittgegenüber vom Aufstieg zur Rüstkammer an der Ecke. (20) Hinter ihm… [42] verstärkte Baruch ben Sabbaj den zweiten Abschnitt von der Ecke bis zum Eingang des Hauses des Hohenpriesters Eljaschib[43]. (21) Hinter ihm verstärkte Meremoth[44] ben Urija ben Hakoz den zweiten Abschnitt; von dem Eingang des Hauses Eljaschibs bis zum Ende des Hauses Eljaschibs. (22) Hinter ihm verstärkten die Priester, die Männer der Umgebung. (23) Hinter ihm verstärkten Binjamin und Chaschschub gegenüber von ihrem Hause; hinter ihm verstärkte Asarja ben Maaseja ben Ananja neben seinem Hause. (24) Hinter ihm verstärkte Binnuj ben Chenadad zwei Abschnitte; vom Hause Asarjas bis zum Winkel und bas zur Ecke. (25) (Hinter ihm verstärkte)[45] Palal ben Usaj gegenüber dem Winkel und dem hohen Turm welcher aus dem Hause des Königs beim Wachthof[46] heraussteht; hinter ihm Pedaja ben Parosch. (26) Und die Diener wohnten im Ofel[47] … bis gegenüber vom Wassertor[48] im Westen und dem hervorstehenden Turm. (27) Hinter ihm verstärkten die Teqoaner zwei Abschnitte gegenüber dem herausstehenden großen Turm und bis zur Mauer des Ofel[49]. (28) Oberhalb des Pferdetores[50] verstärkten die Priester, jeder gegenüber von seinem Hause. (29) Hinter ihnen verstärkte Zadoq ben Immer gegenüber von seinem Hause; und hinter ihm verstärkte Schemaja ben Schechanja, der Wächter des westlichen Tores. (30) Hinter ihm verstärkten Chananja ben Schelemja und Chanun ben Zalaf der Sechste[51] zwei Abschnitte. (31) Hinter ihm verstärkte Malkija ben Hazzorfi bis zum Haus der Diener und der Händler gegenüber dem Tor zum Musterungsplatz[52] und bis zum Obergemach an der Ecke. (32) Und zwischen dem Obergemach an der Ecke und dem Viehtor verstärkten die Goldschmiede und die Händler. (33) Und es geschah, als Sanballat[53] hörte, dass wir die Mauer bauten, da zürnte er und empfand großen Unmut; und er spottete über die Jehuden. (34) Und er sprach vor seinen Brüdern und der Streitmacht Schomrons und sagte: „ Was tun die schwachen Jehuden für eine Arbeit?… [54] Können sie an einem Tag die verbrannten Steine des Haufens Staub beleben?” (35) Und der Ammoniter Tobija war neben ihm und sagte: „ Was sie auch bauen, wenn nur ein Fuchs darauf steigt, zerreißt er die Mauer ihrer Steine.” (36) Höre, unser Gott, dass wir Gespött sind, wende ihre Schmähung auf ihr Haupt, und mache sie zur Beute im Lande ihrer Verbannung. (37) Decke ihre Schuld nicht zu, und lösche ihre Sünde vor dir nicht aus; denn sie haben die Bauenden gekränkt. (38) Und wir bauen die Mauer und haben die ganze Mauer bis zur Hälfe geschlossen; und das Herz des Volkes war bei der Arbeit.

4. Kapitel

(1) Und es geschah, als Sanballat und Tobija und die Araber und die Ammoniter und die Aschdoder hörten, dass die Wiederherstellung der Mauer voranschritt, dass man anfing, das Eingerissene zu schließen, zürnten sie sehr. (2) Und sie verschworen sich alle miteinander, zu kommen und in Jeruschalajim zu kämpfen und uns in Verwirrung zu stürzen. (3) Und wir beteten zu unserm Gott und stellten Tag und Nacht gegen sie Wachen vor ihnen auf. (4) Und Jehuda[55] sagte: „ Die Kraft des Lastträgers ist erschöpft, und der Staub ist zu viel, und wir können die Mauer nicht bauen.” (5) Und unsere Feinde sprachen: „Sie wissen nichts und sehen nichts, bis wir mitten unter sie gekommen sind und sie umbringen; wir bringen das Werk zu Ende.” (6) Und es geschah, als die Jehuden kamen, die in ihrer Nachbarschaft saßen, da sagten sie uns zehnmal von allen Orten, was sie gegen uns vorhatten[56] (7) Und ich stellte auf…[57] an dem Platz hinter der Mauer an leeren Stellen; und ich stellte das Volk nach Sippen geordnet auf mit ihren Schwertern und ihren Lanzen und ihren Bogen. (8) Und ich sah und stand auf und sagte zu den Edlen und zu den Amtsträgern und zum Rest des Volkes: „ Fürchtet euch nicht vor ihnen; denkt an den großen und furchtbaren Herrn[58], und kämpft für eure Brüder, eure Söhne und eure Töchter und eure Frauen und eure Häuser. (9) Und es geschah, als unsere Feinde hörten, dass es uns bekannt geworden war, da zerbrach Gott ihren Plan; und wir kehrten alle zurück an die Mauer, jeder an seine Arbeit. (10) Und es geschah von diesem Tage an: die Hälfte meiner jungen Männer verrichtete seine Arbeit, und die Hälfte ergriff die Lanzen und die Schilde und die Bogen und die Panzer; und die Anführer waren hinter dem ganzen Hause Jehuda. (11) Die an der Mauer bauten und diejenigen, welche die Last trugen, arbeiteten; mit einer Hand arbeitete er an dem Werk und die andere hatte den Wurfspieß ergriffen. (12) Und jeder Bauarbeiter hatte sein Schwert an seine Hüfte gebunden, und sie bauten; und der Hornist stand neben mir. (13) Und ich sagte zu den Edlen und zu den Amtsträgern und zum Rest des Volkes: „Die Arbeit wird mehr und dehnt sich aus; und wir wollen uns auf der Mauer trennen, und jeder soll Abstand halten von seinem Bruder. (14) An der Stelle, wo ihr den Klang des Horns hört, dort versammeln wir uns miteinander; unser Gott wird für uns streiten[59]. (15) Und wir verrichteten die Arbeit (und ihre Hälfte ergriffen die Lanzen)[60] vom Aufgang der Morgenröte bis die Sterne herauskamen. (16) Ich hatte auch zu dieser Zeit dem Volk gesagt: „Jeder soll mit seinem Knaben in Jeruschalajim übernachten; und die Nacht sei uns zur Wache, und der Tag zur Arbeit”. (17) Und ich und meines Brüder und meine Knaben und die Männer der Wache, die hinter uns waren, zogen unsere Kleidung nicht aus. Jeder hatte seinen Spieß in seiner Hand[61].

5. Kapitel

(1) Und es geschah ein großes Geschrei des Volkes und seiner Frauen über ihre Brüder, die Jehuden. (2) Und es gab welche, die sagten: „Unsere Söhne und Töchter haben wir verpfändet[62], damit[63] wir Getreide erhalten und essen und leben”.(3) Und es gab welche, die sagten: „Unsere Felder und unsere Weinberge und unsere Häuser haben wir verpfändet, damit wir Getreide erhalten.” (4) Und es gab welche, die sagten: „Wir haben Geld geliehen für die Abgabe an den König; unsere Felder und Weinberge[64]. (5) Und jetzt: Wie das Fleisch unserer Brüder ist unser Fleisch, und wie ihre Söhne sind unsere Söhne[65]; und siehe, wir sollen unsere Söhne und unsere Töchter zu Sklaven erniedrigen, und es gibt von unseren Töchtern welche, die erniedrigt sind, und unsere Hand ist kein Gott[66], und unsere Felder und unsere Weinberge gehören anderen.”[67] (6) Und ich wurde zornig, als ich ihr Geschrei und diese Worte hörte. (7) Und mein Herz ging mit mir zu Rate, und ich stritt mit den Edlen und den Amtsträgern und sagte ihnen: „Ihr legt jeder auf seine Brüder eine Schuldverschreibung;[68]” und ich berief gegen sie[69] eine große Versammlung ein. (8) Und ich sagte ihnen: „Wir haben unsere Brüder, die Jehuden, die an die Völker verkauft waren, erworben[70] so gut wie wir konnten, und ihr verkauft eure Brüder und sie werden an uns verkauft;” und sie schwiegen und fanden kein Wort. (9) Und ich sagte: „ Die Sache, die ihr getan habt, ist nicht gut. Geht ihr etwa in der Furcht unseres Gottes angesichts der Schmähungen der Völker, unserer Feinde? (10) Auch ich, meine Brüder und meine Knaben haben ihnen Geld und Getreide geliehen; wir wollen ihnen diese Schuld erlassen[71]. (11) Gebt ihnen heute ihre Felder, ihre Weinberge, ihre Ölbäume und ihre Töchter zurück; und erlasst die Schulden an Geld, und Getreide, Wein und Öl, die ihr ihnen geliehen habt!”(12) Und sie sprachen: „ Wir geben zurück, und wir fordern nichts von ihnen, so wollen wir tun, wie du gesagt hast; und ich rief die Priester und ließ sie schwören, nach dieser Rede zu handeln.” (13) Auch schüttelte ich mein Gewand und sprach: „So schüttelt Gott jeden, der dieses Wort nicht einhält, aus seinem Hause und aus seinem Besitz, und so wird er geschüttelt und leer sein.” Und die ganze Versammlung sprach „Amen”, und sie priesen Jahwe, und das Volk handelte nach diesem Wort. (14) Weiterhin: Seit dem Tage, an dem mir befohlen wurde, Statthalter im Lande Jehuda zu sein vom zwanzigsten bis zum zweiunddreißigsten Jahr des Königs Artachschasta, zwölf Jahre, haben ich und meine Brüder nicht das Brot eines Statthalters gegessen[72]. (15) Und die früheren Statthalter, die vor mir waren, lasteten schwer auf dem Volk und nahmen von ihnen Brot und Wein, an einem Tag[73] vierzig Silberschekel, auch ihre Knaben hatten Macht über das Volk ; und ich verhielt mich aus der Furcht vor Gott nicht so. (16) Und auch bei der Arbeit an dieser Mauer verstärkte ich, und ich kaufte keinen Acker; und alle meine Knaben waren dort bei der Arbeit versammelt. (17) Und die Jehuden, und zwar die Amtsträger, einhundertundfünfzig Mann, und die von den Völkern ringsum kamen zu meinem Tisch. (18) Und was für einen Tag zubereitet wurde: ein Ochse, sechs Stück auserlesenes Kleinvieh und sechs Ziegenböcke auf meine Kosten und alle zehn Tage Wein…[74]; und dafür forderte ich kein Brot des Statthalters[75], denn schwer lastete die Knechtschaft auf diesem Volk. (19) Gedenke, mein Gott, zum Guten alles dessen, was ich für dieses Volk getan habe![76]

6. Kapitel

(1) Und es geschah, dass Sanballat und Tobija und Geschem und die Araber und der Rest unserer Feinde hörte, dass ich die Mauer baute und bis zu dieser Zeit kein Riss in ihr übrig geblieben war und ich die Türflügel an den Toren nicht angebracht hatte. (2) Und Sanballat und Geschem[77] schickten zu mir mit den Worten: „Geh, wir wollen uns miteinander in Hakefirim im Tal Ono[78] versammeln”; und sie planten, mir Böses anzutun. (3) Und ich sandte Boten zu ihnen mit den Worten: „ Ich verrichte eine große Arbeit und kann nicht kommen; warum soll die Arbeit ruhen, wenn ich aufhörte und zu euch herabkäme?” (4) Und sie schickten viermal zu mir mit denselben Worten, und ich antwortete ihnen dasselbe. (5) Und Sanballat schickte dasselbe Wort zum fünften Mal mit seinem Knaben zu mir; und in seiner Hand war ein offener Brief des Statthalters. (6) Darin war geschrieben: „ Unter den Völkern hört man, und Geschem sagt es: Du und die Jehuden, ihr habt euch vorgenommen, euch zu empören, deswegen baust du die Mauer[79]; und du wirst für sie König sein nach diesen Worten[80]. (7) Und auch die Gottessprecher, welche du aufgestellt hast, dass sie in Jerusalem über dich rufen: König in Jehud, und jetzt wird es gemäß diesem Wort; vom König gehört; und jetzt geh, wir wollen miteinander beraten!” (8) Und ich sandte zu ihm mit den Worten: „ Nichts wird geschehen nach diesen Worten, welche du gesagt hast, denn sie sind aus deinem Herzen erfunden. (9) Denn sie alle sollten uns nur mit den Worten erschrecken: „Erschlafft sind ihre Hände von der Arbeit, und sie wird nicht getan”; und jetzt sind meine Hände stark. (10) Und ich kam in das Haus von Schemaja ben Delaja ben Mehetabel, und er war verschlossen[81]; und er sprach: „ Wir wollen uns im Hause Gottes einfinden, mitten im Tempel, und wir wollen die Türen des Tempels verschließen, denn sie kommen, um dich umzubringen, und in der Nacht kommen sie, um dich umzubringen.”(11) Und ich sagte: „Jemand wie ich soll fliehen? Und wer wie ich kommt in den Tempel und bleibt am Leben? Ich werde nicht gehen.” (12) Und ich erkannte: nicht Gott hatte ihn gesandt; denn einen Gottesspruch hatte er über mich gesprochen, und Sanballat und Tobija hatte[82] ihn gekauft. (13) Deswegen war er gekauft worden, deswegen sollte ich mich fürchten und mich so verhalten und sündigen; und es ging für sie um einen üblen Namen, damit sie mich schmähen könnten. (14) Gedenke[83], mein Gott, des Tobija und des Sanballat nach diesen seinen Taten und auch der Gottessprecherin Noadja und der übrigen Gottessprecher, die mich erschrecken sollten! (15) Und die Mauer wurde am fünfundzwanzigsten des Elul nach zweiundfünfzig Tagen vollendet. (16) Und es geschah, als es unsere Feinde hörten, und es fürchteten sich alle Völker rings um uns, und sie fielen sehr in ihren Augen[84]; und sie erkannten, dass dieses Werk von unserm Gott getan war. (17) Auch in diesen Tagen ließen viele Edle von Jehud ihre Briefe an Tobija gehen; und von Tobija kamen welche zu ihnen. (18) Denn viele in Jehuda waren für ihn Herren des Eides[85], und er war Schwiegersohn von Schechanja ben Arach, und sein Sohn Jehochanan hatte die Tochter von Meschullam ben Berechja genommen. (19) Auch Gerüchte über ihn sprachen sie vor mir aus[86], und meine Worte wurden ihm hinterbracht; und Tobija schickte Briefe, um mich zu erschrecken.

7. Kapitel

(1) Und es geschah, als die Mauer gebaut worden war und ich die Türflügel angebracht hatte; und die Türhüter und die Sänger und die Leviten wurden eingesetzt. (2) Und ich befahl meinen Bruder Chanani und Chananja[87] als Befehlshaber der Zitadelle über Jeruschalajim; denn er war wie ein Mann der Treue und fürchtete Gott mehr als viele[88]. (3) Und ich sagte ihnen, sie sollten die Tore Jeruschalajims nicht öffnen vor der Hitze der Sonne und solange sie noch steht, schließen; und Wachen aufzustellen, die in Jeruschalajim saßen, jeden an seiner Wache und zwar jeden gegenüber von seinem Hause. (4) Und die Stadt war weit ausgedehnt und groß und das Volk in ihr klein und Familien waren nicht gegründet[89]. (5) Und mein Gott gab mir in meine Herz, und ich versammelte die Edlen und die Amtsträger und das Volk, um einzutragen; und ich fand das Buch der Eintragung derer, die zuerst heraufgezogen waren und fand darin geschrieben: (6) [90]Dies sind die Söhne der Provinz, die aus der Verbannung der Verschleppung heraufgezogen sind, welche Nebukadnezar, der König von Babel verschleppt hatte; und sie sind zurückgekehrt nach Jeruschalajim und Jehuda, jeder in seine Stadt. (7) Und sie sind gekommen mit Serubbabel, Jeschua, Nechemja, Asarja, Raamja, Nachamani, Mardochaj, Bilschan, Misperet, Bigvaj, Nechum, Baanah; aus dem Buch der Männer des Volkes Jisrael:
(8) Söhne von Parosch: 2172.
(9) Söhne von Schefatja:372.
(10) Söhne von Arach:652.
(11) Söhne von Pachat Moab, nämlich die Söhne von Jeschua und Joab:2818.
(12) Söhne von Elam: 1254.
(13) Söhne von Sattu:845.
(14) Söhne von Sakkaj:760.
(15) Söhne von Binnuj:648.
(16) Söhne von Bebaj:628.
(17) Söhne von Asgad: 2322.
(18) Söhne von Adoniqam: 667.
(19) Söhne von Bigvaj: 2067.
(20) Söhne von Adin: 655.
(21) Söhne von Ater, des Hisqija: 98.
(22) Söhne von Chaschum: 628.
(23) Söhne von Bizaj: 624.
(24) Söhne von Charif: 112.
(25) Söhne von Gibeon: 95.
(26) Männer von Bet Lechem und Netofa: 188.
(27) Männer von Anatot. 128.
(28) Männer von Asmawet:42.
(29) Männer von Qirjat Jearim, Kefira und Beeroth: 742.
(30) Männer von Rama und Gaba: 621.
(31) Männer von Michmas: 122.
(32) Männer von Bet El und Aj: 123.
(33) Männer von Nebo Acher: 52.
(34) Söhne von Elam Acher: 1254.
(35) Söhne von Charim: 355.
(36) Söhne von Jerecho: 345.
(37) Söhne von Lod Chadid und Ono: 721.
(38) Söhne von Senaa: 3730.
(39) Die Priester; Söhne von Jedaja des Hauses Jeschua: 973.
(40) Söhne von Immer: 1052.
(41) Söhne von Faschchur: 1247.
(42) Söhne von Charim: 1017.
(43) Die Leviten; Söhne von Jeschua ben Qadmiel, Söhne von Chodva: 74.
(44) Die Sänger; Söhne von Asaf: 145.
(45) Die Torhüter; Söhne von Schallum, Söhne von Ater, Söhne von Talmon, Söhne von Aqub, Söhne von Chatita, Söhne von Schobaj: 138.
(46) Die Diener: Söhne von Zicha, Söhne von Chasufa, Söhne von Tabaoth.
(47) Söhne von Qeros, Söhne von Sia, Söhne von Fadon.
(48) Söhne von Lebana, Söhne von Chagaba, Söhne von Schalmaj.
(49 Söhne von Chanan, Söhne von Giddel, Söhne von Gachar.
(50) Söhne von Reaja, Söhne von Rezin, Söhne von Neqoda.
(51) Söhne von Gassam, Söhne von Ussa, Söhne von Faseach.
(52) Söhne von Besaj, Söhne von Meunim, Söhne der Nefischsiter.
(53) Söhne von Baqbuq, Söhne von Chaqufa, Söhne von Charchur.
(54) Söhne von Bazlit, Söhne von Mechida, Söhne Charscha.
(55) Söhne von Barqos, Söhne von Sisera, Söhne von Tamach.
(56) Söhne von Neziach, Söhne von Chatifa.
(57) Söhne von Abdi Scheloma; Söhne von Sotaj, Söhne von Soferet, Söhne von Perida.
(58) Söhne von Jaela, Söhne von Darqon, Söhne von Giddel.
(59) Söhne von Schefatja, Söhne von Chattil, Söhne von Pocheret, dem Zebaiter, Söhne von Amon.
(60) Alle Diener und die Söhne der Sklaven Schelomos: 392
(61) Und dies sind diejenigen, welche heraufgezogen sind aus Tel Melach, Tel Charscha, Kerub Adon und Immer; und sie konnten ihre Vaterhäuser und ihre Abstammung nicht angeben, als sie in Jeruschalajim waren:
(62) Söhne von Delaja, Söhne von Tobija, Söhne von Neqoda:642.

(63) Und von den Priestern: Söhne von Chabaja, Söhne von Haqqoz, Söhne von Barsilaj, der von den Töchtern des Gileaditers Barsilaj eine Frau genommen hatte und nach ihrem Namen genannt wurde. (64) Die suchten ihre Schriften der Geschlechtsregister und fanden nichts; sie wurde aus dem Priestertum ausgeschlossen. (65) Und der Statthalter sagte, dass ihnen das Allerheiligste[91] nicht zugänglich ist, bis der Priester des Urim und Tumim[92] hinzukommt. (66) Die ganze Gemeinde zusammen: 42360. (67) Außer ihren Sklaven und Sklavinnen, die betrugen 4337; und sie hatten 245 Sänger und Sängerinnen. (68) Und 435 Kamele, 6720 Esel.(69) Und eine Summe gaben die Häupter der Vaterhäuser für die Arbeit[93]; der Statthalter gab für den Goldvorrat 1000 Drachmen, 50 Schalen, 30 Gewänder der Priester, 500…[94].(70) Und von den Häuptern der Vaterhäuser gab man für den Schatz der Arbeit[95] in Gold 20000 Drachmen[96] und in Silber 2200 Minen[97] . (71) Das übrige Volk gab 20000 Drachmen und 67 Gewänder der Priester. (72) Und die Priester und die Leviten und die Torhüter und die Sänger und die aus dem Volk und die Diener und ganz Jisrael wohnten in ihren Städten; und es nahte der siebente Monat, und die Söhne Jisraels waren in ihren Städten.

8. Kapitel

(1)Und das ganze Volk versammelte sich wie ein Mann auf dem Platz vor dem Wassertor; und sie sagten zum Schriftgelehrten Esra[98], dass er das Buch des Gesetzes des Mosche bringe, welches Jahwe Jisrael aufgetragen hat. (2) Und der Priester Esra brachte das Gesetz[99] vor die Versammlung, vor Mann und Frau und jeden, der zu hören verstand; am ersten Tage des siebenten Monats. (3) Und er las aus ihm vor dem Platz, der vor dem Wassertor ist sobald es hell wurde bis zur Mitte des Tages angesichts der Männer und der Frauen und[100] der Verstehenden; und die Ohren des ganzen Volkes waren auf das Buch des Gesetzes gerichtet. (4) Und der Schriftgelehrte Esra stand auf einer Erhöhung aus Holz[101], die man für die Rede angefertigt hatte und an seiner Seite standen Mattitja und Schema und Anaja und Urija und Hilkija und Maaseja zu seiner Rechten; und zu seiner Linken Pedaja und Mischael und Malkija und Chaschum und Chaschbadana, Secharja, Meschullam. (5) Und Esra öffnete das Buch vor den Augen des ganzen Volkes, denn er war über dem ganzen Volk; und als er es öffnete stand das ganze Volk. (6) Und Esra pries den großen Gott Jahwe; und das ganze Volk antwortete „Amen, amen” mit Aufheben ihrer Hände und beteten Jahwe an, das Angesicht zur Erde. (7) Und Jeschua und Bani und Scherebja, Jamin, Aqub, Schabtaj, Hodawja, Maaseja, Qelita, Asarja, Josabad, Chanan, Pelaja und die Leviten belehrten das Volk im Gesetz; und das Volk stand auf seinem Platz. (8) Und sie lasen vor aus dem Buch des Gesetzes Gottes in Abschnitte zerlegt,[102] Einsicht bewirkend, und sie verstanden die Verlesung. (9) Und es sprach der Statthalter[103] Nechemja und der Priester Esra, der Schriftgelehrte, und die Leviten, welche das Volk belehrten, zu dem ganzen Volk: „Der Tag ist heilig für euren Gott Jahwe, trauert nicht und weint nicht!” Denn das ganze Volk weinte, als sie die Worte des Gesetzes hörten. (10) Und er sagte zu ihnen: „ Geht, esst fette Speisen und trinkt, und schickt Anteile denen, die sich nicht bereitet haben, denn heilig ist dieser Tag unserm Herrn, und betrübt euch nicht, denn die Freude an Jahwe[104] ist eure Stärke!” (11) Und die Leviten hießen das ganze Volk schweigen mit den Worte: „ Still, denn der Tag ist heilig; und betrübt euch nicht!” (12) Und das ganze Volk ging, um zu essen und zu trinken und Anteile zu verschicken und große Freude zu begehen; denn sie waren einsichtig geworden durch die Worte, die ihnen zu verstehen gegeben worden waren. (13)[105] Und am zweiten Tage versammelten sich die Häupter der Vaterhäuser des ganzen Volkes, der Priester und der Leviten bei dem Schriftgelehrten Esra, um Einsicht in die Worte des Gesetzes zu gewinnen. (14) Und sie fanden im Gesetz[106] geschrieben, was Jahwe durch die Hand des Mosche befohlen hatte, als die Söhne Jisraels in Hütten[107] wohnten am Fest des siebenten Monats[108]. (15) Dabei ließen sie eine Stimme hören und durch alle Städte und durch Jeruschalajim gehen: „Hinaus ins Gebirge, und bringt[109] Laub von der Olive und Laub vom Ölbaum[110] und Laub von der Myrthe und Laub von der Tamariske und Laub vom Astholz, um Hütten[111] zu bauen, wie geschrieben ist.” (16) Und das Volk zog aus, und sie brachten es und bauten sich Hütten, jeder auf seinem Dach und in ihren Höfen und auf den Höfen des Hauses Gottes und auf dem [112]Platz des Wassertores und des Tores Efrajims. (17) Und die ganze Versammlung der Verschleppten aus der Verbannung bauten Hütten und wohnten in den Hütten, denn seit den Tagen von Jeschua ben Nun[113] hatten es die Söhne Jisraels bis heute so nicht gehalten; und es gab sehr große Freude. (18) Und er las aus dem Buch des Gesetzes Gottes Tag für Tag vom ersten Tag an bis zum letzten; und sie begingen das Fest sieben Tage lang und am achten Tage[114] eine Festversammlung gemäß dem Gebot.

9.Kapitel

(1)Und am 24. dieses Monats versammelten sich Jisraels Söhne zum Fasten und in Säcken und Erde auf sich[115] (2) Und Jisraels Same sonderte sich ab von allen Söhnen der Fremde; und sie bekannten ihre Sünden und die Verfehlungen ihrer Väter. (3) Und sie standen von ihrem Platz auf, und man las aus dem Buch des Gesetzes ihres Gottes während eines Viertels des Tages; und ein Viertel des Tages lang bekannten sie und beteten ihren Gott Jahwe an. (4) Und auf die Tribüne der Leviten stellten sich Jeschua und Bani, Qadmiel, Schebanja, Buni, Scherebja, Bani, Kenani[116]; und sie riefen mit lauter Stimme zu ihrem Gott Jahwe. (5) Und die Leviten Jeschua und Qadmiel, Bani, Chaschabneja, Scherebja, Hodija, Schebanja, Petachja sprachen: „ Steht auf, preist euren Gott Jahwe von Ewigkeit zu Ewigkeit! Preist den Namen seiner Herrlichkeit, und ihre Höhe ist über jedem Lobpreis und Gebet. (6) Du, Jahwe bis einzig, du hast die Himmel gemacht, die Himmel der Himmel und ihr ganzes Heer[117], die Erde und alles, was darauf ist, die Meere und alles, was in ihnen ist, und du machst sie alle lebendig, und das Heer der Himmel sind deine Anbeter. (7) Du bist der Gott Jahwe, der Abram auserwählt hat und hast ihn aus Ur[118] Kasdim herausgeführt; und du hast ihm den Namen Abraham[119] gegeben. (8) Und du hast sein Herz treu[120] vor dir gefunden und einen Bund mit ihm geschlossen[121], zu geben das Land der Kanaaniter, Chititer, Amoriter und Perisiter und Jebusiter und Girgaschiter seinem Samen zu geben[122]; und du hast deine Worte gehalten, denn du bist gerecht. (9) Und du hast die Niedrigkeit unserer Väter in Mizrajim[123] gesehen[124], und ihr Schreien am Schilfmeer hast du gehört[125]. (10) Und du hast dem Pharao und seinen Knechten und dem ganzen Volk seines Landes Zeichen und Mahnungen gegeben[126], weil du wusstest, dass sie frech gegen die handelten; und du hast ihnen einen Namen bereitet bis heute. (11) Und das Meer hast du vor ihnen gespalten, und sie zogen mitten durch das Meer im Trockenen hindurch; und ihre Verfolger hast du in die Tiefe geworfen wie einen Stein im gewaltigen Wasser.[127] (12) Und eine Wolkensäule leitete sie am Tage; und eine Feuersäule bei Nacht[128], um ihnen den Weg zu beleuchten, auf dem sie gehen sollten. (13) Und auf den Berg Sinaj bist du herabgekommen[129] und hast mit ihnen vom Himmel her geredet; und du hast ihnen rechte Bestimmungen gegeben und zuverlässige Gesetze, gute Weisungen und Gebote.[130] (14) Und den Schabbat[131] deiner Heiligkeit hast du sie erkennen lassen; und Gebote und Weisungen und das Gesetz hast du ihnen befohlen durch die Hand deines Sklaven Mosche[132]. (15) Und Brot vom Himmel[133] hast du ihnen gegeben bei ihrem Hunger, und Wasser hast du aus einem Felsen[134] hervorgehen lassen für sie bei ihrem Durst; und du hast ihnen gesagt, dass sie kommen und das Land in Besitz nehmen[135], für welches du deine Hand hingehalten hast[136] ,ihnen zu geben. (16) Und sie und unsere Väter sind frech geworden; und sie versteiften ihren Nacken und hörten nicht auf deine Gebote. (17) Und sie weigerten sich zu hören und gedachten nicht deiner Wundertaten, die du an ihnen getan hattest. Und sie versteiften ihren Nacken, und sie setzten sich in den Kopf[137], in ihrer Widerspenstigkeit in die Knechtschaft zurückzukehren[138]; und du, Gott der Verzeihungen, warst gnädig und barmherzig[139], lang ist der Zorn und groß die Gunst, und du hast sie nicht verlassen, (18) obwohl sie für dich ein Kalb als Gussbild gemacht und gesagt haben: „ Das ist der Gott, der dich aus Mizrajim heraufgeführt hat”[140], und sie haben große Schmähungen ausgestoßen. (19) Und du hast sie in deiner großen Barmherzigkeit in der Wüste nicht verlassen[141]; in ihren Tagen wich die Wolkensäule nicht von ihnen[142], um sie auf dem Wege zu leiten und die Feuersäule in der Nacht, um ihnen zu leuchten und den Weg, auf dem sie gingen. (20) Und deinen guten Geist gabst du[143], um sie klug zu machen; und dein Man[144] entzogst du ihrem Mund nicht, und Wasser[145] gabst du ihnen für ihren Durst. (21) Vierzig Jahre[146] lang hast du sie in der Wüste versorgt, nichts entbehrten sie; ihre Mäntel waren nicht verschlissen, und ihre Füße waren nicht angeschwollen[147]. (22) Und du gabst ihnen Königreiche und Völker und verteiltest sie als[148]Teil; und sie eroberten das Land Sichons[149] und das Land des Königs von Chesbon[150] und das Land des Königs von Baschan[151].(23) Und du vermehrtest ihre Söhne wurden wie die Sterne des Himmels[152]; und du brachtest sie in das Land, von dem du ihren Vätern gesagt hattest, es ihnen zu besitzen zu geben. (24) Und die Söhne kamen und nahmen das Land in Besitz, und du demütigtest vor ihnen die Bewohner des Landes, die Kanaaniter, und du gabst sie in ihre Hand und ihre Könige und die Völker des Landes, mit ihnen nach ihrem Belieben zu verfahren. (25) Und sie nahmen unzugängliche Städte und fetten Ackerboden, und sie nahmen ihre Häuser voll allen Gutes, ausgehauene Brunnen, Weinberge und Olivenbäume, Bäume mit Speise die Fülle, und sie aßen und wurden satt und waren fett, und sie lebten gut in ihrem großen Wohlstand. (26) Und sie waren widerspenstig und empörten sich gegen dich, und sie warfen dein Gesetz hinter ihren Rücken, und deine Sprecher brachten sie um[153], die mitten unter ihnen ermahnt hatten, zu dir umzukehren; und sie stießen große Schmähungen aus. (27) Und du gabst sie in die Hand ihrer Feinde, und die bedrängten sie; und zur Zeit ihrer Bedrängnis schrieen sie zu dir, und du hörtest vom Himmel her, und gemäß deinem großen Erbarmen gabst du ihnen Helfer , und die retteten sie aus der Hand ihrer Bedränger. (28) Und als er sie ruhen ließ, kehrten sie sich ab, um Böses vor ihm zu tun; und du überließest sie der Hand ihrer Feinde, und die beherrschten sie, und sie kehrten um und schrieen zu dir, und du rettetest sie vom Himmel her und rettetest sie gemäß deinem großen Erbarmen mit ihnen. (29) Und du ermahntest sie, dass sie umkehren zu deinem Gesetz, und sie waren frech und hörten nicht auf deine Gebote, und gegen deine Rechte sündigten sie, welche ein Mensch tun soll und durch die er lebt, und sie gaben eine widerspenstige Schulter[154], und ihr Nacken war steif[155], und sie hörten nicht. (30) Und du warst langmütig mit ihnen, und du ermahntest unter ihnen durch deinen Geist, durch die Hand deiner Sprecher, und sie hörten nicht; und du gabst sie in die Hand der Völker des Landes. (31) Und durch dein großes Erbarmen bereitetest du ihnen nicht Vernichtung und verließest sie nicht, denn du bist ein Gott des Erbarmens und der Barmherzigkeit. (32) Und jetzt, unser Gott ist der große Gott, der Gewaltige und der Furchtbare, der den Bund und die Gunst bewahrt, lass nicht gering sein all die Mühe, die uns getroffen hat, unsere Könige, unsere Oberen und unsere Priester und unsere Gottessprecher und unsere Väter und dein ganzes Volk; seit den Königen von Aschschur bis heute. (33) Und du bist gerecht bei allem, was über uns gekommen ist; denn du hältst Treue, und wir haben Gottloses begangen. (34) Ja, unsere Könige, unsere Oberen, unsere Priester und unsere Väter hielten dein Gesetz nicht; und sie achteten nicht auf deine Gebote und auf deine Zeugnisse, welche du unter uns vollbracht hattest. (35) Und sie dienten dir nicht in ihrem Königreich und durch deine große Güte, die du ihnen erwiesen hattest, und in dem weiten und fetten Lande, welches du ihnen gegeben hattest; und sie sind von ihren bösen Taten nicht umgekehrt. (36) Siehe, heute sind wir Sklaven; und das Land, welches du unseren Vätern gegeben hattest, dass sie von seiner Frucht und seinem Gut leben, siehe, auf ihm sind wir Sklaven. (37) Und du hast es vielen Königen überlassen, die du wegen unserer Sünden über uns gesetzt hast; und sie herrschen über unsere Leiber und unser Vieh nach ihrem Belieben, und wir sind in großer Bedrängnis.

10.Kapitel

(1)Und wegen all dessen werden wir eine Abmachung treffen und niederschreiben; und auf dem Versiegelten sind unsere Oberen, unsere Leviten unsere Priester. (2) Und die Siegelnden[156]: Nechemja ben Chachalja, der Statthalter, Zidikija, (3) Seraja, Asarja, Jirmja, (4) Paschchur, Amarja, Malkija, (5) Chattusch, Schebanja, Maluch, (6) Charam, Meremoth, Obadja, (7) Daniel, Ginton, Baruch, (8) Meschullam, Abija, Mijamin, (9) Maasja, Schemaja, dies sind die Priester. (10) Und die Leviten: Jeschua ben Asanja, Binnuj von den Söhnen Chenadads, Qadmiel.(11) Und ihre Brüder: Schebanja, Hodija, Qelita, Chanan, (12) Micha, Rechob, Chaschabja, (13) Sakkur, Scherebja, Schebanja, (14) Hodija, Bani, Beninu. (15) Die Oberhäupter des Volkes: Parosch, Pachat Moab, Elam, Sattu, Bani, (16) Bunni, Asgad, Bebaj, (17) Adonija, Bigvaj, Adin, (18) Ater, Chisqija, Assur, (19) Hodija, Chaschum, Bezaj (20) Charif, Anatot, Nebaj, (21) Magpiasch, Meschullam, Chesir, (22) Meschesabel, Zadiq, Jaddua, (23) Pelatja, Chanan, Anaja. (24) Hoschea, Chananja, Chaschub, (25) Hallochesch, Pilcha, Schobeq, (26) Rechum, Chaschabna, Maaseja (27) und Achija, Chanan, Anan, (28) Maluch, Charim, Baana. (29) Und der Rest des Volkes, die Priester, die Leviten, die Torhüter, die Sänger, die Diener und alle die für das Gesetz Gottes von den Völkern des Landes Abgesonderten, ihre Frauen, ihre Söhne und ihre Töchter, und jeder, der einsichtig geworden war[157], (30) hielten sich an ihre mächtigen Brüder und kamen in Fluch und Schwur[158]überein, im Gesetz Gottes zu wandeln, welches durch die Hand Mosches, des Sklaven Gottes gegeben war, und alle gebote unseres Herrn Jahwe und seine Rechte und seine Weisungen zu bewahren und zu tun. (31) Und dass wir unsere Töchter nicht den Völkern des Landes geben[159] und ihre Töchter nicht für unsere Söhne nehmen[160]. (32) Und wenn die Völker des Landes ihre Waren und alles Getreide am Tage des Schabbat bringen, wollen wir nichts von ihnen am Schabbat und an einem heiligen Tage nehmen[161]; und am siebenten Jahr wird liegengelassen[162] und die Schuld[163] jeder Hand[164]. (33) Und wir nehmen es auf uns, ein Drittel Schekel[165] im Jahr für den Dienst des Hauses unseres Gottes zu geben[166]. (34) Und für das Schaubrot[167] und für das tägliche Speisopfer[168] und für das tägliche Brandopfer[169], die Sabbate, die Neumonde, für die Festzeiten und für die Heiligkeiten[170] und für die Sündopfer[171], um ganz Jisrael zu bedecken[172] und alle Aufgaben des Hauses unseres Gottes. (35) Und wir, die Priester, die Leviten und das Volk, wollen die Lieferung der Hölzer auslosen, um sie zu den festgesetzten Zeiten des Jahres im Jahre in das Haus unsere Gottes, in das Haus unserer Väter zu bringen; damit auf dem Altar unseres Gottes Jahwe angezündet werde, wie im Gesetz geschrieben ist[173]. (36) Und die Erstlinge unseres Ackers und die Erstlinge aller Früchte aller Bäume Jahr für Jahr zum Hause Jahwes zu bringen[174]. (37) Und die Erstgeburten[175] unserer Söhne und unseres Viehs, wie es im Gesetz geschrieben ist; und die Erstlinge unserer Rinder und unseres Kleinviehs in das Haus unseres Gottes zu den Priestern zu bringen, welche das Haus unseres Gottes bewahren[176]. (38) Und das Erste[177] unseres Teiges…und die Früchte aller Bäume, des Weines und des Öls wollen wir den Priestern in die Kammern des Hauses unseres Gottes [178]bringen und den Zehnten unseres Ackers den Leviten; und den Leviten, welche den Zehnten in allen Städten unseres Dienstes erheben.(39) Und der Priester ben Aharon ist bei den Leviten, wenn die Leviten den Zehnten erheben; und die Leviten steigen mit dem Zehnten des Zehnten hinauf zum Hause unseres Gottes in die Kammern des Schatzhauses. (40) Denn in die Kammern bringen die Söhne Jisraels und die Söhne der Leviten die Abgabe an Getreide, an Wein und an Öl, und dort sind die heiligen Geräte und die Priester, die Wächter und die Torhüter und die Sänger[179]; und wir wollen das Haus unseres Gottes nicht verlassen.

11. Kapitel[180]

(1)Die Oberen des Volkes wohnten in Jeruschalajim; und das übrige Volk loste darum, einen von zehn dahin zu bringen, dass er in der heiligen Stadt Jeruschalajim wohnte und neun Zehntel in den Städten. (2) Und das Volk lobte alle Männer, die bereit waren, in Jeruschalajim zu wohnen. (3) Und dies sind die Häupter der Provinz, die in Jeruschalajim wohnten und in den Städten Jehudas; jeder in seinem Besitz in ihren Städten Jisraels, die Priester und die Leviten und die Diener und die Söhne der Sklaven Schelomos. (4) Und in Jeruschalajim wohnten von den Söhnen Jehudas und von den Söhnen Binjamins: von den Söhnen Jehudas Ataja ben Ussija ben Secharja ben Amarja ben Schefatja ben Mehallel, von den Söhnen des Perez, (5) und Maaseja ben Baruch ben Kol-Chose ben Chasaja ben Adja ben Jojarib ben Secharja ben Hoschiloni. (6) Alle Söhne von Perez, die in Jeruschalajim wohnen. 468 kräftige Männer. (7) Und dies sind die Söhne Binjamins: Sallu ben Meschullam ben Joed ben Pedaja ben Qolaja ben Itiel ben Jeschaja. (8) Und ihre Brüder[181] kräftige Männer[182]. (9) Und Joel ben Sichri war Aufseher über sie, und Jehuda ben Hassuna war zweiter über der Stadt. (10) Von den Priestern: Jedaja ben Jojarib, Jachin. (11) Seraja ben Chilqija ben Meschullam ben Zadoq ben Merajot ben Achitub, Oberster des Hauses Gottes. (12) Und ihre Brüder[183] vollzogen den Dienst im Hause: 822; und Adaja ben Jerocham ben Pelalja ben Amzi ben Secharja ben Paschchur ben Malkija. (13) Und seine Brüder, Häupter der Vaterhäuser waren 242 und Amaschsaj ben Asarel ben Achsaj ben Meschilemot ben Immer; und Aufseher über sie war Sabdiel ben Hagdolim. (15) Und von den Leviten: Schemaja ben Chaschub ben Asriqam ben Chaschabja ben Bunni. (16) Und Schabtaj und Josabad von den Leviten waren über der Arbeit am Äußeren des Hauses Gottes. (17) Und Mattanja ben Micha ben Sabdi ben Asaf war das Haupt beim Lobgesang derer, die das Gebet anstimmen[184]. (18) Alle Leviten in der heiligen Stadt: 284. (19) Und die Torhüter: Aqub, Talmon und ihre Brüder, die Wächter in den Toren: 172. (20) Und das übrige Jisrael, die Priester und die Leviten waren in allen Städten, jeder in seinem Besitz. (21) Und die Diener wohnten im Ofel[185], und Zicha und Gischpa waren über die Diener. (22) Und der Aufseher der Leviten in Jeruschalajim war Ussa ben Bani ben Chaschabja ben Mattanja ben Micha, von Asafs Söhnen, den Sängern, gemäß dem Dienst des Hauses Gottes. (23) Denn über ihnen war ein Gebot des Königs; und eine Ordnung der Sache von Tag zu Tag. (24) Und Petachja ben Mischesabel von den Söhnen Serachs ben Jehuda war dem König zur Hand in jeder Sache, die das Volk betraf. (25) Und hinsichtlich der Höfe in ihren Feldern: Von den Söhnen Jehudas wohnten welche in Qirjat-Haarba[186] und seinen Tochterorten und in Dibon[187] und seinen Tochterorten und in Jiqabzeel und seinen Höfen. (26) Und in Jeschua und in Molada und in Bet-Palet. (27) Und in Chazor-Schual und in Beer-Scheba[188] und seinen Tochterorten.(28) Und in Ziglag[189] und in Mekona und in seinen Tochterorten. (29) Und in En-Rimmon[190] und in Zora[191] und in Jarmut[192]. (30) Sanoach[193], Adullam[194] und ihren Höfen, Lakisch[195] und seine Felder, Aseqa[196] und seinen Tochterorten; und sie lagerten von Beer-Scheba bis zum Tal Hinnom[197]. (31) Und die Söhne Binjamins in Gaba[198], Michmas[199] und Aja[200] und Beth-El[201] und seinen Tochterorten. (32) Anatot[202], Nob[203]. Ananja[204]. (33) Chazor[205], Rama[206], Gittajim. (34) Chadid[207], Zeboim[208], Neballat. (35)Lod[209], Ono[210], Tal der Handwerker. (36) Und von den Leviten gingen Teile Benjamins an Jehuda.

12. Kapitel

(1)Und dies sind die Priester und die Leviten, welche mit Serubbabel ben Schealtiel hinaufgezogen waren: Seraja, Jirmja, Esra, (2) Amarja, Maluch, Chattusch, (3) Schechanja, Rechum, Meremot, (4) Iddo, Ginntoj, Abija[211], (5) Mijamin, Maadja, Bilga. (6) Schemaja und Jojarib, Jedaja, (7) Sallu, Amoq, Chilqija, Jedaja; dies waren die Häupter der Priester und ihre Brüder in den Tagen Jeschuas. (8) Und die Leviten Jeschua, Binnuj. Qadmiel, Scherebja, Jehuda, Mattanja; über die Lobgesänge waren er und seine Brüder eingesetzt. (9) Und Baqbuqja und Unniv und ihre Brüder ihnen gegenüber in Abteilungen. (10) Und Jeschua zeugte Jojaqim, und Jojaqim zeugte Eljaschib und Eljaschib[212] Jojada. (11) Und Jojada zeugte Jonatan, und Jonatan zeugte Jaddua. (12) Und in den Tagen Jojaqims waren Priester Häupter der Vaterhäuser: Für Seraja: Meraja, für Jirmja: Chananja. (13) Für Esra: Meschullam; für Amarja: Jehochanan. (14) Für Melicho: Jonatan; für Schebanja: Josef. ( 15) Für Charam: Adna; für Merajot: Chelqaj. (16) Für Iddi: Secharja; für Ginnon: Meschullam. (17) Für Abija: Sichri; für Minjamin: … für Moadja: Piltaj. (18) Für Bilqa: Schammua; für Schemaja: Jehonatan. (19) Für Jojarib: Mattnaj; für Jedaja: Ussi. (20) Für Sallaj: Qalaj; für Amoq: Eber. (21) Für Chilqija: Chaschabja; für Jedaja: Netaneel. (22) Die Priester[213] in den Tagen Eljaschibs, Jojadas und Jochanans und Jaduas sind aufgeschrieben als Häupter der Vaterhäuser der Priester bis zur Herrschaft von Darjawesch des Parsi.[214](23) Die Söhne Levis, Häupter der Vaterhäuser sind aufgeschrieben im Tagebuch und zwar bis zu den Tagen von Jochanan ben Eljaschib. (24) Und Häupter der Leviten: Chaschabja, Scherebja und Jeschua ben Qadmiel und ihre Brüder ihnen gegenüber[215], für Lob und Dank nach dem Gebot Davids, des Mannes Gottes; Abteilung für Abteilung. (25) Mattanja und Baqbuqja, Obadja, Meschullam, Talmon, Aqub waren Torhüter[216], Wächter [217]an den Vorräten der Tore. (26) Diese waren in den Tagen Jojaqims ben Jeschua ben Jozadaq[218] und in den Tagen Nechemjas, des Statthalters und des Priesters Esra, des Schriftgelehrten. (27) Und zur Einweihung der Mauer Jeruschalajims suchte man die Leviten aus allen ihren Orten nach Jeruschalajim zu holen, um Einweihung und Freude zu begehen; und zwar mit Lob und Gesang, Zimbeln, Harfen und Zithern. (28) Und die Söhne der Sänger versammelten sich, und zwar aus der Umgebung von Jeruschalajim und aus den Höfen der Netofatiter.[219] (29) Und aus Bet-Haggilggal und von den Feldern Gebas[220] und Asmavets[221] ; denn die Sänger hatten sich Höfe rings um Jeruschalajim herum gebaut. (30) Die Priester und die Leviten reinigten sich; und sie reinigten das Volk und die Tore und die Mauer. (31) Und ich ließ die Oberen von Jehuda oben auf die Mauer steigen und stellte zwei große Lob-Chöre auf und Festzüge zur Rechten oben auf der Mauer am Tor der Aschengrube. (32) Und hinter ihnen ging Hoschaja und die Hälfte der Oberen von Jehuda. (33) Und Asarja, Esra und Meschullam. (34) Jehuda und Minjamin[222]und Schemaja und Jirmja (35) Und die Söhne der Priester mit Trompeten: Secharja ben Jonatan ben Schemaja ben Mattanja ben Micha ben Sakkur ben Asaf. (36) Und seine Brüder Schemaja und Asrael, Milalaj, Gilalaj, Maaj, Netaneel, und Jehuda, Chanani mit Instrumenten des Gesangs Davids, des Mannes Gottes, und vor ihnen der Schriftgelehrte Esra. (37) Und oberhalb des Quelltores und gegenüber stiegen sie über die Treppe der Davidsstadt hinauf auf den Aufgang zur Mauer über dem Hause Davids bis zum Wassertor im Osten. (38) Und der zweite Lob-Chor ging nach links, und ich war hinter ihm; und die Hälfte des Volkes war oben auf der Mauer und oben über dem Ofenturm bis zur breiten Mauer. (39) Und über dem Efrajim-Tor und über dem alten Tor und über dem Fischtor und über dem Chanantor und über dem Tor der Hundert bis zum Viehtor, und am Gefängnistor blieben sie stehen. (40) Und zwei Lob-Chöre stellten sich in das Haus Gottes; und ich und die Hälfte der Vorsteher mit mir. (41) Und die Priester Eljaqim, Maaseja, Minjamin, Micha, Eljoenaj, Chananja mit den Trompeten, (42) Maaseja und Schemaja und Elasar Ussi und Jehonatan und Malkija und Elam und Aser und Jaschmin, die Wächter und Jisrachja. (43) Und sie brachten an diesem Tag große Opfer dar und freuten sich, denn Gott hatte sie mit großer Freude erfreut, auch die Frauen und die Kinder freuten sich; und von ferne wurde die Freude Jeruschalajims gehört. (44) Und an diesem Tage wurden Männer eingesetzt über die Vorratskammern für die Abgaben der Erstlinge und der Zehnten, um in ihnen die gesetzlichen Abgaben von den Feldern der Städte für die Priester und die Leviten zu sammeln; denn es war Jehudas Freude über die Priester und über die Leviten, die da standen. (45) Und sie beachteten den Dienst ihres Gottes und den Dienst der Reinheit, und die Wächter und die Torhüter; gemäß dem Gebot Davids und seines Sohne Schelomo. (46) Denn in den Tagen Davids und Asafs gab es die Häupter der Sänger und den Gesang des Gebets und die Lobpreisungen für Gott.[223] (47) Und ganz Jisrael gab in den Tagen Serubbabels und Nechemjas Abgaben für die Sänger und die Torhüter für jeden Tag; und sie weihten (Gaben)[224] den Leviten, und die Leviten[225] weihten (Gaben) den Söhnen Aharons[226].

13. Kapitel

(1) An diesem Tage wurde in die Ohren des Volkes aus dem Buch des Mosche vorgelesen; und man fand darin geschrieben, dass weder Ammoniter noch Moabiter in Ewigkeit in der Gemeinde sein sollten[227]. (2) Denn sie waren den Söhnen Jisraels nicht mit Brot und Wasser begegnet und hatten gegen sie den Bileam eingesetzt, dass der sie verfluchen sollte, und unser Gott wendete den Fluch zum Segen[228]. (3) Und es geschah, als sie das Gesetz hörten, da trennten sie alles Fremde von Jisrael. (4) Vorher hatte der Priester Eljaschib[229], der für die Kammern des Hauses unseres Gottes, eingesetzt war, ein Verwandter des Tobija[230] (5) ihm eine große Kammer zugerichtet, in der zuvor die Speisopfer und der Weihrauch und die Geräte und der Zehnte des Getreides, des Weins und des Öls, der gesetzliche Anteil[231] der Leviten und der Sänger und der Torhüter untergebracht war; und die Abgabe an die Priester. (6) Und bei all dem war ich nicht in Jeruschalajim, denn im zweiunddreißigsten Jahr des Königs Artachschasta kam ich zum König, und am Ende der Tage erbat ich Urlaub vom König. (7) Und ich kam nach Jeruschalajim und bemerkte das Übel, das Eljaschib für Tobija angerichtet hatte, dass er ihm eine Kammer in den Höfen des Hauses Gottes eingerichtet hatte. (8) Und er war zu mir sehr böse; und ich warf alle Gegenstände des Hauses Tobija hinaus aus der Kammer. (9) Und ich ordnete an, die Kammern zu reinigen; und ich brachte dorthin zurück die Geräte des Hauses Gottes, das Speisopfer und den Weihrauch. (10) Und ich erkannte, dass die Abgaben für die Leviten nicht entrichtet worden waren; und jeder war auf sein Feld entwichen, und die Leviten und die Sänger versahen ihren Dienst.[232] (11) Und ich stritt mit den Amtsträgern und sagte: „Warum wurde das Haus Gottes verlassen?” Und ich versammelte sie und stellte sie auf ihren Platz. (12) Und alle Jehuden brachten den Zahnten des Getreides und des Weines und des Öls in die Vorratsräume. (13) Und über die Vorratsräume setzte ich den Priester Schelemja und den Schreiber Fedaja von den Leviten ein und zu ihrer Hand Chanan ben Sakkur ben Mattanja, weil sie als treu geachtet waren, und es lag ihnen ob, ihren Brüdern auszuteilen. (14) Gott, deswegen gedenke meiner, lösche meine frommem Taten nicht aus, die ich dem hause Gottes und seiner Bewahrung erwiesen habe.[233] (15) In diesen Tagen sah ich in Jehuda am Schabbat Kelter gehen, und man brachte Haufen und belud Esel, und auch Weintrauben und Feigen, und eine ganze Last brachte man am Schabbattage nach Jeruschalajim; und ich ermahnte an dem Tage wegen des Verkaufs von Lebensmitteln[234]. (16) Und die Tyrer, die dort waren, brachten Fisch und alle Ware und verkauften am Schabbat an die Söhne Jehudas und in Jeruschalajim. (17) Und ich stritt mit den Edlen Jehudas; und ich sagte ihnen: „ Was für eine schlimme Sache ist das, die ihr macht und entweiht den Schabbattag?” (18)Haben das nicht eure Väter getan, und Gott hat all dies Übel über uns gebracht und über diese Stadt; und ihr sammelt Zornesglut über Jisrael, indem ihr den Schabbat entweiht?”[235] (19) Und es geschah, als die Tore Jeruschalajims dunkel wurden vor dem Schabbat, und ich ordnete an, und sie verschlossen die Türen, und ich ordnete an, dass sie die nicht öffnen sollten bis nach dem Schabbat; und von meinen Leuten stellte ich welche an die Tore, keine Last kam am Schabbattage herein. (20) Und die Händler und Verkäufer aller Ware nächtigten draußen vor Jeruschalajim einmal und zweimal. (21) Und ich ermahnte sie und sprach zu ihnen: „ Warum nächtigt ihr vor der Mauer? Wenn ihr das weiterhin tut, werde ich meine Hand gegen euch ausstrecken.” Von dieser Zeit an kamen sie nicht mehr am Schabbat. (22) Und den Leviten sagte ich, dass sie sich reinigen und als Torhüter kommen sollten, um den Schabbattag zu heiligen: Auch dies gedenke[236], mein Gott, mir, und schone mich gemäß deiner großen Gunst.[237] (23) Ich sah in diesen Tagen auch Jehuden, die mit aschdodischen, ammonitischen und moabitischen Frauen verheiratet waren.(24) Und ihre Söhne redeten zur Hälfte[238] aschdodisch, und sie konnten nicht jehudisch reden; entsprechend der Sprache der einzelnen Völker[239].(25) Und ich stritt mit ihnen und verfluchte sie und schlug Männer von ihnen und raufte sie; und ich beschwor sie bei Gott: „ Ihr sollt nicht eure Töchter ihren Söhnen geben und von ihren Töchtern für eure Söhne und für euch Frauen nehmen!” (26) Hat nicht Schelomo, Jisraels König dagegen gesündigt[240], und unter den vielen Völkern gibt es keinen König wie ihn, und er war geliebt von Gott, und Gott hatte ihn zum König über ganz Jisrael eingesetzt? Auch ihn haben die fremden Frauen sündigen gemacht. (27) Hören wir von euch, dass ihr dieses ganz große Übel begeht, untreu zu sein unserm Gott und fremde Frauen zu heiraten?”[241] (28) Und einer von den Söhnen des Hohenpriesters Jojada ben Eljaschib[242] war ein Schwiegersohn des Choroniters Sanballat[243], und ich habe ihn von mir vertrieben. (29) Mein Gott, gedenke[244] ihrer wegen der Befleckung des Priestertums und des Bundes des Priesteramtes[245] und der Leviten[246]! (30) Und ich habe sie von allem Fremden gereinigt; und ich habe Ordnungen aufgestellt[247] für die Priester und für die Leviten, jeder an seinem Dienst. (31) Und für die Lieferung der Hölzer[248] zu den festgelegten Zeiten und für die Erstlinge[249], mein Gott, gedenke meiner zum Guten[250].

[01] T: Der Name des Königs fehlt. Am ehesten ist an Artachschasta = Artaxerxes I. zu denken, s. 2,1!
[02] E: Hier und an manchen anderen Stellen sind unter „Rettung“ die Geretteten zu verstehen.
[03] E: also nicht verschleppt, verbannt wurden, sondern im Lande geblieben sind
[04] V: II.Chr 36,19
[05] V: Esr 9,3
[06] V: Dan 9,4
[07] V: Dt 4,27
[08] E: Gemeint ist der königliche Waldbesitz in Palästina
[09] V: Esr 7,6
[10] T: Während der hebräische Text „sie verachteten uns“ bietet, folgt die Übersetzung hier den LXX, was sinnvoller erscheint
[11] V: 12,10
[12] V: Joh 5,2
[13] E: Das Vieh- oder Schaftor (wörtlich „Tor des Kleinviehes“) stand an der Nordgrenze des Tempelplatzes, ostwärts der späteren Burg Antonia. Die Beschreibung des Mauerbaus beginnt im Norden und verläuft weiter entgegen dem Uhrzeigersinn nach Westen, Süden, Osten und Norden.
[14] T: der hebräische Text bietet „und heiligten es“. Das beruht aber auf einem Schreibfehler
[15] T: Das auch hier im hebräischen Text stehende „und sie heiligten es“ ist eine sekundäre Verdoppelung des vorigen.
[16] E: Der Lage nach müsste es sich um einen Vorgängerbau der Zitadelle Antonia handeln
[17] E: An der Westgrenze des Tempelplatzes, südlich von der späteren Burg Antonia
[18] V: Jer 31,38
[19] Ü: Wörtlich: „an seiner Hand“
[20] E: Jericho in der Nähe der Stelle, an welcher der Jordan ins Tote Meer mündet.
[21] E: Am Nordende des Tyropöon-Tales
[22] E: Etwa 10 km südlich von Bethlehem (Luftlinie)
[23] E: Wer diese Herren sind, ist unklar
[24] E: Wahrscheinlich südlich der Grabeskirche, etwa dort, wo heute die Erlöserkirche steht
[25] E: Etwa 12 km Luftlinie nordwestlich von Jerusalem
[26] E: Etwa 25 km Luftlinie nordwestlich von Jerusalem
[27] Ü: Manche Exegeten nehmen hier einen Schreibfehler an und vermuten, dass hier „pflasterten“ gestanden habe.
[28] T: Oder „bis zum Ofenturm…“
[29] T: Die syrische Übersetzung (Peschittha) liest „seine Söhne“
[30] E: Etwa 30 Km Luftlinie westsüdwestlich von Jerusalem
[31] E: Vermutlich ganz im Südosten, am südlichen Ende der Davidsstadt
[32] E: Nördlich vom Misttor, am südlichen Ende der Davidsstadt
[33] V: 2,14
[34] Ü: Andere übersetzen: „ …die Mauer der Wasserleitung beim Garten des Königs“ Im Falle des Teiches Salomos könnte Siloa gemeint sein., vgl. II: Kö 20,,20 Joh 9,7
[35] E: Königsgarten und Stufen können nur an der Mauer liegen, welche die Davidsstadt und damit Jerusalem nach Osten begrenzt.
[36] E: Etwa 30 Km Luftlinie südlich von Jerusalem
[37] E: Nicht das heu te so bezeichnete Davidsgrab beim Coenaculum, sondern die Gräber der Familie Davids, die man vielleicht im Tal Josafat vermuten kann
[38] E: Auch das könnte als Siloa vermutet werden
[39] E: Kaserne
[40] E: etwa 30 Km Luftlinie südsüdwestlich von Jerusalem
[41] T: Dieser Name ist fraglich. Die alten Übersetzungen bieten unterschiedliche Lesarten
[42] T: Hier steht „er wetteiferte“, was an dieser Stelle keinen Sinn ergibt
[43] V: Vers 1; 12,10
[44] V: Esr 8,33
[45] T: Das Eingeklammerte steht nicht im Text, muss aber zweifellos ergänzt werden
[46] V: Jer 32,2
[47] T: Dieser erste Teil des Verses gehört nicht hierher, vielleicht eine spätere Glosse
[48] E: Nördlich vom Quelltor in der Ostmauer der Davidsstadt und damit Jerusalems
[49] E: Wörtlich „Geschwulst“, also Anhöhe, in Jerusalem im südöstlichen teil des Tempelberges gelegen.
[50] E: Der Zugang durch die Mauer zum nördlichen Teil der Davidstadt, wo der Palast des Königs anzunehmen ist. Vgl. Jer 23,40
[51] T: „der Sechste“ ist unklar
[52] E: Könnte an der Stelle des heute zugemauerten Goldenen Tores in der Ostmauer des Tempelplatzes zu suchen sein
[53] V: 2,10.19
[54] T: Eine Folge von drei Wörtern ist nicht übersetzbar
[55] E: Gemeint sind die Juden insgesamt.
[56] T: so zu lesen anstatt des unverständlichen „umkehren“
[57] T: Dem hier stehenden Wort ist kein Sinn abzugewinnen
[58] V: 1,5
[59] V: Ex 14,14
[60] T: Das Eingeklammerte passt syntaktisch nicht und kann nur eine spätere Glosse sein.
[61] T: „Das Wasser“ oder „des Wassers“, wie der hebräische Text liest, ist unverständlich. Man darf deshalb annehmen, dass die in der obigen Übersetzung gebotene Fassung den gemeinten Sinn trifft.
[62] T: Statt „haben wir verpfändet“ steht im hebräischen Text „wir sind viele“. Dabei scheint ein Buchstabe ausgefallen zu sein. Setzt man diesen ein, so ergibt sich der in der Übersetzung gebotene Text, der auch einen verständlichen Sinn ergibt.
[63] Ü: hier steht im Hebräischen ein „und“, das aber hier nur final verstanden werden kann. Die zweite Hälfte des Verses ist also ein Zwecksatz.
[64] T: Die letzten vier Wörter sind als späterer Zusatz anzusehen
[65] E: D.h.: wir sind vom gleichen Fleisch (und Blut) wie unsere Brüder und unsere Söhne.
[66] E: D.h.: unsere Hand hat nicht die Macht Gottes (um dies zu verhindern oder zu ändern)
[67] V: Lv 25,39 II.Kön 4,1Am 2,6 Matth 18,25
[68] V: Ex 22,24 Dt 23,20 Spr 28.8 An diesen Stellen geht es um Zinsen, während Neh 5,8 von Pfandleihe die Rede ist, also auch von der Belastung der Brüder
[69] E: Gegen die Edlen und die Amtsträger, welche die anderen, die Ärmeren durch Schuldverschreibungen ausbeuteten
[70] V: Lv 25,47-49
[71] V: Dt 15,1-11
[72] E: Haben auf Besoldung verzichtet
[73] T: Dies ist eine angesichts des unverständlichen hebräischen Wortlauts nahe liegende Vermutung
[74] T: Die hier ausgefallenen Wörter sind unverständlich
[75] E: Siehe Anm. 206!
[76] V: 13,14. 22.29.31
[77] V: 2,19
[78] E: Ono liegt bei Lod, westlich von Jerusalem. Ein Ort namens Hakefirim oder Kefirim ist unbekannt. Hakefirim kann auch „die Dörfer“ heißen. Das wäre allerdings als Ortsbestimmung für einen Treffpunkt sehr ungenau.
[79] V: Esr 4,12
[80] T: Die letzten drei Wörter sind wahrscheinlich aus Vers 7a hierher geraten.
[81] T: Es ist nicht klar, was das Wort an dieser Stelle zu bedeuten hat, manche meinen „behindert“ oder „bestochen“.
[82] T: Da hier wie auch in Vers 14 das Verb in der Einzahl steht, kann Subjekt nur eine Person sein, nämlich entweder Sanballat oder Tobija. Die andere Person muss nachträglich hinzugesetzt worden sein.
[83] V: 3,33-37
[84] E: „es fiel ihnen sehr in die Augen“ oder „sie staunten“
[85] E: „Waren durch einen Eid mit ihm verbunden“
[86] T: Der hebräische Text lautet wörtlich: „Auch seine Guten sprachen vor mir…“ Da das unverständlich ist, kann statt „seiner Guten“ auch das aramäische, ähnlich lautende Wort für „Gerüchte“ gestanden haben, und dann lässt sich wie oben angegeben übersetzen.
[87] T: Dieser Name scheint fehl am Platz zu sein. Denn vom Befehlshaber ist in der Einzahl die Rede.
[88] Ü: Man kann auch übersetzen „ mehr als die Anführer“
[89] Ü: Man kann auch übersetzen:“ Und Häuser waren nicht gebaut“, was aber im Widerspruch zum Vorangehenden steht. Deshalb liegt es näher, „Häuser“ im Sinne von „Familien“ zu verstehen und „bauen“ im Sinne von „gründen“, was sprachlich möglich und auch durch andere Stellen zu belegen ist.
[90] V: Zu Vers 6 – 68: Esr 2,1-67
[91] V; Nu 18,9
[92] V: Ex 28,30 I.Sam 14,41
[93] E: Mit der Arbeit ist in diesem Fall der Tempeldienst gemeint, nicht der Mauerbau.
[94] T: Der Schluss des Verses ist verloren gegangen.
[95] E: Siehe Anm. 228
[96] E: 0,34272 kg
[97] E: 1 Mine entspricht 100 Drachmen
[98] V: Esr 7,6

[99] V: Dt 31,10-13
[100] Ü: Ist hier ein explikatives „und“ gemeint, im Sinne von „nämlich“?
[101] E: Eine Kanzel
[102] Ü: Der hier stehende Ausdruck kann auch „übersetzend“ bedeuten. Denn das Volk sprach nicht mehr die hebräische Sprache des Gesetzes, sondern aramäisch, hätte also einer Übersetzung ins Aramäische bedurft.
[103] V: 5,14
[104] Ü: Wörtlich „Die Freude Jahwes“.
[105] E: Hier beginnt die Schilderung des Laubhüttenfestes (Sukkot), das vom15. bis zum22. Tischri gefeiert wird.
[106] V: Lev 23,34-36; 39 -42
[107] V: Lev 23,42
[108] V: Hes 45,25
[109] V: Lev 23,40
[110] Ü: Der Unterschied, der zwischen beiden gemeint ist, ist nicht klar.
[111] V: II.Chr 7.8-10 Joh 7,2
[112] V: Vers 1
[113] V: Jos24,25
[114] V: Hag 2,1 Sach 14,16 Joh 7,37
[115] E: auf ihren Köpfen
[116] T: Die Überlieferung der Namen der Leviten ist unsicher. LXX weicht vom uns vorliegenden hebräischen Text ab.
[117] V: Dt 10,14
[118] V: Gen 11,31
[119] V: Gen 17,5
[120] V: Gen 15,6
[121] V: Gen 15,18-21
[122] T: Das zweimalige „geben“ dürfte sekundär auf einen Schreibfehler zurückzuführen sein.
[123] E: Ägypten
[124] V: Ex 3,7
[125] V: Ex 3,7
[126] V: Ex 7-11
[127] V: Ex 14,1-21
[128] V: Ex 13,17-22
[129] V: Ex 19,3
[130] V: Ex 20,2-17 Dt 5.6-18
[131] V: Ex 20,8 Dt 5,12-15 Jer 17, 21-22
[132] V: Ex 24,12;31,18; 32,15-16;34,28 Dt4,13; 5,22;9,10;10,1-5 Matth 12,1-2 Mark 2,23-24. 27; 3,2 Luk 6,2 13,14 Joh 5,9.18;7,23; 9,14.16
[133] V: Ex 16 Joh 6,33-35
[134] V: Ex 17,5-6 Nu 20, 8-11
[135] V: Nu 14,30
[136] E: „geschworen hast“
[137] Ü: Sprachlich möglich, aber sachlich weniger wahrscheinlich wäre die Übersetzung „sie gaben sich ein Haupt“.
[138] V: Ex 16,3; 17,3 Nu 20, 5
[139] V: Ex 34,6
[140] V: Ex 32,1-6
[141] V: Ex 32,14
[142] V: Nu 10,34
[143] V: Ex 28,3 Nu 11,17.25-26.29 Luk 4,14.18 Joh 14,26; 15,26; 16,13, 20,22 Apg 1,5.8;2,4; 4,31; 8,17; 10.44; 11,15
[144] V: Nu 11. 6
[145] V: Nu 20,8-11
[146] V: Ex 16,35 Jos 5,6 Hebr 3,9.17
[147] V: Dt 8,4; 29,4
[148] Ü: Unsichere Übersetzung
[149] V: Nu 21,21-31Dt 1,4
[150] E: Die Unterscheidung von König Sichon und der Stadt Chesbon ist ein Missverständnis; denn Chesbon ist lt. Nu 21,26 Sichons Residenz.
[151] V: Nu 21,33-35 Dt 1,4
[152] V: Gen 15,5;22,17 Ex 32,13 Dt 1,10; 10,22; 28,62 Hebr 11,12
[153] V: Matth 23,31
[154] E: Sie kehrten sich nicht daran, zeigten ihm die kalte Schulter
[155] V: II.Kön 17,4
[156] T: Im hebräischen Text steht „auf die Versiegelten“, was aber keinen Sinn ergibt. Deshalb besteht die Vermutung (Konjektur), dass das Aktiv „Siegelnde“ gemeint ist.
[157] E: Damit sind wahrscheinlich die Proselyten gemeint
[158] E: D.h. bedingte Selbstverfluchung für den Fall des Eidbruchs.
[159] V: Dt 7,3; Neh 13,23-27
[160] V: Ex 34,16 Esr 9,2; Neh 13, 28-29
[161] V: 13, 15-22
[162] V: Ex 23,11 Lev 25,4
[163] V: Lev 25,8-55 Dt 15,1-9; 31,10 Luk 4,19
[164] E: Das Erlassjahr
[165] E: 1 Schekel = 11,424 g
[166] V: Ex 30,13 II.Chr 24,6
[167] V: Ex 25,30; 35,13; 39,36 I.Sam 21,7 (Matth 12,4= Mark 2,26= Luk 6,4) I.Kön 7,48 I.Chr 9,32 ; 23.29; 28,16 II.Chr 2,3; 4,19; 29,18 Hebr 9,2
[168] V: Lev 2,1-16; 5,13; 6,7-11 Nu 28,5.8 Jos 22.29 I.Chr 23.29 Ps 20,4; 40,7 Jes 1,13 Jer 14,12 Joel 1,19 Am 5,22 Mal 1,10.11; 3,3.4
[169] V: Ex 29,38-42 Lev 1,1-17; 6. 2-6 Nu 15,8; 28,3
[170] E: heilige Gaben
[171] V: Lev 4,1-5,13; 6,17-23
[172] E: Sünden zu bedecken
[173] V: Lev 6,5
[174] V: Dt 26, 1-15; Neh 13,31
[175] V: Ex 34,19 Nu 18,15 Dt 15,19-23
[176] T: Der zweite Halbvers ist als späterer Zusatz anzusehen.
[177] Ü: So wörtlich, kann auch „das Beste“ bedeuten
[178] V: 13,4
[179] E: Sie halten sich während ihrer Dienstzeit in den Tempelkammern auf.
[180] V: I.Chr 9,1-34
[181] T: Im hebräischen Text steht „nach ihm“, was eine Verschreibung sein dürfte; es müsste „seine Brüder“ heißen, wie auch LXX liest.
[182] T: So nach der Analogie von Vers 6 und Vers 14, während der hebräische Text hier den Eigennamen Gabaj Salaj bietet.
[183] T: Siehe Anmerkung 326!
[184] T: Wegen einer Verschreibung und einer Auslassung im hebräischen Text ist diese Übersetzung unsicher.
[185] E: Siehe Anmerkung 195!
[186] V: Hebron,Gen13,18; 23,2,19; Nu 13,22 Jos 14,13.15; 20,7; 21,11.13 Richt 1,20 II.Sam 2,3; 5,5
[187] V: Nu 32,3.34 Jos 13,17
[188] V: Gen 21,14.31.32.33; 22,19; 26,23.33; 28,10; 46,1 Jos 19,2 I.Sam 3,20 Am 5.5
[189] V: Jos 15.31; 19,5 I.Sam 27,6; 30,1.14.26 II.Sam 1,1; 4,10 I.Chr. 12,1
[190] V: Jos 15,32; 19,7 I.Chr 4,32
[191] V: Jos 15,33; 19,41; Richt 13,2; 16,31
[192] V: Jos 10,5;12,11; 15,35
[193] V: Jos 15,34 Neh 3,13. Ein anderes Sanoach wird Jos 15,56 und wahrscheinlich auch I.Chr 4,18 erwähnt.
[194] V: Gen 38,1.12.20 Jos 12,15; 15,35 I.Sam 22,1 II.Sam 23,13 I.Chr 11,15 II.Chr 11.7 Mich 1,15
[195] V: Jos 10,3.5,23.31-35; 15,39 II.Kön 14,19; 18,14.17 ; 19,8 II.Chr 25,27 Jes36,2; 37,8 Jer 34,7 Mich 1,13
[196] V: Jos 10,10.11 ; 15,35 I.Sam 17,1 II.Chr 11,9 Jer 34,7
[197] V: Jos 15,8; 18,16 II.Kön 23,10 II.Chr 33,6
[198] V: Jos 21,17 I.Sam 14,5 II.Sam 5,25 I.Kön 15,22 II.Chr 16,6 Esr 2,26 Neh 12,29 Jes 10,29 Sach 14,10
[199] V: I.Sam 13,2 Jes 10,28
[200] V: Jos 7,8? Jes 10,28?
[201] V: Gen 12,8; 13,3; 28,19; 35,1.6 Jos 8,17; 12,9.16; 18,13.22 Richt 1,22.23; 4,5 I.Sam 7,16; 10,3: 30,27 I.Kön 12,29. 32.33; 13,1.4.10.11.32 II.Kön 2,2.3.23; 23,4.15 Esr 2,28 Jer 48,13 Hos 10,15 Am 3,14; 4,4; 5,5.6; 7,10.13
[202] V: Jos 21,18 II.Sam 23,27 I.Kön 9,26 I.Chr 6,45; 7,8; 11,28; 12,3; 27,12 Esr 2,23 Neh 10,20 Jes 10,30 Jer 1,1; 11,21. 23, 29, 27, 32,7.8.9
[203] V: I.Sam 21,2 Jes 10,32
[204] V: 3,23; 8,4; 10,23
[205] E: Es gibt drei Orte dieses Namens. Der hier gemeinte erscheint nur an unserer Stelle
[206] V: Jos 18,25; 1936 I.Sam 16,13; 19,18; 20,1, 25,1; 28,3; I.Kön 15,17
[207] V: Esr 2,33 I.Mkk 12,38;13,13
[208] E: Es gibt drei Orte dieses Namens. Der hier gemeinte erscheint nur an unserer Stelle
[209] V: I.Chr 8,12 Esr 2,33 Neh 7,37
[210] V: I.Chr 8,12 Esr 2,33 Neh 6,2; 7,37
[211] V: Luk 1,5
[212] V: 3,1
[213] T: Der hebräische Text bietet zwar „Leviten“, aber sinngemäß muss hier „Priester“ stehen.
[214] T: Der hebräische Text ist im letzten Teil des Verses gestört. Die Übersetzung beruht auf einer nahe liegenden Wiederherstellung.
[215] V: I.Chr 25 II.Chr 29,25
[216] V: II.Chr 8,14
[217] V: Vers 44
[218] V: I.Chr 5,40.41
[219] V: 7,26 Esr 2,22
[220] V: 7,30 Esr 2,26
[221] V: 7,28 Esr 2,24
[222] T: „Binjamin“, das der hebräische Text liest, kann nur eine Verschreibung sein.
[223] V: I.Chr 25
[224] T: Das Eingeklammerte steht nicht da, muss aber sinngemäß ergänzt werden
[225] V: 10,39 Nu 18,26
[226] E: Den Priestern
[227] V: Dt 23,4-6
[228] V: Nu 22,5.6
[229] V: Handelt es sich um den Hohenpriester gleichen namens ,der 12,10; 13,29 erwähnt wird?
[230] V: 2,19
[231] Ü: Im Text steht nur „Gesetz“, was aber hier nur der Gesetzliche Anteil bedeuten kann
[232] V: 12,47
[233] V: 5,19; 13,22.29.31
[234] T: Dies ist der wohl am nächsten liegende Sinn des offensichtlich verderbten Textes
[235] V: Hes 20,12.135,19; 13,14.22.31
[236] V: 5,19; 113,14.29.31
[237] V: Vers 15-32: 10,32 Ex 34,16 Esr 9,2
[238] T: Der Wortlaut lässt offen, ob sie jede der beiden in Frage kommenden Sprachen zur Hälfte sprechen konnten oder ob gemeint ist, das die Hälfte der Söhne aschdodisch usw. sprach.
[239] T: Diese Wiedergabe ist ein Versuch, dem dunklen Text einen Sinn abzugewinnen
[240] V: I.Kön 11, 3-8
[241] V: Zu Vers 23-27:: 10,31 Dt 7,3
[242] V: 12,10; 13,4
[243] V: 2,10.19
[244] V:
[245] V: Nu 25,12.13
[246] V: Mal 2,8
[247] V: 10,38-40
[248] V: 10,35
[249] V: 10,36
[250] V: 5,19; 13,14.22.29